Omega B - FL - V6 - Brummen & dröhnen,.. woher ?

Opel Omega B

Hallo Leute,

Und zwar handelt es sich um einen Omega B FL 2.5 V6 Handschaltung.

Zum Problem:

Nacb Motoraustausch brummt / dröhnt das Auto bei gewissen Geschwindigkeiten und Drehzahlen.

Folgende Phänomene sind feststellbar:
-Brummen zwischen 70-110 kmh dauerhaft vorhanden, egal welcher Gang, egal ob eingekuppelt oder ohne eingelegten Gang
-Brummen bei 2.500 Umdrehungen im 2ten, 3ten und 5ten Gang. Dieses brummen ist aber durch leichtes Drücken der Kupplung zu beseitigen (unterschiedliche Spannung?!?)

Folgendes Wurde bereits ausgetauscht um das Brummen zu beseitigen:
-Kupplung
-Hadryscheibe
-Mittellager Kardanwelle
-Austauschgetriebe
-neues Fetten der Gelenke der Atws
-Reinifen des Diffs inkl neuem Öl
Tausch ZMS

Brummen nach Tausch immernoch sehr hartnäckig vorhanden 🙁

Folgendes liegt jetzt aktuell im Verdacht:
Vor zwei Tagen haben wir den Wagen mit eingelegtem Gang auf der Bühne laufen lassen, jetzt ist zu erkennen dass der vordere Bereich der Kardanwelle leicht unrund läuft. Kann es daran liegen? Wurde eventuell von der Werkstatt versehentlich die welle nicht mehr in gleicher Position zusammengesteckt und hat jetzt eine Unwucht?! Die Werkstatt die mir den Motor getauscht hat hat mich übers ohr gezogen, mit denen habe ich keinen Kontakt mehr.

Bin über jeden Tipp dankbar da ich langsam mit dem Auto am verzweifeln bin ich aber ziemlich an dem Wagen hänge und den nicht verkaufen bzw schlachten möchte.

Viele Grüße Johannes Wehrer

39 Antworten

Oder das Mittellager ???

Er dürfte das Gewicht am Getriebe meinen. Der eine sagt so, der andere so... Bei meinen beiden A hab ich die weggelassen, passt.

Gibt die verrücktesten Sachen. Im Verein haben wir jetzt einen X30XE Caravan, MT übernommen. Da wurde das Getriebe quasi nur noch vom Kardan gehalten. Die beiden hinteren Schrauben am Rahmen waren in Prinzip nur noch gesteckt. Die Gewinde völlig weg gerostet.

Nein ich meine nicht die Hardyscheibe 😁 die sind natürlich drin . Ich meine den Schwingungstilger der in Nähe des Getriebes sitzt. Der wird glaub zwischen Getriebe und Hardyscheibe geschraubt. Aber wenn der Weg bleiben kann dann bleibt der draus. Verändert auf jeden Fall nix am brummen da ich ein kurzes Stück mal ohne gefahren bin

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Soo, Kardanwelle ist gewechselt, neues Mittellager ist auf eingebaut. Vibration/Dröhnen leider immernoch vorhanden.

Aber die Welle eiert jetzt nicht mehr sichtbar?
Dann bist Du ja schonmal einen Schritt weiter.

Du hast anfangs geschrieben, das Dröhnen hätte nach einem Motortausch angefangen.
Da kann natürlich was verspannt eingebaut worden sein.
Einfache Methode: Die Muttern der Motorlager zum Lagerbock lockern, kurz laufen lassen, wieder festziehen.

Noch ein Gedanke: Motorhalter können verkehrt herum eingebaut werden, oder nicht genau passen. Ebenso Positionen der Motorlager auf der Vorderachse, dito bei der hinteren Traverse vom Getriebe.

Wieviele verschiedene Motorhalter es beim Omega gab, und wie ähnlich sie sich sind- weiss ich nicht, ließe sich aber ja herausfinden.

Zu Zeiten von Commodore, Rekord und Ascona jedenfalls habe ich damals schon manch seltsames Misch-Masch gesehen- wie sagt Rosi doch immer so schön: "Opel ist wie Lego"

Zitat:

@spiegelchris schrieb am 5. September 2020 um 09:47:23 Uhr:


Noch ein Gedanke: Motorhalter können verkehrt herum eingebaut werden, oder nicht genau passen. Ebenso Positionen der Motorlager auf der Vorderachse, dito bei der hinteren Traverse vom Getriebe.

Die Halterungen kann man eigentlich nicht verkehrt herum einbauen. Einzig die die Quertraverse auf der der Getriebehalter festgeschraubt wird, kann man um 180° verdreht einbauen. Allerdings muss man da beim V6 schon ganz schön drücken, damit man die Schrauben reinbekommt. Man muss also schon fast Gewalt anwenden. Da steht der Motor/Getriebeblock aber schief. Brummen tut dann aber nix.

Hatte ich beim Umbau damals auf den V6 auch, da die Traverse vom R4 etwas anders ist.

Da wohl das Getriebe, die Kupplung und das ZMS wohl schon getauscht worden sind, tippe ich noch auf das Diff. Das mit den Gängen spräche eigentlich für das Getriebe, da der 4. ja die Drehzahl 1:1 vom Eingang zum Ausgang gibt.

Diesen Schwingungsdämpfer am Getriebeflansch der Kardanwelle gab's nur bei den Sechsendern. Bin jetzt schon Ewigkeiten ohne gefahren, da man das Ding nirgends bekommt. Jetzt beim neuen gebrauchten R28 Getriebe, was ich bekommen habe, war es jetzt mit dran. Nächste Woche werde ich das Getriebe mal wieder tauschen. Ich habe allerdings ein Ruckeln beim Anfahren, was vom Getriebe her kommt. Brummen tut nix.

VG

Die Welle scheint ruhiger zu laufen, ich vermute aber dass die gebrauchte auch nen leichten Drücker weg hat da jetzt ab 60 kmh zusätzliche Vibrationen dazu gekommen sind die zu 100% von der Welle kommen. Das heißt erstmal alte Welle wieder rein, und ich versuche mal das mit den Motorlagern. Das kann schon gut möglich sein dass die Verbrecherwerkstatt den Motor und Spannung eigeaut hat

Guten Morgen, ich werde heute das mit dem Motorlager Mal testen, hat von euch noch jemand Tipps was ich direkt noch prüfen könnte wenn der Wagen schon auf der Bühne steht? 🙂

Alle Silentlager vom Motor über Getriebe bis zur HA und zum Diff sind zu prüfen.
Mit einem Getriebeheber und/oder Montierhebel dabei auch die Last aus den Lagern nehmen, um eventuell unsichtbare Risse aufzudecken

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