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pro und Contra von E-Glide,Tour Glide, street glide, road glide

Themenstarteram 29. Dezember 2009 um 9:40

hallo. ein kumpel möchte sich einen grossen Tourer zulegen.

er hatte bis jetzt shovel gefahren und möchte nun was so im Bagger Style.

nun ist die Frage-welches modell.

am besten geföällt ihm die variante mit Doppelscheinwerfer, also road glide oder so !!

kann mir jemand die genauen unterschiede der verschiedenen typen sagen ?

rahmen vor und nachteile- und wo überwiegend die unterschiede liegen ?

ist egal ob evo oder twincam, für ne neue reicht aber das geld nicht !!

street glide gefällt mir am besten, ist aber teuer da noch zu neu !!

aber im netz findet man sooo viele verschiedenen modelle

e-glide,tour-glide,road-glide,street glöide u.s.w.....

was soll man nehmen???, damit die entscheidung erleichtert wird ???

hoffe auf aufklärung und tipps !!

danke im vorraus

Beste Antwort im Thema

Die E-Glide Standard hatte weder ein Topcase noch ein Radio. Zu erkennen ist sie am silbernen Motor. Die E-Glide Classic, die Street Glide, die Ultra Classic und die limitierten CVO Modelle haben alle einen schwarzen Motor und verschiedene Harley-typische Ausstattungsspielerein.

Sorry, wenn ich noch einmal klugscheißer, aber auch das hier halte ich für relativen Unfug:

"- bestes Fahrwerk (bei den Bigtwins)

- hoher Wiederverkaufswert

- mit einem Tourer kann man die Joughurtbecherfraktion auf Alpenpässe ganz schön "ärgern""

Das beste Fahrwerk der Big Twins würde ich eher der Dyna-Reihe zugestehen, die wackeln etwas weniger als Big Twins und gehen zumindest mit steilem Lenkkopf (bspw. Fat Bob oder FXDX) besser um die Ecken. Der Wiederverkaufswert ist bei den Tourern deutlich schlechter als bei den Softails. Und wer mit einem Tourer eine Fireblade oder R1 in den Alpen ärgern möchte, ist entweder Valentino Rossi oder auf dem Jogurthbecher sitzt ein grobmotorischer Volltrottel. Nach wie vor setzen Harleys je nach Modell knapp vor oder knapp nach 30° Schräglage auf, wohingegen gängiges Japanmaterial deutlich über 40° Schräglage zulässt. Zudem ist das Handling einer deutlich über 300 Kilo wiegenden Harley logischerweise viel (!!) behäbiger als bei einer knapp ein Drittel weniger wiegenden Sportmaschine. Da wo man mit der Harley bremsen muss, kann der Japsen-Pilot noch locker am Gas bleiben.

 

Zum eigentlichen Thema. In der Tat gibt es drei Ausprägungen der "Bagger" Baureihe. Bagger kommt vom englischen "Bag", was nichts anderes als Tasche meint. Die nur als CVO Modell offiziell nach Deutschland importierte Road Glide hat die Rahmenfeste Verkleidung, die ersten relativ viel Gewicht aufs Vorderrad bringt und zweitens beim Lenken nicht mitgeht. Man sieht das Vorderrad nicht, was zumindest auf den ersten Kilometern ungewöhnlich ist. Bei den Electra Glides, zu denen auch die Street Glide gehört, ist die Bad Wing Verkleidung lenkerfest montiert. Da dort viel Elektrik und die Zusatzinstrumente untergebracht sind, hat sie einen etwas höheren Schwerpunkt als die Road King Modelle mit ihrer abnehmbaren einfachen Frontscheibe. Wegen der abnehmbaren Frontscheibe würde ich auch eher zum Road King greifen, da man da praktisch zwei Motorräder hat, eins für heiße Tage ohne Scheibe, eines mit gutem Wetterschutz bei miesem Wetter. Ansonsten gilt: Harley Kauf ist immer Geschmackssache. Kauf Dir die, die Dir optisch am meisten zusagt und Du wirst glücklich sein. Bei einem derart schweren Motorrad würde ich ganz klar einen Twin Cam bevorzugen, da er einfach spürbar mehr Dampf hat.

 

 

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Hi und guten Morgen

 

Zunächst: alle "Glide" haben den gleichen Rahmen und das gleiche Fahrwerk.

Man sagt, ich kenne nur die E- und Street Glide, dass die Road-Glide das beste Fahrverhalten hat. Ist aber auch die Wuchtigste, durch die mächtige Frontverkleidung.

Generell: Die e- und Street Glide lassen sich super bewegen und sind nicht, wie man annehmen könnte, behäbige, schwerfällige Bikes.

Viel Glück bei der Suche, Harleybear  

Zitat:

Original geschrieben von harleybear1 [/i

Zunächst: alle "Glide" haben den gleichen Rahmen und das gleiche Fahrwerk.

Also die Roadking hat auch noch den gleichen Rahmen (ist auch ein Tourer) und viele behaupten, dass eben die Roadking das beste Fahrwerk haben, da der voluminöse Frontaufbau (Verkleidung) fehlt und somit das Bike vorne leichter zu händeln ist.

Generelle Vorteile Tourer:

- bestes Fahrwerk (bei den Bigtwins)

- hoher Wiederverkaufswert

- Tourer sind für Langstrecke gebaut

- mit einem Tourer kann man die Joughurtbecherfraktion auf Alpenpässe ganz schön "ärgern"

Nachteile:

- die breite Hinterreifen-Fraktion wird mit einem Tourer nicht glücklich und Umbauten diesbezüglich sind fast nicht möglich

Wie schon gesagt die Roadking ist ohne Verkleidung (nur leicht demontierbare Scheibe). Die Roadglide ist auf dem europäischen Markt sehr selten, da offiziell nicht verkauft und ist mit der rahmenfesten Verkleidung nicht unbedingt mein Geschmack.

Die Streetglide ist eine E-Glide mit abgesenkten Heck (die Trittbretter setzen deshalb deutlich früher auf als bei einer E-Glide oder Roadking) und gechoppter Scheibe an der Verkleidung. Die E-Glide (hat eine Lenkerverkleidung (wird Batwing genannt)) gibt es zwischenzeitlich (Modelljahr 2010) in drei Ausführungen

E-Glide: ohne Topcase, ohne Radio/Navi, ohne Beinverkleidung

E-Glide Ultra: mit den fehlenden oben genannten Teilen und CB-Funk

E-Glide Limited (seit Mj 2010): eine Ultra mit Griffheizung und größerem Motor.

Früher gab es noch eine E-Glide Standart - die hatte das Topcase und auch ein Radio (war in der Ausstattung zwischen E-Glide und E-Glide Ultra).

Ansonsten gilt:

ausprobieren!!!

Die E-Glide Standard hatte weder ein Topcase noch ein Radio. Zu erkennen ist sie am silbernen Motor. Die E-Glide Classic, die Street Glide, die Ultra Classic und die limitierten CVO Modelle haben alle einen schwarzen Motor und verschiedene Harley-typische Ausstattungsspielerein.

Sorry, wenn ich noch einmal klugscheißer, aber auch das hier halte ich für relativen Unfug:

"- bestes Fahrwerk (bei den Bigtwins)

- hoher Wiederverkaufswert

- mit einem Tourer kann man die Joughurtbecherfraktion auf Alpenpässe ganz schön "ärgern""

Das beste Fahrwerk der Big Twins würde ich eher der Dyna-Reihe zugestehen, die wackeln etwas weniger als Big Twins und gehen zumindest mit steilem Lenkkopf (bspw. Fat Bob oder FXDX) besser um die Ecken. Der Wiederverkaufswert ist bei den Tourern deutlich schlechter als bei den Softails. Und wer mit einem Tourer eine Fireblade oder R1 in den Alpen ärgern möchte, ist entweder Valentino Rossi oder auf dem Jogurthbecher sitzt ein grobmotorischer Volltrottel. Nach wie vor setzen Harleys je nach Modell knapp vor oder knapp nach 30° Schräglage auf, wohingegen gängiges Japanmaterial deutlich über 40° Schräglage zulässt. Zudem ist das Handling einer deutlich über 300 Kilo wiegenden Harley logischerweise viel (!!) behäbiger als bei einer knapp ein Drittel weniger wiegenden Sportmaschine. Da wo man mit der Harley bremsen muss, kann der Japsen-Pilot noch locker am Gas bleiben.

 

Zum eigentlichen Thema. In der Tat gibt es drei Ausprägungen der "Bagger" Baureihe. Bagger kommt vom englischen "Bag", was nichts anderes als Tasche meint. Die nur als CVO Modell offiziell nach Deutschland importierte Road Glide hat die Rahmenfeste Verkleidung, die ersten relativ viel Gewicht aufs Vorderrad bringt und zweitens beim Lenken nicht mitgeht. Man sieht das Vorderrad nicht, was zumindest auf den ersten Kilometern ungewöhnlich ist. Bei den Electra Glides, zu denen auch die Street Glide gehört, ist die Bad Wing Verkleidung lenkerfest montiert. Da dort viel Elektrik und die Zusatzinstrumente untergebracht sind, hat sie einen etwas höheren Schwerpunkt als die Road King Modelle mit ihrer abnehmbaren einfachen Frontscheibe. Wegen der abnehmbaren Frontscheibe würde ich auch eher zum Road King greifen, da man da praktisch zwei Motorräder hat, eins für heiße Tage ohne Scheibe, eines mit gutem Wetterschutz bei miesem Wetter. Ansonsten gilt: Harley Kauf ist immer Geschmackssache. Kauf Dir die, die Dir optisch am meisten zusagt und Du wirst glücklich sein. Bei einem derart schweren Motorrad würde ich ganz klar einen Twin Cam bevorzugen, da er einfach spürbar mehr Dampf hat.

 

 

Themenstarteram 29. Dezember 2009 um 13:06

ich bedanke mich erstmal für eure interessanten infos !!

da ich ja nur pre evo fahre ( ich hab nen 48er wishbone mit nemj 1340er Late shovel aggregat)

kann ich zu den evos und TCs eigentlich nur wenig sagen.

die infos zum fahrwerk waren mir wichtig !!

so gesehen, haben also alles modelle, egal ob eglide, roadking,street glied und roadglide die selben rahmen und Rahmenkonstruktionen oder ?

dann bin ich mir fast sicher, dass er sich für eine Road Glide entscheiden wird, und zwar aus dem ganz einfachen grund- die feste verkleidung und den doppelscheinwerfer sieht man nicht so oft wie die batwing !!

und ihm gefällts, was solls- dann soll es so sein !!

aber was mich irritiert hat.

in einem buch wird gegenüber der FLHT elektra glide zur FLT Road glide geschrieben:

die flt hat einen vielfach versteiften, vorversetzten steuerkopf was die fahrtauglichkeit drastisch erhöht gegenüber der FLH.....

ist das quatsch oder doch was dran dass die rahmen und fahrwerke doch nicht ganz identisch sind ???

aber alle andren fragen habt ihr mir gut beantwortet!!

Danke

Themenstarteram 29. Dezember 2009 um 13:10

sorry- fehler eingeschlichen.. der rahmen der flt ist gegenüber der flh mehrfach verstärkt, nicht der lenkopf !!

der lenkopf ist lediglich weiter nach vorne gesetzt !!

das würde mich halt schon brennend interessieren !!

Themenstarteram 29. Dezember 2009 um 13:41

nun hab ich noch mit jemandem gesprochen der sich damit auskennen müsste, der hat mir auch bestätigt- so wie ihr gesagt habet- die unterschiede im rahmen sind null !!

also keine unterschiede vom fahrwerk her !!

nur eben dass die road glide seltener ist da nicht so ganz beliebt !!

danke und gruss

seltener ist sie auch, weil sie nur in wenigen jahren überhaupt in europa offiziell angeboten worden war.....das ist mehr ein modell für den us-binnenmarkt...

Die Unterschiede zw. Road-Glide und E-Glide beim fahren sind eklatant.

Habe dieses Jahr eine 2009er CVO Road-Glide gefahren. Fahrwerkstechnisch im Vergleich zu meiner 2006er E-Glide (Standard) ein himmelweiter Unterschied. Wo ich bei meiner mit beiden HÄnden am Lenker rumrühre, kannst du bei der 2009er RG mal eben noch lässig mit einer Hand fahren. Und wenn das Vergleichsfahrzeug noch älter ist - dann wirds richtig lustig. Habe das mit einer 2000er E-glide Standard und der CVO ausprobiert. Da hast du gar keine Fragen mehr.

Und der Unterschied zwischen den einzelnen E--glide Baujahren ist auch erfahrbar, da die Rahmen kontinuierlich verbessert worden sind.

Und wer jetzt sagt eine 1998er oder 2000er oder 2006er lässt sich fahrwerkstechnisch durchaus mit einer 2009er Vergleichen, no Chance.

(Außer der Optik)

Gruß

flhti

Die Unterschiede zw. Road-Glide und E-Glide beim fahren sind eklatant.

Habe dieses Jahr eine 2009er CVO Road-Glide gefahren. Fahrwerkstechnisch im Vergleich zu meiner 2006er E-Glide (Standard) ein himmelweiter Unterschied. Wo ich bei meiner mit beiden HÄnden am Lenker rumrühre, kannst du bei der 2009er RG mal eben noch lässig mit einer Hand fahren. Und wenn das Vergleichsfahrzeug noch älter ist - dann wirds richtig lustig. Habe das mit einer 2000er E-glide Standard und der CVO ausprobiert. Da hast du gar keine Fragen mehr.

Und der Unterschied zwischen den einzelnen E--glide Baujahren ist auch erfahrbar, da die Rahmen kontinuierlich verbessert worden sind.

Und wer jetzt sagt eine 1998er oder 2000er oder 2006er lässt sich fahrwerkstechnisch durchaus mit einer 2009er Vergleichen, no Chance.

(Außer der Optik)

Mein Favorit wäre, wenn's was Neues gäbe, die Road-Glide (aber definitiv nur ohne Top Case)

Gruß

flhti

Da isses völlig unerheblich ob Du die 2009er Road Glide, Street Glide, E-Glide nimmst, das 09er Modell hat einfach ein erheblich verbessertes Fahrwerk, egal welches Modell. Da musst Du nicht verzweifelt nach ner Road Glide suchen.

 

SBsF

Themenstarteram 29. Dezember 2009 um 19:04

hallo- ja klar- die ganzen rahmen wurden seither immer etwas verbessert und versteift, aber immer an allen modellen gleich... ich schon klar !!

was bedeutet eigentlich CVO ?

Short for Custom Vehicles Operations, Harley's boutique CVO division is responsible for pushing the envelope on both styling and performance.

verschönern und schneller machen :) und teurer :))

@Teppo

also die Dyna sind mir zu kippelig (passt auch optisch nicht) und die vorverlegten Fußrasten setzen noch früher auf als die Trittbretter von der Touring (meine Trittbretter waren höher montiert - setzten deshalb später auf). Also eine R1 hatte ich noch nicht hinter mir, aber besagte Fireblade und auch Ninja. Als ich ein paar jünger war, war ich auch mit flotten Joghurtbechern (offene Yamaha FZR) unterwegs, auch auf Rennstrecken, von diesen Erfahrungswerten profitiere ich heute noch.

Themenstarteram 30. Dezember 2009 um 17:18

danke für die info- also CVO bedeutet- eine von werk aus schöner und schneller gemachte HD oder wie ?

praktisch so wie bei den autos ein face lift mit etwas Tuning oder was ?

man liest so oft in Inseraten bla..bla..bla..CVO

ist mir eigentlich noch nie so aufgefallen- das sind praktisch von werk aus modifizierte Maschinen und gelten als Sondermodell ?

oder nicht als Sondermodell ?

schöne Grüsse.....

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