Porsche und Geschäftsführer
Hallo liebe Porsche-Community,
ich habe heute mal eine etwas ungewöhnliche Frage, die mich aber sehr interessiert.
Gibt es unter euch Geschäftsführer, die bei einer mittelständischen GmbH angestellt sind oder evtl. auch Gesellschafter sind?
Diese Leute würde ich gerne ansprechen und sie fragen, ob sie als Geschäftswagen einen Porsche fahren. Wenn nicht (also wenn der Porsche privat gefahren wird) würde mich interessieren, was dann den Fuhrpark ergänzt, also was dann geschäftlich gefahren wird.
Ich hoffe auf rege Beteiligung 🙂
Viele Grüße
Commander
Beste Antwort im Thema
Ich stelle mir das gerade bildlich vor, wie Du lieber Knolfi morgens in Deine Firma kommst und sich deine Mitarbeiter darum streiten, nein was sag ich, darum schlagen, Dich auf Dein Trönchen hiefen und durch die Unweiten Deines Unternehmens und den dazugehörigen Nebengebäuden tragen zu dürfen http://www.comedix.de/grafik/figuren/majestix.gif und dazu laut skandieren "...Knolfi! Knolfi! Unser Chef fährt Golfi". Genial. So bleibt Dir Deine Platzierung im örtlichen Ranking auf jeden Fall erhalten. Da Du zu den drei größten Arbeitgebern in Deinem "Dorf" gehörst, hast Du ja nur noch den ortsansässigen Polizeichef, den Bürgermeister/Ortsvorsteher und nicht zu vergessen den Pfarrer vor Dir - ich glaube dann hätten wir alle wichtigen Menschen innerhalb einer solchen Gemeinschaft. Und ich weiß, von was ich spreche - wir leben und produzieren selber im so genannten ländlichen Raum. Ich freu mich auf jeden Fall für Deine Mitarbeiter, dass sie sich, wenn sie bei der Bank oder sonst wo keine "was auch immer Finanzierung o.ä." gestemmt bekommen, sie sich wenigsten an dem Gedanken "hochziehen" können, dass der Chef VW fährt, auch, wenn er deshalb nicht mehr Gehalt/Weihnachtsgeld, etc. bezahlt. Aber diese Gewissheit macht die Situation für Deine Mitarbeiter dann auf jeden Fall erträglicher 😉
Aber mal im Ernst, darfst Du erst an den örtlichen Stammtisch, seitdem Du Deinen sozialverträglichen Audi RS6 Avant 5.0 V10 mit 579 PS abgegeben hast, oder war dies vorher schon möglich, da die "Stammtischler" Dich als Mensch und nicht Dein Fahrzeug "dabei" haben wollten. Also bei uns wird da noch unterschieden - wobei, jetzt wo ich so darüber nachdenke sind die bei uns hier ganz schön gerissen. In den Betrieb mit dem 3L Lupo und zum Stammtisch mit Q7 V12, Wiesmann, 911er, Lambo & Co., dann am Besten im Hinterhof parken, aber den Vordereingang nutzen, um "zu Fuß gehen" vortäuschen 😉, um sich immer über die "Arsch... von Unternehmer" mit ihren dicken Kisten, welche auf Kosten der Belegschaft finanziert werden (nicht gekauft) aufregen zu können, wo man selber zu Fuß gekommen ist. Selbstverständlich haben sich alle "Legenden" und "Pseudonyme" auferlegt, um ja nicht mit diesem "Unternehmervolk" in Verbindung gebracht zu werden. Und in den Steinkrug kommt dann schön Champus...
Ich bewundere nur Deine "Wandlungsfähigkeit" (bei uns bezeichnet man solche Menschen als Chamäleon). Vor gar nicht all zu langer Zeit warst Du auch hier im Forum ein "Verfechter" von "höher, schneller und weiter" und "Hubraum kann nur durch Hubraum ersetzt werden" und "Audi RS6 vs. dem Rest der Welt" usw.! Gut, kesse Sprüche hattest Du schon immer drauf! Wir haben uns sogar gegenseitig "Danke"-Klicks gegeben und jetzt veranstaltest Du hier so einen P..sialarm wegen nix und wieder nix. Lass mir doch meins und ich lass Dir Deins und jedem ist geholfen.
beebymurphy
P.S.: Die schwarz unterlegten Worte sind tatsächlich ernst gemeint. Aber Du darfst natürlich gerne noch mal nachlegen. Ich halte mich ab jetzt raus - auch im anderen Thread hier bei Porsche, wo wir uns "Liebesbriefe" schreiben.
@BlackBiturbo
Es ist alles ganz legal, ohne faule Tricks und doppelten Boden. Geh einfach zum MB- oder sonstigen Händler Deines Vertrauen und lasst es Dir rechnen. Letztendlich sind alle Restwertbestimmung über drei, vier oder fünf Jahr, unabhängig von Herstller und Modell Glaskugelbestimmungen, was der ein oder andere hier bestimmt schon am eigenen Geldbeutel erlebt hat - Tschuldigung die Firma 🙂 . Vielleicht haben wir in zwei oder drei Jahren wieder ein Jahr 2008, wo u.a. keine Autos verkauft werden. Dann isser hin, der seriös kalkulierte Restwert.
510 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Timoab
Wo steht geschrieben mit welchem Fahrzeug, ich fahren darf, bzw. was es kosten darf? Rein Interesse halber?Brauch ein Architekt einen Cayenne? Ein Smart reicht doch auch?
Brauch ein Manager einen Siebener?
Nix wird so heiß gegessen wie es gekocht wird!
Das ist leider schwammig formuliert, bei solchen Fragen und wo das genau geschrieben steht kann wahrscheinlich der Steuerberater auch wieder besser weiterhelfen. Der Steuerprüfer hat bei der Angemessenheit Ermessensspielräume. Wobei z.B. auch weniger das Verhältnis zum Umsatz, schon eher zum Gewinn eine Rolle spielen kann - aber nicht zwangsläufig. Für den Architekt oder Unternehmensberater kann durchaus auch das Repräsentationsargument stichhaltig sein.
PS: Ich kann auch nur googlen. Hier z.B. mal was gefunden, ist aber schon älter. Die Betriebsprüfer kommen ja zum Glück selten, man hat danach meistens wieder eine Zeitlang Ruhe. Aber sich mit solchen Typen beschäftigen zu müssen, ist kein Vergnügen:
http://www.focus.de/.../dienstwagen_aid_67087.html
Edit: Noch was interessantes gefunden aus der Rechtsprechung:
Zitat:
- Bei einem Baustoffhandel mit rund 1,5 Millionen € Umsatz und einem Jahresgewinn von durchschnittlich 50.000 € ist ein Mercedes CL 420 Coupé zum Preis von 80.000 € zur Hälfte unangemessen.
- Hat ein Unternehmer bereits mehrere Fahrzeuge, sprechen keine triftigen Gründe für den Erwerb eines weiteren Oberklassefahrzeugs. Die Anschaffung ist unangemessen.
- Ein 120.000 € teurer Ferrari ist bei einem Rechtsanwalt mit rund 40 % unangemessen, selbst wenn dieser beruflich viel reisen muss.
- Bei einem Mercedes 500 SEL entscheidet über die Frage der Unangemessenheit nicht allein ein Vergleich mit der Höhe des Umsatzes und Gewinns des Unternehmens. Es kommt vor allem darauf an, ob die Repräsentation gerade durch das angeschaffte Nobelfahrzeug für den Geschäftserfolg wichtig ist.
Zitat:
Original geschrieben von harlelujah
Es ist wirklich anstrengend. Die Zahlen hast du eingeworfen. Ich hab nur mit deinen hoffentlich gut recherchierten Zahlen gerechnet.
Firmenwagen hängen bei jeder Firma von der internen Policy (z.B. nur schwarz/silber, 4 Türen, BMW/AUDI/Mercedes) und von der Firmengröße ab.
Ich hab keine persönliche Erfahrung, da ich selbständig bin, jedoch für große Firmen arbeite, in denen die Richtlinien so unterschiedlich sind wie die Fahrzeuge selbst.
Beispiel:
Unternehmensberatung: keine Richtlinien
Automobilzulieferer: nur Fahrzeuge des Kunden (z.B. Audi oder BMW)
Bank: schwarz/silber, 4 TürenIch hoffe das hilft
Gruss
Peter
Hallo,
ich kann mich nicht erinnern, wo ich geschrieben habe, dass München 1,4 Millionen Einwohner hat und an was ich mich erst recht nicht erinnern kann ist, dass alle Bewohner Münchens erwerbsfähig sind 😕 😕 😕
Ich weiß wirklich nicht, wo du das herausgelesen hast 😕
Nein, das hilft ehrlich gesagt überhaupt nicht, aber danke, dass du bemüht bist.
Wenn ein Unternehmen nur einen Vertrag mit BMW hat, heißt das, dass alle Angestellten einen 3er oder einen 5er fahren? Wohl kaum. Es ging darum, wer dann einen 3er fährt, wer einen 5er, wer einen 7er etc. pp. und was diese Personen verdienen (basierend auf Schätzungen oder Erfahrungen).
Interessant wäre auch noch zu wissen, ob es zugeteilte Budgets(ergo frei wählbar ob bspw. 330d oder 520d) gibt oder ob es eher in die Richtung geht, dass das Fahrzeug zugeteilt wird (was meine Erfahrung ist..).
Grüße
Commander
P.S: Die Quellen, aus denen du dein Wissen beziehst, hast du leider noch nicht verraten. Ist das ein Geheimnis? 😕
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Das ist leider schwammig formuliert, bei solchen Fragen und wo das genau geschrieben steht kann wahrscheinlich der Steuerberater auch wieder besser weiterhelfen. Der Steuerprüfer hat bei der Angemessenheit Ermessensspielräume. Wobei z.B. auch weniger das Verhältnis zum Umsatz, schon eher zum Gewinn eine Rolle spielen kann - aber nicht zwangsläufig. Für den Architekt oder Unternehmensberater kann durchaus auch das Repräsentationsargument stichhaltig sein.Zitat:
Original geschrieben von Timoab
Wo steht geschrieben mit welchem Fahrzeug, ich fahren darf, bzw. was es kosten darf? Rein Interesse halber?Brauch ein Architekt einen Cayenne? Ein Smart reicht doch auch?
Brauch ein Manager einen Siebener?
Nix wird so heiß gegessen wie es gekocht wird!Jetzt bin ich wieder beruhigt.
PS: Ich kann auch nur googlen. Hier z.B. mal was gefunden, ist aber schon älter. Die Betriebsprüfer kommen ja zum Glück selten, man hat danach meistens wieder eine Zeitlang Ruhe. Aber sich mit solchen Typen beschäftigen zu müssen, ist kein Vergnügen:
http://www.focus.de/.../dienstwagen_aid_67087.html
Edit: Noch was interessantes gefunden aus der Rechtsprechung:
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Zitat:
- Bei einem Baustoffhandel mit rund 1,5 Millionen € Umsatz und einem Jahresgewinn von durchschnittlich 50.000 € ist ein Mercedes CL 420 Coupé zum Preis von 80.000 € zur Hälfte unangemessen.
- Hat ein Unternehmer bereits mehrere Fahrzeuge, sprechen keine triftigen Gründe für den Erwerb eines weiteren Oberklassefahrzeugs. Die Anschaffung ist unangemessen.
- Ein 120.000 € teurer Ferrari ist bei einem Rechtsanwalt mit rund 40 % unangemessen, selbst wenn dieser beruflich viel reisen muss.
- Bei einem Mercedes 500 SEL entscheidet über die Frage der Unangemessenheit nicht allein ein Vergleich mit der Höhe des Umsatzes und Gewinns des Unternehmens. Es kommt vor allem darauf an, ob die Repräsentation gerade durch das angeschaffte Nobelfahrzeug für den Geschäftserfolg wichtig ist.
Zitat:
Original geschrieben von Commander911
Hallo,Zitat:
Original geschrieben von harlelujah
Es ist wirklich anstrengend. Die Zahlen hast du eingeworfen. Ich hab nur mit deinen hoffentlich gut recherchierten Zahlen gerechnet.
Firmenwagen hängen bei jeder Firma von der internen Policy (z.B. nur schwarz/silber, 4 Türen, BMW/AUDI/Mercedes) und von der Firmengröße ab.
Ich hab keine persönliche Erfahrung, da ich selbständig bin, jedoch für große Firmen arbeite, in denen die Richtlinien so unterschiedlich sind wie die Fahrzeuge selbst.
Beispiel:
Unternehmensberatung: keine Richtlinien
Automobilzulieferer: nur Fahrzeuge des Kunden (z.B. Audi oder BMW)
Bank: schwarz/silber, 4 TürenIch hoffe das hilft
Gruss
Peterich kann mich nicht erinnern, wo ich geschrieben habe, dass München 1,4 Millionen Einwohner hat und an was ich mich erst recht nicht erinnern kann ist, dass alle Bewohner Münchens erwerbsfähig sind 😕 😕 😕
Ich weiß wirklich nicht, wo du das herausgelesen hast 😕Nein, das hilft ehrlich gesagt überhaupt nicht, aber danke, dass du bemüht bist.
Wenn ein Unternehmen nur einen Vertrag mit BMW hat, heißt das, dass alle Angestellten einen 3er oder einen 5er fahren? Wohl kaum. Es ging darum, wer dann einen 3er fährt, wer einen 5er, wer einen 7er etc. pp. und was diese Personen verdienen (basierend auf Schätzungen oder Erfahrungen).
Interessant wäre auch noch zu wissen, ob es zugeteilte Budgets(ergo frei wählbar ob bspw. 330d oder 520d) gibt oder ob es eher in die Richtung geht, dass das Fahrzeug zugeteilt wird (was meine Erfahrung ist..).Grüße
CommanderP.S: Die Quellen, aus denen du dein Wissen beziehst, hast du leider noch nicht verraten. Ist das ein Geheimnis? 😕
Dass München um 1,4 Mio. Einwohner hat, gehört zur Allgemeinbildung. Alle anderen Zahlen sind von dir.
Ist auch egal.
Die Quellen sind Kunden von mir und hier gibt's Richtlinien, die ich bereits beschrieben habe.
Wenn du wissen willst, wer was wann wie in welcher Höhe bekommt, müsst du selber nachfragen. Aber es ist klar, dass die Autos je nach Stellung (Gehaltsrange) hochwertiger werden.
Gruß
Peter
Ähnliche Themen
Als selbstständiger Unternehmer lasse ich mir pers. weder von meinem Steuerberater, noch von meinem Steuerprüfer vorschreiben, welches Auto ich zu fahren habe.
Allerdings sollte ich mir schon Gedanken über die Angemessenheit meines Firmenwagens machen: passt der Wagen zu dem Image, dass ich verbreiten will? Wie kommt der Wagen bei meiner Kundschaft/Belegschaft an? Passt der Wagen verhältnismäßig zum Umsatz? Und: kann ich mir den Wagen leisten? Das sind die Fragen, die ich mir stellen würde und auch stelle.
Bsp: wenn's dem Unternehmen gut geht und die Zukunftsaussichten positiv sind, kann man darüber nachdenken, evtl. ein etwas teureres (exclusiveres) Modell als Firmenwagen zu leisten, wenn's dem Unternehmen schlecht geht, sollte man überlegen, etwas kleiner Brötchen zu backen und evtl. mal ein kleineres Modell wählen oder den alten Firmenwagen eben länger als üblich zu fahren.
Da die heraufbeschworenen Wirtschaftskrisen nun nicht mehr wie früher im 10-Jahres-Takt stattfinden, sondern mittlerweile im 3 bis 4 Jahrestakt (Bankenkrise 2008/2009, Eurokrise in 2012), muss man sich bei einer durchschnittlichen Haltedauer eines Firmenwagens von 3 bis 4 Jahren schon gut überlegen, ob man sich das Fahrzeug bei/in der nächsten Krise noch leisten kann.
Bzgl. Porsche und Angemessenheit: Da Porsche mittlerweile auch alltagstauglichere Modelle als den ohnehin schon als Sportwagen sehr alltagstauglichen 911 oder Boxster/Cayman im Portfolio hat, sollte der Erwerb eines Cayenne oder Panamera beim Steuerprüfer eigentlich keine Angemessenheitsfragezeichen hinsichtlich der Alltagstauglichkeit hinterlassen...ob er das Modell für angemessen hält, steht auf einen anderen Stern.
Zitat:
Original geschrieben von knolfi
Als selbstständiger Unternehmer lasse ich mir pers. weder von meinem Steuerberater, noch von meinem Steuerprüfer vorschreiben, welches Auto ich zu fahren habe.
Servus knolfi,
ja soweit kommt's noch. Man muss sich ja auch lediglich vorschreiben lassen, in welcher Höhe man das Auto als Steuersparmodell einsetzen darf. Wenn der Steuerprüfer alle 10 Jahre mal vorbeikommt und der Meinung ist, dass trotz Milliardenumsatz und dreistelligem Millionengewinn der Buggati für den Geschäftserfolg des Dorffriseurs nicht maßgebend ist, muss er ihn eben zukünftig vom bereits versteuerten Ersparten kaufen - und ein paar bereits eingesparte Steuereuros nachüberweisen. 😉
So viel wäre das ja auch gar nicht. Wie gesagt, wenn man den Porsche ohnehin pauschal versteuert weil man sich das Theater mit dem Fahrtenbuch nicht antun will, sollte man den Steuerberater mal auf Heller und Pfennig ausrechnen lassen wieviel man tatsächlich spart. So generell: Je teurer das Auto, je weiter der Weg zur Arbeit und je weniger man (privat) fährt umso ernüchternder das Ergebnis.
Ein paar Beispiele, die gegen den Vorteil des Firmenwagens sprechen:
Ist man ein geschickter Verhandler und kann viel Rabatt rausschlagen (das ist beim Zentralporschisten schwierig), ist der Kaufpreis niedrig, privat versteuern muss man aber trotzdem den Listenpreis. Kauft man gleich privat kann man den Verhandlungserfolg vollständig für sich verbuchen.
Oder: Versteuert man pauschal einen weiten Weg zur Arbeit und nutzt das Auto dafür gar nicht (z.B. weil man im Sommer sowieso lieber Rennrad fährt). Oder: wenn man die Kundenbesuche lieber mit einem anderen Auto erledigt, weil der teure GT2 den man fürstlich versteuert schlecht ankommt und der dadurch wenig Kilometer bekommt. Spricht alles eher für den Privatkauf.
Na ja rein betriebswirtschaftlich gesehen wird sich ein aktueller Porsche als Firmenwagen wohl nie rechnen...weder als Privatfahrzeug, wo ich mit dem Wertverlust zu kämpfen hab (exotische Kleinserien wie GT3 RS o. ä. mal abgesehen) noch als Firmenwagen, wo ich zwar sämtliche Nebenkosten steuerlich absetzten kann (sofern Schäubles Kettenhunde sich nicht wieder in Angemssenheits-Kinkerlitzchen verbeissen und einem dann dies und das rausrechnen wollen) aber immer an der pauschalen Verteuerung rumgesägt wird.
Bleibt der bei vielen der noch ins Rennen geführte berühmte Vorsteuerabzug, der aber nicht überall zieht, da es Unternehmen gibt, die unter den §4 UstG fallen, die können dann nicht mal die Vorsteuer optieren und somit kann man sich wirklich überlegen was sinnvoller ist: Privatanschaffung und auch Unterhaltung aus dem (versteuerten) Einkommen und Ruhe vor dem Kettenhund oder Anschaffung als betriebsnotwendiges Eigentum via Finanzierung, Barzahlung (beides mit dem Nachteil der AfA) oder Leasing und die NK werden als betriebsnotwendige Aufwendungen steuerlich gegengerechnet. Hinzu kommt dass viele Gesellschafter-Geschäftsführer bei BP's auch mal ihre privaten Vermögensverhältnisse auf den Tisch legen müssen (da wird bei Verdacht ganz schnell noch mal die Prüfungsanordnung erweitert) und wenn dann bei den Gesellschaftern die privaten Porsches, Ferraris, etc. an die Oberfläche schwappen, sollte man sich im Vorfeld gut mit Argumenten eindecken...denn das riecht bei vielen BP gleich nach Steuerhinterziehung.
Da meist ein GT2, GT3RS oder Turbo wohl weniger in die Angemessenheitsschublade eines BP fallen, ein Cayenne oder Panamera (ohne den Turbo) evtl. schon, dies aber einem horrenten Wertverfall unterliegen (wenn man die Büchsen nicht eewig fahren möchte), wären solche Fahrzeuge als Privatkauf eigentlich rausgeschmissenes Geld.
Bleibt noch der Oldtimertrick: alten 356'er als Firmenwagen kaufen und diesen mit der 1%-Regel versteuern...ob den aber die BP als "betriebsnotwendiges Eigentum" ansieht, bleibt fraglich
Zitat:
Original geschrieben von Timoab
Naja, ich möcht jetzt mal behaupten, das 95% aller Neuzulassungen bei Porsche Geschäftskunden sind. Wer kauft schon ein so teures Auto von seinem Privatgeld, vorallem da das Fahrzeug, wenn geschäftlich genutzt ja 19% günstiger ist?
95% ?! Aha, diese Zahl halte ich für vollkommen absurd 😕
Mein Vater beispielsweise..
Habe nur eine einzige Zahl von August 2011 gefunden.
Porsche 911 Anteil gewerblicher Zulassungen: 70%
Zitat:
Original geschrieben von Commander911
Habe nur eine einzige Zahl von August 2011 gefunden.
Porsche 911 Anteil gewerblicher Zulassungen: 70%
Zulassungen kommt schon hin mit 70%, da sind ja auch alle gebrauchten und älteren 911er Modelle mit drin.
Bis BJ 2005 Modelle sind mit Sicherheit größtenteils in Privater Hand.
Mit den 95 % meinte ich ja auch die Neuwagen bzw. Vorführwagen!
Die Zahl ist ja auch völlig egal, auf jeden Fall kann man sich einen 11er als Firmenwagen holen, Finanzamt hin oder her!!
Der Privatanteil hängt auch mit dem Fahrzeug zusammen.
Bei 911 und Cayenne liegt der Anteil sicherlich wesentlich höher als beim Boxster
Gruss
Peter
Zitat:
Original geschrieben von Commander911
Habe nur eine einzige Zahl von August 2011 gefunden.
Porsche 911 Anteil gewerblicher Zulassungen: 70%
für welches gewerbe ist der 911er sinnvoll, oder warum wird so eine hohe% zahl(fallls die zahl stimmt)auf das gewerbe zugelassen😕😕😁
Das ist zwar generell der überflüssigste Thread seit langem, aber der Boxster hat einen deutlich höheren Privatkundenanteil als Carrera oder Cayenne. Der Hintergrund liegt ganz klar beim Preis. Laut meinem PZ werden 90% aller Porsche geleast, deswegen werden die Rabatte auch in den Leasingraten "versteckt".
Beim Boxster gab es Pakete mit Preisvorteil, da hier ein grosser Anteil Privatkunden angesprochen wird.
Wer 200.000 Euro Jahreseinkommen für utopisch hält, verkennt die Realitäten im Bereich Investmentbanking, gehobenes Management in Grosskonzernen, Vertriebsprofis und die von geschäftstüchtigen Selbstständigen auch bei kleinen Unternehmen. Jeder Mittelständer mit 50 MA grinst nur über solche Zahlen wenn er sein Business versteht.
Zitat:
Original geschrieben von lulesi
Das ist zwar generell der überflüssigste Thread seit langem, aber der Boxster hat einen deutlich höheren Privatkundenanteil als Carrera oder Cayenne. Der Hintergrund liegt ganz klar beim Preis. Laut meinem PZ werden 90% aller Porsche geleast, deswegen werden die Rabatte auch in den Leasingraten "versteckt".
Beim Boxster gab es Pakete mit Preisvorteil, da hier ein grosser Anteil Privatkunden angesprochen wird.Wer 200.000 Euro Jahreseinkommen für utopisch hält, verkennt die Realitäten im Bereich Investmentbanking, gehobenes Management in Grosskonzernen, Vertriebsprofis und die von geschäftstüchtigen Selbstständigen auch bei kleinen Unternehmen. Jeder Mittelständer mit 50 MA grinst nur über solche Zahlen wenn er sein Business versteht.
Stimme ich 100%ig zu
Zitat:
Original geschrieben von Timoab
Zulassungen kommt schon hin mit 70%, da sind ja auch alle gebrauchten und älteren 911er Modelle mit drin.Zitat:
Original geschrieben von Commander911
Habe nur eine einzige Zahl von August 2011 gefunden.
Porsche 911 Anteil gewerblicher Zulassungen: 70%
Bis BJ 2005 Modelle sind mit Sicherheit größtenteils in Privater Hand.Mit den 95 % meinte ich ja auch die Neuwagen bzw. Vorführwagen!
Die Zahl ist ja auch völlig egal, auf jeden Fall kann man sich einen 11er als Firmenwagen holen, Finanzamt hin oder her!!
Bei meiner Zahl (70%) handelt es sich um den Anteil gewerblicher Zulasungen an den Neuzulassungen August 2011.