Polo TSI 6 Gang Getriebe - ich brauche eure Meinung zum Vergleich

VW Polo 5 (6R / 6C)

Hallo Polo Freunde. Vielleicht bin ich zartlich, aber ich finde, dass beim wechseln von dritten ins vierten Gang erlebe ich manchmal eine hakelige Bewegung. Gleichzeitig ist mehr kraftaufwand nötig.

Generell bin ich mit dem 6-Gang Getriebe sehr zufrieden. Es wechselt weich und leichtgehend. Doch ab und zu wenn ich entspannt und spritsparend fahre, werde ich beim wechsel von 3. ins 4. überrascht. Weil hier verläuft das Gangwechsel nicht so weich und leicht als ich gewöhnt bin. Statt dessen ein wenig hakelig und oft - wenn dies passiert - habe ich fast schon die Kupplung losgelassen ohne tatsächlich 4. Gang eingelegt zu haben.

Die Frage ist; ist es auch so in euren Polos (nur TSI)? Irgendwie erlebe ich es nie wenn ich schnell fahre.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von navec


...Ob das 6-Gang O2U einen synchronisierten R-Gang hat, wissen wir ja auch (noch) nicht und ob es nun gerade verzahnte Zahnräder für den Rückwärtsgang hat oder nicht, spielt für die Schaltbarkeit eigentlich keine Rolle, denn die Zahnräder sind ja gewöhnlich permanent im Eingriff.

Zitat:

Original geschrieben von Nordhesse


...Auch die 6-Ganggetriebe mit den 1,2 und 1,4l Motoren haben gerade verzahnte und nicht synchronisierte Rückwärtsgänge. Es sind 6-Gangausführungen des 02T.
...

Die 6-Gangausführung des 02T nennt sich 02U.

Bei gerade verzahnten Rückwärtsgängen sind nicht alle Zahnräder permanent im Eingriff, sondern es wird ein Zahnrad für die Drehrichtungsumkehr zwischen die beiden auf den Wellen befindlichen Zahnräder geschoben. Der R.-gang ist also tatsächlich ein "Schieberadgetriebe".

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... der erste ganz übrigends auch nicht, deshalb kann es etwas hakelig sein, den Ersten oder Rückwärtsgang beim leichten Rollen einzulegen (was man ja eigentlich auch nicht soll, zumindest beim Rückwärtsgang)

Zitat:

Original geschrieben von byf43



Zitat:

Original geschrieben von Chris-Air


bei mir (8000 km) lässt sich der Rückwärtsgang oftmals nicht einlegen -.-
Bei mir auch! 8200KM. Wenn ich nach Hause komme, fahre ich langsam vorwärts im Wohngebiet, bremse bis zum Stillstand und möchte dann Rückwärtsgang einlegen um einzuparken. Manchmal klemmt es aber oder ich muss ins Neutral wechseln Kupplung loslassen und dann ins Rückwärtsgang wechseln.

Der Rückwärtsgang ist der vollsynchronisiert? Ich meine nicht, da kann es dann dazu kommen wenn er mit den Zahnrädern ungüstig steht nicht hineingeht , siehe auch hier: 

Der Rückwärtsgang wird über eine dritte Getriebewelle geschaltet.
Durch das Schieben des Schalthebels (auch Schaltknüppel genannt) in die Gasse des gewählten Ganges wird also eine Schaltmuffe auf der Antriebswelle zwischen Gangrad und Triebrad geschoben. Das Gangrad ist fest mit der Welle verbunden und der Kraftschluss innerhalb des Getriebes hergestellt.
H-Schaltungen lassen eine freie Gangwahl zu (zumindest theoretisch): Es kann von jedem Gang in jeden anderen geschaltet werden (während des Betriebes sollte man dies aber beim Rückwärtsgang unterlassen).

Vielleicht ist lediglich der betreffende Schaltzug nicht richtig justiert?

Zitat:

Original geschrieben von WaveCeptor


Soweit ich weiß ist der Rückwärtsgang bei Pkws nicht synchronisiert. Könnte daran liegen.

Sehe ich auch so...

@Topic

Bei einigen Getrieben, sind die ersten (meist der 1. bis 3.) Gänge dreifach synchronisiert. Das ist der Lebensdauer und dem Schaltgefühl sehr zuträglich. Bei den größeren Gängen wird dann aus Kostengründen gerne darauf verzichtet. Eventuell ist das hier auch der Fall, dann wäre der etwas größere Kraftaufwand normal.

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Zitat:

Original geschrieben von SoEinWahnsinn



Zitat:

Original geschrieben von WaveCeptor


Soweit ich weiß ist der Rückwärtsgang bei Pkws nicht synchronisiert. Könnte daran liegen.
Sehe ich auch so...

@Topic

Bei einigen Getrieben, sind die ersten (meist der 1. bis 3.) Gänge dreifach synchronisiert. Das ist der Lebensdauer und dem Schaltgefühl sehr zuträglich. Bei den größeren Gängen wird dann aus Kostengründen gerne darauf verzichtet. Eventuell ist das hier auch der Fall, dann wäre der etwas größere Kraftaufwand normal.

Wenn es jedoch hier mehrere haben, wäre es eine Überlegung warum das so ist oder nur bei den beiden? Dann wäre evtl. was falsch justiert oder nur Zufall, da nach hinten abschüssig, wie @chris-air schrieb.

um mal wieder zum Thema zurückzukommen mein 4ter Gang ist auch öfters hakelig, allerdings ist mein 4ter Gang eh nicht normal, daher ist es vllt kein guter vergleich

Zitat:

Original geschrieben von ESLIH



Wenn es jedoch hier mehrere haben, wäre es eine Überlegung warum das so ist oder nur bei den beiden? Dann wäre evtl. was falsch justiert oder nur Zufall, da nach hinten abschüssig, wie @chris-air schrieb.

Von der Theorie her muss man schon recht "feinfühlig" sein um das in den hohen Gängen noch zu spüren.

Die Synchronringe funktionieren über Reibung, das heißt Faktoren wie eben die "Drehzahldifferenzen" ergo Drehzahlabhängigkeit aber auch Verschleiß, Temperatur, Öl und Fertigungstoleranzen spielen auch noch eine Rolle. Die oben genannte Technik soll auch diesen Problemen entgegenwirken.

Aber wie gesagt, das ist nur ein Schuss ins Blaue, solange wir nicht wissen wie das Getriebe aufgebaut ist.

Hallo byf43,

es ist bei meinem zwar sehr selten, aber auch ich habe manchmal ein kleines Problem vom 3. in den 4. Gang zu wechseln.
Meist muß ich es nochmals versuchen damit ich in den 4. Gang schalten kann.
Eine Erklärung habe ich nicht, es funktioniert aber zu 99,9% einwandfrei.

Gruß, rubbel 2

also vom 3. un den 4. Gang habe ich auch noch keine Probleme feststellen können.

zum Rückwärtsgang: beim Golf V (5G) hieß es bei VW immer dass bei den 6G Getrieben das Problem nicht mehr besteht, da diese schrägverzahnt sind. und jetzt ises wieder das Selbe. Und wie vor 25 Jahren kupplung treten und warten dasses nicht kracht find ich auch nicht so super. Vorallem da zB mein Corrado solche Zicken nicht kennt. aber ich denke mit sowas kann man leben ;-)

PKW Getriebe sind auch schaon lange vor dem Golf V schrägverzahnt gewesen. Dies mindert ein grußteil der Geräusche, hat aber nichts mit dem Schalten zu tun, da es sich ja um ein vollsynchronisiertes getriebe handelt und nicht um ein Schieberadgetriebe.
Gradverzahnte Getriebe werden fast ausschließlich noch im Motorsport (geringere Verluste) und in Nutzfahrzeugen (großeres übertragbares Drehmoment) eingesetzt. Einige ältere Fahrzeuge haben noch einen gradverzahnten Rückwärtsgang. Man kann dies am "jaulen" gut erkennen.

Was bedeutet das "5G" bei dir hinter Golf V?

Zitat:

Original geschrieben von Gummihoeker


Vielleicht ist lediglich der betreffende Schaltzug nicht richtig justiert?

Tja daran habe ich auch gedacht, aber wenn es so ist, dann sollte ich wohl das Problem ständig oder zumindest öfters haben? Es passiert nur ab und zu.

Rubbel2, danke für die Info. Es ist immer gut zu wissen, dass man nicht alleine ist 😉 Besonders wenn es sich um einen nagelneuen Auto dreht. Bei mir passiert es also auch nicht sooo often. Trotzdem wirkt es ein wenig unpassend für ein Auto mit nur 8000KM.

Zitat:

Original geschrieben von SoEinWahnsinn



Zitat:

Original geschrieben von ESLIH



Wenn es jedoch hier mehrere haben, wäre es eine Überlegung warum das so ist oder nur bei den beiden? Dann wäre evtl. was falsch justiert oder nur Zufall, da nach hinten abschüssig, wie @chris-air schrieb.
Von der Theorie her muss man schon recht "feinfühlig" sein um das in den hohen Gängen noch zu spüren.

Die Synchronringe funktionieren über Reibung, das heißt Faktoren wie eben die "Drehzahldifferenzen" ergo Drehzahlabhängigkeit aber auch Verschleiß, Temperatur, Öl und Fertigungstoleranzen spielen auch noch eine Rolle. Die oben genannte Technik soll auch diesen Problemen entgegenwirken.

Aber wie gesagt, das ist nur ein Schuss ins Blaue, solange wir nicht wissen wie das Getriebe aufgebaut ist.

Ja, und da wir weder das eine Problem beim DSG haben noch beim Schalter, kann ich es sowieso nur bedingt nachvollziehen, nur im Ethernet nachschlagen! 😁 😉 Also blau ist alle Theorie und Ferndiagnosen sind oft falsch oder treffen zufällig den Punkt.

OT:
Aber das Forum hier stärkt, wenn man oft abgetan wird, "das Problem kennen wir nicht!" oder "da sind sie aber der Erste!" und so ein Zeugs, zum Glück habe ich eine solche Werkstatt nicht, aber sollte das Problem gehäuft auftreten, kann es hier evtl. vorbesprochen werden und man geht nicht immer ganz dumm zum 🙂 und muss sich abspeisen lassen, das finde ich an den Foren am besten. So wie die Frage nach dem Rückwärtsgang, da muss man nicht gleich zur Werkstatt und die nehmen einen ja auch irgendwann nicht mehr ernst oder noch wahr, die denken "....der schon wieder!". Was eigentlich nicht sein darf, aber ist so, dass man für ein Fzg aber lange gespart hat und ja auch für ein intaktes Fzg. bezahlt hat, kommt oftmals abhanden, obwohl der Meister und die Werkstattzugehörigen ja auch wissen was ein Auto kostet.

Manchmal "viel Nerven, Telefonate, vertane Zeit in Werkstätten und Ärger und Fehlinfos und nie kann man es nachprüfen" - leider!

Aber in Foren kommt man meist weiter, warum nicht beim Hersteller oder der Werkstatt, das wundert mich oft, eigentlich müsste VW viel mehr Kundenservice bieten über kompetente Fachleute in WOB, die abwechselnd Dienst tun und jeden Fehler in Kategorien zuteilen und Lösungsvorschläge geben müssten und nicht die kleine werkstatt oder auch größere, das wäre mal echt Dienst am Kunden oder  eine Liste im Internet unter Kundenpflege/-information des Fahrzeugs:

"Bisher aufgetretene Fehler!" nach Modell, BJ, MJ, FzgIdent-Nr von bis, und Ausstattungsvarianten und Sonderzubehör, Häufigkeit des gemeldeten Fehlers o.ä.....,

denn alles ist ja mal auch so entwickelt worden, auch würde so VW viel schneller etwas ändern können, Kosten sparen (in der Produktion, wenn auch das Programm Einmalkosten verursacht, auf Dauer wird es günstiger und so steigt die Kundenzufriedenheit und der Kundenservice und bereits bestehende Fehler werden sofort demjenigen mitgeteilt, der den Fehler eingibt (evtl. durch Fehlereinkreisungsprogramme (sowas gibt es ja in ähnlicher Form schon) und somit wäre der Kunde gut informiert, die Produktion, das Management und die Qualitätssicherung, ob es echt ein Fehler ist, ob es schon Lösungen gibt und wann sie abgearbeitet werden können oder ob noch nach Lösungen gesucht wird.
Aber wahrscheinlich kann dann der Feind/Mitbewerber anderer Marken mitlesen und auch reagieren, vielleicht gibt es das deswegen nicht? Was aber über Foren viel schlimmer rüberkommt für andere Marken, deswegen bin ich pro solcher Programme.
Einmal der Aufwand für ein solches Programm und einmal wöchentlich pflegen o.ä. (auch von mir aus von neutralen Fremdfirmen).

Ich fände es gut.

So und nun wieder BTT 😰

Hallo,

meiner hat gute 6000 Km auf der Uhr.
Wenn ich ehrlich sein soll, ich vermute der Fehler liegt bei mir selbst.
Evtl. versuche ich in diesen Momenten den Gang einfach zu "leichtfüßig" einzulegen, treffe nicht die Schaltgasse und komme nicht in den 4. Gang.
Warum dies aber immer nur im 4. Gang geschieht ist mir rätselhaft.

Gruß, rubbel 2

Hey,
mein TSI- Getriebe ist eigtnlich sehr gut. Nur manchmal habe ich das Problem in den 3. Gang zu kommen. Denke aber auch hier liegt der Fehler bei mir. Ziele bsetimmt nicht richtig...... Habe sonst keine Erklärung dafür. Tritt zu 99% nicht auf.

mfg Wiesel

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