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Problemloser, einfacher, leiser, komfortabler Kombi - gibt's das noch?

Hallo,

als ehemaliger Nissan-Sunny (10 Jahre, 230 TKM) und Skoda-Octavia-I-Fahrer (12 Jahre, 185 TKM) suche ich einen neuen Kombi. Beide Vorgänger waren Diesel (Nissan 75 PS, Skoda 90 PS). Warum war der Nissan besser? Weil bei dem Nissan weder die Sitzheizung ausgefallen ist noch die Elektrik der hinteren Türen blockierte - diese Elektrik gab's halt im Nissan nicht. Außer in heißen Sommermonaten habe ich das alles beim Nissan auch nicht vermisst. Aber: die Kiste dröhnte natürlich wie eine Konservendose.

Weil ich Stuttgarter und Wiesbadener Verhältnisse auch in anderen Städten erwarte ( i.e. Feinstaub-Alarm, Diesel-Schmutz, Turbo-Benziner-Feinstaub), bin ich etwas kritischer geworden, was die Umwelt- und Alltagstauglichkeit von derzeit erhältlichen PKWs betrifft. Soweit ich informiert bin, kann man den Diesel vergessen. Dank VW sind die Leute aufgewacht und wollen wissen, warum sie 100g/km CO2 gegen erhöhten Feinstaub und erhöhten NOX eintauschen sollen. Der eine Dreck wird weniger, der andere Dreck wird mehr. Auch bei den Turbo-Benzinern gibt's die Feinstaub-Problematik - und deren Verbrauch sieht zwar im NEFZ schön aus, aber macht in der Praxis wohl nur 0.5-1.0 Liter aus, wenn man den Angaben auf spritmonitor.de glaubt. Also bleibt wohl nur ein Saugbenziner, der ausser ca. 140g CO2 wohl den geringsten Dreck macht. Einen Prius mit einem Aufschlag von bis zu 7.000 Euro, trotzdem 5-6 Liter Verbrauch und fragwürdiger Batterie-Entsorgung will ich mir auch nicht antun. Auch das Gepiepse und die Handy-Orgien geht mir auf den Keks. Ich habe noch alle meine Sinne zusammen und will lediglich nach hinten sauber einparken - wie früher gelernt. Ich will nicht jedes Mal aussteigen müssen um zu schauen, ob hinten der Platz noch reicht, weil die Gucklöcher von heute die Sicht so behindern, dass man zwangläufig den elektronischen Krempel wie eine Rückfahrkamera dazukaufen muss. Ich will keine Multimedia-Station, keine sonst-was-warn-mich-vor-irgendwas-Elektronik noch bin ich derart ungelenk, dass ich einen eventuell vorhandenen Specknacken nicht nach hinten drehen könnte. Ich brauche kein Gefährt für alle potentiellen Behinderungen - ich brauche ein leises, sparsames und komfortables Auto, dessen Elektrik länger lebt als dessen Motor. Nachdem ich mich umgeschaut habe, galoppieren ja wohl alle deutschen Hersteller Richtung Diesel oder Turbo-Benziner.

Ich will nicht das Risiko eingehen, bei solchen Modellen vom nächsten EU-Rundumschlag eingeholt zu werden. Ich habe keine Lust, eine teure Diesel-Chemie-Fabrik im Auto mitzuführen, weil das Zeugs halt sauber werden muss - aber das wird wohl notwendig werden, wenn man Diesel kaufen will. Und ebensowenig will irgendwann einen Filter nachrüsten zu müssen, weil so ein Turbobenziner doch zuviel Feinstaub rausbläst - das hatten wir schon mal mit dem Diesel.

Nur: die Alternativen sind rar. Einen Dacia oder Lada will ich mir nicht antun. Die haben zwar eine minimalistische Ausstattung, aber auch sonstige Erschwernisse: laut, durstig, unbequem, evtl. reparaturanfälliger - soweit ich das verfolgt habe.

Wo gibt's noch einen spartanischen, sauberen, komfortablen. geräumigen und leisen Kombi der 120-PS-Klasse, der auch noch bezahlbar ist?

 

 

Beste Antwort im Thema

Im empfehle ganz klar die Marke ÖPNV.

Schadstoffarm, fährt immer. Wenig Verbrauch, zukunftssicher.

Grosse Fenster, guter Rundumblick.

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Zitat:

@yogo schrieb am 28. Januar 2016 um 23:48:22 Uhr:

 

...

Wo gibt's noch einen spartanischen, sauberen, komfortablen. geräumigen und leisen Kombi der 120-PS-Klasse, der auch noch bezahlbar ist?

Suchst du einen Neu-, oder einen Gebrauchtwagen?

Wie ist dein Budget? Ohne das zu kennen macht jede weitere Diskussion keinen Sinn.

Du solltest vielleicht einfach deinen Octavia weiter fahren.... Was spricht dagegen?

Heutige DI's sind doch alle homogen betrieben. Trotzdem produzieren sie deutlich mehr Ruß als MPI's, weil die Gemischbildung zu wenig Zeit hat sich wirklich homogen zu mischen. Einfach mal die Auspuffrohre ansehen und es fällt auf...

Aber der Threadstarter schreibt eh nicht mehr. :D

Zitat:

@kev300 schrieb am 30. Januar 2016 um 14:09:39 Uhr:

Heutige DI's sind doch alle homogen betrieben. Trotzdem produzieren sie deutlich mehr Ruß als MPI's, weil die Gemischbildung zu wenig Zeit hat sich wirklich homogen zu mischen. Einfach mal die Auspuffrohre ansehen und es fällt auf...

Aber der Threadstarter schreibt eh nicht mehr. :D

Danke für die Hinweise. Jetzt weiß ich, dass nicht der Turbo, sondern die Direkteinspritzung den Ruß verursacht. Gibt es irgendwo eine Tabelle oder Hersteller-Hinweise, welcher Motor welche Ruß-Mengen produziert? Interessant ist in diesem Zusammenhang auch folgender Artikel: http://www.welt.de/motor/article122357438/Das-lange-verkannte-Risiko-der-sparsamen-Benziner.html. Diese Filter sind bereits verfügbar, aber ich habe noch keinen der weit verbreiteten Hersteller gefunden, der einen solchen Filter als Option liefert. Ich würde auch den Mehrpreis akzeptieren. Ich verstehe die Autohersteller nicht: es gibt eine Marktlücke und keiner nutzt sie. Dies schärferen Richtlinien kommen ja eh bald. Warum bietet man ihn nicht schon jetzt an? http://www.motor-talk.de/news/zulieferer-erwartet-starke-nachfrage-t5332727.html. Es kann doch nicht so schwierig sein, mit deutscher Ingenieurskunst so etwas hinzukriegen.

Zitat:

Ich würde auch den Mehrpreis akzeptieren.

Damit bist du leider in der Minderheit. Wenn der Durchschnittsbürger die Wahl hat 500€ für fette Felgen oder saubere Abgase auszugeben, was glaubst du wofür sich geschätze 90% entscheiden werden?

Am sinnvollsten ist es einen von Haus aus sauberen Saugrohreinspritzer zu kaufen, die für dich passenden Modelle hab ich in meinem Post weiter vorne aufgezählt.

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