Renault City K-ZE - Kann man den aus China importieren?
Der neue Renault City K-ZE wird ja in China für unter 10 000,- verkauft.
Bei uns wird er in 2021 als Dacia zu 15 000,- wahrscheinlich verkauft werden.
Könnte man bei einem Selbstimport nicht die 5 000,- sparen?
Oder sollte man warten, bis Dacia ihn verkauft und dann den Umweltbonus von 6000,- mitnehmen?
Was haltet Ihr von dem Chinesen?
https://www.auto-motor-und-sport.de/.../
Beste Antwort im Thema
Werden die Fahrzeuge in China und hier identisch sein? Ich glaube nicht.
83 Antworten
Nach dem Dinauto.de seiner Kalkulation schon:
https://suchen.mobile.de/.../details.html?...
Und die rechnen nur den alten Herstelleranteil des Umweltbonus drauf. Der steigt aber auch noch um 1000,- wenn ich nicht irre und die Hersteller nicht Ihren Listenpreis erhöhen, dass das nicht wirkt.
Zitat:
@Pololu schrieb am 6. Dezember 2019 um 12:38:18 Uhr:
Man muß aber auch nicht dvon ausgehen, dass das die Cinesen wie die VW machen.Ich denke, dass die eher mehr Verantwortungsbewußtsein haben, als manche Autobauer hierzulande.
Ja, speziell die chinesische Industrie im Zusammenhang mit deren Regierung sind ja weltweit bekannt für ihre Verantwortungsbewusstsein und für ihre Bürgerliebe.
Wenn da ein Dorf einer Fabrik im Weg steht, wird das Dorf eben plattgewalzt.
Alles zum Wohle des Fortschritts und mit dem Segen von ganz oben.
Darauf kam bisher noch nicht mal VW.
Ich befürchte, Du siehst gerade einiges durch eine rosa Brille.
Was man auch nicht vergessen darf ist dass ein chinesisches Auto hier keine Garantie mehr hat.
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Übrigens: Mit allen Prämien dürfte der modernisierte E-up auch für um die 15.000€ den Besitzer wechseln.
Mit Garantie und allem drum und dran.
Vielleicht auch eine Alternative zum China - Import.
https://www.focus.de/.../...zum-wirklich-fairen-preis_id_11423604.html
Wenn man VW mag zumindest.
Ja, ich habe das ja eingesehen, dass das mit China eher zu teuer und nicht sinnvoll ist.
Bei meinauto.de werden mir 13 500,- netto angezeigt.
Da kann ich noch 4000,- abziehen, da alte Konditionen und ohne Staatsanteil.
Bin ich bei 9500,- und das schon mit CCS und Überführung zum Seathändler.
Zitat:
Ja, ich habe das ja eingesehen, dass das mit China eher zu teuer und nicht sinnvoll ist.
Bei meinauto.de werden mir 13 500,- netto angezeigt.
Da kann ich noch 4000,- abziehen, da alte Konditionen und ohne Staatsanteil.
Bin ich bei 9500,- und das schon mit CCS und Überführung zum Seathändler.
Nur mal so zwischendursch: warum gibt es wohl auf dem europäischen Markt quasi keine China-Autos zu kaufen? Bestimmt nicht weil die Qualität zu gut ist...
Zitat:
@StephanRE schrieb am 9. Dezember 2019 um 12:48:41 Uhr:
Nur mal so zwischendursch: warum gibt es wohl auf dem europäischen Markt quasi keine China-Autos zu kaufen? Bestimmt nicht weil die Qualität zu gut ist...
die Qualität chinesischer Produkte ist weder generell gut noch schlecht, sondern so, wie der Kunde diese verlangt (und dafür zahlt)
Apple lässt z.B. in China fertigen ...
Problem ist eher, dass die Produktion in Rumänien oder Marokko auch nicht signifikant teurer ist
(bei 40 Arbeitsstunden zur Montage eines Autos ist der Unterschied marginal, ob die Arbeitsstunde 4 Euro oder 8 Euro brutto kostet)
--> da zählen eher Transportkosten, Zölle, und Nähe zum Markt!
Zitat:
@StephanRE schrieb am 9. Dezember 2019 um 12:48:41 Uhr:
Zitat:
Ja, ich habe das ja eingesehen, dass das mit China eher zu teuer und nicht sinnvoll ist.
Bei meinauto.de werden mir 13 500,- netto angezeigt.
Da kann ich noch 4000,- abziehen, da alte Konditionen und ohne Staatsanteil.
Bin ich bei 9500,- und das schon mit CCS und Überführung zum Seathändler.
Nur mal so zwischendursch: warum gibt es wohl auf dem europäischen Markt quasi keine China-Autos zu kaufen? Bestimmt nicht weil die Qualität zu gut ist...
Sagen dir die Wörter wie Lexus, Infiniti, Cadillac, Lincoln, Jaguar was? Das sind Fahrzeuge vom höchsten Niveau und trotzdem haben sie nichts in Deutschland zu suchen. Die Macht haben dir Deutschen hier in Europa.
Renault ist auch nicht chinesisch. Ein in China gebautes Auto ist auch nicht chinesisch. Das beste Premium SmartPhone wird in China gebaut. Allgemein wird gebaut was gefordert UND gefragt wird.
Dein Kia wurde auch zu 50 % irgendwo am hindern der Welt in Bangkok gebaut
you get what you pay for.
Klar lässt Apple in China fertigen, ist auch x mal günstiger als in Californien.
Nur lassen die eben ein E Auto in China produzieren zu anderen Standarts als das in China geplant & gebaut wird.
Da kommt eben das „billig“ Segment raus, aber ist ja auch verständlich:
Billig Produkt + billige Produktion = nicht EU Standard
Teures Produkt + billige Produktion = Apple ~ Luxus
(Nur ein Beispiel)
Gut vermarktetet und höhere Standards/ Vorgaben machen’s eben aus.
Stellt euch mal vor China würde mit EU Standards E Autos produzieren & damit den deutschen Markt fluten... könnte so ziemlich jeder deutsche Hersteller einpacken. Zum Glück haben die Chinesen das nicht nötig und fahren gerne das deutsche Luxus Auto weiter....
Die chinesischen Arbeiter müssen auch bezahlt werden und die Unternehmen wollen auch Gewinne machen, also müssen die an Material und Arbeitszeit sparen. In Produktionen wird dann eben nicht auf Spaltmaße oder Spiel geachtet. Da wird schnell zusammen geschraubt so das es hält und zack nächstes Auto.
Zitat:
@Badland schrieb am 10. Dezember 2019 um 07:27:22 Uhr:
Die chinesischen Arbeiter müssen auch bezahlt werden und die Unternehmen wollen auch Gewinne machen, also müssen die an Material und Arbeitszeit sparen. In Produktionen wird dann eben nicht auf Spaltmaße oder Spiel geachtet. Da wird schnell zusammen geschraubt so das es hält und zack nächstes Auto.
Nein, das ist denke ich ein Irrglaube.
Schau dir Luxushandys oder optisches Equipment an.
Nikon Kameras (auch die ganz teuren) werden größtenteils in China gefertigt.
Allerhöchstes Niveau.
Was Du meinst ist etwas anderes:
Um einen bestimmten Zielpreis zu erreichen ist es nötig Kompromisse einzugehen.
Dazu gehören minderwertigeres Material, größere Fertigungstoleranzen, u.s.w.
Das wird nicht so gebaut weil sie es nicht besser könnten, sondern weil das unter den gegebenen Preisprämissen eben die Vorgabe ist.
Hat aber nicht das geringste mit China zu tun, ist unabhängig vom Fertigungsort.
Ein in Deutschland gefertigter Golf sähe - würden gleiche Maßstäbe angelegt - nicht anders aus.
Einen Fehler sollte man nicht machen:
In den frühen 70ern wurden japanische Hersteller belächelt.
Billig, schlecht, veraltet.
Können nix außer uns zu kopieren.
Also keine Konkurrenz für uns.
In den frühen 90ern wurden koreanische Hersteller belächelt.
Billig, schlecht, veraltet.
Können nix außer uns zu kopieren.
Also keine Konkurrenz für uns.
Beide haben sich mittlerweile was Qualität und Zuverlässigkeit angeht auch hier bei uns zum Maßstab entwickelt, sind (außer im hierzulande extrem wichtigen Markenimage) rechts und links an der europäischen Konkurrenz vorbei gezogen.
Heute werden chinesische Hersteller belächelt.
Billig, schlecht, veraltet.
Können nix außer uns zu kopieren.
Also keine Konkurrenz für uns.
Er scheint mir also, als wären wir nicht wirklich lernfähig.
Meine Prognose: Das ganze geht noch so lange gut, bis China "jetzt" sagt.
Lassen die irgendwann einen feuchten Furz, sind wir zugeschissen.
Zitat:
@Matsches schrieb am 10. Dezember 2019 um 10:23:21 Uhr:
...Heute werden chinesische Hersteller belächelt.
Billig, schlecht, veraltet.
Können nix außer uns zu kopieren.
Also keine Konkurrenz für uns.Er scheint mir also, als wären wir nicht wirklich lernfähig.
Meine Prognose: Das ganze geht noch so lange gut, bis China "jetzt" sagt.
...
und ich denke, die Chinesen planen folgendes Vorgehen:
nicht (als Hase) bei den Verbrennern dem abgefahrenen Zug hinterherhoppeln
sondern als Igel laut "ich bin schon hier" rufen in dem Moment, in dem E-Autos (in Europa) ihren Durchbruch haben!
so wie (nachdem Grundig und Blaupunkt vorher schon abgetreten waren) Loewe bis zuletzt die besten Röhrenfernseher angeboten hat - Samsung und LG aber von Anfang an den Markt für flache Fernseher (und Monitore) dominiert haben
Man muß hier unterscheiden nach Fertigung in China für den chinesischen Markt und für andere (EU, USA).
Apple, Lexus etc. lassen in China produzieren (günstige Löhne, günstige Rohstoffe , Chinastahl ist in China nunmal günstiger zu bekommen, niedriege Sicherheitsstandarts etc.)
Am Ende muß aber die geforderte Qualität rauskommen. das wird oft von Eigenen Leuten (Apple, Lexus, usw. ) geprüft.
Für Chinainterne Produkte gilt der letzte Satz halt auch. die geforderte Qualität ist aber nunmal deutlich niedrieger. Da wird alles eben drangedengelt, nach dem Motto, "Hält doch!", rest egal.
Und mit den China Autos meinte ich nicht in China gefertigte US oder Europa Autos sondern Chinamarken. Die erfüllen einfach nicht die Sicherheits und Abgasstandarts die hier gefordert werden.
Zitat:
@StephanRE schrieb am 10. Dezember 2019 um 12:30:28 Uhr:
...
Für Chinainterne Produkte gilt der letzte Satz halt auch. die geforderte Qualität ist aber nunmal deutlich niedrieger. Da wird alles eben drangedengelt, nach dem Motto, "Hält doch!", rest egal.Und mit den China Autos meinte ich nicht in China gefertigte US oder Europa Autos sondern Chinamarken. Die erfüllen einfach nicht die Sicherheits und Abgasstandarts die hier gefordert werden.
Interessant 1. für die hiesigen OEMs, und deren (noch) Mitarbeiter, und 2. für den Wohnungsmarkt in Stuttgart/Ingolstadt/Wolfsburg/usw. wird es dann, wenn die "Chinamarken" beschließen, auch den EU-Markt bedienen bzw. überschwemmen zu wollen ...
die hierfür erforderliche Qualität/Crashfestigkeit/usw. zu fertigen dürfte in der Produktion vielleicht 500 Euro pro Auto mehr kosten 😉