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Problem im 3. Gang (ZX600F)

Themenstarteram 25. Oktober 2005 um 16:29

Hi!

Vielleicht kennt einer von euch das Problem und dessen Lösung. Also immer wenn ich im 3. Gang fahre (oder es jedenfalls versuche), springt dieser bei starken Lastwechseln förmlich raus. Es ist, als ob das Getriebe in den 4. schalten will, nur bleibts dann irgendwie "zwischen" den Gängen hängen. Manchmal tritt dieses Phänomen auch einfach so, ohne Lastwechsel auf.

Hat hier jemand eine Idee?

Grüße

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13 Antworten

bin zwar nen kleiner laie in technischen problemen aber ich hät jetzt ma nen abgenutztes ritzel vorgeschlagen :)

dann sage ich mal, wenns ne Ölbadkupplung ist, lass das synthetische Öl weg, und nimm anständiges Mineralisches Öl !

Themenstarteram 26. Oktober 2005 um 0:21

Am Ritzel liegts nicht, denn als das Kettenkit neu war, trat das auch auf.

Dass es am Öl liegt glaub ich auch nicht, denn das tritt ja nur im 3. auf. Dennoch werd ich nächste Saison mineralisches Öl reinkippen.

Aber trotzdem Danke für eure Hinweise! Hat vielleicht noch wer eine Idee? Bevor ich das komplette Getriebe wechsle, vielleicht ist es ja nur was ganz simples...

is jetzt mal ne weit hergehohlt idee, aber liegts evtl doch mit ritzel und kette zusammen ? wie neu is den deine kette und dein ritzel ? beim fahrrad isses ja zb so, dass wenn man die ritzel seit 2 jahre mit der gleichen kette fährt und dann ne neue kette draufmacht die dann rutscht weil sich gewissen ritzel an die gliederlänge der kette "gewöhnt" haben. sprich, die ritzel sind abgeschliffen, kannste wegschmeisen. is abe rnich bei allen ritzeln so, sondern nur auf denen die am meisten gefahren werden.

meine idee jetzt : wenn deine ritzel ÄLTER sind als deine kette könnte des ja au sein, oder ? das sich dein 3tes ritzel halt an die alte kette gewöhnt hat. könnt vl aber au anders rum sein ?

ka, war nur mal so ne idee

Meine Güte...

Weil am Ritzel was ist springt der Gang raus? Und der Storch bringt die Kinder, oder was?

Normale Ursache dieses Symptoms:

* Schaltgabel abgenutzt

* Zahnradnuten abgenutzt

* Radklauen, Klauenöffnungen und / oder Klauenausspaarungen eingelaufen

* Schaltwalzennuten ausgeschlagen

* Feder für Zahnradpositionierhebel lahm oder gebrochen

* Schaltgabelstift verschlissen

* Antriebswelle, Abtriebswelle und / oder Zahnradkeilnuten verschlissen

Wahrscheinlich ist es eine abgenutzte Schaltgabel (wär nicht das erste mal bei Kawasaki...), was bei längerem Betrieb die Zahnräder in Mitleidenschaft zieht...

EDIT: Sofort in die Werkstatt damit, damit die Folgeschäden gering bleiben. Unter Last ohne Kupplung geschaltet werden mögen Getriebe garnicht...

Zitat:

Original geschrieben von HDAP4477

Meine Güte...

Weil am Ritzel was ist springt der Gang raus? Und der Storch bringt die Kinder, oder was?

jetzt mal ganz langsam hier, ich hab geschrieben das die idee weit hergehohlt is und das ich in technik nen kleiner laie bin. kein grund gleich persönlich zu werden.

wenigstens hab ich gleich mal ne idee vom stabel gelassen um des problem einzugrenzen.

man kann auch ganz normal sagen das die idee nichts taugt bzw. falsch is. leute gibts hier... unglaublich

Themenstarteram 26. Oktober 2005 um 20:18

Jetzt haut euch mal nicht gleich, wir sind doch erwachsene Menschen.

Also in der Werkstatt war ich schon deswegen und wollte wissen, was das sein könnte. Die meinten, O-Ton: "Aaaaaalso, da müssen wir den Motor rausholen, dann das Getriebe. Das würde dich schonmal ca. 700€ kosten. Willstse nicht gleich in Zahlung geben?"

Die fragte ist jetzt: Macht es Sinn, für wenig Geld ein gebrauchtes Getriebe zu kaufen und das einzubauen?

Themenstarteram 26. Oktober 2005 um 20:20

Achso, beim Schalten nutz ich eigentlich schon die Kupplung ;)

am 27. Oktober 2005 um 9:00

Servus.

Aahlsoh.......

HDAP4477 hat schlicht und einfach recht. Genauso verhält sich das, aus fachlicher Sicht.

Es wurde auch nach einer "Einfachstlösung" gefragt.....

Antwort: Die Kupplungseinstellung könnte derart verstellt sein daß, entweder der Kupplungszug (falls mechanisch) oder die Kupplungsgrundeinstellung (ebenfalls mechanisch) soweit angestellt ist daß. die Kupplung immerzu leicht "betätigt" ist, die Kupplung aber deswegen (noch) nicht rutscht....

(...man beachte die Anführungszeichen)

Gilt nicht für Hydraulische Betätigung!

Ich halte HDAP4477 ..s Einschätzung aber für wahrscheinlicher.

Eine Getriebereparatur wird anstehen.

Am günstigsten ist in diesem Fall der Tausch gegen eine anderen, gebrauchten, nachweislich intakten, Motor.

Die Getriebereparatur ist extrem teuer weil der Motor fast komplett zerlegt und mit allem "Pipapo" ( Dichtungen, evtl.Lagern, Kleinteile etc.) wieder aufgebaut werden muß.

Der Zeitfaktor spielt hier die entscheidende Rolle denn 12- 18 reine Arbeitsstunden hören da den Schlag nicht.

( Die meiste Zeit geht übrigens nicht für die eigentliche Reparatur und den Zusammenbau drauf sondern, für das extrem sorgfältige Säubern und Vorbereiten von Motordichtflächen.)

Auch wenn der Instandsetzer oft nicht die kompletten Stunden berechnet ( meist nur 50-65 %) wird das fast unbezahlbar.

Sorry das hier keine Entwarnung gegeben werden kann.

Gruß

Schraubär.

Eventuell könnte man Motor und getriebe ja auch selbst aus dem Rahmen holen (ist ja "nur" eine 600er) und dann so zur Werkstatt bringen (und natürlich auch wieder abholen und selbst einbauen).

@sus: Natürlich benutzt Du zum Schalten die Kupplung, nur wenn der Gang von alleine wieder raushüppt, dann passiert das unter Last und ohne Kupplung, was eben auf dauer...

@ Bär: Bitte nicht angegriffen fühlen. Ich bin halt der Meinung, dass man lieber keinen Tipp gibt, als einen Falschen. Habe überreagiert, verzeihung.

Zu deiner Information: Fehler an Kettenblatt, Ritzel oder Kette wirken sich normalerweise nicht auf das Schaltverhalten des Getriebes aus.

Themenstarteram 27. Oktober 2005 um 20:36

@HADAP4477: An sowas hatte ich eben auch gedacht. Im Winter hätte ich Zeit das Mopped zu zerlegen, da sind auch noch ein paar andere Sachen fällig. Aber ich dacht, dass Motor und Getriebe zwei getrennte Sachen sind (wie beim Auto) und dass ich mir nur ein neues Getriebe besorgen und dieses dann einbauen müßte...

Hallo,

Beim normalen Motorradmotor ist Motor und Getriebe in einem Gehäuse untergebracht, das spart Platz, und Gewicht, ausserdem braucht man nur ein Ölstand kontrollieren, der Nachteil ist halt, so wie jetzt bei dir, das wenn was am Getriebe ist, der komplette Motor geteilt werden muß... das ist eine sher Zeitintensive Arbeit.

Wenn du aber nicht grade 10 Daumen hast, wäre der Vorschlag den Motor selbst auszubauen garnicht so verkehrt....

Das Getriebe an sich besteht aber "nur" aus zwei Wellen mit den Zahnrädern und halt den Schaltgabeln..

Am besten ein Werkstatthandbuch besorgen,

Viel Erfolg

Der Dingens

Man könnte ja eine Enfield kaufen, A ist das Getriebe in einem separaten Gehäuse, Primärantrieb erfolgt über Kette.

Da kann man dann das getriebe ausbauen, im Backofen warm machen, Getriebefett ablassen, die ganzen Eisenkrümel rausfischen, putzen, Neuteile einbauen und mit Getriebefett auffüllen.

Ob das aber im Normalfall wünschenswert ist?

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