OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?

Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.

Hier :

http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html

ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.

Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉

MfG.,
CAMLOT

Beste Antwort im Thema

Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013

Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.

Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar

Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.

Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.

Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.

Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.

Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.

Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.

Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)

Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.

Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.

Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.

Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................

Shell VSX 2T
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Shell Nautilus
Der Extremist

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................

Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................

Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

monzol5c
Der spezialisierte

Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

………………………………..........................................................................................

Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ

Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung

Zu1) nicht bestanden

………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

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Ich hab immer noch Sorgen bzgl. der möglichen Zweitaktablagerungen an der Motormechanik (Verbrennungsraum).
Mir ist das irgendwie zu einfach um wahr zu sein.

Die Storys mit den Einspritzpumpen kann ich auch nicht nachvollziehen, in unserer Firma laufen mehrere Common Rails von BMW und Mercedes mit inzwischen um die 200.000, und ausser Getriebe und geplatzter Heckscheibe war da nichts Besonderes los damit...

Vertrauen ist gut . . .

Zitat aus BerlinOnline:

Diesel schadet dem Diesel

"mot": Schwefelarmer Sprit kann Motoren zerstören

Schwefelarmer Dieselkraftstoff kann einem Bericht der Fachzeitschrift "mot" zufolge Automotoren zerstören. Der Grund sei die verminderte Schmierfähigkeit. Nach mehreren tausend Fahrkilometern müsse deshalb möglicherweise die Einspritzpumpe ausgetauscht werden. Mit Zusätzen im Diesel könne dessen Schmierfähigkeit zwar wieder hergestellt werden. Einheitliche Regelungen zur genauen Zusammensetzung und Menge solcher Additive fehlten jedoch. Viele Dieselanbieter würden die erforderlichen Additive nicht oder nur ungenügend beimischen, hieß es unter Berufung auf Prüfinstitute. Ein Shell-Sprecher dementierte: Die führenden Mineralölhersteller hätten sich seit langem auf einheitliche Additive in ausreichender Menge geeinigt. +++ (Zitat Ende).

Wer den Tankstellen vertraut und überzeugt ist, dass deren Diesel immer genügend Lubricity-Additiv enthält, wird sich die Zugabe von 2-Takt-Öl sparen.

[Ironie ein] Die tun immer genügend Additive in den Diesel und bestimmt niemals auch nur einen Tropfen Wasser. [/Ironie aus]

Wer jedoch auf "Nummer Sicher" gehen will gönnt seinem Diesel das 2-Takt-"Schnäpschen" und wird dadurch belohnt: ruhigerer Motorlauf, weniger "nageln".

@ bruno:

Ich würde Dir folgendes emfpehlen, nachdem ich Deine diversen Posts zu diesem Thema in verschiedenen Foren gelesen habe:

Wenn es dich wirklich interessiert, dann probier es einfach selber aus, so wie ich. Trage alle relevanten Fakten zusammen, pro sowie kontra und entscheide dann für Dich selbst.

Wenn es Dir die Sache nicht Wert ist, so vergiss es einfach. Schlussendlich wird es Dir ja wohl am Axxxx vorbeigehen, sollten wir unseren Motoren tatsächlich mit 2T öl schaden. 😉

Ich kann Deine Haltung druchaus nachvollziehen. Auch ich habe nicht die absolute Sicherheit ob ich das richtige mache. Aber die Diskussion ist mittlerweile an einem toten Punkt angelangt. Es kommen keine neuen Argumente. Desshalb: love it or leave it...

P.S. p.schuh war zu schnell für mich. Einen solchen Artikel kann man allerdings als neues Argument gelten lassen.

Moin,

also ich habe meinen E250D auch mal ein Schlückchen Zweitakter-öl gegönnt, und meiner Meinung nach, läuft er jetzt etwas weicher und zieht ein wenig besser. Also ich werde mit dem 2-Takt-öl weitermachen.

Gruß
Timeshift

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die argumente sind jetzt eigentlich ausgeschöpft.
jetzt sind erfahrungsberichte gefragt. und davon möglichst viele :-) bisher hae ich noch von keinem ausfall/schaden wg. beimischung von 2T-öl gehört, dafür aber durchwegs positive berichte.

Ich werde meinen OM605 heute "entjungfern" 😉

Bin nun 30 Kilometer gefahren mit 2-Taktöl.

Ich kann ehrlich gesagt noch überhaupt keinen Unterschied feststellen. Weder hat sich das Startverhalten verbessert, noch wurde das Nageln leiser.

Schlechter wurde aber auch nichts.

Golf II Diesel

120 km.

Kein Unterschied lt. Aussage von Herrn Z. 😉

Nur die Tankfüllung war teurer. 😁

Camlot

Also das hört man aber gar nicht gern im Forum, daß der Motor nicht gleich besser anspringt und weniger nagelt! Das widerspricht doch der großen Mehrheit, die das nachhaltig anders empfindet!

"Schlechter wurde aber auch nichts"
Das hab ich auch bemerkt, obwohl ich bereits vier Tankfüllungen mit dem Öl runtergefahren habe.
Langzeiterfahrungen wären gefragt, wenn man sich schon nicht auf die Kompetenz der Industrie verlassen möchte.

Ich hab jedenfalls immer noch keinen Taxifahrer getroffen, der Zweitaktöl dabei hatte...
Fragt doch selber mal nach! Die Taxifahrer freuen sich über jeden interessanten Plausch in der Warteschlange..

für langzeiterfahrungen darf ruhig mal ins opel forum geschaut werden. omega-opa hat da einiges zu berichten.

ich kann CDIs betreffend leider erst mit 7000km 2TÖl aufwarten. ausserdem hat niemand behauptet, das müsse auf alle autos ausnahmslos zutreffen.
wenn man das thema "späne" so liest drängt sich der einsatz von 2TÖl geradezu auf.

als nüchterner techniker kann ich jedenfalls sagen, dass ein runder motorlauf bereits sehr kurz nach dem start vorhanden ist (etwas 2 minuten), während das vorher viell. 5-10 minuten waren. eine russverminderung habe ich als langstreckenfahrer nicht erwartet, hab vorher auch keinen gesehen. das nageln insgesamt ist deutlich weniger, was man merkt wenn man mal wieder 2 tankfüllungen pur nimmt.

ich setze parallel motorprotect und gear protect ein, was die "geschmeidigkeit" des fahrzeugs erheblich verbessert hat und vor allem die geräuschkulisse mehr als deutlich vermindert. würde sagen, dass insgesamt eine spritersparnis von etwa 0,2 bis 0,25 L / 100km vorhanden ist.

von kollegen und bekannten, die das auch einsetzen, gibt es einige erfahrungen, so dass man wohl sagen kann: je besser das auto schon geräuschgedämmt ist, umso weniger wird man den positiven effekt wahrnehmen können.
bei einem fahrbaren akustikmodul wie z.b. dem vaneo mit seiner sandwichbauweise fällt das logischerweise mehr auf.

Zitat:

Original geschrieben von bruno47


Also das hört man aber gar nicht gern im Forum, daß der Motor nicht gleich besser anspringt und weniger nagelt! Das widerspricht doch der großen Mehrheit, die das nachhaltig anders empfindet!

Was soll eigentlich diese Stänkerei? Hast Du meinen letzten Post hier gelesen, in welchem ich Dir direkt geantwortet habe?

Wenn nicht dann würde ich ihn Dir empfehlen.

Und gib doch z.b. mal STICHGHALTIGE ARGUMENTE an anstatt Polemik. Z.B. auf den von p.schuh geposteten Artikel.

Wenigstens wäre mir dann die Zeit nicht zu schade Deine Posts zu lesen.

Ich bin immer offen für andere Ideen, aber für die Diskussion "Meiner ist länger als Deiner" habe ich heute Morgen definitv zu wenig Bier im Kreislauf... 🙁

Zitat:

Original geschrieben von mida


Bin nun 30 Kilometer gefahren mit 2-Taktöl.

Ich kann ehrlich gesagt noch überhaupt keinen Unterschied feststellen. Weder hat sich das Startverhalten verbessert, noch wurde das Nageln leiser.

Schlechter wurde aber auch nichts.

Nach 30 km ???

[ironie ein] Aber wenigstens hatte bruno47 durch diesen Beitag ein kleines Erfolgserlebnis. [/ironie aus]

Hallo Leute,

vor kurzem hatte ich hier schon mal einen Beitrag verfasst, daß ich bei meinem 190er (190D 2.5) nun auch 2-T-Öl einsetze. Bisher kann ich nur positiv darüber berichten.

Aktuell habe ich mit mein Wagen ca. 1000 km mit 2-T-Öl gefahren (Langstrecke). Dabei habe ich bei den ersten Füllungen insgesamt 1,5 Liter von dem Öl verwendet.

Neben dem deutlich leiseren Motorengeräusch ist mir noch eine deutliche Verbesserung bei der Rußentwicklung aufgefallen.

Vor dem Einsatz des 2-T-Öles hatte ich beobachtet, daß wenn ich langsam einen Berg hochfahre und dann deutlich mehr Gas gebe, daß dann insbesondere bei kühler Witterung eine deutliche Rauchentwicklung zu beobachten war (bei Dämmerung vor den Scheinwerfern der hinter einem fahrenden Fahrzeuge zu beobachten).
Diese Rauchentwicklung ist nun stark zurückgegangen und da das 2-T-Öl die einzige mir bekannte Änderung in der letzten Zeit war führe ich den Effekt auf das Öl zurück.

In einem Beitrag hier im Forum habe ich gelesen, daß durch die verbesserte Schmierung der ESP die Dosierung der Einspritzmengen wohl exakter sei.
Vielleicht ist dies eine Erklärung für die zumindest bei meinem Wagen zu beobachtende verminderte Rußentwicklung.

Also ich bleibe auf alle Fälle beim 2-T-Öl und berichte wieder, wenn ich so 10 t km und mehr mit dem 2-T-Öl zurückgelegt habe.

Viele Grüße
190D2.5Fan

Nun muss ich auch endlich mal meine Erfahrungen einbringen.
Ich hab mich ziemlich früh in diesem Thread von einigen kompetenten Meinungen beeinflussen lassen und verwende seit ca. 15.000 Km 2-Taktöl. Ich dachte, dass bei rund 0,4% Zusatz pro Tankfüllung eigentlich nicht kaputtgehen kann.
Meine Erfahrungen decken sich weitgehend mit denen von rgruener. Ein runder, gechmeidiger Motorlauf wird deutlich früher als vorher erreicht. Rußentwicklung genau wie vorher, Verbrauch ebenfalls ohne nennenswerten Unterschied. Aber irgendwie kommt mir der Motorlauf "sanfter" vor. Metallspäne im Kraftstoffilter hatte ich bisher keine und hoffe, dass ich sie auch nie sehe. Ich denke durch den Ölzusatz ist alles mögliche dazu getan.
Dass meine Erfahrungen grundsätzlich auf alle Motoren übertragbar sind wage ich zu bezweifeln, deswegen an alle "Ölbenutzer", berichtet Eure Erfahrungen.

Mit öligen Grüssen

Habe mal im DB-Forum eine Umfrage bezüglich der Zugabe von 2-Takt-Öl zum Diesel gestartet – hier im Forum habe ich die Umfrage leider nicht geschafft.

Bisher waren dort die Antworten zu 100% positiv.

http://www.db-forum.de/.../showthread.php?...

Gruß

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