Opel Ampera
Moin, dieses Auto ist in meinen Augen so interessant, dass es einen eigenen Thread verdient hat.
Hier der Pressetext:
Innovative GM Voltec-Technologie für den täglichen Fahrbetrieb mit null Emissionen
Rüsselsheim. Das revolutionäre Elektroauto mit verlängerter Reichweite von Opel hört auf den Namen Ampera. Vorgestellt wird der fünftürige, viersitzige Opel Ampera auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März).
„Mit dem Ampera bietet Opel als erster europäischer Hersteller seinen Kunden ein Auto mit Elektroantrieb und einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern“, so Alain Visser, Chief Marketing Officer von GM Europe.
Voltec, die innovative GM-Technologie für Fahrzeuge mit Elektroantrieb unterscheidet sich wesentlich von anderen Elektro-Antriebskonzepten. Kurze Strecken bis 60 Kilometer legt der Ampera rein elektrisch zurück – mit Energie aus seiner Lithium-Ionen-Batterie, die an einer normalen 230-Volt-Steckdose geladen wird. Auf längeren Strecken erfolgt der Antrieb ebenfalls per Elektromotor, der jedoch von einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator gespeist wird. So eignet sich der Ampera besonders für den Alltagsbetrieb europäischer Kunden: Beispielsweise legen 80 Prozent der deutschen Autofahrer täglich weniger als 50 Kilometer zurück.
Weitere Informationen zum Opel Ampera gibt es am 3. März auf dem Genfer Salon.
Sofort fällt auf, dass nicht von einer Studie die Rede ist sondern von einer Auto-Präsentation. Das würde auch wenig Sinn machen, denn die Studie zum Ampera wurde in Form des Opel-Flextrem ja schon vorgestellt. Vielmehr handelt es sich hier wohl um das Schwestermodell des Chevrolet Volt, welches 2011 oder - wie es diese Ankündigung eher vermuten lässt - schon 2010 auf den Markt kommen wird.
WENN dem wirklich so ist, wäre das ein technologischer Meilenstein und dürfte einen großen Beitrag an der Rehabilitation der Marke Opel haben.
Gruß, Raphi
Beste Antwort im Thema
Anbei ein kleiner Erfahrungsbericht:
Design
Der Opel Ampera ist imho der "coolste" Opel in der aktuellen Produktpalette. Die Front wirkt ziemlich martialisch und modern, das Heck mit der bis weit nach oben laufenden, verglasten Heckklappe eleganter und lichtdurchflutet. Der Testwagen war weinrot. Neben den Amperas standen einige Opel Insignia. Im direkten Vergleich würde ich dem Ampera den Vorzug geben.
Innenraum
Der Innenraum hat mir sehr gut gefallen. Die Sportsitze bieten guten Seitenhalt und das verwendete schwarze Glattleder war hochwertig. Das Fahrzeug gibt es auch in einer schwarz-weiß-Lederkombination, wobei mir die uni-schwarze Variante besser gefällt. Positiv aufgefallen sind mir die zwei Einzelsitze im Fond mit durchgehender Mittelkonsole. Das Lenkrad fasst sich gut an und das Navi mit Touchscreen ist super. Einzig die Touchempfindlichkeit des Screens und der "Touch-Tasten" unterhalb des Bildschirms muss verbessert werden. Die Reaktionszeit ist noch zu langsam für die vom Smartphone verwöhnten Käufer.
Fahrgefühl
Starkstromkabel raus, Klappe zu und einsteigen! Daran, dass man nach dem umdrehen des Schlüssels nichts hört hat man sich ja schon vom E-Smart gewöhnt. Im Gegensatz zum Smart, der vom nahezu serienreifen Ampera etwa so weit entfernt ist wie die Erde vom Pluto, schalten sich hier ein Screen im Bereich des Tachos und das große Navi an. Wenn man langsam losfährt hört man außer ganz leisen Abrollgeräuschen gar nichts. Mich hat dieses Erlebnis spontan die Laufruhe eines Zwölfzylinders erinnert. Man konnte sich während der ganzen Fahrt gut unterhalten, im Innenraum war es erstaunlich ruhig, was auch an der gefühlt "massiven" Bauweise liegt. Ich mag sowas. My home is my castle. Der Durchzug ist in Ordnung für den Alltag.
Fazit
Für Fahrzeugnutzer, die sich über den Benzinpreis Gedanken machen und täglich 30-80 Kilometer im Stadtverkehr verbringen, ist der Opel Ampera mit knapp über 40.000 Euro ein günstiges und qualitativ hochwertiges Einstiegsmodell.
Außerdem hat man hier keine "Halblösung" wie bei den ganzen Hybriden, die andere Hersteller aus Imagegründen entwickeln aber am liebsten nicht an den Endekunden verkaufen würden.
4936 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 1.4 ecoFLEX
Ist für mich jedenfalls eine probefahrt wert. Der Ampera ist eigentlich gar nicht mal soooo teuer wie auf dem 1.Blick. Ein BMW 318d mit vergleichbarer ausstattung kostet sogar mehr, hat aber keinen e-motor und 7 PS weniger und keinen verbrauch von sensationellen 1,6l/100KM. Würde ihn von den daten her gerne kaufen, preis spielt da nicht die rolle, aber ich kaufe mir kein auto dass so amerikanisch aussieht. Gefällt mir jetzt nicht sonderlich, im vergleich zu den anderen neuen Opel. Aber innovativ issa xDPS. Mein Sohn hat im Physikunterricht ein referat über e-Autos xD🙂
Brav, so soll es sein 🙂 Und du hast absolut recht. Ich finde den Preis auch absolut angemessen. Der Ampera verkauft zu allererst ein Image und Opel hat es in der Hand, den Wert dieses Image zu definieren. Prinzip Apple. Der Ampera für's Volk, den sich auch Geringverdiener leisten können, muss und wird auch kommen, aber erstmal muss eine Referenz gesetzt werden.
Gruß, Raphi
Allgemein Interessant zum Thema......
Elektroautos brauchen Starthilfe
Quelle: Die Welt
Studie hält Massenabsatz von E-Autos für möglich. Vorausgesetzt, jeder Fahrzeugkauf wird mit mehr als 4000 Euro subventioniert
Experten halten laut einer Umfrage den Durchbruch der Elektromobilität bis 2020 für wahrscheinlich - wenn es eine Kaufprämie gibt. Autofahrer sind bereit, für ein E-Auto ein Viertel mehr zu bezahlen als für eines mit Verbrennungsmotor.
Die Vorgabe von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist eindeutig. Bis 2020 sollen auf Deutschlands Straßen eine Million batteriegetriebene Autos fahren. Merkel will Deutschland zu einem Vorreiter für Elektromobilität machen. Galt bislang vielen dieses Ziel als utopisch - schließlich sind hierzulande aktuell gerade einmal 2300 Elektroautos und 37 000 Hybridfahrzeuge registriert - hat sich die Meinung der Experten gedreht. Die Anwaltskanzlei Taylor Wessing und die TU München befragten Fachleute in Deutschland, darunter Vorstände der großen Automobilkonzerne und von Zulieferern, Manager der Stromversorger, Wissenschaftler und Marketingprofis.
Die Studie "Future eMobility", die der "Welt" exklusiv vorliegt, bündelt also die unterschiedlichen Interessengruppen und kommt zu einem einigermaßen überraschenden Ergebnis: 55,6 Prozent glauben, dass die Millionengrenze in neun Jahren tatsächlich überschritten wird. Und: Elektroautos werden sich schon Ende dieses Jahrzehnts durchgesetzt haben. Vorausgesetzt allerdings, dass die Regierung nicht nur Forschung fördert, sondern den Kauf eines Elektroautos mit einem vierstelligen Betrag direkt subventioniert. "Eine Kaufprämie ist nötig", meinen denn auch 98 Prozent. "Dabei sind 2000 Euro je Fahrzeug die absolute Untergrenze. Darunter besteht kein Kaufanreiz", sagt Andreas Schrettl, Anwalt bei Taylor Wessing und Mitinitiator der Studie. Die klare Mehrheit hält jedoch deutlich höhere Summen für notwendig, um Autokäufer zum Umsteigen in ein Elektromobil zu bewegen. 89 Prozent sehen "mehr als 2000 Euro Kaufprämie" für nötig an. 56 Prozent ziehen die untere Grenze bei 4000 Euro. Gar eine Summe jenseits der 8000 Euro, so vermuten zehn Prozent der Befragten, müssten schon spendiert werden, um den Autokauf attraktiv zu machen. Zum Vergleich: Die Abwrackprämie betrug 2500 Euro. Dabei gehen die Macher der Studie von einem Durchschnittskaufpreis für ein Elektroauto oder Hybridfahrzeug von 40 000 bis 50 000 Euro aus.
"Eine direkte Kaufsubvention sollte die staatliche Forschungsförderung für Elektromobilität nicht ersetzen, sondern ergänzen", sagt Schrettl. Die Prämie sei jedoch "unumgänglich". Anderenfalls werde es deutlich länger dauern, bis sich Elektroautos auf dem deutschen Markt durchsetzen. Dass Elektromobilität eine Zukunft hat, ist unter den befragten Experten weitgehend unstrittig: 71,7 Prozent erwarten ihren Durchbruch bis 2020. Sie sprechen dabei von einem "Volumenmarkt", also von erheblichen Stückzahlen. Für das gute Gefühl, sich ökologisch fortzubewegen, soll nicht nur der Staat aufkommen. "Ein Ergebnis hat mich besonders überrascht: dass die Kunden bereit sind, rund ein Viertel mehr für ein Elektroauto zu bezahlen als für eines mit Verbrennungsmotor", sagt die Anwältin Lilian Klewitz-Haas, die die Studie betreute. Sollte sich diese Annahme bewahrheiten, könnte das auch ein Anreiz für die Hersteller sein, mehr Geld zu investieren. Dabei erwarteten die Autofahrer ein "grünes Gesamtpaket", sprich: Wenn sie sich schon für ein Elektroauto entscheiden, wollen sie auch den grünen Strom dazu. Florian von Wangenheim, Professor für Dienstleistungs- und Technologiemarketing an der TU München und Mitautor der Studie, vergleicht den Trend hin zu Elektromobilität mit dem vom Discounter zum Bioladen. "So wie es heute normal ist, bei einem Biomarkt einzukaufen, wird es morgen normal sein, ein Elektroauto zu fahren. "Eine Trendwende zeichnet sich auch bei den Anforderungen der Kunden an ein Auto ab. Die Bedeutung von Prestige und Design verringert sich, dafür werden Nachhaltigkeit und Funktionalität wichtiger. Wer sich für ein Elektroauto entscheidet, ist bereit, Abstriche beim Komfort zu machen. Das gilt aber nicht für die Mobilität. Die Reichweite muss stimmen, auch die Ladezeit der Batterien.
Zum Bedeutungsverlust des Autos als Prestigeobjekt gehört auch, dass es immer weniger jungen Leuten wichtig ist, ein eigenes Fahrzeug zu besitzen. "Bei den neuen Konzepten gilt nicht mehr der Spruch Das ist meins'", hat Marketingprofessor Wangenheim festgestellt. Das spiele etwa dem Carsharing in die Hände. So ist eine große Mehrheit der Befragten der Meinung, dass diese Form der Autonutzung in Städten bald schon den Erst- und Zweitwagen ersetzen wird. Auf dem Land dauere das etwas länger. Das hat auch Auswirkungen auf den Autohandel. So kann sich Wangenheim gut vorstellen, dass zum 18. Geburtstag nicht mehr ein Wagen vor der Tür steht, sondern eine "Flatrate für ein Jahr Carsharing" im Couvert überreicht wird. Schrettl spürt schon bei Bewerbungsgesprächen, dass Berufseinsteiger heute anders über ein Auto denken als die Generationen davor. "Drehte sich vor zehn Jahren noch viel um das Thema Dienstwagen, interessieren sich heute die meisten dafür, ob man ein iPhone oder ein iPad zur Verfügung hat.
"Unschlüssig sind sich die Experten, welche Antriebsform sich letztlich durchsetzen wird. Noch geben sie Hybridantrieben, der Brennstoffzelle und dem reinen Elektromotor dieselben Chancen. Die Tankstelle, zu der man fährt, sein Auto zu betanken, dürfte jedoch an Bedeutung verlieren. Die Experten erwarten, dass sich dezentrales Laden durchsetzt: Die Ladesäule steht zu Hause und auf dem Firmenparkplatz. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA), die kürzlich in Frankfurt stattfand, gaben sich gerade die deutschen Hersteller so grün und selbstbewusst wie nie zuvor. VW, Daimler, BMW & Co. warteten allesamt mit alternativen Antrieben auf. Dieses zur Schau getragene Selbstbewusstsein färbt auch auf die Umfrage ab. Deutschland hinke zwar in Sachen Elektromobilität etwa dem Nachbarn Frankreich hinterher. "Dennoch ist der feste Glaube vorhanden, dass wir in Windeseile die Infrastruktur aufbauen können", sagt Wangenheim. "Man traut den deutschen Autobauern zu, die hervorragende Position, die sie bei Verbrennungsmotoren innehaben, auch bei Elektroautos zu behaupten. "Dabei sehe man die Hersteller nicht nur als Fahrzeuglieferanten an, sondern als "Schlüsselspieler für umfassende Mobilitätslösungen". Zwar tummeln sich auf diesem Markt auch noch kleinere Anbieter, außerdem die Energieversorger und genauso Internetgiganten. Die Autobauer hätten da aber einen Vertrauensvorschuss. "Noch traut man ihnen eher als den Googles dieser Welt zu, auch diesen Markt, der eine neue Wertschöpfungskette erfordert, zu beherrschen." Ganz allein, so folgert die Studie, werden es die deutschen Autobauer jedoch nicht schaffen. Nur 39 Prozent glauben, dass 2020 die eine Million Elektroautos aus deutscher Produktion stammen werden. Schrettl geht davon aus, dass sich die Regierung Zeit lässt mit der Kaufprämie, bis die deutschen Hersteller startbereit sind, Elektroautos in größeren Stückzahlen zu fertigen. "Eine staatliche Förderung für den Endkunden", so Schrettl, "wird erst kommen, wenn einer der großen Hersteller signalisiert Wir kommen auf den Markt'." Volkswagen etwa will seinen E-Golf von 2013 an verkaufen.
Zitat:
Original geschrieben von RaphiBF
Brav, so soll es sein 🙂 Und du hast absolut recht. Ich finde den Preis auch absolut angemessen. Der Ampera verkauft zu allererst ein Image und Opel hat es in der Hand, den Wert dieses Image zu definieren. Prinzip Apple. Der Ampera für's Volk, den sich auch Geringverdiener leisten können, muss und wird auch kommen, aber erstmal muss eine Referenz gesetzt werden.Gruß, Raphi
Der Unterschied zu Apple ist nur, dass man da das Image als zusätzlichen Aufpreis zum eigentlich in Funktion und Herstellkosten begründeten Produktpreis erzielen kann.
Beim Ampera/Volt ist es so, dass man den aus herkömmlicher Kalkulation eigentlich nötigen Produktpreis niemals verlangen könnte, und einen Preis finden muss, den eine Menge Leute zu zahlen bereit ist, deren Mitglieder Innovativität ausdrücken möchten, die aber nicht größer ist, als man zu produzieren in der Lage ist.
Der Ampera für's Volk liegt noch 15-20 Jahre in der Zukunft.
Zitat:
Original geschrieben von 1.4 ecoFLEX
Ist für mich jedenfalls eine probefahrt wert. Der Ampera ist eigentlich gar nicht mal soooo teuer wie auf dem 1.Blick. Ein BMW 318d mit vergleichbarer ausstattung kostet sogar mehr, hat aber keinen e-motor und 7 PS weniger und keinen verbrauch von sensationellen 1,6l/100KM. Würde ihn von den daten her gerne kaufen, preis spielt da nicht die rolle, aber ich kaufe mir kein auto dass so amerikanisch aussieht. Gefällt mir jetzt nicht sonderlich, im vergleich zu den anderen neuen Opel. Aber innovativ issa xDPS. Mein Sohn hat im Physikunterricht ein referat über e-Autos xD🙂
So wie ich das sehe ist ein 318d (und der hat immerhin noch 50km/h mehr V-Max und 5 Sitze...) in vergleichbarer Ausstattung immer noch knapp 4-5 tausend Euro günstiger als der Ampera? Übersehe ich hier ein paar massive Ausstattungsstücke oder wie kommt das?
Und der Vergleich mit einem 3er BMW ist sowieso nicht unbedingt perfekt gewählt (Image etc.) - vergleichen sollte man wohl eher mit einem Opel Astra oder einer Chevy Cruze Limousine...
(Will hier nicht argumentieren, dass der Preis ungerechtfertigt ist, da können sich andere drüber streiten. Aber er ist definitiv höher, als bei vergleichbaren "klassisch motorisierten" Autos, und zwar soviel höher dass es schwer werden dürfte, das wieder hereinzufahren.)
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Zitat:
Original geschrieben von Glottis
So wie ich das sehe ist ein 318d (und der hat immerhin noch 50km/h mehr V-Max und 5 Sitze...) in vergleichbarer Ausstattung immer noch knapp 4-5 tausend Euro günstiger als der Ampera? Übersehe ich hier ein paar massive Ausstattungsstücke oder wie kommt das?Zitat:
Original geschrieben von 1.4 ecoFLEX
Ist für mich jedenfalls eine probefahrt wert. Der Ampera ist eigentlich gar nicht mal soooo teuer wie auf dem 1.Blick. Ein BMW 318d mit vergleichbarer ausstattung kostet sogar mehr, hat aber keinen e-motor und 7 PS weniger und keinen verbrauch von sensationellen 1,6l/100KM. Würde ihn von den daten her gerne kaufen, preis spielt da nicht die rolle, aber ich kaufe mir kein auto dass so amerikanisch aussieht. Gefällt mir jetzt nicht sonderlich, im vergleich zu den anderen neuen Opel. Aber innovativ issa xDPS. Mein Sohn hat im Physikunterricht ein referat über e-Autos xD🙂
Und der Vergleich mit einem 3er BMW ist sowieso nicht unbedingt perfekt gewählt (Image etc.) - vergleichen sollte man wohl eher mit einem Opel Astra oder einer Chevy Cruze Limousine...
(Will hier nicht argumentieren, dass der Preis ungerechtfertigt ist, da können sich andere drüber streiten. Aber er ist definitiv höher, als bei vergleichbaren "klassisch motorisierten" Autos, und zwar soviel höher dass es schwer werden dürfte, das wieder hereinzufahren.)
Na, das merkst du aber zeitig 😁 Da erzählst du der Welt nichts neues. Wenn, dann musst du den Ampera mit anderen "Sparautos" vergleichen 😉
Gruß, Raphi
Zitat:
Original geschrieben von Glottis
So wie ich das sehe ist ein 318d (und der hat immerhin noch 50km/h mehr V-Max und 5 Sitze...) in vergleichbarer Ausstattung immer noch knapp 4-5 tausend Euro günstiger als der Ampera? Übersehe ich hier ein paar massive Ausstattungsstücke oder wie kommt das?Zitat:
Original geschrieben von 1.4 ecoFLEX
Ist für mich jedenfalls eine probefahrt wert. Der Ampera ist eigentlich gar nicht mal soooo teuer wie auf dem 1.Blick. Ein BMW 318d mit vergleichbarer ausstattung kostet sogar mehr, hat aber keinen e-motor und 7 PS weniger und keinen verbrauch von sensationellen 1,6l/100KM. Würde ihn von den daten her gerne kaufen, preis spielt da nicht die rolle, aber ich kaufe mir kein auto dass so amerikanisch aussieht. Gefällt mir jetzt nicht sonderlich, im vergleich zu den anderen neuen Opel. Aber innovativ issa xDPS. Mein Sohn hat im Physikunterricht ein referat über e-Autos xD🙂
Und der Vergleich mit einem 3er BMW ist sowieso nicht unbedingt perfekt gewählt (Image etc.) - vergleichen sollte man wohl eher mit einem Opel Astra oder einer Chevy Cruze Limousine...
(Will hier nicht argumentieren, dass der Preis ungerechtfertigt ist, da können sich andere drüber streiten. Aber er ist definitiv höher, als bei vergleichbaren "klassisch motorisierten" Autos, und zwar soviel höher dass es schwer werden dürfte, das wieder hereinzufahren.)
Tja, der Astra/chevx cruze sind kompaktwagen, der Ampera und der 318d sind mittelklasse fahrzeuge. Außerdem: Der Mittelsitz ist ein reiner WITZ- den lässt man besser weg, um die 50 km/h mehr oder weniger spielt jetzt auch keine Rolle, man darf eh nur 130 fahren (österreich). PS: Der 318i ist mit dem Apera eher zu vergleichen.
Zitat:
Original geschrieben von Glottis
So wie ich das sehe ist ein 318d (und der hat immerhin noch 50km/h mehr V-Max und 5 Sitze...) in vergleichbarer Ausstattung immer noch knapp 4-5 tausend Euro günstiger als der Ampera? Übersehe ich hier ein paar massive Ausstattungsstücke oder wie kommt das?Zitat:
Original geschrieben von 1.4 ecoFLEX
Ist für mich jedenfalls eine probefahrt wert. Der Ampera ist eigentlich gar nicht mal soooo teuer wie auf dem 1.Blick. Ein BMW 318d mit vergleichbarer ausstattung kostet sogar mehr, hat aber keinen e-motor und 7 PS weniger und keinen verbrauch von sensationellen 1,6l/100KM. Würde ihn von den daten her gerne kaufen, preis spielt da nicht die rolle, aber ich kaufe mir kein auto dass so amerikanisch aussieht. Gefällt mir jetzt nicht sonderlich, im vergleich zu den anderen neuen Opel. Aber innovativ issa xDPS. Mein Sohn hat im Physikunterricht ein referat über e-Autos xD🙂
Und der Vergleich mit einem 3er BMW ist sowieso nicht unbedingt perfekt gewählt (Image etc.) - vergleichen sollte man wohl eher mit einem Opel Astra oder einer Chevy Cruze Limousine...
(Will hier nicht argumentieren, dass der Preis ungerechtfertigt ist, da können sich andere drüber streiten. Aber er ist definitiv höher, als bei vergleichbaren "klassisch motorisierten" Autos, und zwar soviel höher dass es schwer werden dürfte, das wieder hereinzufahren.)
Man kann die Teile nicht vergleichen. Es ist nicht der Name, der kostet. Es ist nicht das Aussehen, das kostet.
Es ist die Technologie, die kostet. Und zwar überall!
Zitat:
Original geschrieben von TuningStylerMen
Man kann die Teile nicht vergleichen. Es ist nicht der Name, der kostet. Es ist nicht das Aussehen, das kostet.Zitat:
Original geschrieben von Glottis
So wie ich das sehe ist ein 318d (und der hat immerhin noch 50km/h mehr V-Max und 5 Sitze...) in vergleichbarer Ausstattung immer noch knapp 4-5 tausend Euro günstiger als der Ampera? Übersehe ich hier ein paar massive Ausstattungsstücke oder wie kommt das?
Und der Vergleich mit einem 3er BMW ist sowieso nicht unbedingt perfekt gewählt (Image etc.) - vergleichen sollte man wohl eher mit einem Opel Astra oder einer Chevy Cruze Limousine...
(Will hier nicht argumentieren, dass der Preis ungerechtfertigt ist, da können sich andere drüber streiten. Aber er ist definitiv höher, als bei vergleichbaren "klassisch motorisierten" Autos, und zwar soviel höher dass es schwer werden dürfte, das wieder hereinzufahren.)
Es ist die Technologie, die kostet. Und zwar überall!
Nein, nur wirklich "neue Technologie" kostet tatsächlich vergleichsweise viel.
Die "Technologie" von Volt/Ampera dagegen ist "alter Wein in neuen Schläuchen" (ein Hybridauto in der Art eines Prius, welchen es schon seit 1997 gibt) und die einzige wirklich kostenintensive Baugruppe beim Volt/Ampera ist der Akkusatz, welcher von seiner Kapazität her vergleichsweise groß ist.
Ein Volt/Ampera ist lediglich ein Hybridfahrzeug mit einer nun "großen" Batterie, aber natürlich will "uns" (potentiellen Kunden) GM (Opel) weiß machen, dass ein Volt/Ampera "High-Tech" sei, was natürlich (?) schweineteuer ist und GM (Opel) (...kurze Gedenkminute des Mitleids...) legen da noch ordentlich daruf, nur damit "wir" Kunden umweltfreundlich rumfahren können.
...PUSTEKUCHEN!
In den USA hat GM in Absprache mit dem GM-Haupteigentümer (dem amerikanischen Staat) den Marktpreis ermittelt und kommt mit den 7.500 $ an (bei dieser Preisbildung bereits von der Höhe her bekannten) Subventionen auf einen Preis von ca. 40.000 $. Und da diese Subventionen bereits eingepreist sind, liegt der "echte", betriebswirtschaftlich kalkulierte Preis eines Volt also bei ca. 32-33.000 $.
Alles andere ist Marketinggelabere, um eine positive Imagebildung zu fördern, um damit wiederum höhere Preise am Markt realisieren zu können.
Viele Grüße, vectoura
Wenn ein miefender Mitsubishi 35.000 € für das Design eines Tata Nano und die Technik mit der ständigen Reichweiten-Panik verlangt, darf ein Ampera beileibe mehr als 42.000 € kosten.
Zitat:
Original geschrieben von TuningStylerMen
Wenn ein miefender Mitsubishi 35.000 € für das Design eines Tata Nano und die Technik mit der ständigen Reichweiten-Panik verlangt, darf ein Ampera beileibe mehr als 42.000 € kosten.
Sorry...falscher Ansatz.
Nicht du oder ich "entscheiden" darüber, ob ein Preis "verlangt werden darf". Der "Markt" entscheidet letzlich darüber, ob ein Preis "gerechtfertigt" ist oder nicht.
Und in den USA "sagt" der "Markt", dass ein Chevy Volt ohne Subventionen von 7.5000 $ dann ca. 32.000 $ (Liste) kosten darf.
Wobei selbst das nicht sicher ist, denn der (bisherige) Markt für einen Chevy Volt ist selbst in den USA (Gesamtmarktvolumen ca. 13 Mio. Einheiten/Jahr) verschwindend klein ca. 4.000 Einheiten in ca. 10 Monaten) und ein geringer Absatz läßt zuerst einmal (bis schlüssig andere Ursachen nachzuvollziehen sind) auf eine geringe Nachfrage schließen, was sowohl am Produkt als auch am geforderten Preis oder an beidem liegen kann.
Viele Grüße, vectoura
Angeblich ist mit dieser 1.Generation noch nix zu verdienen, die Investionen dafür entspr. beträchtlich (s.a. Smart, A-Klasse,...entspr. Neuland für ihre Hersteller und Minusgeschäfte), von daher ist es wohl etwas wacklig hier bestehende Marketing-Gesetze+Einpreisungen auf so ein serien-gefertiges "Experimentierauto" anzulegen oder ?!
@1.4 ecoFLEX: Du kannst getrost beim Astra/Cruze bleiben, es ist die selbe Epsilon-Plattform mit milimetergenauem identischen Radstand, bzw. der preiswerten Cruze-Verbundlenkerachse ohne Wattgestänge vom Astra-J.
Als Mule war der Voltec-Antriebsstrang auch zunächst unter der Cruze Karosse verbaut und unbemerkt getestet worden.
Zitat:
Angeblich ist mit dieser 1.Generation noch nix zu verdienen, die Investionen dafür entspr. beträchtlich (s.a. Smart, A-Klasse,...), von daher ist es wohl etwas wacklig hier bestehende Marketing-Gesetze+Einpreisungen auf so ein serien-gefertiges "Experimentierauto" anzulegen oder ?!
Nenne mir einen nachvollziehbaren Grund, warum die Entwicklungskosten eines Chevrolet Volt /Opel Ampera (so viel) höher sein sollen als die Entwicklungskosten (z.B.) eines Opel Insignia. Die Technologie des Volt/Ampera ist nicht neu, sondern "altbekannt" und die Hybridtechnik an sich war größtenteils im GM-Konzernverbund schon vorhanden und der einzige Kostentreiber ist die "große" und damit relativ teure Batterie.
Die Entwicklungskosten kann man nun kalkulatorisch auf 60.000 Einheiten umlegen oder eben auf (fiktiv) 500.000 Einheiten usw., die tatsächlichen Absatzmengen hängen von der "Genauigkeit" der Preisbildung ab, diese wiederum hängt von den, vom Hersteller/Verkäufer zum Zeitpunkt der Preisbildung vorgenommen Marktbeobachtungen und deren Qualität ab.
Das mit der 1.Generation des Volt/Ampera "nix zu verdienen" sei, ist ja auch nur ein Gerücht (siehe oben fett markiert) ohne jeglichen sachlichen Ansatz, mehr nicht. Und das soll den Kunden eben suggerrieren, dass der Volt/Ampera "unterpreist" ist, das ist dann ebenfalls ein Marketingsinstrument ("Schnäppcheninstinkte" wecken...).
Selbst bei einer vermuteten Mischkalkulation (damit quasi eine "Quersubventionierung" des Volt innerhalb des GM-Portfolios) ist doch immer noch nicht klar, bei wievielen verkauften Einheiten dann trotzdem die Gewinnschwelle liegt. Ein 5er BMW Vollausstatter hat tatsächliche Erstellungskosten von vielleicht um die 15.000 €, der Rest des dann dafür geforderten Listenpreise von um 100.000 € (?) kommt dann eventuell innerhalb einer stückzahlenbasierten "Aufschlagskalkulation", bei welcher Entwicklungs-und Produktionskosten samt sämtlicher Nebenkosten/Abschreibungen/Rücklagen/Finanzierungskosten etc. + Gewinnaufschlag (Marge) mit einfließen, zustande. Trotzdem kann BMW dann diesen 5er BMW in den USA für (fiktiv) 75.000 $ anbieten.
GM bietet den Volt für ca. 40.000 $ in den USA an, der baugleiche Ampera soll in Europa ca. 43.000 € (ca. 58.000 $ ?) kosten. Wenn GM also tatsächlich Verluste mit dem Volt/Ampera "einkalkuliert" (was betriebswirtschaftlich Nonsens wäre), dann würde letzlich ein geringerer, wechselkursorientierter Listenpreis in Europa höhere abgesetzte Stückzahlen ermöglichen, was ja selbst bei dieser Konstellation (monetären Verlust "einkalkulieren"😉 zur Erreichung einer möglichst schnellen Marktdurchdringung (um damit "Image" zu erhalten) gewünscht wäre.
Schaut man nun auf den amerikanischen Markt, dann scheint ja GM angesichts der ca. 4.000 zugelassenen Volt in ca. 10 Monaten gar keine "Marktdurchdringung" (Stückzahlen) zu wünschen, was dann aber bei einer "Einkalkulation von monetären Verlusten" irrational bzw. betriebswirtschaftlich völlig sinnlos wäre. Wenn "man" VK-Preise von Produkten mit Verlust kalkuliert, dann hat man trotzdem die Absicht, wenigstens "nichtmonetären" Gewinn (z.B. Image...) aus dem Verkauf zu erzielen, dass gelingt aber beim Massengeschäft (GM ist und bleibt ein Massenhersteller) mit Fahrzeugen nur über Stückzahlen.
Viele Grüße, vectoura
Nun ja, wenn sie nach deiner Vermutung/Variante quasi mit den erst 4000 Volt (ist das irgendwo mal plausibel öffentlich gemacht worden ?) bisher gar "nicht mehr wünschen" / gar künstlich verknappen ?!?
Dann würden doch zumindest mehr Bestellungen (Warteliste/Lieferzeiten ?) dem schwachen Ausstoß gegenüberstehen ?!?
Ich sagte irgends was von zwingend höheren Entwicklungskosten (als bei einem Insignia).
Nur hast du doch neben den Entwicklungskosten ein überteures Bauteil (die Batterie) an Bord, was darüberhinaus in der Produktion eines jeden einzelnen vom Band ("in Handarbeit" ?!?) laufenden anfällt.
Und das sich derzeit wohl noch nicht so wirtschaftlich fertigen lässt wie vieles gewohnte im Automobilbau.
Bei kleiner Stückzahl kann man das womöglich noch gutheißen in dieser 1.Generation.
Und mit einer neuen/nächsten Generation geht das womöglich ganz anders+wirtschaftlicher einher.
So dass man ja auch schon überlaut von dem billigeren Nachfolger bei denen selbst redet ! (eigentlich ja sehr zum Schaden der 1.Generation noch bevor sie hierzulande wirklich am Markt ist)
Und wenn die Technologie nicht so neu/altebekannt ist, wieso schauen jetzt doch soviele bei Opel herein und wollen/müssen nachziehen, bzw. kommen wohl kaum so schnell damit nach ?!
Ich würde bei Opel/GM auch nicht annehmen, dass hier der Preis eine Taktik in der Hinsicht ist, dass die vermeintliche Kundschaft dafür in Schnäppchen-Manier denkt etwas günstig erstanden zu haben.
Vielmehr wurde/wird ja landauf/-ab ständig gerade davon geredet wie auffallend teuer dieses Fahrzeug ist, insbesondere im Zusammenhang mit der Marke Opel. So ungewohnt und mit zweifelhaften Unterton.
Das kann ja kaum marketing-gerecht sein in deren Sinne !
PS: Wirtschafltiche Verluste einkalkulieren mit einem Technologie-Träger/Vorzeigestück, das ist doch bestimmt nicht das erstemal so in der Wirtschaft ?!
Interessanterweise zieht der Volt Kunden in den Laden die sonst nicht bei Chevy reingucken. Noch komischer ist das nicht wenige davon dann mit einem ganz normalen Chevy nach Hause fahren...
Marketing halt.
Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Interessanterweise zieht der Volt Kunden in den Laden die sonst nicht bei Chevy reingucken. Noch komischer ist das nicht wenige davon dann mit einem ganz normalen Chevy nach Hause fahren...Marketing halt.
Wer sagt das? Das GM-Marketing.
Oder gibt es darüber unabhängige, nachvollziehbare Studien/Erhebungen?
Und über welche Größenordnungen an derartigen "Neukunden" reden wir hier überhaupt? Millionen ? Nein. Hunderttausende? Nein. Zehntausende? Vielleicht. Tausende? Eher wahrscheinlich. Ein paar hundert. Sicherlich.
Der Chevy Volt/Opel Ampera KANN weder billiger noch gleich teuer sein wie ein, von den Nutzwerteigenschaften und von den Fahrleistungen her vergleichbares konventionelles Fahrzeug. Der Volt/Ampera MUß teurer sein, weil bei ihm ZUSÄTZLICH zu der "normalen" konventionellen Fahrzeugtechnik ein Hybridantrieb mit einer vergleichsweise groß dimensionierten Batterie verbaut wird, allein das treibt natürlich die Kosten hoch.
Allerdings ist es aus Sicht des Marketings besser, den geforderten Preis mit "Innovationen" und Umweltschutz etc. zu begründen.
Chevrolet verkauft aktuell in den USA ungefähr soviele Fahrzeuge wie vor der Krise 2008/2009 und die Trucks/Light Trucks haben genau wie vor der Krise einen hohen Anteil an den Verkäufen, einen nachvollziehbaren Verkaufseffekt aufgrund o.g. angeblicher, vom Volt angelockter Neukunden, kann ich da nicht erkennen, es sei denn, der Volt lockt Kunden an, welche sich einen "Green-Car" ansehen wollen und dann doch einen Truck kaufen.
Viele Grüße, vectoura