NRW Blitzer-Marathon, Freitag 10.02.2012
Hi zusammen,
am kommenden Freitag soll in ganz NRW 24 Stunden lang an ca 1400 Messpunkten geblitzt werden.
Zitat:
Innenminister Ralf Jäger (50, SPD): „Zu hohe Geschwindigkeit ist der Killer Nr. 1. Gerade an den Wochenenden: Hier sterben im Durchschnitt sechs Menschen in NRW. Wir wollen die Straßen sicherer machen.“
Was meint ihr? Ist das nur reiner Aktionismus oder wird das wirklich etwas nutzen?
Quelle:
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Zitat:
Original geschrieben von w.master
An einigen Stellen macht das ja wirklich Sinn. Nebenbei kommen ja auch noch ein paar Taler in die Kasse der Gemeinden. Es stellt sich hier die Frage nach welchen Kriterien die 1.400 Messpunkte ausgesucht werden. Eigentlich sollten sich die Blitzer ja an Unfallschwerpunkten postieren.Es macht beispielsweise keinen Sinn nachts (oder in den Ferien) vor Grundschulen zu blitzen. Das ist dann wirklich Abzocke. Bin letztens erst während der Ferien in MG in der 30er-Zone vor einer Grundschule mit 45 geblitzt worden. Der Sinn dieser Ordnungskraft an dieser Stelle ist mir bis heute noch schleierhaft.
Gruß, Uwe
Du warst 15 km/h schneller als erlaubt und verstehst nicht warum du dafür bestraft wurdest? 🙄
281 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Doch, hiervon profitiert das gesamte Volk.Zitat:
Original geschrieben von shathh
Bis auf die Staatskasse profitiert keiner von exorbitanten Bußgeldern.
...
DAS halte ich bei der mittlerweile üblichen Klientelpolitik und Wahlgeschenkeorgie je nach Gusto und Partei entweder an Migrantenverbände und Sozialschmarotzer oder Privatiers und Großbanken und -konzerne eher für ein Gerücht, dass da das GESAMTE Volk von profitiert 😉 😁
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Oder was glaubst du, wer "der Staat" ist?
Banken, Politiker, Spekulanten , Dummschwätzer, Taschevollstopfer, verlogene Moralapostel.....Habe ich was vergessen ? 😕
Zitat:
Original geschrieben von shathh
Kannst ja freiwillig spenden 😉
Nö, ich habe mich bisher noch an keiner Speed-Donation beteiligt und habe auch nicht vor, dies in Zukunft zu tun.
Wer Spaß am Express-Zuschlag hat, möge sich aber dran beteiligen...😉
Haltet euch einfach an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten, und ihr werdet keinerlei Probleme mit Geschwindigkeitskontrollen haben.
So einfach ist das!
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Zitat:
Original geschrieben von Roland745
Haltet euch einfach an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten, und ihr werdet keinerlei Probleme mit Geschwindigkeitskontrollen haben.So einfach ist das!
Das ist die Weisheit des Tages, von selbst wäre ich da nie draufgekommen 😉. Ich würde mich ja gerne an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten. Doch leider geht das an bekannten Kontrollpunkten gar nicht mehr. Tempo 100 auf der AB erlaubt, 70 wurde auf beiden Spuren aus "Angst" vor einem möglichen Blitzer gefahren. Und nein, der Verkehr war nicht besonders dicht.
Zitat:
Original geschrieben von m.voe
Ich würde mich ja gerne an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten.
Was für vorgeschriebenen Geschwindigkeiten? Es geht doch bei der der Aktion nur um vorgeschriebenen
Höchstgeschwindigkeiten.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Was für vorgeschriebenen Geschwindigkeiten? Es geht doch bei der der Aktion nur um vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten.Zitat:
Original geschrieben von m.voe
Ich würde mich ja gerne an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten.
Wortklauberei vom feinsten aber am Sinn der Aussage vorbei. Ich präzisiere meine Aussage von oben und ersetze: vorgeschriebene Geschwindigkeit durch maximal erlaubte Geschwindigkeit. Ansonsten lies mal den Post, den ich zitiert habe. Diesen Begriff habe ich nur aufgenommen.
Tja,
manchmal ist das eben so, dass man nicht so schnell kann wie man gerne möchte.
Hab heute selber wieder auf der A43 beobachten können wie einige weniger nervöse ungeduldige den ganzen Verkehr zum erliegen bringen, weil sie von Lücke zu Lücke hüpfen oder es ums verrecken nicht dulden können, dass einer vor ihnen auf die Autobahn auffährt.
Das sie durch ihr ständiges beschleunigen-bremsen-Spiel den Verkehr langsam aber sicher zum erliegen bringen ist ihnen natürlich herzlich egal.
Natürlich könnten alle bequem mit 140 und 100m Abstand zügig voran kommen. Aber dann gibt es ja noch die, die sich in jede Lücke quetschen und alle nachfolgenden zum bremsen zwingen.
Auch gerne genommen: Auf der rechten Spur ca 90km/h auf der linken 110km/h (Limit 100). Jetzt kommt einer von den schlauen Zeitsparern, beschleunigt auf der Auffahrt auf 140km/h, zwängt sich durch zwei Fahrzeuge direkt nach ganz links durch um dann ne klassische Bremsung hinzulegen, weil ja links garkeiner 140 fährt. Ergebnis: durch die Bremsvorgänge stockt es sofort auf beiden Spuren.
Mfg Zille
Ich bin heute kreuz und quer durchs Ruhrgebiet gefahren und musste Feststellen das fast alle Verkehrsteilnehmer sich 100% an die Geschwindigkeiten gehalten haben, obwohl ich nur 2 Blitzerstationen gesehen habe.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
...beobachten können wie einige weniger nervöse ungeduldige den ganzen Verkehr zum erliegen bringen, weil sie von Lücke zu Lücke hüpfen...
Das ist auch so ein Grundübel, welches verstärkt geahndet werden sollte.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Das ist auch so ein Grundübel, welches verstärkt geahndet werden sollte.
Klar sind auch die Leute nervig, die versuchen mit Delta-V=10km/h zu überholen und die Fahrzeuge links ausbremsen. Sowas sollte auch geahndet werden.
Aber ein langsamer, gleichmässiger Fahrer links richtet weniger "Schaden" an, als ein runterbremsen von 140 auf 100 bei fast ausgelasteter Autobahn, da sich die "Bremswelle" nach hinten bis zum Stillstand aufschauckelt.
Wenn dann noch ein ganz schlauer nach rechts ausweicht und dort ne Bremsung hinlegt haben wir ihn: den Stau aus dem Nichts.
Mfg Zille
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Tja,manchmal ist das eben so, dass man nicht so schnell kann wie man gerne möchte.
Hab heute selber wieder auf der A43 beobachten können wie einige weniger nervöse ungeduldige den ganzen Verkehr zum erliegen bringen, weil sie von Lücke zu Lücke hüpfen oder es ums verrecken nicht dulden können, dass einer vor ihnen auf die Autobahn auffährt.
Das sie durch ihr ständiges beschleunigen-bremsen-Spiel den Verkehr langsam aber sicher zum erliegen bringen ist ihnen natürlich herzlich egal.
...
Da bin ich ganz bei Dir. Nur die Frage ist halt, wie man genau dieses Verhalten erfassen und rechtsverbindlich dokumentieren kann. Da bleiben wieder nur die ProViDas.
Aber selbst wenn die einen mal filmen: nach der Aufnahme geht dann das Diskutieren vor Gericht erst richtig los 😉
Da schreiben sich dann die Gutachter die Finger wund und alles endet wie das Hornberger Schießen. 🙁
Ende vom Lied: viel Kosten und zukünftig blitzt man wieder auf der leeren AB, damit die Kasse stimmt.
Zitat:
Original geschrieben von zille1976
Aber ein langsamer, gleichmässiger Fahrer links richtet weniger "Schaden" an, als ein runterbremsen von 140 auf 100 bei fast ausgelasteter Autobahn, da sich die "Bremswelle" nach hinten bis zum Stillstand aufschauckelt.
Wenn dann noch ein ganz schlauer nach rechts ausweicht und dort ne Bremsung hinlegt haben wir ihn: den Stau aus dem Nichts.Mfg Zille
Genau das war die Situation, bis kurz vor dem Kontrollpunkt wurde die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit eingehalten, soweit alles gut und kein Grund zu Kritik. Vor der bekannten Kontrollstelle wurde jedoch mal eben um 30 km/h gebremst, um danach wieder zu beschleunigen. Und über Deinen zu recht angeführten Punkt, dass sich das bis zum Stau aufschaukeln kann, ist es darüber hinaus auch Energieverschwendung.
Und was sah ich vorhin: Drei Jungspunde, einer davon mit einer tönen grünen Wollmütze, fummelten in sich selbst versunken an einem Lasergerät herum. Standort war der fürchterliche Unfallschwerpunkt neben einer Aldi-Einfahrt. Nur gut das man die Stellen kennt und eh schon mißtrauisch ist..😎
Zitat:
Original geschrieben von HerrLehmann1973
Aber selbst wenn die einen mal filmen: nach der Aufnahme geht dann das Diskutieren vor Gericht erst richtig los 😉
Und genau die Sch..... muss ein Ende haben. Es gibt 2 Beamte im Fahrzeug und ein Video. Da gibt es dann nix zu deuteln und zu diskutieren. Hier müssen die Gerichte den Beamten wieder den Rücken stärken.
Wenn die ersten Urteile durch sind, in denen die Richter keine Zweifel an einer Beamtenaussage dulden, hat die ganze Rechtsverdreherei bald ein Ende.
Mfg Zille