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Qualitätsmanagement bei Mercedes Benz

Mercedes C-Klasse S203
Themenstarteram 22. November 2014 um 9:27

Das Qualitätsmanagement bei Mercedes Benz läßt in einigen Fällen zu Wünschen übrig.

Es wird immer wieder vorkommen das Zulieferer nicht die Gewünschte Qualität liefern.

Wenn sich dann wie zB Kettenräder / Ketten, herausstellt das durch minderwertige Oberflächenhärte oder was sonst noch alles, die Haltbarkeit nicht ausreicht, muß der Mangel sofort abgestellt werden.

Was sagt Ihr dazu.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. November 2014 um 9:27

Das Qualitätsmanagement bei Mercedes Benz läßt in einigen Fällen zu Wünschen übrig.

Es wird immer wieder vorkommen das Zulieferer nicht die Gewünschte Qualität liefern.

Wenn sich dann wie zB Kettenräder / Ketten, herausstellt das durch minderwertige Oberflächenhärte oder was sonst noch alles, die Haltbarkeit nicht ausreicht, muß der Mangel sofort abgestellt werden.

Was sagt Ihr dazu.

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Jau, stimmt, deshalb hat MB auch die Kettenräder geändert :)

Hast recht Conny,

aber bei denen haben die Kaufmänner und nicht die Techniker das letzte Wort...

Grüße aus HD

Thomas

Themenstarteram 22. November 2014 um 11:48

Zitat:

@amdwolle schrieb am 22. November 2014 um 11:16:05 Uhr:

Jau, stimmt, deshalb hat MB auch die Kettenräder geändert :)

.

Das hat sich leider zu lange hingezogen und die Entschädigung für die betroffenen Gebrauchtwagenkäufer war mangelhaft.

Der Fehler liegt viele Jahre zurück. Ich hoffe, dass man für aktuelle Modelle daraus gernt hat...

Dass man Kulanzleistungen auf das minimal notwendige beschränkt, hat in der heutigen Zeit unbedingt was mit der Shareholderpflege zu tun.

Steuerketten bei MB unterliegen keinem Austauschintervall - sie halten so lange wie der Motor lebt - so der freundliche Meister. Steuerräder sind aus hochwertigem Schleuderguß gefertigt. Auf ihnen gleitet die rollengelagerte

Steuerkette. Kettentausch ist nur angesagt wenn die Kette anfängt zu rasseln - will heißen, der Kettenspannerweg nicht mehr ausreicht - weil die Kette durch Verschleiß gelängt wurde. Das kommt bei ungefähr 350000 km.

}}Dass man Kulanzleistungen auf das minimal notwendige beschränkt, hat in der heutigen Zeit unbedingt was mit der Shareholderpflege zu tun.{ { {

 

DB sind in den letzten 10 Jahren jede Menge Taxen weggelaufen - weil sie die vorherige großzügige

Kulanzregelung drastisch zusammengestrichen haben. Der Grund: Ein Autoschlosser namens Schremp

hat mit Crysler Milliarden in den Sand gesetzt - bis sie ihn gefeuert haben. Das so verlorene Geld musste ja irgendwie wieder reingeholt werden - siehe drastisch gekürzte Kulanzleistungen. Und der TÜV sagt uns:

Vier Jahre alte S-Klasse von unten rot vor Rost. So kann man auch sparen und sich damit seinen guten Namen versauen.

Sonst könnte man ja auch keine teuren Anschlussgarantien verkaufen. :) Diese wiederum binden den Kunden wiederum an die Vertragswerkstatt. Für MB eine klassische Win-Win-Win-Situation. :cool:

Themenstarteram 22. November 2014 um 20:13

Daumen, ... so weit hatte ich noch nicht gedacht. :D

am 22. November 2014 um 23:35

Das Beste , wohl eher nicht......

Ich fürchte das diese Thematik uns nicht loslassen wird. Die Komplexizität der Autos nimmt mehr und mehr zu, auch besonders bei den Motoren die ja super sparsam sein sollen. Aber was habe ich davon wenn ich das für Benzin gesparte Geld dann in die Werkstatt tragen oder als Versicherung verbrauchen muss?

Und, das will ja immer Niemand hören, aber von meinen bisherigen 10 Autos hatte mein Mercedes die höchste Defektanzahl und die längsten Aussfallzeiten. (Die teuersten Reperaturen mein Volvo) .

Wie man Materialfehler händelt hat Porsche beim GT3 gezeigt. Aber die Porsche Kunden sind halt wichtiger.......

Gruß

Porsche hat auch etwas mehr Marge...und weniger Kunden zu vergraulen...anderes Niveau halt...

Themenstarteram 23. November 2014 um 8:29

Zitat:

@broken schrieb am 22. November 2014 um 23:35:05 Uhr:

Das Beste , wohl eher nicht......

Ich fürchte das diese Thematik uns nicht loslassen wird. Die Komplexizität der Autos nimmt mehr und mehr zu, auch besonders bei den Motoren die ja super sparsam sein sollen. Aber was habe ich davon wenn ich das für Benzin gesparte Geld dann in die Werkstatt tragen oder als Versicherung verbrauchen muss?

Und, das will ja immer Niemand hören, aber von meinen bisherigen 10 Autos hatte mein Mercedes die höchste Defektanzahl und die längsten Aussfallzeiten. (Die teuersten Reperaturen mein Volvo) .

Wie man Materialfehler händelt hat Porsche beim GT3 gezeigt. Aber die Porsche Kunden sind halt wichtiger.......

Gruß

.

Habe über 30 Jahre VW / Audi gefahren.

Die letzten 3 Audi 5 E immer zweijährig vom gleichen Vertreter mit jeweils ca 100tsd km.

Außergewöhnliche Reparatur für diese Fahrzeuge in 8 Jahren " eine Benzinpumpe ca 50 DM "

Bei meinem SLK in 6 Jahren ein LMM, C30 in 4 Jahren > LMM , AGR, Kühlerthermostat.

MB baut zu viele Modelle, die haben keine Übersicht mehr - sagte mir ein Verkäufer in der Vertretung.

Sie alle überbieten sich in Sachen Elektronik um den Verbrauch zu senken - aber der Kunde ist erst einmal jahrelang die Teststrecke, das Versuchskaninchen. Wenn man perfekte Autos baut dann braucht man auch keine große Kulanzabteilung. Bei mir vor der Tür steht ein GD 230 CDI, 2006, 90000km, 4-Ventiltechnik, 2xOHC. Beide Nockenwellenräder zerbröselt, beide Nockenwellen gebrochen. Meine Fahrschule, B-Klasse 180 CDI, 100000km,

Motorklappern nach dem Starten für jeweils 4 sec. Kettenspanner Fehlkonstruktion - sagt der Freundliche.

Garantieregelung - schnell Handtuch drüber und weg - hatte ich den Eindruck.

Aber anderen geht es nicht anders. BMW lehnte sich vor 25 Jahren als erster weit aus dem Fenster in Sachen Elektronik - und siehe da, der ADAC- Bericht: Die meisten PKW die wir bei großer Hitze auf der BAB auflesen sind BMW, Elektronikbox defekt. Davon hatten die gelben Engel schon immer einen guten Vorrat im Kofferraum.

Ist das eine Problem vom Kunden ausgetestet, steht schon das nächste am Horizont - und wartet auf uns.

Kulanz ist kein Grund sich darüber aufzuregen dass es keinen Sinn macht.

am 23. November 2014 um 11:36

Ja, sein froh. Ich scheine einen ganz exquisiten Jahrgang erwischt zu haben. In den 2 Jahren Garantiezeit stand der Wagen alle 6 Wochen in der Werkstatt. Kleiner Auszug: 3 Sätze Koppelstangen, neue Motorsteuerung, LMM, abgebrochene Kopfstützenführung, lose Türverkleidung, 2 Fensterhebermotoren, abgesoffene Nebelscheinwerfer, quitschende Sitze, Leder am Sitz gebrochen, Klemmendes Sekundärluftventil, Stabilisatorlager, Defekter Lenkradschalter, Wagen zog ab Sindelfingen massiv nach rechts, was alleine 3 Werkstattaufenthalte nach sich zog. Usw.

Frustrierter Gruß

Kann allen nur zustimmen, hab ja als "Kettenrad Neuzugang" meine Klamotte schon ausführlich beschrieben.

Das schockierenste Erlebnis mit Mercedes war - auch wenn ich es schon mehrfach bei MT beschrieben habe - dass mir ein 8 Jahre alter C180T mit abgefaultem Federbein zum Glück beim einfedern an der Ampel zusammengebrochen ist.... die Gattin war mit den Kindern 2 Tage zuvor noch zügig auf der Autobahn unterwegs.

Das sind dann die Meldungen, PKW kommt aus unerklärlichen Gründen von der Fahrbahn ab - 3 Tote.

Gut, jedes Auto hat im gewissen Alter gewisse Mängel, der eine mehr, der andere weniger. Aber so etwas ist mir weder mit Audi, VW, BMW, Opel und Ford passiert...... hatte ca 35 Autos in 28 Jahren :-)

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