Rammbock für Golf IV

VW Golf 4 (1J)

guten tag,

ich habe einen golf 4 und mit fällt auf, dass ein rammbock sich nicht schlecht machen würde.

da ich nicht weiss, ob das überhaupt rammbock heisst, wollte ich hier fragen, wie sich das schimpft.
meine 2. frage lautet, ist es technisch machbar sowas dranzubasteln ?
und was würden da für kosten theoretisch auf mich zukommen ?
- Material (Rammbock)
- Einbau

kann man das sogar selbst einbauen ?

ich lade mal ein bild hoch:

18 Antworten

so was nennt man glaube ich kuhfänger oder?

Zitat:

Original geschrieben von adidas_tdi


so was nennt man glaube ich kuhfänger oder?

War das nicht Bullenfänger.. ?

Ich glaube nicht das es sowas für den Golf IV gibt. Sowas sieht auch nicht gut aus.. Es gibt kein Golf IV Country 😉

Selberbauen als leihe ist schwer weil die Rohre ja auch gebogen werden müßen..

Gruß Basti..

Sieht dumm aus und ist seit diesem Jahr VERBOTEN, wegen dem hohen Verletzungsrisiko.

Grüßle Felix

ich dachte immer die heißen Kinderfänger 😉

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Lies dir am besten das mal durch:

Brüssel, den 26. Mai 2005. Der für Unternehmen und Industrie zuständige Kommissar Günter Verheugen begrüßt, dass das Europäische Parlament heute in erster Lesung eine Richtlinie verabschiedet hat, die die Verwendung von Frontschutzbügeln (auch „Kuhfänger“ genannt) an Kraftfahrzeugen besser regelt. Die Richtlinie schafft mehr Sicherheit für ungeschützte Verkehrsteilnehmer. Zugleich erlaubt sie die Verwendung von Frontschutzbügeln, wenn sie an dem jeweiligen Fahrzeug nachweislich einen Sicherheitsgewinn bringen. Die Richtlinie muss noch vom Ministerrat gebilligt werden.

Kommissar Verheugen: „Eine bessere Regelung für die Verwendung von Frontschutzbügeln hilft, die Zahl der ungeschützten Verkehrsteilnehmer, also im Wesentlichen der Fußgänger, zu senken, die im Straßenverkehr verletzt oder getötet werden.

Jährlich sterben in Europa 47 000 Menschen bei Verkehrsunfällen, 1,7 Millionen werden verletzt. In einem Weißbuch der Kommission von 2001 wurde das Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2010 um 50 % zu senken. U. a. soll das durch fahrzeugseitige Sicherheitsmaßnahmen geschehen. Seit vielen Jahren hat sich die Sicherheit von PKW laufend verbessert, doch kam das bisher ganz überwiegend den Fahrzeuginsassen zugute. Seit einiger Zeit findet aber der Schutz von Fußgängern und anderen ungeschützten Verkehrsteilnehmern verstärkte Aufmerksamkeit. Das führte 2003 zur Verabschiedung der Fußgängerschutz-Richtlinie 2003/102/EG. Die nun verabschiedete Richtlinie über die Verwendung von Frontschutzbügeln (Schutzvorrichtungen, die bei manchen Fahrzeugen über und unter dem Stoßfänger angeordnet sind) kann als Ergänzung der Fußgängerschutz-Richtlinie gesehen werden.

Lange und intensiv ist man der Frage nachgegangen, wie häufig Fußgänger mit PKW kollidieren und welche Verletzungen sie dabei davontragen. Das Ergebnis war, dass die Automobilindustrie sich 2001 verpflichtete, durch konstruktive Maßnahmen an den Fahrzeugen die Verletzungsgefahr bei einer Kollision mit Fußgängern auf ein akzeptableres Maß zu senken und u. a. Fahrzeuge nicht mit starren Frontschutzbügeln auszustatten. Nachdem das Europäische Parlament aber eine Rechtsvorschrift zum Fußgängerschutz gefordert hatte, wurde 2003 eine Richtlinie auf der Grundlage der von der Industrie eingegangenen Selbstverpflichtung verabschiedet. Außerdem war die Kommission aufgefordert worden, sich mit weiteren Sicherheitsfragen wie der Verwendung von Frontschutzbügeln zu befassen.

Zwar kann ein starrer Frontschutzbügel die Insassen schützen, wenn das Fahrzeug bei niedriger Geschwindigkeit mit einem Tier kollidiert, doch erleiden ungeschützte Verkehrsteilnehmer bei der Kollision mit einem solchen Fahrzeug schwerere Verletzungen als bei der Kollision mit einem Fahrzeug ohne Frontschutzbügel.

Die Kommission prüfte, wie die Verwendung von Frontschutzbügeln zu regeln sei und arbeitete einen entsprechenden Vorschlag aus, der die Grundlage für die jetzige Richtlinie bildete. Zunächst wurde erwogen, Frontschutzbügel ganz zu verbieten, doch wurde erkannt, dass sie unter gewissen Voraussetzungen auch die Verletzungsgefahr mindern können. Diese Erkenntnis ist in die Richtlinie eingeflossen. Alle Frontschutzbügel, die zum Anbau an PKW bis 3,5 t (Fahrzeugklasse M1) und an leichte Nutzfahrzeuge (Fahrzeugklasse N1) bestimmt sind, müssen bestimmte Prüfungen bestehen, u. a. auf ihr Energieabsorptionsvermögen, ehe sie typgenehmigt werden können. Es wird erwartet, dass die neue Regelung zu einer deutlichen Verringerung der Gefahr führt, der Fußgänger in engem Kontakt mit dem motorisierten Straßenverkehr ausgesetzt sind.

Manche wollen Kuhfänger/Fussgängerkiller am Auto -die Autoindustrie hingegen arbeitet an neuen Frontdesigns, um Unfälle mit Fussgängern etc. zu entschärfen. Da fehlt nur noch der Ochsenschädel auf dem Ding drauf und die Schrotflinte im Kofferraum, dänn wäre Texas Realität. No please....

alles so toll formuliert, und doch kollidieren Fußgänger und Radfahrer wirklich selten mit einem Auto mit tödlichem Ausgang durch Aufschlagen auf den Frontbau.

Das Ergebnis ist nur: keine Kuhfänger mehr, keine Metallspoiler mehr, und bei neuen Autos schon sichtbar: die hohen Kotflügel und die Vorgabe das unter der Motorhaube etwa 10 cm Platz sein müssen. Vorbei ist: ein schickes Design mit flachem Frontbau.

Aber es gab doch sowas für den letzten Polo oder irre ich mich da. Mein es auf jeden Fall schonmal gesehen zu haben.

Hab mal im TV was über diese Bügel gesehen, bei einem klassischen Frontaufprall eines Fussgängers bricht das Ding typischerweise beide Oberschenkel oder das Becken, durch den Umlenkeffekt schlägt der Oberkörper und Kopf zusätzlich noch stärker auf die Haube. Haben die mit Dummies simuliert, war ziemlich makaber. Neue Konzepte hingegen, sollen ein möglichst weiches Abrollen auf der Haube verursachen. Dazu sollen die Hauben flacher ansetzen, weicher werden, um Enegie abzufangen. Quasi ne Knautschzone für Fussgänger. Jeeps, SUVs etc. werden in gleichem Zusammenhang ebenfalls kritisch gesehen, da sehr hoch. Eigentlich stammen die Bügel aus dem landwirtschaftlichen Bereich und haben tw. auch Seilwinden etc. aufgenommen, heute sind sie begehrtes Tuningzubehör bei besagten Fahrzeugen. ich denke mit so einem teil auf dem Golf hat man nur kurz freude, da wird grün-weiss oder spätestens der TÜV zuschlagen.

Edit: auf Golf und Polo Country sind die Bügel leicht versenkt und schwächer ausgeprägt, dennoch EU-Sicherheitsaspekte werden die Bügel kurz oder lang ausmerzen.

tag,

das es auf einem golf IV doof aussieht, wisst ihr doch garnicht.

was den rechtlichen teil angeht, ja ich habe verständnis dafür, dass man sich um den mensch sorgen macht und werde mir den gedanken abschminken.

grüsse.......

Zitat:

Original geschrieben von Fliegerfelix


...ist seit diesem Jahr VERBOTEN, wegen dem hohen Verletzungsrisiko.

Von einer derartigen Regelung ist mir nichts bekannt.

Quellenangabe?

Also verboten sind die dinger... wurd uns in der fahrschule auch schon reingeprügelt.. aber der polo.. nich der neue sondern der vorgänger.. hatte auch so einen kuhfänger dran.. is nämlich fahrschulwagen...

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke


Von einer derartigen Regelung ist mir nichts bekannt.

Quellenangabe?

Das kam vor 2-3 Jahren im Fernseh, dass die Dinger jetzt verboten sind. Deshalb musste mein Onkel den Kuhfänger an seinem Jeep Wrangler abmontieren.

Grüßle Felix

Sachmal drehen jetzt alle durch hier oder was? Der eine will seinen Golf höher legen um damit in die Türkei zu fahren weil er zu doof ist sich einen günstigen Flug zu suchen, jetzt kommt noch einer mit nem Kuhfänger!

Nächste Woche dann Gasturbine oder Schnee-Räumschild?

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