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Richtiges Verhalten am Stauende (z.B. wenn das Stauende im Bereich einer Kurve ist)

Themenstarteram 29. Juli 2018 um 11:24

Hi,

ich möchte gerne Eure Meinungen bzw. Eure Verhaltensweisen bei einem Stauende hinter einer Kurve kennenlernen.

Folgende angenommene Situation:

Ihr fahrt mit Eurem Fahrzeug auf einer Autobahn mit leichten Kurven auf der linken Spur und habt eine Geschwindigkeit von 130 kmh (also Richtgeschwindigkeit) während des Überholens von LKW.

Plötzlich tut sich hinter (oder ihn einer Kurve) ein Stauende auf.

Mit einer starken Bremsung verhindert Ihr auf dem Stau aufzufahren. Glück gehabt.... :)

Nun sorgt Ihr Euch aber um die Fahrzeuge hinter Euch, welche mit 200+kmh angeflogen kommen und es möglicherweise nicht mehr schaffen rechtzeitig anzuhalten. Wegen der blöden Kurve könnt Ihr aber auch das nicht sehen.

Genauergenommen wäre es ziemich unschön wenn diese mit einer hohen Restgeschwindigkeit in Euer Heck fahren und Euch auf das Stauende aufschieben. Da Ihr ja selbst schon stark bremsen musstet, konntet Ihr zum Stauende auch keinen entsprechenden Abstand halten, so dass weder ein Abstandspuffer nach vorne erhalten blieb, noch habt Ihr die Möglichkeit den nachvolgenden Verkehr, z.B. duch das Warnblinklicht zu warnen.

Also, wie bringt Ihr Euch in Sicherheit? Wie stellt Ihr Euer Fahzeuge? Ganz nach links für die Rettungsgasse könnte hier auch für einen sebst die "Rettung" sein.

Danke!

*)Meine Frage ist inspiriert von einem eingenem Erlebnis (nichts passiert) und einer Pressemeldung von heute: https://www.tz.de/.../...ei-nuernberg-tote-und-verletzte-10072350.html

Beste Antwort im Thema

Das Scenario ist was für Raser die gegen alle bestehenden Regeln verstoßen.

Gibt es hier solche Leute ?

Ich kenne es jedenfalls nicht, das ich durch eine Gefahrenbremsung in einer Kurve den Einschlag in ein Stauende verhindern muss. So eng sind die Kurven auf der AB nicht, oft ist auch ein Limit gesetzt.

Ansonsten, wie sage ich immer ?

„ Abstand ist durch nichts zu ersetzen außer durch Abstand.“

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Zitat:

@zille1976 schrieb am 29. Juli 2018 um 18:02:30 Uhr:

Zitat:

@Schubbie schrieb am 29. Juli 2018 um 12:12:56 Uhr:

...kommt eine Meldung "Stauende" wird die Geschwindigkeit sofort reduziert und auf unübersichtlicher Strecke der Warnblinker ggf. vorsorglich eingeschaltet (lieber 1x mehr als 1x zu wenig).

Um mit solch einem dämlichen Verhalten noch ein zweites Stauende zu produzieren.

Deppen sterben eben nicht aus.

Ja doch, siehe die, die nicht bremsen...

Man geht wohl mit etwas Verstand dabei und ist nicht gleich ein Depp.

P.s.: Wenn ich vorsorglich von 250 auf 180km/h runterbremse, dann löse ich wohl in den meisten Fällen keinen Stau aus...

Zitat:

@wpp07 schrieb am 29. Juli 2018 um 12:18:49 Uhr:

Zitat:

@Brian Basco schrieb am 29. Juli 2018 um 11:59:40 Uhr:

Mit Navi kommt man erst gar nicht in die Situation. (Okay, sehr selten, spontane Stops sind bei entsprechendem Verkehr aber ja nicht ganz unerwartet).

Navi?

Setzen. 6

Ganz unrecht hat Brian Basco aber nicht. Mein Navi zeigt einen Stau rot in der Straßenkarte ein und das stimmt dann auffällig auf nur einige 10 Meter genau. Das funktioniert natürlich nicht über die Verkehrsmeldungen, sondern Handydaten werden ausgewertet und Handys sind in der Regel natürlich in fast jedem Auto.

Daher ist das schon eine Hilfe, zu erkennen, ob ein Stau kommt, also auch hinter einer Kurve. Wenn man dann schon seine Geschwindigkeit reduziert, hat man keine Probleme anzuhalten und für den Notfall noch etwas Luft zu dem davorstehenden Fahrzeug zu lassen.

 

Gruß

Uwe

 

Bei Blitzer.de wird oft auch vor Stauenden gewarnt.

Er meint wohl, dass er der Stau umfährt.

 

Das mit Blitzer.de schrieb ich zuvor, leider verstehen aber einige Deppen absichtlich Äußerungen falsch.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 29. Juli 2018 um 23:07:36 Uhr:

Er meint wohl, dass er der Stau umfährt.

Wenn du mit Er mich meinst, dann meine ich nicht das mit dem Stau.

Vorausliegende Straßenabschnitte, auf denen ein Stau ist, werden in meinem Navi sehr zuverlässig rot markiert. Also kann ich auf der Navi-Karte erkennen, wenn hinter einer Kurve ein Stau kommt. Das meine ich.

Selbst in Orten wird angezeigt, wenn sich hinter einer Ampel mehrere Fahrzeuge aufstauen.

Weiterhin wird auch berechnet, wie lange es dauert den Stau zu durchfahren.

Gerade vor einer Woche durfte ich beobachten, wie zuverlässig das funktioniert. Ich musste mich aus Gründen, die ich jetzt nicht näher erläutere, darauf verlassen und der Stau hat genau dort angefangen und ist genau dort geendet, wie es in der Navi-Karte angezeigt wurde.

 

Gruß

Uwe

Zitat:

@Schubbie schrieb am 29. Juli 2018 um 23:07:36 Uhr:

Er meint wohl, dass er der Stau umfährt.

Und falls Du mich meinst: Sowohl als auch.

Soweit sinnvoll umfahre ich Staus (und die Bewertung kann ich getrost meinem Navi überlassen, das funktioniert bestens!), und die Genauigkeit der Anzeige von Verkehrsstörungen beeindruckt mich auch immer wieder aufs Neue ;-)

Damit kann man dann euch beide meinen. Sind es denn werkseitig montierte Navis oder welche zeigen es an? Könnte über Google laufen, da werden ja Standortdaten mitgeschnitten und z.B. auf Google-Maps kann man dann sehen, ob der Verkehr irgendwo stockt. Ich finde es sehr Sinnvoll und es ließe sich sicherlich der ein oder andere Auffahrunfall vermeiden, auch wenn es dann sicherlich Leute gibt, die sich dann zu sehr auf die Technik verlassen.

Für mich ist es derzeit per Blitzer.de am komfortabelsten und die Investition für die Kaufversion, die die Meldungen per Bluetooth über die Freisprecheinrichtung ausgibt, hält sich in Grenzen.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 30. Juli 2018 um 00:51:46 Uhr:

Sind es denn werkseitig montierte Navis oder welche zeigen es an?

Bei mir ist es ein werkseitiges Navi in Verbindung mit der gebuchten ConnectedDrive RTTI-Option. Ich vermute aber, dass ein Smartphone mit Google-Maps auch ausreicht.

Jedenfalls hat mich die aktuelle Stauwarnung vor einer Woche vor großen Problemen bewahrt, denn im nächsten Stau wäre mein Auto unweigerlich liegengeblieben. So konnte ich den Stau umgehen, indem ich eine lange Pause gemacht habe und die Zeit einfach für einen Besuch genutzt habe.

 

Gruß

Uwe

 

Aber wer die Daten bereit stellt, weißt du nicht?

Sicherlich reicht ein Smartphone aus. Mein altes Werksnavi zeigt leider nur an, was der Verkehrsfunk her gibt. Da ich nichts im Auto rumhängen haben möchte und nur 500MB/Monat habe, was auch derzeit vollkommen ausreichend ist, ist diese Kombination für mich wohl momentan die beste.

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 29. Juli 2018 um 11:32:00 Uhr:

Der Fehler liegt selbstredend in der Verletzung des Sichtfahrgebotes.

Der TE hat es nicht verletzt, laut Hypothese konnte er innert der Sichtweite noch rechtzeitig zum Stehen kommen. Seine (berechtigte) Sorge galt einem *noch* schnelleren Nachfolger, der demzufolge das Sichtfahrgebot verletzt. Hilft dem TE dann aber nix, das ist dann in dem Fall Pech.

Zitat:

@Schubbie schrieb am 30. Juli 2018 um 00:51:46 Uhr:

Sind es denn werkseitig montierte Navis oder welche zeigen es an?

Ich hab schlicht TomTom am Smartphone- Datenvolumen hält sich in Grenzen, Gefahrenstellen kommen glaub ich von Blitzer.de, und mit einer bekannten Markenhalterung ist die Befestigung des Gerätes auch zufriedenstellend gelöst.

Gemeldete Staus umfahren? Hab ich ein paar Mal auf Empfehlung des Navis gemacht. Und dann manch ein Fahrzeug später auf der BAB ein zweites Mal überholt.

Mich an Warnmeldungen im Navi orientieren? Muss ich notgedrungen, nur waren die Gefahrenstellen bis jetzt immer vorbei, wenn ich die gemeldete Stelle passierte. Und das eine Mal, wo die Abgasanlage noch auf der Fahrbahn lag, kam vorher keine Meldung.

Es kommt halt auf den Stau an und wie voll die Umleitung ist. Von daher ist die Echtzeitmessung nicht wirklich verkehrt, wenn der Verkehr aufgeteilt werden könnte.

 

Natürlich muss der Gegenstand gemeldet und mit deinem System synchronisiert sein, dieses dauert leider etwas. Bisher wurden Stauenden recht zuverlässig angezeigt.

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 30. Juli 2018 um 08:18:36 Uhr:

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 29. Juli 2018 um 11:32:00 Uhr:

Der Fehler liegt selbstredend in der Verletzung des Sichtfahrgebotes.

Der TE hat es nicht verletzt, laut Hypothese konnte er innert der Sichtweite noch rechtzeitig zum Stehen kommen. Seine (berechtigte) Sorge galt einem *noch* schnelleren Nachfolger, der demzufolge das Sichtfahrgebot verletzt. Hilft dem TE dann aber nix, das ist dann in dem Fall Pech.

Das sagte ich doch.

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