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Raten Kredit Wiederrufen???

Themenstarteram 22. April 2012 um 15:37

Hallo zusammen,

ich stecke etwas in schwierigkeiten.

Also bei mir geht es um ein Motorrad was ich vor 3 Wochen gekauft habe beim Motorrad Händler.

Die Summe beläuft sich um 3990 €.

Ich habe beim Händler alle Verträge unterzeichnet und ich bin mir nicht ganz sicher ob es ab dem Datum auch in kraft tretet.

Meine Bank hat mir noch keinen Kreditvertrag zugeschickt sondern nur ein Schreiben mit der Aufliestung der Gesamtsumme.

Jetzt kommt die frage ob ich nun gebrauch machen kann von meinem 2 wöchigen Wiederrufsrecht?

Kann mir da bitte jemand mal ein wenig helfen..

Ich wäre da sehr dankbar.

Grüße

Beste Antwort im Thema

So wie ich Dein Posting interpretiere, hast Du ein Motorrad bei Deinem Händler gekauft und bei Deiner Bank einen Ratenkredit beantragt (also keine Herstellerbank, da Du von "Deiner" Bank sprichst).

Wenn dies so ist, hast Du generell kein Widerrufsrecht bezüglich des Kaufvertrags für das Motorrad.

Was den Kreditvertrag angeht, hast Du 14 Tage Widerrufsrecht. Wenn es allerdings Deine Hausbank ist, wird es sicher kein Problem, den Kreditvertrag zu stornieren, wenn der Kredit noch nicht ausbezahlt ist.

Allerdings werde ich aus Deinem Posting auch nicht ganz schlau. Für mich ist nicht klar, ob Du das Motorrad gar nicht mehr willst, oder ob Du es nur nicht finanzieren möchtest ...

Gruß

Der Chaosmanager

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Zitat:

Original geschrieben von MRSimson

Die Bank hat den Neuen Fahrzeugbrief und ich habe den Alten.

Sollte jemand interesse haben könnte er das motorrad doch auch anmelden. Ich würde dan vertragich festhalten dann nach ablösung des Kredites der jeweilige Besitzer den Fahrzeugbrief per Post zugestellt bekommt.

Ohne Fahrzeugbrief kann das Motorrad nicht angemeldet werden.

Gruß

Der Chaosmanager

 

Zitat:

Original geschrieben von MRSimson

Die Bank hat den Neuen Fahrzeugbrief und ich habe den Alten.

Sollte jemand interesse haben könnte er das motorrad doch auch anmelden.

Eine Anmeldung ist nur mit dem neuen Fahrzeugbrief möglich, sobald ein solcher für das entsprechende Fahrzeug ausgestellt wurde.

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

 

Da nach Aussage des Te der Kreditvertrag noch nicht ausgehändigt wurde und die Widerrufsfrist erst mit Erhalt des Vertrages zu laufen beginnt, kann der Kredit noch widerrufen werden (vorausgesetzt die Aussagen des Te sind zutreffend)

Das Problem dürfte sein, dass die Widerrufsfrist mit dem Datum des Kreditantrags zu laufen beginnt, da in den Bedingungen steht, dass die Frist beginnt, wenn die Bank den Kreditnehmer über das Widerrufsrecht in Kenntnis gesetzt hat. Wie schon gesagt, unterschreibt man als Kreditnehmer im Regelfall diese Klausel mit dem Kreditantrag.

 

Gruß

Der Chaosmanager

Nö.

 

Widerrufsfrist beginnt nicht mit dem Kreditantrag, sondern mit dem Tag, ab den man den Vertrag in den Händen hat.

 

Würde es so sein, wie Du ausführts, dann müsste ja ggfs. ein Kredit schon widerrufen werden, bevor dieser überhaupt genehmigt wurde; z.B. wenn die Bearbeitung des Kreditantrages mehr als zwei Wochen in Anspruch nimmt.

 

O

Zitat:

gestrichen

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

 

Widerrufsfrist beginnt nicht mit dem Kreditantrag, sondern mit dem Tag, ab den man den Vertrag in den Händen hat.

Würde es so sein, wie Du ausführts, dann müsste ja ggfs. ein Kredit schon widerrufen werden, bevor dieser überhaupt genehmigt wurde; z.B. wenn die Bearbeitung des Kreditantrages mehr als zwei Wochen in Anspruch nimmt.

Letztendlich kann dies nur die Einsicht in den Vertrag aufklären.

Ich kenne es jedenfalls nur so, wie ich es beschrieben habe. Man leistet insgesamt drei Unterschriften auf dem Kreditvertrag - eine davon ist die, dass man vom Widerrufsrecht Kenntnis genommen hat und somit beginnt die Frist zu laufen.

Fehlt diese Widerrufsbelehrung auf dem Kreditantrag, dann hast Du natürlich recht. Der § 355 BGB lässt ausdrücklich beide Varianten zu. Ich würde mich allerdings wirklich wundern, wenn die Belehrung nicht unterschrieben worden wäre.

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

gestrichen

Zitat:

Doppelpost

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

 

Ich kenne es jedenfalls nur so, wie ich es beschrieben habe. Man leistet insgesamt drei Unterschriften auf dem Kreditvertrag - eine davon ist die, dass man vom Widerrufsrecht Kenntnis genommen hat und somit beginnt die Frist zu laufen.

 

Fehlt diese Widerrufsbelehrung auf dem Kreditantrag, dann hast Du natürlich recht. Ich würde mich allerdings wirklich wundern, wenn die Belehrung nicht unterschrieben worden wäre.

 

Gruß

Der Chaosmanager

Widerruf eines Kreditvertrages ist erst nach Zustandekommen des Kreditvertrages möglich!

 

Es geht hier nicht um den Widerruf des Kreditantrages.

 

 

O.

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

 

Widerruf eines Kreditvertrages ist erst nach Zustandekommen des Kreditvertrages möglich!

Es geht hier nicht um den Widerruf des Kreditantrages.

Sorry, dass ich Dich hier korrigieren muss. Das für Verbraucher geltende gesetzliche Widerrufsrecht bezieht sich auf die Willenserklärung des Verbrauchers und nicht auf das Zustandekommen eines Vertrags. Und diese Willenserklärung erfolgt mit der Unterschrift unter einen Vertrag.

Tritt der Fall ein, dass der Kredit noch vor Ablauf der Widerrufsfrist (also 14 Tage nach Vertragsabschluss) ausbezahlt wurde und der Kreditnehmer hat den Kredit angenommen, kann er NICHT mehr widerrufen. Auch dies ist im BGB klar geregelt.

Sollte es also so sein, dass unser TE den Kreditbetrag bereits erhalten hat, sehe ich keine rechtliche Möglichkeit, den Vertrag zu widerrufen.

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

 

Sorry, dass ich Dich hier korrigieren muss. Das für Verbraucher geltende gesetzliche Widerrufsrecht bezieht sich auf die Willenserklärung des Verbrauchers und nicht auf das Zustandekommen eines Vertrags. Und diese Willenserklärung erfolgt mit der Unterschrift unter einen Vertrag.

 

Gruß

Der Chaosmanager

Sage ich doch.

Wideruf erst nach Vertragsabschluss. Durch (übereinstimmende) Willenserklärung kommt doch erst der Vertrag zustande.

 

Ergänzung:

Man kann nur etwas widerrufen, dem man vorher zugestimmt hat. 

 

 

Sollte der Kredit schon ausgezahlt sein, ist dies eine andere Situation. Aber dies ist nach Aussage des Te bisher nicht der Fall.

 

O.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

 

Sorry, dass ich Dich hier korrigieren muss. Das für Verbraucher geltende gesetzliche Widerrufsrecht bezieht sich auf die Willenserklärung des Verbrauchers und nicht auf das Zustandekommen eines Vertrags. Und diese Willenserklärung erfolgt mit der Unterschrift unter einen Vertrag.

Gruß

Der Chaosmanager

Sage ich doch.

Wideruf erst nach Vertragsabschluss. Durch (übereinstimmende) Willenserklärung kommt doch erst der Vertrag zustande.

Sorry, Du sagtest etwas anderes. Du sprachst davon, dass die Widerrufsfrist erst mit Annahme des Kreditvertrags zu laufen beginnt

Es kommt nicht auf eine übereinstimmende Willenserklärung an - es geht um die einseitige Willenserklärung des Verbrauchers. Ob der Antrag vom anderen Vertragspartner - in diesem Fall vom Kreditinstitut - angenommen wurde oder nicht, ist in Bezug auf das gesetzliche Widerrufsrecht nicht maßgebend.

Lediglich dann, wenn der Kreditnehmer nachweisen kann, dass er mit Unterschrift unter seinen Antrag nicht über sein Widerrufsrecht belehrt wurde, beginnt diese Frist später zu laufen. Aus diesem Grund kenne ich keine Bank, die sich diese Widerrufsklausel nicht separat unterschreiben lässt.

Glaub' mir, ich gehöre nicht zu denen, die Dinge posten, von denen sie keine Ahnung haben. Wenn ich etwas poste, dann bin ich mir meiner Aussagen sicher, weil ich mich mit dem entsprechenden Themengebiet auskenne. Sollte ein Banker hier mitlesen, wird er Dir die Richtigkeit meiner Aussagen mit Sicherheit bestätigen.

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

 

Sollte der Kredit schon ausgezahlt sein, ist dies eine andere Situation. Aber dies ist nach Aussage des Te bisher nicht der Fall.

... immerhin hat er das Motorrad samt Foto bereits hier auf MT zum Verkauf reingestellt ...

Entweder ist der TE wirklich so naiv oder er verar ..... die Forengemeinde heftigst. An dieser Stelle klinke ich mich hier aus.

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

... immerhin hat er das Motorrad samt Foto bereits hier auf MT zum Verkauf reingestellt ...

Oha, dafür muß man aber schon ziemlich schmerzbefreit sein...:eek:

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

... immerhin hat er das Motorrad samt Foto bereits hier auf MT zum Verkauf reingestellt ...

Oha, dafür muß man aber schon ziemlich schmerzbefreit sein...:eek:

Karren verkaufen, Kreditgeschäft widerrufen, aus dem Land verschwinden und untertauchen ... :D

Themenstarteram 23. April 2012 um 5:59

Zitat:

Original geschrieben von Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

 

Sollte der Kredit schon ausgezahlt sein, ist dies eine andere Situation. Aber dies ist nach Aussage des Te bisher nicht der Fall.

... immerhin hat er das Motorrad samt Foto bereits hier auf MT zum Verkauf reingestellt ...

Entweder ist der TE wirklich so naiv oder er verar ..... die Forengemeinde heftigst. An dieser Stelle klinke ich mich hier aus.

Gruß

Der Chaosmanager

Ja ist gut.. ich wusste es eben nicht, dass man es nicht verkaufen kann solange die Bank den Fahrzeugbrief in der Tasche hat. Beruhigt euch wieder ich ver**** keinen.

Ich werde es wieder rausnehmen.

Aber was ich schade finde ist, dass man hier rumhackt statt ein paar konstruktive kritik zu geben. Vielleicht gibt es alternativen wie man etwas entgegenwirken kann. Die paar euros im Monat werden mir nicht das kreutz brechen. Es ist eben nur eine fehlentscheidung gewesen womit ich nicht gerechnet habe, dass ich in so kurze zeit extrem viele dinge geändert haben.

Ich danke euch allen für die vorschläge und würde mich freuen auf weitere Antworten.

Zitat:

Original geschrieben von MRSimson

Ja ist gut.. ich wusste es eben nicht, dass man es nicht verkaufen kann solange die Bank den Fahrzeugbrief in der Tasche hat. Beruhigt euch wieder ich ver**** keinen.

Ich werde es wieder rausnehmen.

Aber was ich schade finde ist, dass man hier rumhackt statt ein paar konstruktive kritik zu geben. Vielleicht gibt es alternativen wie man etwas entgegenwirken kann. Die paar euros im Monat werden mir nicht das kreutz brechen. Es ist eben nur eine fehlentscheidung gewesen womit ich nicht gerechnet habe, dass ich in so kurze zeit extrem viele dinge geändert haben.

Ich danke euch allen für die vorschläge und würde mich freuen auf weitere Antworten.

Mein lieber MRSimson,

Du kannst mir nicht vorwerfen, ich hätte keine konstruktiven Vorschläge gemacht. Allerdings ist ein Ratschlag immer nur so gut wie die Informationen, die dem Rat zugrunde liegen. Und diese Informationen waren mehr als lückenhaft und zum Teil etwas verworren, diesen Vorwurf musst Du Dir wohl oder übel gefallen lassen.

Wäre von Anfang an klar gewesen, dass Du den Kreditbetrag bereits erhalten hast und das Motorrad sich schon in Deinem Besitz befindet, hätte ich Dir von Anfang an gesagt, dass ein Widerruf nicht mehr möglich ist. So schlimm es für Dich sein mag: Es gibt keinen Weg zurück!

Die einzige Möglichkeit ist nun, dass Du einen Käufer findest, der Dir den Verkaufspreis bezahlt, ohne den Brief sofort zu erhalten, so dass Du den Kredit ablösen kannst. Dies geht wiederum nur dann, wenn eine vorzeitige Ablösung Deines Kreditvertrags überhaupt möglich ist - das kann Dir aber hier niemand sagen, weil wir den Vertragsinhalt nicht kennen --> also musst Du mit der Bank reden.

Gruß

Der Chaosmanager

 

 

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