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R230 Überwinterung – Was ist zu tun?

Mercedes
Themenstarteram 12. Oktober 2017 um 6:54

Das Saisonende naht, ab November bis März steht mein SL500 in der Garage.

Wasist dafür zu tun, wenn der Wagen nicht bewegt wird?

Volltanken wie zu Mopeds Zeiten? Macht man das heute noch?

Batterieladegerät für die Komfortbatterie möchte ich noch kaufen –––> Gibt’s Empfehlungen?

 

Was kann/sollte ich noch machen, damit ich im März kein Wunder erlebe?

Danke und viele Grüße

Dan

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20 Antworten

sufu benutzen und lesen......

sorry, aber wenn du sl überwintern eingibst erhälst du zich beiträge, weil das thema jeden herbst aufgemacht wird.

was du davon beherzigst bleibt jedem selbst überlassen. (reifen entlasten oder auf 3 bar aufstocken...)

ladegerät empfehlung: ctek

gruß gamby

Das Fahrzeug rund über das Jahr voll versichert und angemeldet lassen, ist wegen Deiner Bedenken, letztlich preiswerter, als es im Winter nicht zu benutzen.-

Dem Fahrzeug tut eine längere Standzeit nicht gut, es schleichen sich unbemerkt Schäden ein, die erst sehr viel später akut werden.

Wenn Du im Winter nicht vor Ort bist, bitte eine Vertrauensperson, wenigstens 2 mal monatlich, das Auto bei trockenem Wetter ca. 30 Km gemütlich über Land zu fahren, Du erspart Dir damit späteren Ärger.

Es ist völlig unbedenklich, wenn das Auto im Winter für 6 Monate nicht bewegt wird.

Ganz im Gegenteil: Auch auf trockenen Straßen befindet sich im Winter Salz. Salz wird an Blechteilen - besonders in beheizten Garagen - für erheblich Schaden sorgen.

Die Reifen auf 3 - 3,5 Bar aufzupumpen ist wesentlich besser als Reifen durch Aufbocken zu entlasten. Das Fahrwerk wird durch das Aufbocken in eine unnatürliche Position gezwungen und Fahrwerkgummis werden massiv (dauerhaft) belastet. Den Wagen alle 4-6 Wochen ein Stückchen vor oder zurück schieben, um Standplatten noch effektiver zu vermeiden.

Michael

Zitat:

@mbn schrieb am 12. Oktober 2017 um 08:42:35 Uhr:

 

Die Reifen auf 3 - 3,5 Bar aufzupumpen ist wesentlich besser als Reifen durch Aufbocken zu entlasten. Das Fahrwerk wird durch das Aufbocken in eine unnatürliche Position gezwungen und Fahrwerkgummis werden massiv (dauerhaft) belastet. Den Wagen alle 4-6 Wochen ein Stückchen vor oder zurück schieben, um Standplatten noch effektiver zu vermeiden.

Michael

es wurde mal hier berichtet, das fahrzeug (mit abc) auf stufe zwei anheben. danach holzklötze drunter und wieder zurück auf stufe 0.

somit wären reifen und fahrwerk entlastet.

was meinst du dazu?

das mit dem vor und zurück schieben stelle ich mir beim 230er schwierig vor.

erstens steht er dann an der gleichen stellen, zweitens muss dazu der motor gestartet werden, um bei der automatik in n zu kommen. durch den kurzstart befindet sich feuchtigkeit im auspuff etc.....

dann verbliebe ja wieder die 30km runde.....

zu dem salz bei trockenen wetter.

es sollte natürlich nach der schmelze auch ein zweimal kräftig geregnet haben. dann ist das restsalz weggespült.

dann eventuell 3 bar auf die reifen und vor dem abstellen 4 cm styropor darunter um den standplatten zu vermeiden

gruß gamby

Vorm Winter Volltanken macht man bei Stahlblech Kraftstoffbehälter um diese innerlich vor Korrosion zu schützen. Der R230 hat einen Alublech Tank, somit ist dieses Argument hinfällig.

Man könnte spekulieren das im Frühjahr die Krafstoffpreise steigen und man somit noch einen Tank voll "günstiges" Benzin hat...

Auf der anderen Seite wiegt ein voller Tank einiges und das Gewicht drückt wieder auf Reifen und Lager somit wäre ein weniger gefüllter Tank evtl besser.

Vor- und zurückschieben ist mir das Auto zu schwer und ich hab dazu kaum Platz.

Aber um N(eutral) einzulegen raicht Zündung, dazu muss der Motor nicht laufen.

Ich mach +3bar in die Reifen, stelle ihn auf Schaumstoffunterlagen, ctek Ladeerhaltungsgerät und ne Staubschutzhülle drüber.

Themenstarteram 12. Oktober 2017 um 11:13

Danke.

Das Auto ist 15 Jahre und hatte immer ein Saisonkennzeichen und würde im Winter nie gefahren, das war für mich auch Kaufentscheidend und möchte das so beibehalten.

Mit dem Tank aus Alu wusste ich nicht, also bleibt nur 1/4 Sprit im Tank um Gewicht zu sparen. Ladegerät lege ich mir noch zu, 3 Bar Reifendruck und Styropor mache ich ebenfalls, dann passt alles.

Lieben Dank Euch

- Waschen und gut trocken fahren

- Auftanken mit dem guten 100er Saft

- Reifen auf 3bar, ev. Reifenpflegemittel applizieren (geht am besten, wenn ABC auf Stufe 2), gereinigte Felgen setzte ich voraus

- Kleiner Duftbaum, oder Schale mit gemahlenem Kaffee (je nach Innenraum-Geruchs-Zustand)

- Einige Kollegen meinen, man solle den Wagen mit ABC auf Stufe 1 oder 2 überwintern

- CTEK MXS 5.0 für hinten, ich habe für vorne auch eines

- Chrom-Endrohre aufpolieren/reinigen

- Schutzmantel drüber

Hallo gamby,

jeweils ein Holzklotz unter den Zweisäulenhebebühnenaufnahmepuffer zu legen, würde die Reifen zwar entlasten, aber das Fahrwerk belasten (Entlastung ist ein Trugschluss), da dann die Fahrwerkgummis nicht in ihrer normalen Position, sondern permanent verdreht sind, weil die Räder ausgefedert sind.

Mit Vor- und Zurückschieben meine ich: Den Wagen erst ca. 15 cm vorschieben und nach weiteren ca. 6 Wochen ca. 15 cm weiter vorschieben oder - falls der Garagenplatz nicht ausreicht, wieder auf die alte Stelle schieben, d.h. 15 cm zurückschieben, usw. .

Kurze Motorstarts vermeide ich auch so gut es eben geht. Im Winter wird gar nicht gestartet. Wie schon geschrieben reicht es aus, die Zündung einzuschalten, um das Automatikgetriebe auf "N" zu schalten, sodass der Wagen gerollt werden kann. Alternativ gibt es beim 722.6 5-Gang-Getriebe, eine Notentriegelung zum Lösen der Parksperre, falls man die Zündung nicht einschalten kann. Dazu mit einem Rundholz oder z.B. Bleistift an der richtigen Stelle durchdrücken (durch ein kleines gefedertes Kläppchen von ca. 8 mm Durchmesser am hinteren Ende der Schaltkulisse), um die Verriegelung zu entriegeln, sodass der Schalthebel dann auf "N" geschaltet werden kann.

Danach den Bleistift wieder rausziehen. Ob eine Notentriegelung beim 7-Gang Getriebe auch möglich ist weiß ich nicht.

Wenn der Wagen gar nicht gerollt werden kann, ist Styropor - weil günstig - möglicherweise besser als gar nichts zu unternehmen und auch besser, als die aus meiner Sicht unwirksamen TireShoes®. TireShoes® können das Wagengewicht nicht reduzieren, sodass die Reifengummis immer irgendwo "ausgebeult" sind. Wenn du Styropor verwenden solltest, würde mich im Frühjahr interessieren, ob es geholfen hat. Unser Wagen wird im Winter nur etwas hin und her gerollt und die Reifen haben bei 3,5 bar und seit 10 Jahren keinen Schaden genommen.

Wenn der Wagen nach dem Waschen nicht ausgiebig trocken gefahren werden kann, würde ich den Wagen vor dem Einmotten nicht waschen, nur Vogelkot und Insektenreste entfernen. Wenn der Wagen nicht gewaschen wurde, würde ich den Wagen auch nicht abdecken, sodass keine Kratzer entstehen.

Michael

Im Innenraum kann man auch ein oder zwei Socken mit Reis oder Katzenstreu gefüllt einlegen.

Das zieht gegebenenfalls Feuchtigkeit aus der Luft im Innenraum.

Ich habe in der Garage einen BauTrockner aufgestellt,der über ein separates hydrostat gesteuert wird.

Steigt die Luftfeuchtigkeit in der Garage geht der BauTrockner an und gut ist.

Bei mir ist die Garage eine Halle von 100 qm und es wird noch ein weiteres Fahrzeug dort abgestellt.regnet es draußen und wird der zweite Wagen nass in die Halle gestellt,erhöht sich sofort die LuftFeuchtigkeit.jetzt nicht mehr.

Ich putze meine beiden Old-/Youngdaimler, mache den Tank voll, blase Luft auf 3,5 bar in die Reifen, schließe einen Akkujogger an und dann konmt der Autopyjama drüber.

Bevor ich die Garagentür schließe, wedele ich noch dreimal mit dem Palmwedel üer die Motorhaube und was soll ich sagen ........ bisher ist jeder der beiden Benze, gleich wenn er den Zündschlüssel im Frühjahr gerochen hatte, auch nach 6 Monaten Standzeit problemlos fast immer im 1. Anlauf angesprungen ;).

Ist ja schließlich eine Mercedes und kein Fiat, Alfa oder Jaguar :D.

Zitat:

@mbn schrieb am 12. Oktober 2017 um 12:25:05 Uhr:

Hallo gamby,

Wenn du Styropor verwenden solltest, würde mich im Frühjahr interessieren, ob es geholfen hat. Unser Wagen wird im Winter nur etwas hin und her gerollt und die Reifen haben bei 3,5 bar und seit 10 Jahren keinen Schaden genommen.

Michael

hallo michael.

ich habe früher das styropor verwendet. es war im frühjahr ziemlich platt - von original 4 cm sind nach dem winter noch ca. 1 cm über geblieben.

ansonsten konnte ich (3 bar) nach der standzeit nichts negatives in bezug auf die reifen feststellen.

mittlerweile lasse ich ihn aber angemeldet.

die letzten jahre ergab sich im november oder dezember immer noch die gelegenheit bei trockenem wetter zu fahren. ab mitte februar sind bei uns die straßen meist auch schon wieder salzfrei.

von daher sind das nur 1-2 monate standzeit und keine 6.

gruß gamby

Wegen dem Ladegerät würde ich ein Teil empfehlen, was Aufbrechen der Sulphatierung (Erkennt durch Sulfat-Ablagerungen befallene Batterien und entfernt diese Ablagerung mit Hilfe von pulsierendem Strom und Spannung für die Wiederherstellung optimaler Batteriekapazität) kann.

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 12. Oktober 2017 um 21:27:19 Uhr:

Ich putze meine beiden Old-/Youngdaimler, mache den Tank voll, blase Luft auf 3,5 bar in die Reifen, schließe einen Akkujogger an und dann konmt der Autopyjama drüber.

...

Finde, das trifft es sehr gut. Von niemandem erwähnt wurde aber, dass man besser U102 Sprit einfüllen sollte, weil das kein Bioöl drin hat.Beim 100er weiß ich es nicht. Da Bioöl hygroskopisch ist, kann Wasser ins Kraftstoffsystem gelangen, und auch Aluteile verrotten lassen. Aus dem Bootsbereich kann ich noch Marine Spritstabilosatoren empfehlen. Generell rate ich vom Stilllegen ab. Simmerringe! Ansonsten gibt es im Winter im Westen genügend Gelegenheiten trockene, salzfreie Straßen zu befahren.

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