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Night Driving

Themenstarteram 27. August 2020 um 0:11

Hey Leute,

als ich meinen Führerschein bekommen habe, habe ich mich jedes Wochenende mit einem Kumpel ins Auto gehockt und wir sind ohne Navi, ohne Ziel und ohne Zeit einfach der Straße gefolgt, bis wir immer irgendwie wieder im Heimatort landeten. Durch meinen Job habe ich auch unter der Woche viel Zeit und bin in den Nächten viel auf der Straße unterwegs gewesen. Seit gut 4 Jahren konnte ich das nicht mehr wirklich machen, da es irgendwie nicht mehr möglich war (finanziell), aber nun da alles wieder locker und gediegen läuft überkommt mich wieder dieses Verlangen nach Freiheit. Gerade, wenn es so wie momentan schön angenehm Draußen ist macht das am meisten Spaß.

Macht das heute auch noch jemand von euch? Ich vermisse es richtig und ich werde mich nächste Woche mal wieder ein paar Nächte hinters Steuer klemmen :)

Habt ihr schöne Erfahrungen oder Erlebnisse gehabt bei solchen Fahrten?

Das schönste für mich ist einfach die Zeit, wenn es langsam hell wird und man gegen 6:30 Uhr merkt, dass das Land erwacht, die Leute sich hektisch auf den Weg zur Arbeit machen und man den Heimweg antritt, um dem zu entkommen um sich entspannt ins Bett zu legen :D

Habt ihr Storys die ihr erzählen könnt?

Würde mich freuen zu erfahren, ob noch jemand diese "Leidenschaft" teilt. Dass diese Fahrten sinnlos sind ist natürlich klar ;)

 

Gruß

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 27. August 2020 um 9:49

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 27. August 2020 um 09:40:33 Uhr:

https://de.wikipedia.org/wiki/Unn%C3%BCtzes_Hin-_und_Herfahren

Unnützes Hin- und Herfahren ist eine Ordnungswidrigkeit.

Musste ja kommen ;)

Hin und her bedeutet für mich wie die Poser in Monnem die 10 Mal am selben Cafe vorbei fahren und die Leasing AMGs zum brüllen bringen :D

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Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 27. August 2020 um 16:42:32 Uhr:

Ich hatte früher, so vor 25 Jahren, eine Phase da war ich bester Kunde bei Autovermietern und habe mir meist zum Wochenendtarif die fettesten Kisten ausgeliehen. Das krasseste war ein VW Phaeton W12.

Ja komm, den gabs doch vor 25 Jahren noch gar net.

Zitat:

@nogel schrieb am 27. August 2020 um 17:48:26 Uhr:

Zitat:

@Diedicke1300 schrieb am 27. August 2020 um 16:42:32 Uhr:

Ich hatte früher, so vor 25 Jahren, eine Phase da war ich bester Kunde bei Autovermietern und habe mir meist zum Wochenendtarif die fettesten Kisten ausgeliehen. Das krasseste war ein VW Phaeton W12.

Ja komm, den gabs doch vor 25 Jahren noch gar net.

Da hast du wirklich Recht, er wurde erst ab 2001 gebaut. Meine Phase ging so ca. 5 Jahre, dann passt das schon.

Zitat:

@Bauer Todestal schrieb am 27. August 2020 um 11:57:34 Uhr:

Mit Entspannung hat das nichts zu tun, dazu ist hier alles zu dicht bewohnt. Immerhin kann man Nachts auf der A40 dann ab und zu auch mal 100 oder 120 fahren statt der 40-60 tagsüber.

A40 bis Moers, dann Landstraße. Oder von der A40 über die A52, und ab Kettwig Landstraße.

Früher war das Sonnborner Kreuz ein nettes Durchreiseziel, aber seit dem keine Beleuchtung mehr da ist, hat es an Attraktivität verloren.

Themenstarteram 27. August 2020 um 21:53

Woow, echt schön die Storys. Cool, dass es auch heute noch Leute gibt die in der Nacht unterwegs sind. Find ich super :)

Ich mach das auch schon mal. Dann lande ich mit offenem Verdeck eher auf dem Stilfser Joch oder am Gardasee.

Hier gibts natürlich auch viele interessante Wege, vornehmlich bei kurviger.de zu finden :)

Als man das noch konnte in jungen Jahren war da ne schöne Zeit. Erinner mich auch gerne an die Zeit zurück wo man Freitag spät Abends los ist, die fremden Mitfahrer eingesammelt hat und dann in die Nacht rein die A20 zur damaligen Freundin gedonnert ist. Heute fahre ich immer noch sehr gerne Nachts habe aber nur noch selten Gelegenheit dazu.

Ich selbst mache das nicht, aber ein Freund von mir, wenn er mal nicht schlafen kann, der geht gerne mal eine Runde drehen. Am liebsten, wenn es regnet.

Hat seiner Frau auch schon mal einen Schrecken eingejagt, als sie nachts aufwachte, der Regen an die Fensterscheiben peitschte, und er nicht da war.

Regen finde ich tatsächlich auch klasse beim Autofahren, da könnte man dann eh weniger draußen machen, wie z.B. Rad fahren ... draußen Schmuddelwetter und im Auto schön kuschelig ...

Wenn ein Partner plötzlich nachts verschwindet, habe ich aber ganz andere Hintergedanken, als eine Autorunde zu drehen, eher eine Runde zu bekannten Straßenzügen mit Vergnügen gegen Bezahlung ...aber macht ja immer keiner, die sind ja nur so immer da ...:D:D:D

Von 1994 bis 1996, als die Gehwege schon um 18 Uhr hochgeklappt wurden, waren wir auch dauernd auf Achse. :D Ab 2000 war ich dann im Außendienst und bis 2008 auch noch privat recht viel unterwegs. Ab dann habe ich halb Deutschland bereist und das Bedürfnis in der Freizeit zu fahren, ging gegen Null. Heute sieht das wieder anders aus. Ich bin seit knapp über einem Jahr raus, habe mir im November 19 einen 1979er 323i gekauft der nächstes Jahr auf die Straße soll. Mit dem wird es sicher die eine oder andere nächtliche Tour geben. Allerdings mit 4 Bier im Gesicht und daher als Beifahrer. ;) Ich lass' mich Nachts gerne fahren. Keine Ahnung warum. Kam irgendwie mit den Jahren so. Freu mich schon drauf :)

Habe ich und meine Kumpels früher auch oft gemacht. Gewitterwolken hinterher fahren, oder dem Sonnenuntergang folgen, und dann einfach weiter und schauen wo man rauskommt.

Die coolste Fahrt war mal ab 22:00Uhr mit drei Autos zum Brenner, weil einem die MS ausgegangen sind und das waren halt seine Lieblingszigaretten.:cool:

Zum Brenner? Von wo? Frankfurt?

Nein München. sorry hatte ich vergessen zu erwähnen

Die dümmste Aktion war, abends um 23 Uhr klingelt nen Kumpel, es schneit im Sauerland.

 

Also ab ins Auto, Parkplätze unsicher gemacht und mit der Handbremse gespielt.

 

Mittlerweile 1 Uhr morgens, wo gehts denn da hin und ab in den Waldweg.

 

Ergebnis war, das Auto steckt erstmal im Schnee aufm Waldweg mitten in der Pampa fest. Aber schön wars.

 

Genau wie mein erstes Auto (Kombi) hinten ne Matratze rein und ab mit der Freundin nach Köln oder andere Städte. Schön mit Blick auf den Rhein hingestellt und den Abend am Fluss genossen. Dann im Auto gepennt, morgens Frühstück geholt und ab nach Hause.

Ja in jungen Jahren habe ich das auch oft gemacht. Gerade zum nachdenken war es immer super. Gerne auch dann irgendwo an einem Fluss oder Wald die restliche Nacht verbracht und morgens erst mal auf der Karte geprüft wo man war. War gut zum nachdenken.

Das aber über 20 Jahre her. Heute fahr ich immer noch gerne, aber nicht mehr nachts und nicht ohne Ziel. Morgens um halb sechs geht der Wecker. K1 muss in Schule, K2 in den Kindergarten. Frau zur Arbeit. Der eigene Dienstherr erwartet einen auch. Man trägt zu viel Verantwortung als das man machen könnte was man wollte.

Früher habe ich am Wochenende oft einfach Ausfahrten gemacht, aber weniger nachts sondern vorzugsweise bei schönem Wetter morgens oder abends.

Einmal allerdings bin ich mit meiner damals (Ende der 90er) Angebeteten und einem anderen Paar nachts spontan nach Paris zum frühstücken gefahren. Sind von uns, ganz im Westen der Republik, "nur" gute 500km. War ne tolle Aktion und kam bei den Mädels natürlich super an! :D

Irgendwie beschränken sich die Ausfahrten in den letzten Jahren leider nur noch auf den letzten Tag vor dem Winterschlaf des Mustangs und den ersten Tag im Frühling wenn er wieder auf die Straße darf.

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