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Range Rover Sport Plugin Hybrid AHK und Zugbetrieb Boot

Land Rover Range Rover Sport L494
Themenstarteram 11. November 2020 um 21:05

Hallo zusammen,

ich interessiere mich aktuell sehr für den RRS Plugin Hybrid und habe bisher auch alle Beiträge hier im Forum gelesen. Was ich nicht genau erfahren konnte war, ob es hierzu nähere Erfahrungen für den Zugbetrieb gibt.

Benötige eine AHK insbesondere um ein paarmal im Jahr einen Bootstrailer (ca 1,8t) für ca 25-30km zu ziehen und an einer Slipanlage am Bodensee ins Wasser zu lassen/rauszuziehen. Vom Drehmoment auf dem Papier und bei geladenem Akku sollte das kein Problem sein. Gibt es hier Erfahrungen?

Probefahrt hatte ich mit dem RRS Hybrid bereits und war sehr angetan. Der Verkäufer meinte allerdings die Zubehör AHK ist optisch nicht besonders schön gelöst, da fester Ausschnitt in Stoßstange. Gibt es jemanden der davon ein Foto hat? Der Händler konnte mir keines auftreiben und ich selbst konnte online nichts dazu finden.

Vielen Dank für jegliche Hilfe hierzu!

 

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11 Antworten

Hallo,

ich denke dein Verkäufer redet von dieser AHK (siehe Anlage Bild). Zumindest anfangs vor der Modellpflege, war lediglich diese Anhängerkupplung für den Plug-In verfügbar. Ob das aktuell noch der Fall ist, weiß ich allerdings nicht.

Und zur Anhängelast kann ich leider auch nur spekulieren. Ich denke dass Erfahrungen im Zugbetrieb in Verbindung mit Hybrid Antrieb sehr rar sind. Der P300 darf im Sport 3,0 Tonnen und im Defender/Discovery 5 3,5 Tonnen ziehen. Daher denke ich, dass 1,8 Tonnen für ein paar mal im Jahr kein Problem sind. Ich selbst ziehe öfters inkl. Stützlast 2,5 Tonnen in meinem F-Pace P250. Natürlich nicht so leichtfüßig wie ein vergleichbarer Diesel, aber es geht.

Mfg. D.Schwarz

AHK

Hybrid und Anhänger?!:D Kann ich Dir nicht wirklich dazu raten, außer du möchtest am WE mit deinem Anhänger nur mal kurz zum Wertstoffhof fahren.

Redest du von eigenen Erfahrungen? :eek:

Offensichtlich nicht. Ich habe mit den ähnlichen PHEV-Konzept Volvos (ich bin inzwischen beim 5. PHEV) etliche Wohnwagen-Reisen mit großen Wohnwagen (10m, 2,5to) gemacht. Es gibt keinen Grund, da irgendeinen Nachteil zu sehen. Selbst der Verbrauch ist auf Grund des Hybridvorteils akzeptabel.

Es gibt aber einen Einwand gegen die Anhänger am PHEV: Sie verhindern den Wechsel zum BEV. ;)

Ich bin den Wohnwagen nun los und fahre Wohnmobil. Daher gibt es als Daily Driver zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein BEV.

@gseum ganz klar, Jein! Ohne Anhänger, langt mir die Erfahrung! Sobald die E-Unterstützung z.B. auf langen Strecken nicht mehr greift, wirkt der 4 Zylinder unter Last nur noch angestrengt! Das wird auf einer längeren Pass-Strecke dann bestimmt richtig schön...

Wegen Autobahnsperrungen hab ich meinen WoWa mit tatsächlichen 2,6to über Landstraßenpässe über die Alpen bewegt. Kein Problem. :)

Der Klang des 4-Enders ist natürlich nicht toll. Aber Fahrwerte sind OK und lahm ist man nicht. Die Urlauber-Tourans konnte ich abhängen. Verbrauch ist dann sogar erstaunlich moderat, da man bergab erst recht rekuperiert.

louislouis

BMW

Hallo,

Ich habe meine Fragen bereits im Jaguar-Forum veröffentlicht. Aufgrund der wenigen Antworten, da die kleinen Plug-In-Hybrid-Antriebe mit dem 3 Zylinder-Verbrennermotor ja erst ab Frühjahr 2021 ausgeliefert werden, stelle ich nochmal meine Frage hier im Landrover-Forum.

Falls ich mit meinen Fragen in einem anderen Teil des Land/Rangerover-Forums besser aufgehoben wäre, bitte ich um Verlegung in den passenden Teil von Motortalk!

Ich stehe vor der Kauf-, bzw. Leasingentscheidung für einen Jaguar E-Pace P300e (Plug-in-Hybrid) oder für einen E-Pace Diesel (Mild Hybrid) D 200.

Vom neuen E-Pace als Plug-In-Hybriden habe ich bisher noch nicht viel gehört!

Aber das Thema "Plug-In-Hybrid als Zugfahrzeug" für einen 1600 Kg- Caravan beschäftigt mich sehr.

Der Plug-In-Hybrid hat einen Antrieb mit einem 1,5l Ingenium-Benzin-Motor und einem Elektromotor und kommt auf eine Systemleistung von 309 Ps und einem max. Drehmoment mit 540 Nm. Auf den ersten Blick natürlich völlig ausreichend und ich denke, dass der Verbrauch an Benzin im Zugbetrieb mit dem 1500 kg-Caravan am Haken auch nicht allzu heftig werden wird.

Meine Frage bezieht sich auf den 1,5 Liter Benzinmotor mit nur 3 Zylindern. Natürlich erscheint die gesamte Systemleistung mit dem Elektromotor für den täglichen Gebrauch sicherlich ausreichend, aber ich fahre mindestens 2mal im Jahr mit dem Wohnwagen am Haken jeweils ca 4000 km auf großer Reise in den Urlaub. Hier werden in der Regel 600km bis 700km-Etappen an einem Stück zurückgelegt, wo ein Nachladen des Akkus für den Elektromotor nicht eingeplant ist. Erst am Abend kurz vor der Etappenpause am Campingplatz ist an ein Nachladen zu denken.

Das Volltanken des Tanks für den Verbrennermotor ist natürlich während der Etappen kein Problem!

 

Wie kann man in dieser Hinsicht den kleinen Benzinmotor beurteilen? Er muss ja die langen Etappen mit dem Caravan am Haken ohne große Unterstützung des E-Motors fast allein schaffen. Ist denn in dieser Hinsicht der 1,5 Liter- Benzinmotor mit dem kleinen Hubraub möglicherweise überfordert?

 

Da meine Frage auch für den Landrover Discovery Sport oder auch für den LR Evoque mit der gleichen Plug-In-Hybrid-Motorisierung relevant ist, bitte ich auch alle LR- und RR- Fachkundigen um einen Beitrag zu meiner Frage!

 

Danke an alle, wenn sie meine Fragen beantworten wollen!

 

LG! louis

@louislouis 1,5 Liter Hybrid und 4000 km mit Anhänger!!! Da kannst Du Dir die Frage bereits selbst beantworten. Ist wie zu zweit auf einem Mofa, nicht unmöglich aber aus meiner Sicht unfassbar!

Da würde ich lieber den F-Pace oder Velar nehmen, werden auch gefördert :)

Teste beide Motoren, sofern Du im Alltag mindestens 30km/Fahrt zurück legst, würde den D200 nehmen.

Na klar, der F-Pace oder der Velar bieten sich für meine Zwecke sehr gut an, vor allem in den Mild-Hybrid-Versionen!

Aber auch als Plug-In-Hybrid im P400e wäre mir auch sehr geholfen, aber...! Nicht der Preis ist für mich ausschlagkräftig, sondern vor allem die Größe. Velar, F-Pace, Discovery, X5 oder XC90 sind einfach zu groß. Andere Autos mit Plug-in-Hybrid oder Mild-Hybrid aus Ingolstadt oder aus München will ich aus persönlichen Gründen nicht mehr. Mein derzeitiger X3 20d kann zwar überhaupt nix dafür, aber mein Händler in unserem Städtchen hat bei mir verschissen!

Ich hatte vor zwei Jahrzehnten schon mal einen Landrover, mit dem war ich eigentlich sehr zufrieden. Aber jetzt in meinen Jahren der Dämmerung und als Rentner wäre die Größe des E-Pace oder des Evoque als PHEV schon ein Zückerle! Aber ich würde schon gerne einen PHEV in die engere Wahl nehmen und der E-Pace ist schon ein lecker Autole fürs ältere Herrle! Für seinen Preis als R-DYN. HSE D200 in Vollausstattung bekomme ich auch einen F-Pace oder einen Velar in halbwegs ausreichender Ausstattung!

Natürlich schiele ich auch schon nach einem starken Konkurrenten aus dem Schwabenländle, der als einziger Hersteller noch Plug-In-Hybride mit Dieselmotoren baut und verkauft. Aber damit will mein treues Weib nicht mit fahren. Sie hat halt auch ihre Gründe dagegen, die ich gerne respektieren möchte!

Also nichts gegen einen milden Diesel mit der Zusatzbatterie, aber wie sieht es mit Diesel in mehreren Jahren aus?

Danke erst mal für einige Antworten!

LG! louis

Hallo Louis,

hier gibt es zwar schon 2-3 Leute mit einem P300e, aber ich bezweifle, dass auch nur einer davon eine Anhängerkupplung hat bzw. damit schon mal 1,5/1,6 Tonnen gezogen hat. Daher wage ich eine Spekulation.

Zitat:

und ich denke, dass der Verbrauch an Benzin im Zugbetrieb mit dem 1500 kg-Caravan am Haken auch nicht allzu heftig werden wird.

Naja, schwer zu sagen. Der AJ20 P3H leistet bis zu 200PS und 280NM ohne elektrische Unterstützung. Der E-Pace P300e ist mit einem Leergewicht von 2,2 Tonnen angegeben. 2,2 Tonnen + Dein Wohnwagen = 3,7 Tonnen Gesamtzuggewicht. Ohne Gepäck etc. also eher sogar 4 Tonnen Gesamtzuggewicht. Um 4 Tonnen zu bewegen, dafür benötigt man Kraft. Kraft kommt von Kraftstoff. Und dabei ist es vollkommen egal, dass es sich hierbei um einen 3 Zylinder mit 1,5l Hubraum handelt. Er ist in der Lage aufgrund des Verbrennungsdrucks und der Kurbellänge bis zu 280NM zu erzeugen. Es gibt eine Faustformel. Das entspricht etwa der Brennraumfüllung eines 2,8l Saugmotors. Vorteil: Aufgrund der Fremdaufladung in Verbindung mit dem geringeren Zylinder Volumen, werden diese Verbrennungsdrücke schon bei deutlich geringeren Motordrehzahlen erreicht. Nachteil: Aber in genau diesen Drehzahlbereichen wird dadurch schon deutlich mehr Kraftstoff, als bei einem Saugmotor mit den selben mittleren Verbrennungsdrücken benötigt. Zudem wird aufgrund der Füllung fast die selbe Kraftstoffmenge für den Verbrennungsvorgang benötigt. Ja der Wirkungsgrad ist unter anderem auch durch die DI höher, allerdings ist wegen den davor genannten Punkten die Verbrennungstemperatur vergleichsweise hoch, durch zusätzlichen Kraftstoff wird der Brennraum gekühlt. Zwar immer seltener, viele Fahren inzwischen auch bei Volllast um Lambda 1, aber ich will jetzt auch nicht abschweifen. Durch diese ganzen Punkte ist der Spruch "Turbo läuft Turbo säuft" entstanden... Und der OPF :D Also, vom Hubraum nicht täuschen lassen. Der Verbrauch orientiert sich an der Last. Und diese ist im Anhängerbetrieb tendenziell eher hoch. Ich schätze hier mindestens ca. 11-11,5l/100km (auf den Wert komme ich nachher nochmal zurück)

600-700km Etappen sind Sportlich. Wenn man den Usern hier glauben kann (was ich tue) ist eine Elektrische Reichweite von 40km im Solo realistisch. Eine 13kWh Batterie ist verbaut. Wobei ich nicht weiß ob Brutto oder Netto... Mhm sagen wir Brutto. Ich gehe von einer Netto Kapazität von ca. 12,5 kWh aus, das würde dann einem Verbrauch von ca. 31,25 kWh/100km entsprechen. Verglichen mit BEV's klingt das nach einem hohen Wert. Wenn man jedoch das Gewicht und das Einsatzgebiet sowie Temperaturen berücksichtigt und mit anderen PHEV's vergleicht, ist das durchaus ein "normaler" Wert. Im Anhängerbetrieb, bzw. mit 1,5 Tonnen zusätzlich, rechne ich mit einem Verbrauch von ca. 50 kWh im Städtischen Bereich (25km). Und ca. 35 kWh auf der Landstraße/Autobahn (35,7km). Ich denke aber, dass sich der Verbrennungsmotor bei diesem Gewicht häufiger als im Solobetrieb aktivieren wird. Eventuell ist mit dieser Last auch ein reiner EV Modus gar nicht möglich.

Zum Glück kann das Fahrzeug im Vergleich zum reinen Verbrenner während der Fahrt, deutlich effektiver rekuperieren. Je nach Strecke würde ich diesen Wert im Schnitt mit ca. 1-2,5 kWh/100km festlegen. D.h bei einer 700km Etappe könntest du im Besten Fall nach meiner Prognose ca. 79km von 700km elektrisch fahren (Wenn EV Modus im Hängerbertrieb möglich). Und im schlimmsten Fall ca. 37km. Macht einen Schnitt von ca. 58km rein elektrisch auf einer 700km Etappe.

Was bedeutet das für den Verbrauch? Ich würde den Kraftstoffverbrauch auf ca. echte 11-11,5l/100km schätzen (80km/h) Zumindest liegt der Wert bei meinem Fahrzeug mit Plananhänger in diesem Bereich. (642km x 11,25l) : 700km = 10,32l/100km ( Wenn du dich für einen E-Pace P300e entscheiden solltest, kannst mir ja dann mal schreiben ob ich recht hatte :D )

Der P300e wird auch ohne E-Motor die 1,5 Tonnen ziehen können. Die Anhängelast ist bis zu 1,6 Tonnen freigegeben. Aber der D200 kanns halt deutlich besser :D Das Drehzahl,- und Gerüschniveau wird beim AJ20 P3H deutlich über dem des Diesels liegen und das Automatikgetriebe öfters um nicht zu sagen nervös die Gänge je nach Lastzustand wechseln müssen.

Ich hoffe die Antwort war trotz Spekulation Fachkundig genug.

Mfg. D.Schwarz

Danke, D. Schwarz für Deine wirklich fachkundigen Erläuterungen und Ratschläge!

Ich bin schon ziemlich sicher, dass ich beim Plug-In-Hybriden mit einem Fahrzeug mit einem 4 Zyl. Verbrennungsmotor besser bedient sein werde, ich also den E-Pace als Mild-Hybrid nehmen würde oder eben gleich den F-Pace PHEV P400e. Vielleicht auch einen Velar, der ein wirklich schönes SUV ist.

Gedanken mach ich mir auch wegen des drohenden ungeregelten Brexits, weil Struwel-Boris seinen Bürgern lieber britischen Fisch verordnen will als Vitamine aus Südfrüchten. Bleibt abzuwarten, ob ab dem kommenden Jahr auch für uns Festland-Europäer die schönen Autos von JLR und deren Ersatzteile teurer und damit uninteressant werden!

LG! louis

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