OMXXX 2-Takt-ÖL + Dieselkraftstoff?

Wer gerne mehr über dieses Thema erfahren möchte und für sich vielleicht noch kein endgültiges Facit gezogen hat, kann leider bei MB nicht weiterdiskutieren, da hier nach 140 Beiträgen dieser Diskussionstrang für nicht weiterführungswürdig erachtet wurde.

Hier :

http://www.motor-talk.de/t424653/f67/s/thread.html

ist auch nach über 200 Beiträgen und 16.000 Hits hingegen noch nicht Schluß.

Allerdings begibt man sich mit diesem Link ins Opel-Forum.
Macht aber nix, oder? 😉

MfG.,
CAMLOT

Beste Antwort im Thema

Zusammenfassung 1. Entwurf 30.11.2012, überarbeitet 20.02.2013

Einleitung:
Empfehlung, Beurteilungen, Bewertungen und sonstiges stellen ausdrücklich meine persönliche Meinung dar. Sie beziehen sich ausschließlich auf die Anwendung im Dieselmotor. Sie stellen in kleinster Weise eine Bewertung der Produktqualität in Bezug auf deren Anwendungsgebiet nach Herstellerempfehlung (2T Motor) dar. Es werden ausschließlich Produkte genannt, welche ich selbst auf die Anwendung im Dieselmotor durch eigene Testreihen (nicht DIN, sondern nicht zertifizierte, eigene Methoden), sowie Laboruntersuchungen nach DIN und praktische Anwendung an mindestens zwei Dieselmotoren prüfte. Unberücksichtigt bleiben Produkte, welche lediglich durch “hören-sagen” bekannt sind. Für subjektive/ergänzende Eindrücke, werden ausschließlich eigene berücksichtigt, sowie Feedback aus erster Hand und direkt an mich. Behauptungen durch dritte bleiben unberücksichtigt.
Ich bin hauptberuflich kein Wissenschaftler, es ist mein jahrelanges Hobby.

Relevante Punkte und mögliche Beurteilungen:
1.) Eingangsprüfung bestanden, nicht bestanden
2.) Laufkultur Verbesserung……schlechter, keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
3.) reinigende Wirkung………….keine, etwas, deutlich, sehr deutlich, benchmark
4.) Erhöhung der Schmierreserve…gegeben, deutlich, sehr deutlich, benchmark
5.) rußmindernde Wirkung……….Verschlechterung, neutral, etwas, deutlich
6.) Mehrbelastung des OXI-KAT…keine, langfristig etwas, langfristig bedenklich
7.) Mehrbelastung offener DPF….. Entlastung, neutral, leichte Belastung, bedenklich
8.) Mehrbelastung geschlossener DPF…Entlastung, neutral, leichte Belastung
9.) Cetanwert-Senkung……………etwas, nahe Messbarkeitsgrenze, keine
10.) Dosierempfindlichkeit……. ausgeprägt, spürbar, geringfügig, vernachlässigbar

Erläuterungen zu den Punkten 1.) bis 10.)
Zu1.) Ergebnisse von Prüfungen zu Brenn und Siedeverhalten, früher in Auszügen hier im Thread als “Teil1” und “Teil2” veröffentlicht. Dabei festgestellte Abstufungen flossen in die anderen Unterpunkte mit ein.

Zu2.) Primär subjektiv, in Ergänzung von messbaren Werten wie Drehzahlschwankungen im LL über OBD-Schnittstelle.

Zu3.) geheime, eigene Methode (keine DIN praktikabel anwendbar), jedoch für alle jeweils identische Bedingungen. Mehrfachmethode zur Eingrenzung der Streubreite.

Zu4.) selbstentwickelter Kolben/Zylinder-Test. Details geheim, jedoch in Stichproben Abgleich mit HFRR-Messungen (DIN) zum Gegencheck der Übertragbarkeit.

Zu5.) Ableitung aus Test “Teil2 und “Teil2”, sowie AU-Messungen in Stichproben und visueller Eindruck.

Zu6.) Abgeleitet aus Labortests zu Schwefel-Gehalt, ferner Verhalten bei Eingangsprüfung.
Also ganz klar eine reine Prognose, da kaum jemand bereit sein wird, dafür sein Fahrzeug über mind. 30TKM zur Verfügung zu stellen.

Zu7.) primär abgeleitet aus 6.), da ein solches System auf die Arbeit des OXI-KAT (zur Vorarbeit) angewiesen ist. In Ermangelung einer Erholung durch sehr hohe Abgastemperaturen (wie bei DPF-Regeneration eines geschlossenen Systems) theoretisch am empfindlichsten gegenüber Schwefelbelastung. Ferner Prognose nach Rückständen, je nach Ergebnis der Eingangsprüfung (s.o.)

Zu8.) Jahrelang völlig überbewertet. Ich achte auf Asche (primär durch bestimmte Additive möglich), quasi gegen zu rechnen ist aber eine rußminderne Wirkung, denn der dann geringere Rußeintrag hat wiederum bei einer späteren DPF-Regeneration weniger Restasche zur Folge. Ferner spielen Schwefel-Verbindungen im Öl dabei eine Rolle, welche durch unabhängige Laboranalysen gemessen wurden. Bis zu einem gewissen Grad besteht bei solchen Systemen jedoch “Erholung” für den auch hier Vorarbeit leistenden OxiKat, jeweils
im Zuge der hohen Temeraturen bei einer DPF-Regeneration, welche quasi nebenbei einer Schwefelvergiftung entgegen wirkt. Der Schwefelwert gewinnt in jedem Fall um so mehr an Bedeutung, je höher die mit dem Fahrzeug zu erfüllende Abgasnorm liegt.

Zu9.) Brennverhalten nach eigener Methode. Zum Abgleich der Übertragbarkeit in mehreren Cetanwert-Messungen (Labor) gegen gecheckt. D.h. das Brennverhalten prognostiziert nicht präzise einen Cetanwert, jedoch liegen Referenzwerte vor (in Auszügen im Thread veröffentlicht) , so dass es möglich ist zu sagen, das Produkt wird sich entsprechend auswirken. Es gibt einen direkten Zusammenhang vom Brennverhalten (im Thread war auch von Brennfreudigkeit die Rede) zur Auswirkung auf den Cetanwert. Der Cetanwert ist bei heutigem Dieselkraftstoff generell deutlich höher, als “früher”. Eine Erhöhung dessen, brächte folglich “heute” nicht mehr so viel wie “früher” einmal. Freilich ist dennoch eine Senkung unerwünscht.
WICHTIG: Für das Verhalten des Motors bezüglich Laufkultur/Laufruhe ist NICHT alleine der Cetanwert verantwortlich, sondern auch weitere Faktoren, wie das Siedeverhalten (und nochmals weitere, das Feld ist auch von “offizieller” Seite bis heute nicht zu ende erforscht). Daher wird unter 2.) die Laufkultur gesondert genannt.

Zu10.) An sich selbst erklärend. Steht sehr im Zusammenhang zu 9.) jedoch hier ausschließlich über das Verhalten in der Praxis bewertet. In wie weit reagiert der Motor
mit Leistungsverlust, trägerem Ansprechverhalten usw., Sofern mehr, als im Verhältnis
1:200 Öl bei gemischt wird. Im Extremfall wäre selbst bei 1:200 bereits ein geringfügiger Leistungsverlust zu verzeichnen. Dieser Punkt wirkt sich um so stärker aus, je niedriger der Motor verdichtet ist. Als Höchstdosierung wurde 1:100 gewählt. Als “vernachlässigbar” wird bezeichnet, welches selbst bei 1:100 dieses unerwünschte Verhalten nicht zeigt. Als “geringfügig”, welches bis 1:150 keine Nachteile aufzeigt. Als “spürbar”, welches bis 1:175
keine Nachteile aufzeigt. Als “ausgeprägt”, wenn bereits bei jeglicher, kleiner Überschreitung von 1:200 Leistungsverlust und/oder trägeres Ansprechverhalten auftreten.
Im Idealfall soll das Leistungs- und Ansprechverhalten mit Beimischung eher besser sein, als mit Dieselkraftstoff pur. Den in diesem Punkt “besten” gelingt das.

Méguin megol tu teilsynth. / LM 1052
Der Putzteufel, Tendenz zum Allrounder.

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) benchmark
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Addinol MZ 406
Der Katalysatorfreund mit Starallüren

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) ausgeprägt
………………………………......................................................................................................
Addinol MZ 407M
Der Aquarist
Zu1) nicht bestanden
………………………………......................................................................................................

Shell VSX 2T
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) sehr deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) etwas
Zu10) geringfügig
………………………………......................................................................................................

Shell Nautilus
Der Extremist

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………......................................................................................................

Bitaktol KS teilsynth. (Wintershall)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) spürbar
………………………………......................................................................................................

Corona Racing Super TT (teilsynth.)
Der Schmierfähigkeitsspezi

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) etwas
Zu4) benchmark
Zu5) neutral
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

Fuchs teilsynth.
Schwefeliger fastallrounder

Zu1) bestanden
Zu2) deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig bedenklich
Zu7) bedenklich (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) neutral (jedoch max. bis euro4)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Fuchs Vollsynthetisch
Der schwefelarme, etwas höher legierte

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

monzol5c
Der spezialisierte

Zu1) bestanden
Zu2) benchmark
Zu3) sehr deutlich
Zu4) benchmark
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

………………………………..........................................................................................

Oregon teilsynth.
Durchsnittlicher Typ

Zu1) bestanden
Zu2 etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung
Zu8) neutral
Zu9) nahe Messbarkeitshrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

SCT-Mannol 2-Takt Plus
Ordentlicher Vertreter

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) leichte Belastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

HighPerormer teilsynth. (alte, klare Version)
Der tragische Held

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) sehr deutlich
Zu5) etwas
Zu6) keine
Zu7) neutral
Zu8) neutral
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar
………………………………..........................................................................................

HighPerformer teilsynth. (neue, rote Version)
Die Ablösung

Zu1) nicht bestanden

………………………………..........................................................................................
RAVENOL SCOOTER 2-Takt Teilsynth.
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) etwas
Zu3) deutlich
Zu4) gegeben
Zu5) etwas
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig

………………………………..........................................................................................

SWD Rheinol / norma carfit / toom concept tec Teilsynth. (hellgrün)
Allrounder

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) keine
Zu7) Entlastung
Zu8) leichte Belastung ( bedingt durch die höhere Legierung)
Zu9) nahe Messbarkeitsgrenze
Zu10) geringfügig
………………………………..........................................................................................

Elf moto 2 hp eco teilsynth.
Der Rußkiller

Zu1) bestanden
Zu2) sehr deutlich
Zu3) sehr deutlich
Zu4) deutlich
Zu5) deutlich
Zu6) langfristig etwas
Zu7) leichte Belastung (indirekt durch Belastung des OxiKat, welcher zwingende Vorarbeit leistet)
Zu8) Entlastung
Zu9) keine
Zu10) vernachlässigbar

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Moin,
ich dreh den motor nur zum beschleunigen hch oder wenn ich mit motorhaube, daheim , was ausporbieren muss,
wie ihr alle wisst hat eine s klasse viel technik, da muss mann auch mal den motor lang laufen lassen und was suchen, zb. hört man bei x drehzahl noch das und das geräusch !

ich bin sicherlich keiner aus der "tiefer breiter rappel fraktioN" und trete sicherlich auch nicht an jeder ampel so aufs gas, das die räder durchdrehen 😉 allein wegen dme getriebe ! 😁 allgemein, allgemeiner antriebsstrang 😁

mfg 😉

Zitat:

Original geschrieben von alfred320cdi


...........wie ihr alle wisst hat eine s klasse viel technik, da muss mann auch mal den motor lang laufen lassen und was suchen, zb. hört man bei x drehzahl noch das und das geräusch ! ............

Ist ja toll, dass Du ne S-Klasse fährst, aber so langsam könnte man wieder zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückkommen!😉

ich fragte mich schon, ob ecki hier Verwandte hat.

@seditec Du hattest mal die These aufgestellt, das bessere Kaltlauf-Verhalten (Cetanzahl-Messung hin oder her) könne an einem Effekt liegen, den Du als "Zündkeim" tituliertest.
Meinst Du, man kann dieser Überlegung über das Siede-Verhalten bei kommen?
Wenn da im 2TÖl Bestandteile diese feinsten Gemisch-Tröpfchen quasi auseinander sprengen, so müsste man die doch irgendwie ermitteln können....ich denke, Du kannst meine heute etwas holperigen Gedanken nachvollziehen? 😉

Zitat:

Original geschrieben von Harry-NRW



Zitat:

Original geschrieben von alfred320cdi


...........wie ihr alle wisst hat eine s klasse viel technik, da muss mann auch mal den motor lang laufen lassen und was suchen, zb. hört man bei x drehzahl noch das und das geräusch ! ............
Ist ja toll, dass Du ne S-Klasse fährst, aber so langsam könnte man wieder zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückkommen!😉

Komisch das sowas von nem VW fahrer kommt, während die Benz fahrer alle nett sind ^^

dinge gibts ^^

mfg

EDIT: ich hab lediglich ein statement geben WARUM ich wegen dem motor im stand hochdrehen gefragt habe ^^

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Zitat:

Original geschrieben von monza3cdti


ich fragte mich schon, ob ecki hier Verwandte hat.

@seditec Du hattest mal die These aufgestellt, das bessere Kaltlauf-Verhalten (Cetanzahl-Messung hin oder her) könne an einem Effekt liegen, den Du als "Zündkeim" tituliertest.
Meinst Du, man kann dieser Überlegung über das Siede-Verhalten bei kommen?
Wenn da im 2TÖl Bestandteile diese feinsten Gemisch-Tröpfchen quasi auseinander sprengen, so müsste man die doch irgendwie ermitteln können....ich denke, Du kannst meine heute etwas holperigen Gedanken nachvollziehen? 😉

Ja, wenn dann über das Siedeverhalten. Die Vormischkomponente (Naphta, Kerosin, oder wie auch immer sie in den techn. Datbl. genannt werden) hat meist einen niedrigeren Siedepunkt als für EN 590 Diesel angegeben.

Deswegen der gedankliche Vergleich damals mit den Erkenntnissen aus der Wasser-Diesel-Mischung, dessen Resultate auf dem gleichen Prinzip beruhen.

Wenn die Auswirkungen der 2Takt-Beimengung nur auf Injektorensauberkeit durch die Reinigungswirkung beruhen würden, dann würden sich m.M. nach nicht so häufig spontane Ergebnisse bei vorher "unbehandelten" Motoren zeigen. Die Reinigungswirkung kann ja nicht von einem Moment auf den Anderen vollzogen sein.

Gruß

seditec

Zitat:

Original geschrieben von seditec



Zitat:

Die Reinigungswirkung kann ja nicht von einem Moment auf den Anderen vollzogen sein.

Gruß

seditec

Stimmt. Das gab mir auch schon zu denken. Besonders auch bei der Wirkung auf die Standheizung.
Da finde ich den Unterschied wirklich eindrucksvoll. Lässt man das 2TÖl mal weg und behandelt die Heizung sonst gut, so kann sie im Umkehrschluß ja auch nicht mit DK pur spontan verschmutzen, dennoch ist die stärkere Rauchentwicklung beim Start jener mit DK pur durchaus recht spontan zu beobachten.

Ich werde mir zwischen den Jahren, so es die Zeit denn zu lässt, mal einen Versuchsaufbau dazu einfallen lassen. Meine Neugierde+Wahnsinn reichen dafür aus. 🙂

hallo zusammen,

ich bin nicht neu in der Thematik, eher sozusagen wieder Quereinsteiger 🙂

Ich habe vor einiger Zeit meinen Wirbelkammerdiesel BMW 325tds fast 100tkm lang gepanscht, mit gutem Ergebnis (motorlauf / Reparaturanfälligkeit Einspritzanlage). Dazumals war keine Reparatur notwendig, die AU ging mit sehr guten Werten durch. Das Fahrzeug war ein BMW 325tds Touring welchen ich mit 285tkm verkauft habe. gepanscht wurde dieser mit LM damals noch zu eher humanen preisen.

Da ich nun einen neuen BMW 330d (245 PS) mit mittlerweile 30tkm fahre und ich diesen mit so wenig wie möglich defekten weiterhin eine weile fahren will, würd ich auch diesen gern in zukunft mit 2TÖL beimengen. Auslöser hierfür sind mitunter sind 2 feststellungen:

- Beim BMW-Service wird bei jedem 30tkm service ein "Dieseladditive" beigemengt, um das einspritzsystem zu reinigen, wasser zu binden und den injektoren was gutes zu tun. und darüber hinaus dem kunden das geld aus der tasche zu ziehen. ich halte von einer regelmässigen 2T-Kur viel mehr, als alle 30tkm was reinzukippen was extrem teuer ist. Werde die Dieseladditivkur beim nächsten service abbestellen.

- nach etwa 10tkm nach fahrzeugübernahme meines BMW zeigt der motor ein kaltstart-schütteln (leicht unrunder motorlauf für 20sec.) sofern kein aral ultimate getankt wird. Seitdem ich aral ultimate tanke ist das verhalten nahezu verschwunden. Das ist kein Witz und kann auch von einem weiteren User hier im Forum mit dem gleichen motor bestätigt werden.

Da meine Frau einen Skoda Fabia II 1.6 TDI mit DPF bestellt hat, welcher wohl im Januar 2011 ins Haus kommt, wäre dies ebenso ein potenzieller Kadidat für die 2T-Kur.

Ich erhoffe mir eventuell bei meinem BMW das teure Aral Ultimate "absetzen" zu können, um parallel auf die 2T-Kur umzustellen.

Ich würde mir MEGUIN 20l TC Teilsynth. API TC, JASO FC, ISO L-EGC besorgen und mit 1:200 beginnen. Ich habe den Thread aufmerksam gelesen und den hinweis, C-Spez. Öle zu verwenden aufgenommen. Folgende Punkte sind mir noch unklar:
1) Ist das Öl für beide Fahrzeuge eurer meinung nach geeignet ?

2) Beide Fahrzeuge haben DPF (ohne Additiv) somit wie ich gelesen habe relativ unkritisch was 2T-Ölpanscherei angeht. Ich lese jedoch wenig berichte von Fahrzeugen der neuen CR-Generation (2000bar). Gibt es was dagegen spricht ?

3) Wie lange kann ich das Öl im kühlen Keller lagern ? Gibt es irgendwelche ablaufdaten 🙂 ?

4) Sind im Winterbetrieb irgendwelche einschränkungen bekannt (eher aussetzen / andere Mischungen ) ? -20°C sind u.U. keine Seltenheit

Danke für eure Meinungen

maDDog

Zitat:

Original geschrieben von maDDog325tds


1) Ist das Öl für beide Fahrzeuge eurer meinung nach geeignet ?

2) Beide Fahrzeuge haben DPF (ohne Additiv) somit wie ich gelesen habe relativ unkritisch was 2T-Ölpanscherei angeht. Ich lese jedoch wenig berichte von Fahrzeugen der neuen CR-Generation (2000bar). Gibt es was dagegen spricht ?

3) Wie lange kann ich das Öl im kühlen Keller lagern ? Gibt es irgendwelche ablaufdaten 🙂 ?

4) Sind im Winterbetrieb irgendwelche einschränkungen bekannt (eher aussetzen / andere Mischungen ) ? -20°C sind u.U. keine Seltenheit

ja

nein

nein (sofern du kein Erbstück daraus machen willst.)

nicht bekannt.

Hallo @maDDog, zunächst herzlich willkommen.

zu1.) Ja, es ist für ALLE Diesel, egal ob mit oder ohne DPF geeignet. Lediglich bei ADDITIV-DPF System ist die Dosierung sehr vorsichtig an zu gehen (mit allen 2tÖlen), da es eine Wechselwirkung zum ADDITIV geben kann.

zu2.) s.o. und es spricht nichts dagegen, im schlimmsten Fall hast Du keine Verbesserung. Mehr nicht.
Grundsätzlich ist das Verkokungs-Risiko durch die Beigabe minimiert.

zu3.) Im Keller völlig unproblematisch. Einige hier erwogen es in Blechkanister um zu füllen, damit weniger diffundieren kann. Ich halte das für keine gute Idee. Das Umfüllen als solches richtet dann mehr Schaden an, als es im Nachhinein an Nutzen bringen kann. Die Originalkanister halten sehr gut dicht, bei Kellertemperatur ist die Verdunstung an der Messbarkeitsgrenze.

zu4.) selbst bei 1:100 bestimmt die Kältefestigkeit der DK und nicht das beigemengte 2Töl, d.h., bei Deinen angestrebten 1:200 ist es wirklich kein Thema, seitens des Öls. Ansonsten wird im Feld nur von eher besserem Kaltlaufverhalten mit 2Töl berichtet, ich kann es aus eigener Erfahrung bestätigen.
Wenn Du Laternenparker bist, so kann (lediglich zur Erhöhung der Kältefestigkeit) tatsächlich "ultimate" helfen. Denn letztere Eigenschaft ist bei "ultimate" tatsächlich überragend. Alles andere, wie ruhigerer Lauf etc. ist sehr Motor abhängig und wird wird i.d.R. durch 2TÖl auch erreicht (wenn auch auf anderem Wege). Der Wagen meiner Frau lief auch mit ca. 1:30, bei extremer Kälte, problemlos (ein mehrfach beschriebenes Tankmissverständnis führte zu dem unfreiwilligen Extremtest).

vielen Dank für eure schnellen Rückmeldungen und die Aufnahme hier im Thread. Zur mobilen Aufbewahrung und portionsweise Dosierung habe ich an nachfolgendes gedacht.

http://www.liqui-moly.de/liquimoly/produktdb.nsf/id/d_5120.html

die Dose sollte gut wiederverschliessbar und dicht wiederverwendbar sein. Der Rüssel sollte aufgrund der ursprünglichen Bestimmung Diesel Additiv 🙂 auch für die 2T-Öl panscherei geeignet sein. Was haltet ihr davon ?

bye

maDDog

Wenn du dir deswegen extra so ne Dose anschaffen willst, dann kannst das tun...
Vielleicht ist der Rüssel ganz nützlich, wenn du ne Klappe im Tank hast...

Ich bin sowieso für die Einführung einer Art Nebenleitung an der Tankpistole, sodass sich Öl und Diesel direkt beim Einfüllvorgang mischen...😁

hehe das wär natürlich ideal ja 🙂

ja ich habe leider eine klappe an meinem BMW. Die dose wäre denk ich gut, da leckage durch weissblechbehältnis start minimiert.

was mir noch nicht ganz klar ist, bzw hier nicht ausführlich diskutiert wurde... ich lese immer wieder von 2T bei jedem tanken.
ich meine dazumals gelesen zu haben, dass jede 2. od. 3. tankfüllung ausreicht ?

bye

maDDog

Zitat:

Original geschrieben von maDDog325tds


vielen Dank für eure schnellen Rückmeldungen und die Aufnahme hier im Thread. Zur mobilen Aufbewahrung und portionsweise Dosierung habe ich an nachfolgendes gedacht.

http://www.liqui-moly.de/liquimoly/produktdb.nsf/id/d_5120.html

die Dose sollte gut wiederverschliessbar und dicht wiederverwendbar sein. Der Rüssel sollte aufgrund der ursprünglichen Bestimmung Diesel Additiv 🙂 auch für die 2T-Öl panscherei geeignet sein. Was haltet ihr davon ?

bye

maDDog

Hatte ich auch zu Anfangs, jedoch ist die Dose zur Wiederverwendung nicht empfehlenswert.

warum ?

der fehler liegt im system. vom rauf und runterschrauben des schnorchels sabbert man sich alles voll. Und die Befestigung vom verschraubbaren hals ist auch misserabel. - wie gesagt alles für den einweg zweck.

dann lieber eine Castrol Dose mit ausziehbarem hals, oder vergleichbar mit den Getriebeöl Plastikdosen...

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