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Ölwechsel 5,7L TBI

Themenstarteram 22. Juni 2009 um 21:17

Hi!

Bei mir steht am Wochenende ein Ölwechsel an. Ist nicht so, dass das der erste in meinem Leben ist, aber der erste an diesem Wagen.

Motor ist der 5,7L TBI (BJ88). Gibt's da was Besonderes zu beachten? Oder einfach nur Öl raus, Filter wechseln, Öl rein?

Keine Sachen wie "Immer neue Ablassschraube verwenden" oder sonst was?

Ich frage nur vorher nach, denn nachher ist man immer schlauer :)

Und noch etwas: Wieviel L Öl gehen rein, bzw. müssen rein? Weiss das jemand?

Danke & Gruß, Lukas.

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18 Antworten
am 22. Juni 2009 um 23:37

Hi,

 

Öl ordentlich warm fahren.

Ablassen (soll mit abgeschraubtem Deckel vom Einfüllstutzen besser laufen).

Filter wechseln (Dichtung neuer Filter mit Öl bestreichen, Handfest anziehen).

 

Die Ablassschraube hatte bei meinen Motoren (5,7L TBI) als Dichtung immer einen Gummiring der in einer Nut im Schraubkopf liegt. Hab die Dichtung nur selten gewechselt, war immer dicht. Die solltest du dir aber zur Sicherheit neu besorgen, falls sie beschädigt ist.

 

In die Motoren gehen mit normaler Ölwanne ca. 4,75 Liter Öl.

Laut "Haynes Repair Manual":

5 Quart

1 Quart = 0,946 Liter

5 x 0,946L = 4,73L

 

Um ganz sicher zu gehen: Ca. 4 Liter rein - messen - kleine menge nachfüllen - messen -  usw., bis der Ölstand stimmt. Dran denken das beim laufen lassen noch was im Filter verschwindet.

 

 

Gruß, Klaus.

 

 

 

 

am 22. Juni 2009 um 23:41

Ich denke das meiste kennst du selbst schon, nur machmal ist ja doch ein kleiner neuer Hinweis dabei der einem ein bißchen helfen kann. Mir geht es jedenfalls immer wieder so.

 

Viel Spaß beim Ölwechsel.

Ich fülle den neuen Filter vor dem Reinschrauben immer mit Öl auf. Bei den Ablassschrauben-Dichtungen schwöre ich auf die weisse Kunstoff-Scheibe von Fel-Pro. Habe seit Jahren immer die gleiche alte Dichtung in Gebrauch.

Themenstarteram 23. Juni 2009 um 23:38

Alles klar. Danke euch Jungs!

Soweit war's mir klar, nur wie Tioga21 schon sagte gibt es immer mal wieder Tipps oder Dinge die man beachten sollte.

Filter und Dichtung für die Ablassschraube ist bestellt und kommt morgen.

Brauche nurnoch Öl. Auf dem Einfülldeckel steht 0W30 drauf. Der Vorbesitzer ist den Wagen aber die letzten 2,5 Jahre immer mit 10W40 gefahren. Was mach ich nun? Weiter 10W40 oder auf 0W30 wechseln?

Danke & Gruß, Lukas.

Zitat:

Original geschrieben von CopCar

Ich fülle den neuen Filter vor dem Reinschrauben immer mit Öl auf. Bei den Ablassschrauben-Dichtungen schwöre ich auf die weisse Kunstoff-Scheibe von Fel-Pro. Habe seit Jahren immer die gleiche alte Dichtung in Gebrauch.

Hehe - das hab ich auch - nach 3 ÖW immer noch dieselbe Scheibe 1A dicht

 

Auf ein XXW30er Öl würde ich nicht wechseln - mal abgesehen vom hohen Preis kann es hier wirklich zu erhöhtem Ölverbrauch kommen. Wenn man auch mal länger Sollgas gibt oder was schweres zieht bleib beim 10W40 oder wenn dir der Wagen etwas mehr wert ist ein 5W40(muss nicht teurer sein und idR höhere Qualität)

 

MfG

PS: Wechselintervall natürlich auch einhalten ;)

am 24. Juni 2009 um 4:47

Danke CopCar, wieder was brauchbares. Werde beim nächsten Ölwechsel den neuen Filter vor der Montage mit soviel Öl befüllen das beim Anschrauben nichts rausläuft, den er liegt ziemlich waagerecht. 

 

Lukas, zum Thema "Welches Motoröl?" gibt es unter der Suchfunktion aktuell 1172 Seiten mit 17570 Beiträgen. Wenn du dich da durchgearbeitet hast, weißt du ganz genau was du tun mußt: 

In einen Laden gehen der die verschiedensten Ölsorten und Marken führt, die Reihen der Regale abschreiten und das Öl nehmen, bei dem du selbst das beste Gefühl hast:cool:

Bei dem Thema könnten die verschiedenen Meinungen nicht weiter auseinander gehen.

 

Ich habe schon einige Fahrzeuge mit hohen Laufleistungen gekauft und mir aus vielen Diskussionen und Gesprächen mit verschiedenen Werkstätten und Amispezialisten folgendes herausgefiltert:

 

Nach dem Kauf als erstes Ölwechsel mit Liqui Moly Motorclean und Liqui Moly 5W40 Synthoil High Tech (Komplettpaket bei eBay 46,99€ incl. Versand). Nach 3000 bis 4000 Kilometern nochmal wechseln, dann alle 5000 bis 6000 Kilometer.

 

Spätestens jetzt wird der eine oder andere einem Herzinfarkt nahe sein. Aber ich hatte bisher damit überhaupt keine Probleme, allerdings auch keine messbare Leistungssteigerung oder weniger Spritverbrauch. Aber einfach das für mich persönlich gute Gefühl einen relativ sauberen Motor zu haben, und ein Öl das beim Kaltstart schön dünnflüssig ist und auch hohe Temperaturen gut übersteht.

 

Ich wäre aber auch dem mineralischen 10W40 gegenüber nicht abgeneigt, das nehmen auch viele. Kann also nicht verkehrt sein. Das 5W30 dagegen ist offensichtlich weniger beliebt, obwohl gerade das auf vielen Öldeckeln steht.   

 

Es gibt ja noch eine Vielzahl anderer Sorten, aber scheinbar kann niemand mit 100% Sicherheit sagen welches letztentlich das Beste ist. Sollte wohl jede für sich selbst entscheiden, auch je nach Motorzustand (serienmäßig, getunt) Verwendungszweck und Art des Fahrzeugs (PKW, Van usw.) und Fahrgewohnheiten. 

 

 

Ich hoffe, du kannst dich für ein Öl entscheiden:confused:

 

 

 

 

 

am 24. Juni 2009 um 14:06

Zitat:

Original geschrieben von Tioga21

Danke CopCar, wieder was brauchbares. Werde beim nächsten Ölwechsel den neuen Filter vor der Montage mit soviel Öl befüllen das beim Anschrauben nichts rausläuft, den er liegt ziemlich waagerecht. 

Lukas, zum Thema "Welches Motoröl?" gibt es unter der Suchfunktion aktuell 1172 Seiten mit 17570 Beiträgen. Wenn du dich da durchgearbeitet hast, weißt du ganz genau was du tun mußt: 

In einen Laden gehen der die verschiedensten Ölsorten und Marken führt, die Reihen der Regale abschreiten und das Öl nehmen, bei dem du selbst das beste Gefühl hast:cool:

Bei dem Thema könnten die verschiedenen Meinungen nicht weiter auseinander gehen.

Ich habe schon einige Fahrzeuge mit hohen Laufleistungen gekauft und mir aus vielen Diskussionen und Gesprächen mit verschiedenen Werkstätten und Amispezialisten folgendes herausgefiltert:

Nach dem Kauf als erstes Ölwechsel mit Liqui Moly Motorclean und Liqui Moly 5W40 Synthoil High Tech (Komplettpaket bei eBay 46,99€ incl. Versand). Nach 3000 bis 4000 Kilometern nochmal wechseln, dann alle 5000 bis 6000 Kilometer.

Spätestens jetzt wird der eine oder andere einem Herzinfarkt nahe sein. Aber ich hatte bisher damit überhaupt keine Probleme, allerdings auch keine messbare Leistungssteigerung oder weniger Spritverbrauch. Aber einfach das für mich persönlich gute Gefühl einen relativ sauberen Motor zu haben, und ein Öl das beim Kaltstart schön dünnflüssig ist und auch hohe Temperaturen gut übersteht.

Ich wäre aber auch dem mineralischen 10W40 gegenüber nicht abgeneigt, das nehmen auch viele. Kann also nicht verkehrt sein. Das 5W30 dagegen ist offensichtlich weniger beliebt, obwohl gerade das auf vielen Öldeckeln steht.   

Es gibt ja noch eine Vielzahl anderer Sorten, aber scheinbar kann niemand mit 100% Sicherheit sagen welches letztentlich das Beste ist. Sollte wohl jede für sich selbst entscheiden, auch je nach Motorzustand (serienmäßig, getunt) Verwendungszweck und Art des Fahrzeugs (PKW, Van usw.) und Fahrgewohnheiten. 

 

Ich hoffe, du kannst dich für ein Öl entscheiden:confused:

Das mit dem Motor-Clean hab ich bei meinen deutschen Fahrzeugen auch immer gemacht,ohne Probleme. Einen 280 SE hab ich einmal ordentlich mit Petroleum aufgefüllt,Sprit und Zündung abgeklemmt und orgeln lassen. Du kannst dir nicht vorstellen was da an Schlamm rausgekommen ist. Ich habe das 2 mal hintereinander gemacht,danach Öl eingefüllt ne Stunde laufen lassen und noch mal gewechslelt. Auch da kam noch ordentlich Dreck raus. Nach dem zweiten Ölwechsel war es dann richtig sauber. Die Maschine lief hinterher wie ein Uhrwerk. Bei meinem Dicken hab ich mich bis jetzt aber noch nicht so richtig getraut. Es verbleibt ja ein Teil davon in den Hydros und ich hatte Bedenken dass das schadet.

Nach dem Wechsel auf 5W40,hattest du da Probleme mit Undichtigkeiten bei deinem 5,7er?

Zitat:

Original geschrieben von Gani

 

Nach dem Wechsel auf 5W40,hattest du da Probleme mit Undichtigkeiten bei deinem 5,7er?

Ob ein Motor dicht ist hängt vom Zustand der Dichtungen ab. Die Mähr vom "dünnen" Öl (was das 5W40 nicht ist) und siffendem Motor kommt daher wenn sich jmd mit verranztem Motor der nur noch vom Ölschlamm gedichtet wird ein Öl mit guter Reinigungswirkung einfüllt. Dass dann bestehende aber bisher versteckte Defekte zum Vorschein kommen wird dann natürlich dem "Wasseröl" zugeschrieben.

Ein paar Minuten mal mit den technischen Grundlagen zu Mehrbereichsölen beschäftigt und viele Stammtischweissheiten können ad acta gellegt werden

 

MfG

am 24. Juni 2009 um 20:55

Zitat:

Original geschrieben von ICBM

Zitat:

Original geschrieben von Gani

 

Nach dem Wechsel auf 5W40,hattest du da Probleme mit Undichtigkeiten bei deinem 5,7er?

Ob ein Motor dicht ist hängt vom Zustand der Dichtungen ab. Die Mähr vom "dünnen" Öl (was das 5W40 nicht ist) und siffendem Motor kommt daher wenn sich jmd mit verranztem Motor der nur noch vom Ölschlamm gedichtet wird ein Öl mit guter Reinigungswirkung einfüllt. Dass dann bestehende aber bisher versteckte Defekte zum Vorschein kommen wird dann natürlich dem "Wasseröl" zugeschrieben.

Ein paar Minuten mal mit den technischen Grundlagen zu Mehrbereichsölen beschäftigt und viele Stammtischweissheiten können ad acta gellegt werden

MfG

Ich versteh schon was du meinst.

Den Öl-Thread vom Sterndoktor hab ich von vorne bis hinten gelesen*lach*

Die Intention meiner Frage an Tioga 21 war vielmehr, in Erfahrung zu bringen ob sich nach der Behandlung mit Motor-Clean ( das er ja

bisher ohne Probleme angewandt hat) und dem Befüllen mit diesem Öl

Undichtigkeiten an seinem Fahrzeug ergeben haben. Ich habe noch nie Synthetische Öle verwandt nach so einer Motorinnenreinigung und es interessiert mich nun mal, (weil ich auch selbst einen 5,7er fahre) ob es in Kombination dieser beiden Produkte zu Leckagen gekommen ist;-)

 

Grüßle

Gani

am 25. Juni 2009 um 1:42

Ich hatte bei Verwendung von Motorclean und 5W40er Öl auch bei 4.3L V6 oder 5.7L Motoren bisher nie:

 

 

-Undichtigkeiten 

-Hydroklappern

-Veränderten Öldruck

-Erhöhten Ölverbrauch

 

Die Maschinen hatten meistens vorher das 10W40 drin. Keine war extrem verschlammt und alle sind noch gut gelaufen wenn ich sie nach Jahren und zigtausend Kilometern wieder verkauft habe (natürlich mit dem jeweiligen Fahrzeug dazu):D

 

Wer sich mit dem Vollsynthetikzeug nicht sicher ist: Mit dem 10W40 kann man glaube ich nichts falsch machen. Am wichtigsten ist sowieso immer der rechtzeitige Wechsel incl. Filter.

 

Der Gedanke mit Resten von Motorclean in den Hydrostößeln ist interessant. Motoröl wechselt man ja beim warmen Motor. Wenn man den Reiniger einfüllt ist die Maschine kurz vorher also noch gelaufen und die Hydros sind spätestens dadurch gut mit Öl gefüllt. Die Frage ist, kommt von dem Mittel in den 10 Minuten die es maximal in Leerlauf im Motor verbringen soll überhaupt etwas in die Stößel? 

 

 

Bis die Tage, Klaus.

 

Also ich soll in meinem 4.3 lt Anleitung 10W30 fahren.

Das ist aber nicht so einfach zu finden ausser als Getriebeöl....

Momentan fahre ich so ein original GM vollsynthetiköl 5W30(http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...)

, dass alternativ in der Anleitung steht. Seit dem Ölwechsel qualmt er manchmal beim Start , Schaftabdichtungen denke ich. Das war definitiv vor dem Ölwechsel nicht, wobei ich nicht weiss was da vorher für ne Suppe drin war.

Dieses GM vollsynthetiköl ist mir auch nicht sehr sympathisch, ein normales Motoröl wäre mir lieber...

Das von Dir verwendete 5W30 ist KEIN vollsynthetisches Öl - siehe auch die Beschreibung - da steht nur irgendeine Worthülse mit "synthetisch" und das ist so ziemlich bei jedem momentan verkauften Öl der Fall dass eine synth. Komponente drin ist.

 

Vollsynthetisch muss explizit so dranstehn und ist bei 5W30ern eigentlich nicht vorhanden(5W40 auch nur wenige)

 

Allgemein gesagt würde ich kein XXW30er Öl verwenden wenn ich nicht wie in USA ewig mit knapp über Standgas unterwegs bin und alle 3-5000mls das Öl wechsel.

Die Vorteile der 0/5/10W40er Öle überwiegen mM nach deutlich.

 

MfG

am 27. Juni 2009 um 22:28

huhu...also leute trotz des verweises auf fast 1200 treffern zum thema motoröl habt ihr es hier noch mal durchgekaut....und ich gebe noch noch einen drauf.

ein kumpel hat mit seinem VW bus seit dem kauf bei dem der bus auch schon ca.160.000km auf der uhr hatte noch 23.000km dran gehängt, ohne ölwechsel...fährt immer noch!sicher sollte man mal einen ölwechsel machen aber alle 5- bis 6000km halte ich bei den modernen ölen sicher für übertrieben.aber es gibt genug idioten die das auch machen und wundern sich dann wieso das öl bald alle ist...ich denke irgendwo in der mitte zwischen 6000 und 23000km sollte man wechseln..das reicht völlig,wenn er keine öl heizung hat!

ebenfalls sind die aussagen nach einem "normalen"ölverbrauch werksseitug voller umbug...1 liter auf 1000km ist normal.das sagen sie das ihnen die kunden nicht auf den sack gehen..meine karre ist 20 jahre alt und ich brauch 1 liter auf 8000km...5w40..gegen jedes raten meiner werkstatt und der wagen fährt besser als zuvor und ist immer noch genauso (un)dicht!!!

Die alten Chevy Motoren haben kleine Ölwannen für die Motorengröße 4,7L Ölvolumen bei dem 5,7L deswegen kann man da echt schonmal öfters einen Ölwechsel geben, mann kann sich da aber auch denke der Konsistenz und Farbe nach richten.

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