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Omega B - Y32SE - Undichter Ölkühler oder Zylinderkopfdichtung?

Opel Omega B
Themenstarteram 7. März 2021 um 13:08

Hallo zusammen, kurze Frage: ich habe relativ viel Öl im Kühlwasser. Habe mir einen gebrauchten Ölkühler gekauft, dieser wurde vor meinen Augen sauber und Blank aus einem X30Xe Block ausgebaut, keine Anzeichen von Ölundichtigkeiten am Kühler. Diesen habe ich gestern in meinen Y32Se eingebaut. Ölspülung und frisches Öl gab es natürlich auch. Auf der Rückfahrt von der Werkstatt (50km) gab es dann die allseitsbekannte Meldung "Ölstand prüfen"... also ist der Ölkreis weiterhin mit dem Kühlkreis verbunden.

Problem beim Fahren ist das das Kühlsystem mit Öl vollgepackt wird und es oben am Ausgleichsbehälter wieder raus kommt. Oder der Kühlmittelschlauch rechts am Krümmer von der Schelle runtergedrückt wird.... war auch nicht so toll.

Ist es möglich das das jetzt über die Zylinderkopfdichtung drückt?

Liegen an der Dichtung die 2 Kreise so nah beisammen, das es eine Wechselwirkung geben kann? Oder ist vielleicht doch der neue alte Kühler einfach wieder undicht?

AU wurde bestanden vor 2 Wochen, da war das Problem bereits da. Habe keinen weißen und keinen blauen Rauch.

Was meint ihr? Wenn ich einen sauber ausgebauten Ölkühler bei mir einbaue, kann es ja eigentlich nur noch die Zylinderkopfdichtung sein oder?

Grüße

Öl im Kühlkreislauf Ölkühlerwanne
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38 Antworten

Die Ölkühler der Y V6 sind aus Edelstahl und gehen eigentlich eh selten kaputt. Von daher hast schon auf die schlechtere Alternative (Ölkühler vom X V6) umgerüstet. Eher macht man das umgekehrt.

Die nächste logische Schlussfolgerung hast Du schon richtig gemacht, wenn der Ölkühler ok ist bleibt eigentlich nur noch die ZKD, oder ein Riss im Kopf.

Einen gebrauchten Standard Ölkühler zu verbauen ist russisches Roulette.

Nicht alle Y-V6 haben übigens Edelstahl Ölkühler, da sind Serie auch nur die normalen verbaut worden.

In diesem Zusammenhang habe ich auch mal eine Frage zum Ölkühler beim Y32SE:

Ich möchte bald Zahnriemen und co am Motor machen. In diesem Zuge wollte ich auch den Ölkühler neu abdichten.

Dieser ist aber bei mir nicht undicht und macht auch sonst keine Probleme. Ich wollte diese Arbeit nur machen weil ich eh die Ansaugbrücke abnehme.

Ist das sinnvoll oder sollte man den unberührt lassen wenn alles dicht ist? Weil neue Dichtungen gibts ja von Elring keine mehr. Die schreiben Dirko HT Dichtmittel für die Abdichtung vor.

Themenstarteram 7. März 2021 um 18:35

Wenn dicht, dann dicht. Die Deckel dichtung ist nicht dafür bekannt, das sie undicht wird, viel eher der Kühler selbst, der im Kühlwasser badet. Lass alles so wie es ist. Mache lieber das Heizungsregelventil und die Kurbelwellentehäuseentlüftung, wenn die Brücke eh grad unten ist. Und den Ölkühlerdeckel bekommst nur raus wenn du die Leitungen am Ölfilter löst, was dich ein neues Ölfiltergehäuse kostet oder du sehr große gummidichtringe liegen hast.

Nun denn, bestell ich mal teile für die ZKD.. bleibt ja nichts. Krümmer ist dann wenigstens auch gleich dran.

Kennt jemand im PLZ 6 u. 7er Gebiet einen guten Motorbauer, zum planen und checken der Zylinderköpfe? Beim abdrücken der Ventile sollte ja ein Riss auffallen.

Noch eine Frage, welche Stehbolzen soll ich nehmen? Ich habe mal was von MB-Bolzen gelesen, das die besser halten. Kennt jemand die Teilenummer?

Zu den MB Bolzen nutz mal die Suchfunktion. Das wurde hier definitiv schon Mal thematisiert.

Ich würde zu erst sicher stellen, dass auch der neu verbaute Ölkühler wirklich ok ist. Öl im Kühlmittel ist schon eher auf den Ölkühler zurück zu führen. Sicherlich kann das auch bei der ZKD passieren, da drückt es aber eher Abgas ins Wasser und Wasser ins Öl. Zumal die Y V6 schon die Metalllagendichtung haben und da nicht so anfällig wie die X V6 sind. Was nicht bedeutet, sie kann trotzdem nicht kaputt gehen.

Zum Planen des Kopfes hab ich meine eigene Meinung. Ich hab meine ZKD im Lauf der 450tkm meines Motors schon 3 Mal gewechselt. Ein Planen des Kopfes war nie erforderlich. Auf Verzug prüfen reicht erst Mal völlig. Abdrücken würde ich ihn erst, wenn ich tatsächlich den Fehler nicht an der ZKD oder dem Ölkühler ausmachen kann. Auch der Block kann manchmal reißen, kann dann auch sowas zur Folge haben. Das wäre aber "worst Case".

Ich würde wirklich erst noch mal nach dem Ölkühler schauen. Es gibt den noch in UK für ca. 150,-€ oder hier:

https://www.ebay.de/.../252444063978?...

https://www.ebay.de/.../263190690248?...

BlackFlo,

Bei Öl im Kühlwasser kannst Du das Kühlsystem

sehr,sehr oft Spülen,

Bei den Minus Temperaturen nicht gerade prickelnd .

Spülen heißt bei mir-

-Reinigungsmittel einfüllen mit Wasser

Motor heiß Fahren

-Kühlwasserschlauch unten runtergehen,

( der Ablaßhahn hat keine Strömungsenergie um

das verbliebene Öl mit dem Wasser rauszureißen)

Warmes Wasder nochmal hinterher einfüllen

-Wasserschlauch anbauen und

Motor wieder heiß fahren

-Kühlwasserschlauch unten wieder runtergehen

Das Prozedere kann 3 bis 4 Spülvorgänge erfordern !

KODI oder ZK halze ich für Ausgeschlosden,

Da würde dein Ölstand am Meßstab ansteigen !

Mfg

Warum drückst du den Ölkühler nicht einfach ab ?dann haste Gewissheit.

AEG

Themenstarteram 9. März 2021 um 8:50

Hi zusammen,

@AEG: manchmal öffnet sich ein Leck im Kühler erst bei Hitzeverzug, daher ist ein abdrücken im kalten Zustand 50/50. Noch dazu habe ich ihn leider schon entsorgt. Würde ihn auch nicht mehr einbauen, eher für 150€ bei Saab einkaufen.

@Andy: das hört sich gut an, denke so kann man Kostengünstig die ZKD machen. Dann besorge ich mir mal ein Haarlinieal.

Rosi: einmal ist bereits gespült. Leider ist es echt sau kalt, aber ich habe noch das Glück einen weiteren Omega zum fahren zu haben, daher steht der 32er halt momentan viel.

Aber so lange die Flüssigkeitsspiegel so variieren, lohnt sich ein Spülen noch nicht.

Ich habe gestern mal alles wieder aufgefüllt, 0,75 Öl und 1,5 Kühlwasser. Bin 100km gefahren und siehe da heute morgen passten beide Stände... entweder die Reparatur war erfolgreich und ich habe in geistiger Umnachtung alle Flüssigkeiten aufgefüllt oder keine Ahnung - werd wohl nochmal 100-200km abspulen gehen. Vor dem Tausch des Ölkühlers hat es 0,5L auf 20km ins Kühlwasser gedrückt...

Ich werde berichten.

Moin BF

Wenn ich einen undichten Ölkphlet am Zruck habe,

Spülen ich in der Tegel mindestens 4 mal !

Dazu kommen dann noch beide dicken Kühlwasserschlauche vom Motor zum Kühler.

Bei den beiden fetten Schläuchen ist es nur

Eine Frage der Zeit,wann die Platzen !

Gummi mag kein Öl !

Der Rest an Schläuchen je nach Bedarf.

Mein Sohn hatte beim Vectra A Turbo nicht auf

mich gehört,wegen Wasserschläuchen Wechseln,

Der Stand dann jeden 3ten Tag da und hat Schläuche gewechselt,alle geplatzt !

Grund war der ZK beim C20LET,

der bekanntlich innen Reißt und dann hat man

Öl im Wassrr !

Mfg

Wenn Du nur ein Mal gespült hast, wird das wie Rosi schon schrieb kaum reichen. Das Öl verteilt sich ja schön im System und hängt dann ja auch noch im Heizungswärmetauscher, Kühler...und...und...und.

Da wird dann wohl wirklich nur noch Öl im System sein und die Reparatur erfolgreich.

Da wirst noch einige Zeit den Schmod drin haben. Richtig spülen geht eh nur mit ausgebauten Thermostat.

Bei mir war vom Vorbesitzer Kühlerdicht im System. Da hab gefühlt 50 Mal gespült und immer wieder das Kühlmittel getauscht. Inkl. mit Tabs laufen lassen und so. Nach gut nem halben Jahr war dann das Kühlmittel einigermaßen von dem Zeug befreit. Ich denke Öl verhält sich da nicht anders.

Bei einem besonders hartnäckig verschmutzten Motor (nach Öl-WT Defekt) der selbst nach einer Reinigung mit Geschirrspültabs, weder eine zufriedenstellende funktionierende Heizung noch eine stabile Betriebstemperatur hatte, habe ich ziemlich ratlos dann folgendes gemacht.

Als erstes das Kühlmittel abgelassen.

Kam relativ klar mit kleinen Fettblasen raus.

Dann habe ich pures Wasser aufgefüllt und mal zwei Flaschen Bref-Power-Entfetter ins saubere Kühlwasser gegossen.

Da kam selbst nach den zuvor ja schon gemachten zwei Durchläufen, mit Geschirrspülmittel-Tabs, noch mal so eine Dreckbrühe raus, das ich es kaum glauben konnte.

Habe es danach nochmal gemacht nur um es genauer zu prüfen, aber danach war alles sauber.

Mit klarem Wasser gespült, dann noch mal einen Tage gefahren.

Danach habe ich mir über Nacht überlegt, da die Heizung eh nicht besonders war, die gleiche Prozedur auch noch mal mit Bref-Power-Entkalker zu machen. Und siehe da, die Brühe war wieder extrem, aber diesmal nur milchig verschmutzt.

Beim abermals durchgeführten zweiten Durchlauf war dann hierbei ebenfalls auch alles wieder klar.

Und man glaubt es kaum, die Heizung ging danach wie neu und die Temperaturanzeige war anschließend auch wie auf 90° festgenagelt stabil.

Es ist wirklich einen Versuch wert.

Für ca.20€ Geldeinsatz und na über den Daumen ca. 4 Stunden Arbeit, wie ich fand, ein tolles Ergebnis.

Tolle Sache find ich das so ne Kühlkreislauf Spülung. Muss ich unbedingt auch mal machen. Kann bestimmt nix schaden.

 

Das Kühlmittel sollte man eh alle drei Jahre neu machen. Ich glaube das war sogar im Inspektionsplan so vorgegeben. Gemacht hat es nur keiner. Meist ist das seit Jahrzehnten drin und schon braun wie...............

Alle 4 Jahre mit dem ZR+Wapu-Satz reicht wohl auch und macht sogar Sinn. :)

Grüße

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