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Osterüberraschung - Sommerreifen sind nach Winterlagerung hin!

Themenstarteram 3. April 2010 um 17:31

was für ein mist....

ich wollte heute die sommerreifen mit felgen montieren. das wetter stimmt, zeit hatte ich auch, und da ich nach "spontanausfall" des hinteren rechten fensterhebers nach dessen reparatur sowieso grad in bastlerlaune war.......

die reifen haben den winter über eingepackt und stehend im unbeheizten keller gelagert (ende oktober bis heute). als ich sie dann heute ans tageslicht holte und ausgepackt hatte musste ich feststellen, dass sich bei einem der reifen an der radinnenseite einige große risse aufgetan haben (siehe fotos im anhang). bei einem zweiten reifen fängt die rissbildung gerade an. die beiden reifen kann ich wohl abschreiben. die anderen beiden (waren die vorderreifen) scheinen in ordnung zu sein.

da ich bei der demontage der reifen im herbst letzten jahres nichts davon bemerkt habe, und das innere dieser risse auch sehr "jungfräulich" wirkt (also überhaupt keine spur von dreck o.ä.), gehe ich davon aus, dass diese risse während der winterlager-zeit entstanden sind. habt ihr soetwas oder ähnliches schon mal gesehen? hier ein paar angaben zu den reifen:

pirelli p7, 215/55 R16 93W, herstellungswoche 49/07 kauf am 29.04.2008, laufleistung ca. 35.000 km, profiltiefe zwischen 3 und 5 mm.

ich werde nächste woche mal zu dem reifenladen gehen, bei dem ich die reifen gekauft habe. ich bin ja noch innerhalb der gewährleistungpflicht von 2 jahren nach kauf. ich bin gespannt, welche ursache da wohl diagnostiziert wird.

nichts desto trotz müssen ja schnellstens neue reifen her. mein vertrauen in pirelli ist jetzt aber etwas gedämpft. was empfiehlt denn der geneigte 210er-fahrer aus diesem forum als solide markenbereifung für einen 320 CDi kombi? (bei den winterreifen bin ich mit den "michelin sottozero" eigentlich gut zufrieden).

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+1
Beste Antwort im Thema

also das solche Risse durch stehende Lagerung verursacht werden halte ich doch für sehr unwahrscheinlich.

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Zitat:

Original geschrieben von teddy.774

Zitat:

die reifen haben den winter über eingepackt und stehend im unbeheizten keller gelagert

Montierte Reifen lagert man aber liegend oder auf'm Felgenbaum vielleicht noch hängend an der Wand!

Vermute es ist doch durch ne falsche Lagerung passiert.

Wenn montierte Reifen nicht stehend gelagert werden dürfen, warum wird das dann beim Reifenhändler mit meinen eigelagerten Rädern gemacht! Probleme hatte ich bis jetzt nach dem Wechsel noch nie.

Ansonsten kann ich zu dem Foto nur eins sagen, so etwas habe ich bis jetzt nur beim LKW gesehen, da sieht das genau so aus ,wenn sich das Profil ablöst. Darf eigentlich bei PKW-Reifen nicht vorkommen, außer sie sind zu alt (überlagert).

MfG

Zitat:

Original geschrieben von flumpi

das ungewöhnliche an diesen rissen ist ja, dass sie absolut "jungfäulich" sind. die karkasse ist sichtbar, und die drähte glänzen wie neu. es ist kein staub oder dreck in den rissen zu finden, das heisst, der reifen ist mit diesen rissen garantiert nie auf einer strasse bewegt worden. also sind diese risse in der zeit zwischen demontage und heute enststanden, und in dieser zeit waren sie nunmal nur im keller gelagert.

Das auffällige ist, daß die Risse immer an der gleichen Stelle, an den seitlichen Profilrillen, aufgetreten sind.

Für mich sieht das nach "Materialfehler" aus. Irgendwie als ob der Gummi an dieser Stelle mit der Zeit porrös und rissig geworden ist.

Das erklärt allerdings nicht die Risse in Gewebe.

:confused:

An falscher Lagerung dürfe das jedenfalls nicht liegen.

 

Zitat:

wie der händler nun reagiert und ob pirelli sich überhaupt dazu äussert finde ich dabei sehr viel spannender (...) solche sicherheitsrelevanten schäden an hochleistungsreifen bedürfen einfach einer detaillierten prüfung.

Dazu dürfte (sollte!) sich Pirelli auch äußern.

Wahrscheinlich sind die genau so überrascht wie Du und wollen den Reifen persönlich in Augenschein nehemen.

Zitat:

Original geschrieben von Benzchen

Ansonsten kann ich zu dem Foto nur eins sagen, so etwas habe ich bis jetzt nur beim LKW gesehen, da sieht das genau so aus ,wenn sich das Profil ablöst. Darf eigentlich bei PKW-Reifen nicht vorkommen, außer sie sind zu alt (überlagert).

Aber allerhöchstens bei LKW-Reifen, deren Lauffläche billigst runderneuert wurde. Macht man ja manchmal.

Sowas darf bei Neureifen einfach nicht vorkommen.

Auch nicht nach einiger Nutzungsdauer.

Themenstarteram 4. April 2010 um 14:56

Zitat:

Original geschrieben von ydobon

Wir sitzen grad zu 4. vor den Bildern (alles Reifennarren) und haben folgendes festegstellt/nachzufragen/anzumerken:

Bild 3:

Woher kommt der Drehstift/ die Nadel in der Reifenmittel? Da ist kein Riss oder ähnliches zu erkennen aber ein metallischer Gegenstand.

stimmt, sieht wirklich so aus, ist aber nur ein hundehaar gewesen. ich habe aber noch ein paar mehr fotos angehängt in denen zu sehen ist, dass tatsächlich an mehreren stellen die drähte der karkasse aus dem gummi herauskommen. alles in direkter nähe der risse, aber die drähte kommen durch das noch intakte gummi der lauffläche

 

Zitat:

Bild 1:

Aufziehschaden! Linke Seite ist an der Felge ein Schaden vom Aufziehen zu erkennen. Sieht nach etwas nach Murks aus.

ich habe die felge nochmal abgewischt. jetzt sieht man, dass es keinen schaden an der felge gibt (da die reifen und die felgen vom gleichen händler stammen, und auch dort aufgezogen und montiert wurden, hätte ich da auch gute karten....:p)

Zitat:

Bild 4:

Bruch vor der Profilschicht. Deutet auf Fehlbelastung wie zu niedriger Luftdruck hinl. Könnte sich auch um eine Fehlproduktion der Karkasse handeln. Für P7 relativ wenig Nylon zu sehen.

ich fahre eigentlich immer mit luftdruck um die 2.5 bar....

Zitat:

Nachfrage:

Wie sind die genauen DOT Nummern. Also in welchem Werk produziert, wann gebacken worden.

ich habe mal ein paar mehr fotos angehängt. findet ihr darauf die notwendigen informationen?

Zitat:

P.S.: Mein linker Nebenmann meint, so sähe ein runflat aus, der total unfachmännisch montiert wurde.

ist aber auf jeden fall kein runflat......:(

auf jeden fall schon mal vielen dank für die anteilnahme......

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+3
am 4. April 2010 um 15:31

Zitat:

Original geschrieben von flumpi

ich fahre eigentlich immer mit luftdruck um die 2.5 bar....

Das könnte das Problem sein. Der Reifen hat eine maximale Tragfähigkeit von 650 kg, eignet sich also für Achslasten bis 1300 kg. Ein Standardreifen mit Geschwindigkeitssymbol W schafft das mit 250 kPa aber nur bis 190 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten muss der Fülldruck pro 10 km/h um 10 kPa angehoben werden, um die Tragfähigkeit zu erhalten. Das gilt bis 240 km/h, wofür dann 300 kPa nötig sind.

 

Gruß

Alpha Lyrae

Themenstarteram 4. April 2010 um 15:53

Zitat:

Original geschrieben von Alpha Lyrae

Zitat:

Original geschrieben von flumpi

ich fahre eigentlich immer mit luftdruck um die 2.5 bar....

Das könnte das Problem sein. Der Reifen hat eine maximale Tragfähigkeit von 650 kg, eignet sich also für Achslasten bis 1300 kg. Ein Standardreifen mit Geschwindigkeitssymbol W schafft das mit 250 kPa aber nur bis 190 km/h. Bei höheren Geschwindigkeiten muss der Fülldruck pro 10 km/h um 10 kPa angehoben werden, um die Tragfähigkeit zu erhalten. Das gilt bis 240 km/h, wofür dann 300 kPa nötig sind.

 

Gruß

Alpha Lyrae

danke, was muss ich mir als laie unter kPa vorstellen? entsprechen 300 kPa einem reifendruck von 3,0 bar? und der geschwindigkeits-index W sagt ja, der reifen ist bis 270 km/h zugelassen (das schafft mein benz natürlich nie, selbst 240 fahre ich damit nicht....)

wie wird denn üblicherweise ein normaler autofahrer wie ich über dieses spezielle wissen informiert? mein reifenhändler hat doch die räder auf den wagen montiert, der müsste das doch sicherlich irgendwie weitergeben, oder? auch der reifenhersteller müsste da doch mit lieferung des reifens in der pflicht sein, wenn die tauglichkeit des reifens so derart beeinträchtigt ist.

ich richte mich doch bei der luftdruckkontrolle nach den werten des fahrzeugherstellers (beim benz in der tankklappe) und absolviere nicht noch einen lehrgang in angewandter physik :p

fragen über fragen...... trotzdem danke für den hinweis.

am 4. April 2010 um 17:03

Zitat:

entsprechen 300 kPa einem reifendruck von 3,0 bar?

Ja, genau. 100 kPa = 1 bar. Man möge mir verzeihen, aber in den Normen tauchen nur noch kPa auf, ähnlich wie kW bei der Motorleistung.

Zitat:

und der geschwindigkeits-index W sagt ja, der reifen ist bis 270 km/h zugelassen

Ja, richtig, aber bis dahin hat er 15% seiner Tragfähigkeit verloren, was sich auch nicht mehr durch Druckerhöhung auf mehr als 300 kPa kompensieren lässt.

Zitat:

wie wird denn üblicherweise ein normaler autofahrer wie ich über dieses spezielle wissen informiert? ...

Eigentlich sollten die Angaben über erforderliche Fülldrücke vom Fahrzeughersteller passen, wobei die Reifendimension und die Art der Belastung (Teil-/Vollbeladung) beachtet werden muss. Ob man einen Reifenhändler oder -hersteller hier zur Verantwortung ziehen kann, weiß ich nicht. Von Continental z.B. gibt es einen Ratgeber, in dem hinten diese Tragfähigkeitsverluste bei höheren Geschwindigkeiten beschrieben sind. Bei Pirelli wurde ich nicht fündig, aber dieses Verhalten von Reifen entspricht den ETRTO-Normen.

 

Gruß

Alpha Lyrae

 

am 5. April 2010 um 2:17

Zitat:

Original geschrieben von Destructor

wenn solche schäden durch stehende lagerung entstehen dürfte sowas nicht auf den markt kommen, das wär gemeingefährlich.

was ich krass finde ist das nicht nur der gummi gerissen ist sondern auch das gewebe gerissen ist.

ich würde die bilder mal an pirelli schicken und fragen was das soll.

sowas is katastrophal für nen hersteller.

für mich sind die pirelli P7 damit schonmal gestorben, kann ich nur jedem abraten davon.

hi,

ich weiß das es deine eigene meinung ist aber das ist meine :

achtung von solchen aussagen !

nur weil hier jemand einen verdacht hat, er weiß es nicht, ratest du jedem, JEDEM, ab von dieser marke / modell. nur weil es für dich gestorben ist ?!!

einen tip :

ich hatte mal eine freundin, die war anfangs ganz ok, dannach war sie für mich gestorben.

15 jahre später sehe ich diese frau, glücklich verheiratet; mit 2 kinder und ist sogar erfolgreich im leben.

na, war das aber ein komisches beispiel gelle ?!!

was ich damit sagen will ist :

von diesen reifen, den du JEDEN abratest, kann einen anderen vielleicht das leben retten !

deinen beitrag sollte man gleich mit zu pirelli schicken, die fragen dich bestimmt auch was das soll ?!!

dein beispiel ist ne absolute themaverfehlung.

das du probleme mit der frau hattest gefährdet kein menschenleben.

anders bei den reifen.

wären diese reifen wieder montiert worden und der reifen wäre auf der BAB geplatzt hätte es tote geben können.

deswegen gibt es bei sicherheitsrelevanten bauteilen für mich null toleranz für fehler.

wenn ich mich recht entsinne schrieb selbst der ADAC bei Pirelli P7 mal von stark schwankender qualität und haben den reifen aus dem test geschmissen.

solch einen reifen kann ich nicht empfehlen, ebenso wie ich niemandem russisch roulette empfehlen kann.

der eine oder andere mags ja doch schon überlebt haben :rolleyes:

Zitat:

 

von diesen reifen, den du JEDEN abratest, kann einen anderen vielleicht das leben retten !

es gibt genug ähnlich gute reifen anderer hersteller, wer statt dem P7 meinetwegen nen continental SC3 oder nen Dunlop Sport Maxx TT kauft ist sicher genausogut unterwegs

Die Bilder sind mehr als heftig!

Zum Thema wer zahlt was und wie viel, hatte vor ein paar Jahren mal Hankook-Reifen ab Werk bei einem neuen Auto.

Nach einem dreiviertel Jahr und rund 10Tkm kamen zwei Drähte aus der Seitenwand von einem Reifen.

Habe mit dem Hersteller und dem Händler gesprochen die mich, Garantie wird auf Verschleißteile wie Reifen nur für 6 Monate gewährt, an den Hersteller vom Reifen bzw. den Importeur verwiesen.

Der rechnete mir dann mit viel Tamtam die Nutzung und andere Dinge runter und bot mir nach einigen Telefonaten eine prozentuale Erstattung auf einen Reifen an. So irgendwas um 40%.

Allerdings auf den Listenpreis des Reifens beim VW-Händler und dort dann auf den Kaufnachweis! Seitdem kann Hankook mich als Kunde auch abschreiben.

Hab dann alle Reifen gegen Bridgestone ausgetauscht.

Wenn man lange genug sucht wird man sicher auch einen ähnlichen Vorfall dort finden.

Ob man es als Hersteller/Importeur wirklich anders machen würde . . . .:cool: . . . wenn gewisse Entwicklungen mal in Gang gesetzt wurden kann man sie nur schwer wieder stoppen!

Hallo,

Alpha grds. stimme ich dir zu. Aber auf den neuen Bildern sehen die Risse nicht mehr nach Ermüdung aus, sondern nach mangelhaften Löt/Schweißstellen. Grund: würde es Ermüdung als Grundlage haben, müssten längsrisse und vielleicht Verdrillungen zu sehen sein. Beides nicht der Fall.

Anders wäre es durch Überhitzung auf Grund zu niedrigen Luftdrucks, aber da müsste mW viel Spielraum sein.

Zum TE:

Schau mal auf dein allererstes Bild. Da sieht man an dem Felgenansatz innenseite am Gummi ne Einsparung. Kontrollier mal bitte ob die da ist, oder ob das ein Fotoproblem ist.

Zu Pirelli:

Die letzten 2 Jahre hatte Pirelli leichte Probleme was die Qualität und Kontinuität angeht. Aber diese Probleme waren auf einem Niveau, auf das andere Hersteller nicht mal bei Topware kommen.

Und wenn es um Reklamationen geht, ist Pirelli mE noch ein sehr vorbildliches Unternehmen. Da siehts bei COnti mEn schlechter aus.

 

Nachmal zum TE:

Pirelli anschreiben, vielleicht bekommste von denen direkt ne Paketnummer zugeteilt, ansonsten zum Verkäufer fahren. Und gleich alle Bilder mitschicken und darauf hinweisen, dass du bis dato ein zuverlässiger Pirellikunde warst und nun enttäuscht bist.

Werde heute nochmal mit meinen Freunden die Bilder genauer anschauen, bei einem schönen kühlen Löschzwerg, vielleicht fällt uns noch was auf. Ich tendiere aktuell immernoch zur Vergewaltigung bei der Montage. Fällt das Gummieck vom ersten Bild jedoch weg muss ich mir nochmal gedanken machen.

P.S.:

Denke ich an die letzten 3 Jahre Reifen-Foren-Tätigkeit fallen mit spontan mind. 6 Falken-Fälle, 1 Conti-Fall, ein ähnlicher Dunlopfall und genug China-Platzer ein. Also nicht Pirelli niedermachen!

ich kann mir aber eine vergewaltigung bei der montage nicht vorstellen , bei der montage kann man den reifenrand beschädigen aber nicht den reifen so wie auf den bilder

am 6. April 2010 um 9:26

Zitat:

Original geschrieben von ydobon

.... Da ist sogar die Karkasse durchgebrochen. Was mich wundert, die Rissen der MEtalle sind geradförmig, d.h. (soll keine UNterstellung sein) sieht nach MEsser aus. Untersuch mal den Reifen auf der gleichen Seite auf Messer spuren.

Andere Möglichkeit Hochdruckreiniger mit Dreckfräse. Auf jeden Fall übel: nicht mehr montierne.

Die Dinger sind noch keine 24 seit dem Kauf alt: also sofort an Pirelli schicken oder an den Händler unter Gewährleistung einreichen. Dabei darauf aufmerksam machen, dass nicht das Profil sondern die Risse das Problem sind. Gewährleistung auf Reifen sind 2 Jahre, basta.

Gruß

Lieber ydobon,

auf den Bildern sieht man eine ganze Menge, aber auf keinen Fall die Karkasse! Es sind unter anderem die Kanten der Gürtellagen zu erkennen, weiterhin die Fäden der Bandage!

Gruß

chris

Karkasse klingt aber echt toll :).

am 6. April 2010 um 10:39

so ähnlich muss es aussehen, wenn sich bei einem schlechten RE die Lauffläche ablöst...

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