ohne Abgleichstecker fahren trotz Super 95 ROZ!?

Mercedes C-Klasse W202

Hallo, hat jemand schon die Erdfahrung gemacht ohne Abgleichstecker zu fahren und trotzdem die ganze Zeit Super 95 getankt? Wie verhält sich der Motor?

Gruss Hannes

Beste Antwort im Thema

@Mercedeselli 
Meinst du das liest und versteht jemand? 😁 
Warscheinlich die wenigsten, oder keiner. 😁

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Zitat:

Original geschrieben von C200-Hannes


Hallo, hat jemand schon die Erdfahrung gemacht ohne Abgleichstecker zu fahren und trotzdem die ganze Zeit Super 95 getankt? Wie verhält sich der Motor?

Gruss Hannes

Was für ein Auto hast du? Baujahr?

Wie soll sich der Motor verhalten Benzin ist Benzin nur die Oktanzahl

ist unterschiedlich,der motor wird deswegen keinen schaden nehmen.

c-200 Bj.95 Benziner

Zitat:

Original geschrieben von stern07



Zitat:

Original geschrieben von C200-Hannes


Hallo, hat jemand schon die Erdfahrung gemacht ohne Abgleichstecker zu fahren und trotzdem die ganze Zeit Super 95 getankt? Wie verhält sich der Motor?

Gruss Hannes

Was für ein Auto hast du? Baujahr?
Wie soll sich der Motor verhalten Benzin ist Benzin nur die Oktanzahl
ist unterschiedlich,der motor wird deswegen keinen schaden nehmen.

Benzin ist Benzin. ALTER.............etwas duemmeres habe ich in meinem

Ganzen leben nicht gehoert.....

Super 95 ist doch Standard... von daher verstehe ich den Zweck der Fragestellung auch nicht 100%ig. Andererseits - der Abgleichstecker hat ja gewisse Voreinstellungen, und wie das Verhalten ganz ohne ist bzw. was dann für Werte vom MSG angenommen werden, ist mir auch nicht bekannt.

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von _RGTech


Super 95 ist doch Standard... von daher verstehe ich den Zweck der Fragestellung auch nicht 100%ig. Andererseits - der Abgleichstecker hat ja gewisse Voreinstellungen, und wie das Verhalten ganz ohne ist bzw. was dann für Werte vom MSG angenommen werden, ist mir auch nicht bekannt.

Korrigiere mich wenn meine Antwort falsch ist .Der Abgleichstecker dient dazu die oktanzahl des Benzines festzulegen,ob du mit 95 oder mit 91 oktan fährst,das ist die Aufgabe des Steckers,und für Mercedeselli darin liegt der einzige Unterschied des Benzines

Ja, nee, der Abgleichstecker beeinflusst den Zündzeitpunkt und siehe FAQ hat er auch noch einen gewissen Einfluss auf die Gemischbildung. Dieser Stecker sorgt u.a. dafür, dass MB die Fzg. in die ganze Welt, bezogen auf das Klima -vom Pol zur Sahara- und bezogen auf die Benzinqualität -von Absurdistan bis Mitteleuropa- verkaufen konnte, ohne die Motorsteuergeräte für den Einsatzort aufwendig um zu programmieren.
Da wäre es in der Tat auch mal interessant, warum der TE ohne den Stecker fahren will. "Tut das denn not?"

Zitat:

Original geschrieben von stern07


Korrigiere mich wenn meine Antwort falsch ist .Der Abgleichstecker dient dazu die oktanzahl des Benzines festzulegen,ob du mit 95 oder mit 91 oktan fährst,das ist die Aufgabe des Steckers

Beinahe:

Zitat:

Über den Abgleichstecker wird in die Motorsteuerung eingegriffen, und das System an den Kraftstoff angepasst.

http://archiv.mb124.de/archiv/Abgleichstecker_EZL_/_KE

(das ist jetzt nicht für den M111 gedacht, aber der Hintergrund ist ja der selbe):

Zitat:

Bei den sieben Rasten entspricht meist die Stellung 1 dem Widerstandswert unendlich (Unterbrechung)

-> Abgleichstecker abgezogen ist auch "kein Durchgang", und wenn ich die Tabelle richtig interpretiere bedeutet das, er läuft wie Stellung 1 = Original.

Da ein C200 werkseitig (Grundeinstellung) auf Super 95 ausgelegt ist, müsste er ohne Abgleichstecker folglich genauso fahren wie jeder andere C200 auch.

Außer natürlich die Systematik wurde für den PMS-gesteuerten M111 geändert - was nicht ganz unwahrscheinlich ist, da in den FAQ verschiedene Stecker anstatt Stellungen erwähnt werden 😉

Zitat:

Original geschrieben von _RGTech



Zitat:

Original geschrieben von stern07


Korrigiere mich wenn meine Antwort falsch ist .Der Abgleichstecker dient dazu die oktanzahl des Benzines festzulegen,ob du mit 95 oder mit 91 oktan fährst,das ist die Aufgabe des Steckers
Beinahe:

Zitat:

Original geschrieben von _RGTech



Zitat:

Über den Abgleichstecker wird in die Motorsteuerung eingegriffen, und das System an den Kraftstoff angepasst.

http://archiv.mb124.de/archiv/Abgleichstecker_EZL_/_KE (das ist jetzt nicht für den M111 gedacht, aber der Hintergrund ist ja der selbe):

Zitat:

Original geschrieben von _RGTech



Zitat:

Bei den sieben Rasten entspricht meist die Stellung 1 dem Widerstandswert unendlich (Unterbrechung)

-> Abgleichstecker abgezogen ist auch kein Durchgang, und wenn ich die Tabelle richtig interpretiere bedeutet das, er läuft wie Original.
Da ein C200 werkseitig (Grundeinstellung) auf Super 95 ausgelegt ist, müsste er ohne Abgleichstecker folglich genauso fahren wie jeder andere C200 auch.

Außer natürlich die Systematik wurde für den PMS-gesteuerten M111 geändert - wovon man wohl ausgehen kann, da in den FAQ verschiedene Stecker anstatt Stellungen erwähnt werden 😉

Super erklärt ,ich danke dir!!

Die Abgleichstecker bei den kleinen M111-Motoren haben nur einen Widerstand eingebettet. Wenn Du das Steuergerät umprogrammieren musst/willst, brauchst Du einen anderen Stecker. Ein wenig hat sich also zur Systematik beim W124/W201 geändert. Die sieben Stellungen des einen Steckers Sind im Übergang zu den M111ern auf sieben Stecker geändert worden.
Die Einstellungen sind sicherlich geblieben.

Hallo RGtech, der Stecker kann die Oktanzahl des Benzin
nicht festlegen. Da hast du dich leider verkehrt ausgedrückt.
Der Stecker wird auf eine bestimmte Oktanzahl eingestellt.
So muß es richtig heißen. 91 oder 95 Okt.
Aber wir wissen ja was du meinst. Ist auch nicht böse gemeint.
Benzin mit 95 Okt. bleibt 95 Okt. da kann der Stecker auch nichts ändern.

Gruß RollyHH

Hey Rolly, genaugenommen habe ich beides nicht behauptet (das war stern07, seh ich gerade). Sondern dass der Zündzeitpunkt verstellt wird - was für andere Spritsorten eben besser passen kann.
Und im Nebensatz noch, dass Super 95 beim C200 als Standard vorausgesetzt wird und daher ein abgezogener Stecker - WENN beim W202 weiterhin wie zuvor "unendlicher Widerstand = Normalstellung" gilt - eben genau dafür einstellt.

Da es in Europa aber kaum noch echte 91ROZ Sorten zu kaufen gibt, dürfte das hier ohnehin egal sein.

Es kann ja nichts passieren, auch wenn 91 Okt. eingestellt ist.
Der läuft mit Spätzündung genau so gut mit 95 Okt.
Nur umgedreht wäre schlecht für den Motor, auf 95 Okt. eingest.
und dann 91 Okt. Benzin fahren, das kann zum Motorschaden führen.
Aber wir wissen ja alle was gemeint ist.
Jo RGTech du warst unschuldig, sorry

Gruß RollyHH

Ich sage nur Klopffestigkeit

Motorenbenzin ist ein komplexes Gemisch aus über 100[5] verschiedenen, überwiegend leichten Kohlenwasserstoffen, deren Siedebereich zwischen dem von Butan und Kerosin/Petroleum liegt. Es wird hauptsächlich aus veredelten Komponenten aus der Erdölraffination hergestellt und als Kraftstoff eingesetzt.

Motorenbenzin wird (meist zu „Benzin“ abgekürzt) oft ungenau auch Ottokraftstoff genannt, obwohl es auch andere, heute jedoch selten verwendete Ottokraftstoffe gibt. Daneben finden geringe Mengen Motorbenzin auch als Brennstoff Verwendung (Benzin-Campingkocher).

Inhaltsverzeichnis ]
1 Etymologische Herkunft/Begriff
2 Sorten von Motorenbenzin
3 Herstellung
3.1 Additive
3.2 Verbleites Benzin
3.3 Synthetisches Benzin
4 Spezifikationen
4.1 Zapfsäulenaufkleber
5 Verbrauch
6 Preise
6.1 Steuern
6.2 Benzinpreisentwicklung im europäischen Vergleich
7 Löschen eines Benzinfeuers
8 Siehe auch
9 Weblinks
10 Einzelnachweise

Etymologische Herkunft/Begriff Der ursprüngliche Name stammt von dem arabischen Wort von Benzoeharz, luban dschawi – „Weihrauch aus Java“. Dieser Begriff gelangte durch arabische Handelsbeziehungen mit Katalonien nach Europa. Mit dem Wegfall der ersten Silbe und der Änderung des ersten a zu e entstand im Italienischen benjuì, im Mittellateinischen benzoë, woraus sich das deutsche Wort Benzol entwickelte.

1825 entdeckte Faraday die später Benzol genannte Verbindung in geleerten Gasflaschen, er nannte sie damals bicarbure d’hydrogène, bevor sie von Eilhard Mitscherlich in Benzin umbenannt wurde. Er bezeichnete damit allerdings unser heutiges Benzol. Mitscherlich benannte den Stoff nach dem von ihm benutzten Ausgangsstoff, dem Benzoeharz. Die Zuordnung zu unserem heutigen Benzin geschah durch Justus von Liebig.

Die Bezeichnung Benzin steht demnach nicht, wie teilweise irrtümlich angenommen wird, in Zusammenhang mit dem Motorenbauer Carl Benz.

Sorten von Motorenbenzin Es gibt verschiedene Sorten von Benzinen, die sich in ihrer Klopffestigkeit und zur Erreichung derer auch in der Art der Gemisch-Zusammensetzung der Kohlenwasserstoffe unterscheiden.

Normalbenzin (ROZ 91) (In der Schweiz, Spanien, Schweden und anderen Ländern nicht erhältlich, in Deutschland inzwischen häufig vom Markt genommen)
ROZ 95 unter den folgenden Begriffen:
Super (Deutschland, Österreich)
Bleifrei 95 (Schweiz)
Sans Plomb 95 (Frankreich, Schweiz)
Eurosuper
ROZ 98 unter den folgenden Begriffen:
Super plus (Deutschland, Österreich, teilweise Schweiz)
Bleifrei 98 (Schweiz)
Sans Plomb 98 (Frankreich, Schweiz)
BP Ultimate bleifrei 98 (Schweiz, mind. ROZ 98), BP Ultimate Super 95 (Österreich, ROZ 98,4)
Als Sorte bisher nicht normierte 100-Oktan-Benzine unter anderem unter folgenden Markenbezeichnungen:
Shell V-Power Racing,
Aral Ultimate 100 (Deutschland) oder
OMV Super 100 (Österreich)
Die PKW-Hersteller schreiben für ihre Motoren eine Mindestoktanzahl vor; bei Sorten mit niedrigerer Oktanzahl können durch Klopfen Schäden auftreten bzw. kann sich der Motor mit Hilfe des Klopfsensors in gewissen Grenzen durch Verstellung des Zündzeitpunktes unter geringfügigem Leistungsverlust darauf einstellen. Bei Sorten mit höherer Oktanzahl kann dementsprechend eine geringfügige Leistungserhöhung erfolgen. Da die Verstellgrenze herstellerbedingt meistens für die in der Bedienungsanleitung angegebene Oktanzahl vorgegeben ist, können viele Motoren die 100-Oktan-Benzine nicht voll ausnutzen.[6].

In Deutschland wurde seit November 2007 der Preis des Normalbenzins an das Superbenzin angeglichen. Vertreter von Automobilclubs äußerten die Vermutung, dass die Mineralölunternehmen mittelfristig Normal abschaffen wollten, um mehr Erlöse und weniger Kosten zu haben, was 2007 von Mineralölunternehmen noch als unbegründet zurückgewiesen wurde.[7][8] Mitte September 2008 nahm Shell als erster großer Mineralölkonzern das Normalbenzin komplett aus seinem Angebot, da es kaum noch gekauft würde.[9]

Außer der Unterscheidung nach Klopffestigkeit gibt es noch die Unterscheidung in Sommerbenzin und Winterbenzin (siehe unten, Herstellung).

Herstellung Die Hauptbestandteile des Benzins sind vorwiegend Alkane, Alkene, Cycloalkane und aromatische Kohlenwasserstoffe mit 4 bis 10 Kohlenstoff-Atomen pro Molekül und einem Siedebereich zwischen 25 °C und ~210 °C. Daneben werden in das Roh-Benzin noch diverse Ether (wie MTBE, ETBE) und Alkohole (Ethanol, sehr selten noch Methanol) eingeblendet. Die Ether bzw. das Ethanol erhöhen die Klopffestigkeit des fertigen Benzins.

Die Kohlenwasserstoffe werden im ersten Schritt durch fraktionierte Destillation aus Erdöl gewonnen. Nach ggf. mehreren Veredelungsschritten erhält man folgende (zumeist entschwefelte) Komponenten[10] (Auswahl):

Butan (ROZ~90)
Isopentan (ROZ~91)
Isohexangemische (ROZ~90)
Petrolether (Siedebereich 25–65 °C, C5–C6, ROZ~72)
Isomerat (Siedebereich 25–65 °C, C5–C6, isomerisierter Petrolether, ROZ~80)
Leichtbenzin (Siedebereich 25–80 °C, C5–C7, ROZ~70)
Reformatkomponenten (hocharomatische Schnitte 100–210 °C, C7–C10, ROZ~115)
Alkylat (C8-Isomeratmischung, ROZ~95)
Polymer-Benzin (C8-Isomeratmischung, ROZ~100)
MTBE (ROZ~119)
ETBE (hergestellt aus Bio-Ethanol, ROZ~120)
Ethanol (Bio, ROZ~104)
Schwere Komponenten (C7-C9) des Pyrolysebenzins (hocharomatische Schnitte 100–190 °C, C7–C9, ROZ~115)
CC-(Leicht-) Benzin aus dem Cat Cracker (FCC, siehe: Cracken, ROZ~93)
Natürlich wird in einer bestimmten Raffinerie nur eine kleine Auswahl dieser Komponenten hergestellt. Ether und Ethanol werden meist zugekauft.

Die Komponenten werden (meist) separat in Tanks gelagert und von dort über eine sogenannte Blending-Station zur Fertigware aufgemischt. Je nach Sorte unterscheiden sich die Mischungsverhältnisse (siehe Blenden). Z. B. werden in hochoktanige Sorten auch verstärkt hochoktanige Komponenten zugemischt. Einige Spezifikation (DVPE, E70) variieren in Abhängigkeit von der Jahreszeit. Es wird zwischen Sommer-, Übergangs- und Winterware[2] unterschieden. Um im Sommer der Dampfblasenbildung vorzubeugen, werden weniger leichtsiedende Anteile (Butan, Isopentan) im Blend verwendet. Ein Anteil von mehr leichtsiedenden Bestandteilen im Winterbenzin erleichtert dagegen den Kaltstart.

Neben der wichtigsten Qualität Oktanzahl (ROZ und MOZ) haben folgende Spezifikationen[2] (s.u.) wesentlichen Einfluss auf den Blend:

DVPE (Dry Vapor Pressure Equivalent: Dampfdruck bei 38 °C)
E70 (Vol%, die bei 70 °C verdampft sind)
E100 (Vol%, die bei 100 °C verdampft sind)
E150 (Vol%, die bei 150 °C verdampft sind)
Vapour Lock Index (Indexfunktion, nur in der Übergangszeit)
Dichte
Olefinanteil (Vol%)
Aromatenanteil (Vol%)
Sauerstoffanteil (Gew%)
Der Blend muss möglichst ökonomisch gestaltet werden, d. h. ROZ oder MOZ, DVPE und Aromatenanteil sollten möglichst "angefahren" werden. Natürlich sind solche Kriterien von Raffinerie zu Raffinerie verschieden. Auch die Preisstruktur des Produktumfeldes (Jet-Preis, MTBE-Preis, Naphtha-Preis) beeinflusst die Blendingstrategie.

Additive Der Grundkraftstoff unterscheidet sich bei den verschiedenen Mineralölkonzernen nicht, er stammt häufig sogar aus derselben Raffinerie. Ihm wird, meist durch eine sogenannte "Endpunktdosierung" direkt vor der Tankwagenverladung, ein Additivpaket beigemischt, das spezifisch für den jeweils belieferten Konzern ist. Zu diesen Additiven gehören Oxidationsinhibitoren, Korrosionsschutzmittel, Detergentien (Schutz vor Ablagerungen im Einspritzsystem) und Vergaservereisungs-Inhibitoren.

In Deutschland wurden 2007 ca 24,3 Millionen Tonnen Motorenbenzin hergestellt[11].

Verbleites Benzin Seit 2000 ist verbleites Motorenbenzin in der EU verboten (siehe Entwicklung der Ottokraftstoffe). Lediglich Flugbenzin darf noch verbleit werden. Der Zusatz „bleifrei“ wird in den Sortenbezeichnungen aber noch mitgeführt.

Synthetisches Benzin Benzin wurde in Deutschland seit den 1920er Jahren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wegen Erdölmangels auch durch Kohleverflüssigung aus Kohle gewonnen (Synthetisches Benzin). Der hohe Energieaufwand und der hohe CO2-Ausstoß machen das Verfahren heute meist unwirtschaftlich, wenn billigeres Erdgas oder Erdöl zur Verfügung steht. Jedoch werden auch heute noch in Südafrika solche Anlagen betrieben und weitere in der Welt geplant (siehe Kohleverflüssigung – Anwendungen in der Gegenwart).

Spezifikationen Die wichtigsten Benzinarten sind in der Norm EN 228 (siehe Kasten rechts) festgelegt[12].

DIN EN 228
Bereich Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge
Titel Unverbleite Ottokraftstoffe – Anforderungen und Prüfverfahren
Kurzbeschreibung: Festlegungen zu Mindestanforderungen und Prüfungen an Ottokraftstoff
Letzte Ausgabe 11.2008
ISO -

Neben der (Mindest-)Oktanzahl (siehe Infobox) sind noch folgende wichtige Spezifikationen zu erfüllen:

Dichte: 0,720–0,775 kg/L (15 °C)[2]
DVPE: 45–60 kPa (Sommer), bzw. 60–90 kPa (Winter)[2]
Aromaten: max. 35 Vol.-%[2]
Olefine: max. 18 Vol.-% bei Super(Plus), Normalbenzin; max. 21 Vol.-%[2]
Benzol: max. 1 Vol.-%[2]
Schwefel: max. 10 mg/kg[2]
Sauerstoff: max. 2,7 Masse-%[2]
E70: 20–48 (Sommer)/ 20–50 (Winter) Vol.-%[2]
E100: 46–71 Vol.-%[2]
E150: min 75 Vol.-%[2]
Vapour Lock Index: max 1150 (nur in der Übergangszeit)[2]
C5+-Etheranteil: max 15 Vol.-%[2]
Ethanolanteil: max 5 Vol.-%[2]
Zapfsäulenaufkleber [Bearbeiten]
Laut 10. BImSchV §7 sind im geschäftlichen Verkehr die gewährleisteten Qualitäten an den Zapfsäulen (oder sonstwo an der Tankstelle) deutlich sichtbar zu machen. In Deutschland findet man deshalb an allen Benzin-Zapfsäulen die in der 10.BImSchV (Anlage 1a-c) geforderten runden Aufkleber mit dem Text:

Normal schwefelfrei (ROZ 91)
Super schwefelfrei (ROZ 95)
Super plus schwefelfrei (ROZ 98, sowie alle Ultimate- und V-Power-Sorten).
Verbrauch [Bearbeiten]
In Deutschland wurden 2007 ca 21,3 Millionen Tonnen Motorenbenzin verbraucht[11][13] (davon 5,6 Millionen Tonnen Normalbenzin). Der Produktionsüberschuss (s. o., Herstellung) wird exportiert (vorwiegend Schweiz und USA).

Preise Die Preise für Motorenbenzin (Handelsbezeichnung: Regular=ROZ 91, Premium=ROZ 95, Premium Plus=ROZ 98) orientieren sich am Rotterdamer Markt. Benzin wird in US-Dollar je 1.000 kg (US-$/t) gehandelt. Verschiedene Publikationsorgane berichten (zum Teil täglich) über aktuelle Handelspreise und Volumina[14][15][16]. Die im Handel verwendete Referenzdichte (um den Preis einer aktuellen Charge mit einer gegebenen Dichte in Relation zu der Notierung zu setzen) ist 0,745 kg/dm³ für Regular und 0,755 kg/dm³ für alle Premiumsorten. Weiterhin müssen noch Transportkosten und Marge des Kraftstoffhandels berücksichtigt werden (siehe auch: [16]).

Steuern
Preistrend von Normalbenzin. 1991 bis 2008. Preise an der Tankstelle (vorwiegend östliches Deutschland) und als Mittelwert über 50 EinzelpreiseZusätzlich zu den oben genannten Preisbeiträgen kommen noch Steuern und Abgaben.

In Deutschland[17] gehören dazu die Umlage für die Beiträge zum Erdölbevorratungsverband mit ca. 4,10 €/1000 dm³, die Energiesteuer[18] von 654,50 €/1000 dm³ (Schwefelanteil: 10 ppm) und – auf die Summe aller aufgeführten Preisbeiträge – 19 % Mehrwertsteuer. Daraus allein ergibt sich unabhängig vom Verkaufspreis bereits ein Steueranteil von ca. 0,78 € je Liter Ottokraftstoff, zu dem dann noch der auf den Nettopreis entfallende Mehrwertsteueranteil hinzuzurechnen ist.[19] Bei einem Verkaufspreis von zum Beispiel 1,40 € beträgt deswegen die gesamte Steuerbelastung 0,88213 €.

Zum Vergleich: Der Steueranteil für Dieselkraftstoff mit einem Schwefelanteil von 10 ppm beträgt 470,40 €/1000 dm³, daraus ergibt sich unabhängig vom Verkaufspreis bereits ein Steueranteil von ca. 0,56 € je Liter Dieselkraftstoff, zu dem ebenfalls der auf den Nettopreis entfallende Mehrwertsteueranteil hinzukommt.

In der Schweiz kommen die Kosten für die Mineralölsteuer, für den Klimarappen, die Importgebühr für Pflichtlager und die Mehrwertsteuer hinzu[20].

Benzinpreisentwicklung im europäischen Vergleich [Bearbeiten]

Um Verbraucherpreisindex bereinigte Entwicklung der Kraftstoffpreise in Deutschland seit 1950 mit Referenzjahr 2000
Benzinpreis nominal im Jahresdurchschnitt in der Schweiz 1970–2009
Benzinpreis nominal im Monatsdurchschnitt in der Schweiz Januar 1994–Februar 2010Benzinpreise in Euro/Liter für Bleifrei 95 Oktan in deutschsprachigen Gebieten und den umliegenden Ländern, nach Erhebung des Touring Club Schweiz[21]:

Land
Dez. 2004
Mai 2005
Juli 2007
April 2008
Jan 2009
Mär 2010

Belgien 1,10 1,24 1,41 1,50 1,11 1,35
Dänemark 1,26 1,23 1,38 1,40 1,00 1,45
Deutschland 1,19 1,18 1,37 1,43 1,09 1,35
Frankreich 1,05 1,15 1,31 1,38 1,07 1,35
Italien 1,10 1,23 1,35 1,39 1,10 1,34
Luxemburg 0,92 0,99 1,18 1,19 0,91 1,13
Niederlande 1,26 1,33 1,51 1,56 1,25 1,54
Österreich 0,94 1,00 1,13 1,22 0,91 1,11
Polen 0,80 0,92 1,15 1,23 0,82 1,12
Schweiz 0,92 0,98 1,06 1,14 0,88 1,12
Slowakei 0,90 1,11 1,21 1,05 1,18
Slowenien 0,90 1,11 1,07 0,83 1,15
Tschechien 0,87 0,92 1,03 1,21 0,92 1,19
Ungarn 1,00 1,01 1,13 1,13 0,86 1,22

Löschen eines Benzinfeuers Eine Benzinflamme ist mit Wasser nicht löschbar.

Mineralöle weisen eine geringere Dichte als Wasser auf, dadurch schwimmt das brennende Benzin obenauf. Die sich in der Zwischenschicht bildenden Dampfblasen können den Brennstoff großflächig verteilen.

Sollte sich das brennende Benzin in einem Gefäß befinden, beginnen die Wasserspritzer bei Berührung mit dem heißen Benzin schlagartig zu verdampfen, wodurch dieses aus dem Gefäß herausgeschleudert werden kann und somit eine Stichflamme bildet.

Benzinflammen können durch Erstickung gelöscht werden. Dazu werden Substanzen wie Sand, Löschdecken, Löschpulver oder -schaum eingesetzt, die den Brand abdecken und so die Sauerstoffzufuhr verhindern.

@Mercedeselli 
Meinst du das liest und versteht jemand? 😁 
Warscheinlich die wenigsten, oder keiner. 😁

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