Ölwechsel beim kompetenten Freundlichen, Felge beschädigt....
Hallo zusammen, ich möchte euch an meinen neuesten Erfahrungen mit "meinem" lokalen Freundlichen teilhaben lassen. Folgende Arbeiten wurden in Auftrag gegeben:
- Ölservice bei nun knapp 73 K Km (Festintervall mit Eigenöl Mobil 0W40)
- Eine genaue Aussage inwieweit die Dekativierung des Beifahrer Airbags mittels Schlüsselschalter möglich ist da unser Sohn in ca. 6 Wochen geboren wird und ich die Möglichkeit haben möchte ihn gerade am Anfang auch mal vorn mitnehmen zu können, im Blog von Micha 225 kann man ja nachlesen wie einfach das geht - sollte einen Audi Vertragshändler an sich nicht überfordern.. denkt man.
Do Nachmittag dann der Anruf mit der Info dass die Bremse vorn komplett neu muss - habe ich schon mit gerechnet da nach 5 Jahren und dem Km Stand noch der erste Satz Bremsen drauf war und ein ganz deutlicher Grat zu sehen war und die Klötze auch nicht mehr so gut aussahen, also grünes Licht gegeben. Dann 10 Min. später der nächste Anruf: wir haben eben festgestellt dass eine der Antriebswellenmanschetten rissig ist... also wieder grünes Licht gegeben, logisch. Eine Manschette wurde lt. Aussage des Freundlichen in Stuttgart bei welchem wir den Wagen vor 1 Jahr gekauft haben bereits erneuert, ist auch im System hinterlegt. Die Frage ob es sich um dieselbe Manschette handelt wie letztes Jahr bekam ich keine Auskunft; auf die Nachfrage was denn mit der Airbag Sache sei bekam ich nur die Auskunt, dass der Kabelsatz welcher benötigt wird momentan nicht lieferbar sei - hatte ihm am Morgen als ich den Wagen angab bereits kurz erklärt - Dank Michas Blog - wie die Nachrüstung funktionieren könnte da man direkt mit "es wird ein neues Handschuhfach benötigt und eine neue Deckenleuchte" anfing was ja Unsinn ist bei meinem 2006 er. Die Rechnung von EURO 810,00 welche ich gestern Nachmittag war schon ein Hammer, aber als ich dann zu Hause meine schönen neuen Bremsen bewunderte entdeckte ich einen dicken Lackabplatzer an der Felge vorn links, siehe Bilder... Ich habe sämtliche Felgen über den Winter komplett ausbessern lassen (für viel Geld), dieser Schaden war definitiv nicht vorhanden als ich den Wagen abgab. Also kurz beim Freundlichen angerufen (es war gerade 18:00) und Feierabend dort - natürlich haben die nichts bemerkt, ich habe dem zuständigen Servicemann sofort nach dem Telefonat eine email mit den anhängenden Bildern geschickt und Montag bin ich noch einmal mit dem Wagen vor Ort... Insgesamt sehr ärgerlich das Ganze und es zeigt mal wieder, dass Audi zwar tolle Autos baut, der Service der Vetragspartner noch lange nicht auf diesem Niveau angekommen ist.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit Beschädigungen am Fahrzeug während eines Werkstattaufenthaltes?
Gruß Frank
22 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Ricky-P
Wenn dir so etwas gefällt und dich das als Ausgleich für den verursachten Schaden zufrieden stellt, dann ist es ja in Ordnung. Aber ungeachtet des tatsächlichen Sachwertes könnte ich mit solch einer Entschädigung nichts anfangen. Der entstandene Schaden sollte in diesem Fall entweder beseitigt oder finanziell ausgeglichen werden (z. B. Gutschein für nächste Inspektion). Wenn ich in dieser Situation ein "Spielzeugauto" in die Hand gedrückt bekommen hätte, wäre bei mir die Frage aufgekommen, ob der Freundliche nicht mehr alle Latten am Zaun hat.Zitat:
Original geschrieben von pcs_pcs
Naja, mehr als 20 Euro kosten diese handgefertigten und auf 500 Stück limitierten Modelle im Einkauf für den Händler schon. Wie viel er dafür bezahlt hat ist mir auch ziemlich egal - ich bekomme den Sportback nicht für 20 Euro und habe so eine Entschädigung bekommen.Gruß
Ein Spielzeugauto ist es ja nicht. Ich hätte mir den sowieso gekauft und so habe ich einiges an Geld gespart.
Der blaue Streifen war nach dem Polieren aber für den Ottonormalverbraucher nicht mehr zu sehen. Selbst ich Pingel musste ganz genau hinschauen um ihn noch zu sehen. Das Lackieren hätte mich 50 Euro gekostet, der Lacker hat bei dem nach dem Polieren extrem geringen Schaden aber davon abgeraten. Also sind 100 Euro Entschädigung für 50 Euro Schaden doch nicht schlecht 😁
Zitat:
Original geschrieben von pcs_pcs
Ein Spielzeugauto ist es ja nicht. Ich hätte mir den sowieso gekauft und so habe ich einiges an Geld gespart.Der blaue Streifen war nach dem Polieren aber für den Ottonormalverbraucher nicht mehr zu sehen. Selbst ich Pingel musste ganz genau hinschauen um ihn noch zu sehen. Das Lackieren hätte mich 50 Euro gekostet, der Lacker hat bei dem nach dem Polieren extrem geringen Schaden aber davon abgeraten. Also sind 100 Euro Entschädigung für 50 Euro Schaden doch nicht schlecht 😁
Dann hat's ja gepasst...🙂
Hallo, kurzes update: Termin beim :-) war soweit OK, man hat eingesehen, dass es wohl im Rahmen der Reparatur geschehen sein muss; stelle den Wagen heute Abend wieder auf deren Hof und kann ihn Do. Abend wieder holen. Es gab zum Glück keine Diskussion; mein Ansprechpartner war übrigens nicht vor Ort anzutreffen obwohl er wusste dass ich noch einmal vorstellig werden würde, dafür hat der Serviceleiter nun die Instandsetzung zugesagt.
Der Freundliche meinte noch, dass die Felgeninstandsetzung durch die Aluklink nicht ordentlich gemacht wurde sonst wäre durch das offensichtliche "aufs Gesicht fallen" der Felge nicht so ein großes Stück Lack abgeplatzt sondern nur die typischen Kratzer an den Auflageflächen entstanden... was meint ihr hierzu-evtl. werde ich das dann bei der Aluklinik mal vortragen, zumal man bei genauerem Hinsehen auch einige Einschlüsse (evtl Staub) im Lack erkennen kann.
Gruß Frank
Da hat der Freundliche recht.
Ich war auch etwas verdutzt dass so ein großes Stück Lack abgeplatzt ist, das deutet nicht gerade auf eine ordentliche Vorbehandlung hin.
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Seh ich auch so! Hatte vor dem Winter 2 meiner Winterfelgen zum Lackierer zwecks ausbessern gegeben. Das ganze lief über eine freie Werkstatt. Nach dem Reifenaufziehen, hat einer ne Felge runtergeschmissen und die war schön zerkratzt. Lack abgeplatzt ist allerdings nicht! Auf kosten der Werkstatt zurück zum Lacker. Der hat dann den Farbton nicht mehr getroffen und musste auch nochmal ran! 😁 Verdient hat auf jegen Fall keiner mehr was an den Felgen! 😁
Aber dass der Lack so abplatzt, deutet schon irgendwie auf eine nicht ganz sachgemäße lackierung hin...
Zitat:
Original geschrieben von checker01
Da hat der Freundliche recht.
Ich war auch etwas verdutzt dass so ein großes Stück Lack abgeplatzt ist, das deutet nicht gerade auf eine ordentliche Vorbehandlung hin.
Das Schadenbild spricht m.E. nicht dafür, dass die Felge um- oder auf den Boden gefallen ist, sondern vielmehr, dass der Monteur mit dem Schlagschrauber in Richtung Radschraube wollte, aber leider "das Loch" nicht getroffen hat, und somit mit der Nuss des Schlagschraubers an der Felgenfront "zerschellt" ist...
Da kann dann auch die Aluklinik nix dafür...
Zitat:
Original geschrieben von cherubim13
Das Schadenbild spricht m.E. nicht dafür, dass die Felge um- oder auf den Boden gefallen ist, sondern vielmehr, dass der Monteur mit dem Schlagschrauber in Richtung Radschraube wollte, aber leider "das Loch" nicht getroffen hat, und somit mit der Nuss des Schlagschraubers an der Felgenfront "zerschellt" ist...Zitat:
Original geschrieben von checker01
Da hat der Freundliche recht.
Ich war auch etwas verdutzt dass so ein großes Stück Lack abgeplatzt ist, das deutet nicht gerade auf eine ordentliche Vorbehandlung hin.Da kann dann auch die Aluklinik nix dafür...
Danke Jungs für eure Einschätzung, sollte die Theorie mit dem Schlagschrauber stimmen wäre die Sache um so unverschämter weil das kann nicht unbemerkt geschehen sein. Insgesamt scheint der Lack rund um die Schadensstelle recht dick zu sein, evtl. ist die Felge schon einmal lackiert worden beim Erstbesitzer. In jedem Fall werde ich mir nach der nächsten Wäsche alle Felgen noch einmal in Ruhe ansehen, sollte ich weitere Einschlüsse finden werrde ich es entsprechend reklamieren, habe schließlich eine Menge Geld für die Instandsetzung gezahlt.
Gruß Frank
Also ich behaupte, dass etwas auf die Felge gefallen sein muss bei solch einem Schaden. Wenn die Felge selbst auf die Stelle gefallen wäre, wie auch immer, würde es anders aussehen.
Ich vermute, dass die Felge auf dem Boden lag und der Monteur die Knarre hat drauffallen lassen. Den Vorgang die Knarre nach Benutzung am Schlauch festhaltend mehr oder weniger Fallen zu lassen kennt doch jeder.
Hierbei sollte das Wort VERMUTUNG aber groß geschrieben werden ;-)