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Problematik mit Schwerlastanker Hebebühne

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 18:29

Hallo liebe Mitglieder,

ich habe mir eine Twinbusch Pe236 gekauft und wollte diese nun aufstellen. Beim aufstellen ist der Bohrer leider Stecken geblieben und man konnte Ihn nicht mehr rausbekommen. Nun habe ich Ihn Bündig abgetrennt sowie auch ein Schwerlastanker und diese überbetoniert. Ich möchte die Bühne dennoch in der Nähe von der alten Position haben also ca 10cm versetzt. Muss ich mir sorgen bezüglich der Beton Stärke machen da der Schwerlastanker und Bohrer ja noch in ihren Löchern sind und nur überbetoniert?

Freue mich über eure Rückmeldung

Mit freundlichen Grüßen

Maurice

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19 Antworten

Ein Schweizer Käse in 10 cm Entfernung trägt nicht gerade zur Verbesserung der Stabilität bei. Ich glaube nicht, dass dir hier jemand die Absolution dazu erteilen wird.

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 19:19

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 19. Oktober 2020 um 19:16:14 Uhr:

Ein Schweizer Käse in 10 cm Entfernung trägt nicht gerade zur Verbesserung der Stabilität bei. Ich glaube nicht, dass dir hier jemand die Absolution dazu erteilen wird.

Also den Beton komplett aufmachen und beides rausholen und frisch zu Betonieren?

Es geht doch hier um deine Sicherheit. Wenn es mein Problem wäre, würde ich einen Baustatiker zu Rate ziehen.

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 19:26

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 19. Oktober 2020 um 19:21:28 Uhr:

Es geht doch hier um deine Sicherheit. Wenn es mein Problem wäre, würde ich einen Baustatiker zu Rate ziehen.

Meinst du es würde reichen wenn man Bohrer und Schwerlastanker rausholt und an den Stellen dann neuen Beton hinmacht und diesen dann 28 Tage ruhen lässt? Der müsste dann ebenfalls so fest wie der beton drum rum sein und nicht ausbrechen oder?

Was ich meine, spielt überhaupt keine Rolle.

Was für ein Schwerlastanker - genauer Typ und Grösse ist es denn? In der jewiligen ETA Zulassungen stehen die minimalen Achsabstände im gerissenen Beton drin, das ist das erste wonach man schauen sollte. War der Schwerlastanker schon irgendwie festgezogen oder nur ins Bohrloch eingesetzt? Wenn nur eingesetzt dann nimm den Wert für den minimalen Randabstand aus der Zulassung oder man setzt einen geeigneten chemischen Anker, der einen geringeren Rand oder Achsabstand aufweist. Gibt es die ein oder andere Möglichkeit.

VG

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 19:39

Zitat:

Was für ein Schwerlastanker - genauer Typ und Grösse ist es denn? In der jewiligen ETA Zulassungen stehen die minimalen Achsabstände im gerissenen Beton drin, das ist das erste wonach man schauen sollte. War der Schwerlastanker schon irgendwie festgezogen oder nur ins Bohrloch eingesetzt? Wenn nur eingesetzt dann nimm den Wert für den minimalen Randabstand aus der Zulassung oder man setzt einen geeigneten chemischen Anker, der einen geringeren Rand oder Achsabstand aufweist. Gibt es die ein oder andere Möglichkeit.

 

VG

Es handelt sich um einen M18x180mm Schwerlastanker nein Festgezogen war er nicht aber aus dem Bohrloch rauszubekommen unmöglich.

Welcher Typ genau, welcher Hersteller? Wenn nicht festgezogen, dann kann man den minimalen Randabstand aus der Zulassung nachschauen und den alten lässt du einfach drin wenn 10cm ausreichend sind.

Raus bekommt man den schon allerdings nur mit entspr. Equipment - hat der ein oder andere meiner EX-Kunden schon wehmütig feststellen dürfen...

VG

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 19:48

Zitat:

@sailor701 schrieb am 19. Oktober 2020 um 19:41:33 Uhr:

Welcher Typ genau, welcher Hersteller? Wenn nicht festgezogen, dann kann man den minimalen Randabstand aus der Zulassung nachschauen und den alten lässt du einfach drin wenn 10cm ausreichend sind.

Raus bekommt man den schon allerdings nur mit entspr. Equipment - hat der ein oder andere meiner EX-Kunden schon wehmütig feststellen dürfen...

VG

Es handelt sich um den Schwerlastanker von Twin Busch aber ich kann auf der Website nirgends die ETA Zulassung finden.

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 19:51

Zitat:

@MauriceB schrieb am 19. Oktober 2020 um 19:48:29 Uhr:

Zitat:

@sailor701 schrieb am 19. Oktober 2020 um 19:41:33 Uhr:

Welcher Typ genau, welcher Hersteller? Wenn nicht festgezogen, dann kann man den minimalen Randabstand aus der Zulassung nachschauen und den alten lässt du einfach drin wenn 10cm ausreichend sind.

Raus bekommt man den schon allerdings nur mit entspr. Equipment - hat der ein oder andere meiner EX-Kunden schon wehmütig feststellen dürfen...

VG

Es handelt sich um den Schwerlastanker von Twin Busch aber ich kann auf der Website nirgends die ETA Zulassung finden.

@sailor701 ich denke ich werde aber nicht drum herum kommen beides aus dem Beton zu holen, da ja der Bohrer auch noch drin steckt. Wie ich sehe kennst du dich da etwas aus. Weißt du ob es möglich ist um die Beiden Gegenstände herum aufzuspitzen so tief bis ich sie raus bekomme und dann frisch zu betonieren möglich wäre? Oder bekommt der Beton dadurch das er neu ist in Verbindung mit dem Alten dann nicht die richtige Zugfestigkeit?

Würde nicht aufspitzen, kann mir vorstellen der Beton wird geschwächt, weiss es aber nicht, da von uns immer die Anweisung kam auszubohren mit Kernbohrgerät, wenn wir für ne neue Statik gerade stehen mussten.

Mal blöd gefragt, normalerweise wenn du mit einem Brecheisen unter die Mutter (oder nimm ne grössere Unterlagscheibe unter die Mutter) kommst und der Dübel noch nicht fest war bekommst den normalerweise wieder raus.

Wie dem auch sei dieser Dübel ist eher ein Exot in M18, Zulassung finde ich auch keine, d.h ev TwinBusch anschreiben.

Ich kann nur sagen, dass bei zertifizierten Schwelastanker M16 oder M20 10cm sehr sehr grenzwertig sind.

Persönlich würde ich als alternative einen chem. Anker setzen, der kann innerhalb von 10cm gesetzt werden, such mal nach Fischer FIS V oder Hilti HIT in Kombination mit ner 16er Ankerstange.

VG

Der Bohrer ist abgebrochen, weil vermutlich mit Muniereisen verkanntet und nicht rechtzeitig zu bohren aufgehört wurde, nach dem Motto, es muß doch gehen. Kardinalfehler!

Stück freimachen, etwas stabiles anschweißen und hin und her drehen, ziehen, müßte der raus kommen. Den Dübel mit einer Langmutter und einer Gewindestange verbinden, einen 3 to Wagenheber damit verbinden und hochheben lassen. Falls anderes Hydraulikwerkzeug vorhanden, das einsetzen. Es wäre ein Witz, das nicht aus den Böhrlöchern zu bekommen. Ausstemmen dürfte nur die allerletzte Option sein. Wobei ich denke, wenn Strucktur nicht mit Stemmen zerstört wird, dann wird ein Versatz um ca 10 cm keinen Einfluß haben. Sonst würde ja jedes nötige weiteres Bohrloch ein zusätzlicher Problemfall. Stemmst aber auf und gießt neu, dann wird die ursprüngliche Festigkeit nie erreicht. Aber ich frage mich, wozu Du das überhaupt raus haben willst. Es bringt Dir keinen Zusatznutzen, wenn die raus sind und du das zupopelst.

Themenstarteram 19. Oktober 2020 um 20:27

Zitat:

@artkos schrieb am 19. Oktober 2020 um 20:22:33 Uhr:

Der Bohrer ist abgebrochen, weil vermutlich mit Muniereisen verkanntet und nicht rechtzeitig zu bohren aufgehört wurde, nach dem Motto, es muß doch gehen. Kardinalfehler!

Stück freimachen, etwas stabiles anschweißen und hin und her drehen, ziehen, müßte der raus kommen. Den Dübel mit einer Langmutter und einer Gewindestange verbinden, einen 3 to Wagenheber damit verbinden und hochheben lassen. Falls anderes Hydraulikwerkzeug vorhanden, das einsetzen. Es wäre ein Witz, das nicht aus den Böhrlöchern zu bekommen. Ausstemmen dürfte nur die allerletzte Option sein. Wobei ich denke, wenn Strucktur nicht mit Stemmen zerstört wird, dann wird ein Versatz um ca 10 cm keinen Einfluß haben. Sonst würde ja jedes nötige weiteres Bohrloch ein zusätzlicher Problemfall. Stemmst aber auf und gießt neu, dann wird die ursprüngliche Festigkeit nie erreicht. Aber ich frage mich, wozu Du das überhaupt raus haben willst. Es bringt Dir keinen Zusatznutzen, wenn die raus sind und du das zupoppelst.

Da hast du wohl recht @artkos . Die Löcher sind gebohrt und am besten sollten Sie genutzt werden. Doch wie mach ich das ganze nun. Beide Löcher sind bereits oberflächlich zubetoniert und der Schwerlastanker abgeflext. Der Schwerlastanker sollte sich ja ausbohren lassen da es sich um Stahl handelt doch wie bekomme ich den Bohrer wieder raus? Schweißgerät leider nicht vorhanden.

Irgendwer wird schon einen haben, hör Dich um. Es gibt sicher Schlosser oder Elektriker, respektive Schrauber in Deiner Umgebung, die so was haben. Sie wissen im Zweifel auch, wie sie es anpacken müssen. Wenn Du vorher etwas an den Trennstellen wieder frei machst (10-20mm Metall frei dürfte reichen), ist das für Bekannte Helfer eine kurze Fingerübung mit einem Elektrodengerät. Wirst aber auch selbst eins nötig haben, besorg Dir einfach ein für dich geeignetes Schweißgerät.

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