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Privatverkauf - Käufer reklamiert Lack

Skoda Citigo AA
Themenstarteram 18. Oktober 2019 um 13:23

Hallo zusammen,

 

Ich hoffe ich bekomme hier etwas Hilfe und Unterstützung zu meinem Thema. Ich habe gestern das Auto meines Vaters verkauft bzw. Unseren Drittwagen. Ein citigo aus 18 in weiß. Das Auto stand die meiste Zeit und wurde kaum bewegt 8000km. Wie ich die Bilder gemacht habe und auch so wurde das Fahrzeug weder von mir gewaschen nocj sonst was. Alle Beschädigung und Kratzer waren vorgemerkt und angegeben. Der Käufer hat das Auto ausgiebig inspiziert und geprüft. Nun meldet er sich heute und unterstellt mir er wisse warum das Auto nicht gewaschen war. Es sind Flecken vermutlich vom Baum wo das Auto stand zu sehen und angeblich nach dem dritten waschen nicht rauszubekommen..

 

Ich fand diese Unterstellung schon mal scheisse! Ich bin offen und ehrlich gewesen in allen Angaben! Er hat das Auto intensiv inspiziert. Ich habe ihm gesagt es ist nicht gewaschen seit Wochen und wasche das Auto auch wenn es ständig regnet..

 

Nun möchte er Nachbesserung in Form von Aufbereitung bzw Rückgabe.

 

Wie ist meine rechtliche Grundlage? Ich habe nichts davon gewusst und hätte hier gerne Hilfestellung.

 

Ich bin ihm wegen einer Minidelle und dem nicht gewaschenen Auto um 50 Euro entgegen gekommen schon.

 

Gruß

Passat_88

Asset.PNG.jpg
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7 Antworten

Hallo hast Du wenigsten den Passus im KV drinn "gekauft wie gesehen" , denn hat er nähmlich keine chanse auf Reklamation.

Nicht weiter entgegen kommen, sondern ignorieren. Erst aktiv werden, wenn er wirklich einen Anwalt einschalten sollte. Dann solltest du allerdings auch einen einschalten. Wie sieht denn der Kaufvertrag aus zwecks Formulierungen?

Gekauft wie gesehen bringt nichts. Hast du den Wagen mit einem Standard Kaufvertrag (inkl. Passus Ausschluß der Gewährleistung) verkauft?

....

Richtig - in erster Linie ist entscheidend was im Vertrag steht.

Grundlegend gilt: Einen Anspruch auf Rücknahme oder Nachbesserung besteht in einem solchen Fall nur dann, wenn Du den Käufer "arglistig getäsucht" hättest. Sowas läge vor, wenn der Mangel "versteckt" - also für den Käufer nicht sichtbar gewesen wäre UND Du davon Kenntnis hattest UND es bewusst verschwiegen hast.

Man könnte Dir nun unterstellen, dass Du den Wagen absichtlich nicht gewaschen hast, damit der Käufer es nicht sieht

ABER

Der Käufer ist natürlich auch in der Pflicht seine Augen aufzumachen. Er hätte den Wagen ja selbst waschen können oder auf eine Fahrzeugwäsche bestehen können - insbesondere wenn ich das Bild sehe, muss der Wagen beim kauf ja ausgesehen haben wie 100m Feldweg - wer kauft so einen Karren ungewaschen? Folglich dürfte es in diesem Fall praktisch unmöglich sein, dir nachzuweisen, dass Du den Käufer arglistig täuschen wolltest.

So die "Theorie" eines Laien ;)

Ich würde folgendes maschen:

1) Wenn eine Rechtsschutz vorhanden ist würde ich eine meist kostenfreie, telefonische Erstberatung beim Versicherer einholen

2) mit dem Käufer sprechen und (sofern vorhanden) auf den Vertrag hinweisen (Privatkauf und so)

3) überlegen ob der Kaufpreis für beide Seiten fair war - wenn ja könnte man drüber reden sich die Kosten für eine Aufbereitung ggf. zu teilen

4) überlegen ob es wirklich clever war den Wagen vor Verkauf nicht zu waschen und warum ich das nicht getan habe ;) und dann ggf. bei 3. noch mal ansetzen ;)

Der Thread ist schon fast 1 Jahr alt! Kommtda noch ne Antwort vom TE?

vermutlich nicht - aber in einem Forum geht es ja nicht nur um den TE sondern auch andere Nutzer, die den Beitrag finden, weil sie ein ähnliches Problem haben - insofern kann man ja auch ein älteres Thema aufgreifen :)

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