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Opel-Fans, was denkt Ihr, daß Opel so schlecht dasteht?

Opel
Themenstarteram 23. September 2018 um 22:24

Bei der Geschichte, der Attraktivität, der Erfahrung im Automobilbau aus den vergangenen erfolgreichen Zeiten müsste sich doch Opel eigentlich heute locker im Wettbewerb behaupten können. Da kommt aus Süd-Korea so ein Hyundai-Konzern daher und steht auch im Begriff, Opel erfolgreich anzugreifen.

Skoda hat es schon geschafft, VW ist schon längst weg, Ford sitzt fest im Sattel. Ich meine, daß dies nicht so hätte laufen müssen.

Was denkt Ihr, wenn Ihr drüber nachdenkt?

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25 Antworten

Die Dummheit der Masse gepaart mit dem Willen mit ger großen Menge konform zu gehn verleiten zu "Autos" wie eben VW und Ford...

Bin erst kürzlich aus geschäftlichen Gründen nen Fird S-Max und VW Tiguan gefahren, beides dasselbe Elend sag ich euch... Ich dachte anfangs im Tiguan, ich würde im S-Max sitzen, so gleich fahren die sich...

Mein Nachbar hat nen VW Touran und nen Tiguan, damit er bei uns im Dorf schön dazu gehört... Bei 25 Häuschen gibts hier 16 VWTiguan, 3 Touran, nen Golf und nen Ford Kuga...

Mein Omega ist der Eizige Opel hier und ich musste mir schon viel deswegen anhören, aber dafür hat meiner wenigstens noch Charakter...

Guckt mal bei nächsten Fahren in Gegenverkehr und zählt die Autos, gegen die Ihr euren Opel eintauschen würdet, ist fast alles neumodischer Alltagsdreck getarnt als automobil-ähnliches Fahrzeug...

Opel hätte mal schön dabei bleiben sollen Autos wie den Omega und Senator zu bauen und Mercedes sowie BMW direkt angreifen sollen! Seit sie diese Fahrzeugklasse aufgaben, gings nur boch bergab...

Seit ich vor einigen Jahren nen 1955er Impala fahren konnte, ist mein absolutes Traumauto ein solcher... Mit 427cui fängt da bei dem ganzen Mist der heutzutage fabriziert wird die Alarmanlage an zu heulen...

Auch wenn ich bisschen vom Thema abgeflogen bin, vergessen die meisten, wie gut die Autos früher waren... Keine Kompromisse - nur vollendete Tatsachen gab es da...

Unabhängig davon , ob ich mir eine Hose, Gardinen, Hifi- Reciever/Verstärker, Rasierer, ein Fahrrad oder ein Auto kaufe: mich interessiert dabei erstmal überhaupt nicht wie viele andere oder wer im Einzelnen die selbe Anschaffung macht!

Für mich ist wichtig, erfüllt das Produkt 1. meine Anforderungen und 2. paßt es in mein Budget.

Das Opel als Hersteller und als Marke seit 20- 25 Jahren so massive Probleme hat, ist schade. Das Betrifft aber in 1. Linie die Mitarbeiter dort. Mich als Besitzer/Fahrer betrifft es nicht. Das Auto fährt dadurch nicht schlechter und sieht auch nicht schlechter aus. Über die Ersatzteilversorgung mache ich mir da auch wenig Sorgen.

Themenstarteram 26. September 2018 um 22:56

... mit ein Grund ist auch, daß sich Opel einfach schlecht vermarktet. Brauchte mal ne Lampe für die Ausleuchtung des Motorraums, Vectra C. Da wollte ich die Magnetlampe an der Motorhaube anbringen, ging aber nicht. Die Haube war aus Aluminium. Waas? Opel verbaut Aluminium. Das wußte ich gar nicht.

Bringt der VW-Konzern eine Aluschraube, wird das in allen Autogazetten als der neue Fortschritt auf Volksebene gefeiert. Und Opel? Da liest man nix, da erfährt man nix...

...die Masse denkt: Opel ist nix, Opel kann nix, Opel macht nix....

https://www.motor-talk.de/forum/gute-nachrichten-t2110419.html

https://www.motor-talk.de/forum/schlechte-nachrichten-t2550319.html

Ich denke der Niedergang von Opel hat schon Anfang der 80er Jahre angefangen. Warum das damals so war kann ich mit meinen 36 Jahren schlecht sagen. Was dann allerdings dazugekommen ist, waren die Qualitätsprobleme zu Zeiten von Astra F, Vectra A und B.

Dann wurde dauernd geguckt was verkauft sich gerade schlecht. Angefangen bei Senator B --> Calibra --> Omega B --> Insignia A Stufenheck.

Das sind alles Modelle und Varianten die eine Marke heben. Das Einstellen des Senator B ist noch vertetbar, ein Calibra wirkte sich bestimmt auch positiv auf den Vectra aus.

Dann sind auch noch viele Kunden die sich bei besseren Zeiten mit der Marke Opel identifiziert haben weggestorben.

Welche Fahzeuge Opel dauerhaft bräuchte sind heutzutage:

Adam

Opel Corsa 3 und 5türer

Opel Astra 3, 4, 5türer und Sportstourer (wobei wie es jetzt noch ist ein 3 und 4türer aus der vorangegangen Modellreihe auch gut sind, kein GTC sondern 3türer für einen günstigen Einstig in die untere Mittelklasse, GTC kann dazu bestellt werden)

Zafira

Insignia 4, 5türer und Sportstourer

Eine Modellreihe Oberhalb vom Insignia als 4türer und Kombi. Garnicht mit den Materialanmuttungsansprüchen von BMW 5er oder Mercedes E-Klasse, sondern wie beim Opel Insignia nur größer und mit ähnlicher Ausstattung. Also keine Obere Mittelklasse sonder eine große Mittelklasse. Einfachste Ausstattung auch ähnlich wie beim Insignia für günstigen Einstieg in diese Klasse.

Dazu dann noch ein Cabrio welches aber nicht durchgängig bestellbar sein muß aber zumindest mehr als 50% der Zeit welches auch schonmal über die Zeit gerettet werden kann. Ähnlich wie Audi 80 Cabrio oder Golf 4 Cabrio.

Mindestens ein Coupe wie Calibra, Tigra A oder Astra G Coupe wechselnd.

Gut mit Cabrio und Coupe ist nicht das riesen Geld zu machen, trägt aber zu einer anderen wahrnehmung der Marke bei--> Jüngere Zielgruppe.

Jupp- das kann ich so 100% unterstreichen! Es fehlen vor allem Stufenheckmodelle, wenigsten ein sehr kompakter 3- Türer wie den Adam und ein Coupe ala Calibra.

Wir hatten bisher nur Stufenheckmodelle, aus vielen praktischen Erwägungen, Komfort und Sicherheit... So etwas gibts bei Opel nicht mehr- somit haben wir quasi keinen "1.- Wagen" mehr, sondern nur noch einen Adam als "2.- Wagen".

Da man mit dem Adam ohne große Einschränkungen auch zu 4. in den Urlaub fahren kann, haben wir im Moment nicht den Druck einen großen 4- Türer wo anders zu suchen, wir nehmen alternativ auch mal die Bahn oder einen Mietwagen.

Derzeit gibt die Modellpalette von Opel überhaupt nichts her, was uns paßt oder gefällt- also wird es früher oder später was anderes, vielleicht ein Jaguar :-)

Zitat:

@Omega-Prime schrieb am 23. September 2018 um 22:49:01 Uhr:

Die Dummheit der Masse gepaart mit dem Willen mit ger großen Menge konform zu gehn verleiten zu "Autos" wie eben VW und Ford...

Bin erst kürzlich aus geschäftlichen Gründen nen Fird S-Max und VW Tiguan gefahren, beides dasselbe Elend sag ich euch... Ich dachte anfangs im Tiguan, ich würde im S-Max sitzen, so gleich fahren die sich...

Mein Nachbar hat nen VW Touran und nen Tiguan, damit er bei uns im Dorf schön dazu gehört... Bei 25 Häuschen gibts hier 16 VWTiguan, 3 Touran, nen Golf und nen Ford Kuga...

Mein Omega ist der Eizige Opel hier und ich musste mir schon viel deswegen anhören, aber dafür hat meiner wenigstens noch Charakter...

Guckt mal bei nächsten Fahren in Gegenverkehr und zählt die Autos, gegen die Ihr euren Opel eintauschen würdet, ist fast alles neumodischer Alltagsdreck getarnt als automobil-ähnliches Fahrzeug...

Opel hätte mal schön dabei bleiben sollen Autos wie den Omega und Senator zu bauen und Mercedes sowie BMW direkt angreifen sollen! Seit sie diese Fahrzeugklasse aufgaben, gings nur boch bergab...

Seit ich vor einigen Jahren nen 1955er Impala fahren konnte, ist mein absolutes Traumauto ein solcher... Mit 427cui fängt da bei dem ganzen Mist der heutzutage fabriziert wird die Alarmanlage an zu heulen...

Auch wenn ich bisschen vom Thema abgeflogen bin, vergessen die meisten, wie gut die Autos früher waren... Keine Kompromisse - nur vollendete Tatsachen gab es da...

Super Vergleich, alte Amischleuder, alte Omega gegen moderne europäische Fahrzeuge. Bist du mal einen neuen Grandland zum Vergleich gefahren ? Fährt der genauso wie dein Omega ? Denke kaum, der ist eher so zu fahren wie die von dir bemängelten Fahrzeuge.

Das Ganze was du geschrieben hast hat mit Sicherheit nichts damit zu tun wie Opel heute dasteht. Opel baut nämlich heute auch moderne Autos, nur nicht in der Oberklasse. Aber das ist doch nicht wirklich das Kriterium ob man irgendwo " mithalten" kann oder will.

Die Autos sind gut, insgesamt tun alle Marken sich nicht viel. Nach wie vor ist es heutzutage das Image was die Kauflaune weckt. Wer sich da akribisch drum gekümmert hat, der spielt heute vorne mit.

Naja, wichtig sind eine gute Mischung aus Volumenträchtigen Modellen und ein paar Highlights für die emotionale Markenbindung.

Der aktuelle Astra ist für die Masse ok, dem Insignia fehlt ganz klar die Stufenheckvariante- die hätte dann auch als "Nachfolger" für die Omega Limousine getaugt- groß genug ist der aktuelle Insignia- er bietet leider nur nicht den selben Alltagsnutzen und bei Weitem nicht den Komfort vom Omega (B Facelift). Aber für die breite Masse sollte der auch taugen.

Der Corsa ist in der aktuellen Version eigentlich zu groß. Mit etwas Geschick hätte man mit einem Corsa auch Adam und Karl- Kunden einfangen können- Größe und vor allem Basispreis und optionaler Ausstattungsumfang wären da ein Schlüssel.

Bei den Vans wäre es zu überlegen, ob man etwas im Format des Zafira Tourer mit 2 Radständen bringt.

So könnte man mit weniger Plattformen mehr Modelle generieren...

Wenn es dann noch ein Cabrio und ein echtes Coupe (ala Calibra) geben würde, dann könnte man sich auch so nen Quatsch wie SUVs erlauben.

Themenstarteram 2. Mai 2019 um 23:25

Danke Euch, echt gute Beiträge...und ich denke nanimarc trifft mit dem Thema Markenimage den Nagel auf den Kopf...da hat Opel mit dem Astra F als Inbegriff von Rostlauben und den vorsintflutlichen Dieseln in den 90er Jahren viel Image verspielt. Das konnte auch der wirklich gute Corsa B- ich hatte zwei davon- nicht auffangen. Leider verpasst es Opel, die Autopresse regelmässig mit News zu bombardieren. Von Audi und VW liest man ständig von irgendwelchen Neuheiten...in gefühlten 10 Jahren kommt das dann vielleicht...aber damit erwecken sie drn Eindruck, supermodern zu sein...wobei bei mir dieser Eindruck so nicht besteht. Ein Auto mit einem VW- Logo wirkt auf mich einfach nicht spritzig. Sachlich kühl ja. Aber das sind ja subjektive Eindrücke.

Die Frage warum Opel heute dasteht wo sie sind ist wahrscheinlich ein extrem umfangreiches Thema. So wie ich es sehe hat das Drama seinen Ursprung in den 90ern, mit der Lopez Ära, als Opel sich den Ruf erworben hat schlecht verarbeitetete, schnell rostende Fahrzeuge zu bauen (möglicherweise begann das auch schon in den 80ern, da könnte man streiten). Davor war die einzige Kritik ja wohl höchstens "Die sind zu bieder", aber das schadet ja dem Erfolg kaum, wie man am Beispiel VW sehen kann. Dazu kommt wohl auch die etwas sprunghafte Modellpolitik, die wiederum mit den wechselnden Konzernchefs zusammenhängen dürfte. Da wurde halt immer nur bis ans Quartalsende gedacht, längerfristige Planungen scheint es kaum gegeben zu haben. Dass die alteingesessene Fachpresse in Dt. bei Opel auch gerne mal, diplomatisch ausgedrückt, kritisch ist hat sicherlich auch seinen Teil beigetragen. Und leider kommt dann auch noch eine, aus meiner Sicht, vollkommen unfähige Marketingabteilung dazu, die es nicht auf die Reihe bekommt durch ihre Arbeit das Markenimage von Opel positiv zu beeinflussen. Von daher glaube ich dass der Abgang von Tina Müller, verantwortlich für die "Umparken im Kopf" Kampagne, Opel wieder zurückgeworfen hat. Da hatte man einmal eine Kampagne die sich inhaltlich mit Opels Kernproblem, dem schlechten Markenimage, auseinandersetzt und dieses humorvoll verändern konnte, und natürlich nutzt man die Chance nicht. Stattdessen produziert man jetzt belanglose Werbespots wie dieses "Danke Europa" Ding, die ja ganz nett sind, aber niemanden der nicht vorher auch schon einen Opel kaufen wollte überzeugen werden. Und das führt uns dann zu dem Punkt an dem Opel heute steht. Wo man aufpassen muss, dass nicht ein Hersteller wie Hyundai einem den Rang abläuft, und wo man gezwungen ist sich auf absolute Brot-und-Butter Autos zurückzuziehen, in der Hoffnung dass der Ruf noch reicht um genug von denen zu verkaufen. Im übrigen glaube ich nicht dass Opel wieder auf Coupes und Cabrios setzen sollte, die Zeiten sind vorbei, aktuell verdient man am besten wenn man den SUV-Hype bedient.

Naja, auch GM spielt da eine gewisse Rolle, denke ich. Schließlich durfte Opel sich nie global vermarkten, stattdessen waren sie in einem vergleichsweise kleinen Gebiet gefangen, in dem der Markt natürlich viel schneller gesättigt ist. Wie ich gehört habe, durfte Opel ja durch die Wirtschaftskämpfe zwischen Amerika und Russland in letzterem, sehr wichtigen Land gar nicht mehr verkaufen. Meiner Ansicht nach ist gerade die geringe Ausbreitung ein wichtiger Faktor, aber auch das Schlechtreden, da viele keine Ahnung oder eigene Erfahrungen haben, sondern der Mensch lieber irgendwas nach blabbert, anstatt sich selbst zu informieren.

Und das mit der Qualität und Rost ist Dich auch nur immer Vorwand für viele. Als wären andere Marken in den 80ern und 90ern besser gewesen. Als damaliger Karosseriebauer-Azubi erinnere ich mich an meinen damaligen Chef, das war 2003, wie ich zu ihm meinte, dass viele Golf 3 Rostprobleme hätten, vor allem an den Kotflügeln. Darauf meinte er als VW-Fahrer, dass es gar nicht so viele wären und diese nur Probleme hätten, wenn an den Kotflügeln schon mal was gemacht wurde... ja klar. Mit der Zeit würde es immer eindeutiger, aber irgendwie wurde es geschafft, dass es der Masse nur bei Opel auffällt.

Erinnere auch gern an die Rostprobleme von Mercedes Anfang der 2000er, also sogar später. Auch da hat niemand was gesagt, obwohl es sich um ein sogenanntes "Premium"-Produkt handeln soll. Das Marketing hat hier offensichtlich bessere Gehirnwäsche betrieben, denn mehr ist es ja letzten Endes nicht.

Das ist aber nichts gegen Mercedes an sich, zumal man diesbzgl. hier noch zig andere Marken nennen könnte.

Opel ist das letzte was man sich anschaffen sollte...... Rost, hässlich, schlechte Qualität der Ausstattung, wesentlich niedrigere Leistung als angegeben, mieserabler Wiederverkaufswert usw.

Danke! Dann wissen wir das endlich auch mal.

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