Nie wieder Mercedes

Mercedes W201 190er

Habe im Oktober 2002 meinen Traumwagen W211 ( E220 CDI - Elegance ) erstanden und nach 1 Monat fingen die Probleme an .
Das Fahrzeug ließ sich nur sporadisch starten . Nach vielen Reparaturversuchen mit Austausch der gesamten Elektronik , wobei ich zur Lachnummer in meiner Schule und wegen der vielen Leihwagen zum Testfahrer von Mercedes ernannt wurde , konnte ich nach 8 Monaten einen Neuwagen bekommen , da mein Mercedes als unreparierbar eingestuft wurde .
Jetzt gings erst richtig los !
Alle Mängel aufzuzählen ist mir nachträglich gar nicht mehr möglich ( z.Bsp. 2 maliger Wechsel aller Vorderachsgelenke , 3 maliger Wechsel der Bremsscheiben , Dieselleitungen undicht , gebrochene Federn hinten , Aupuff abgebrochen , Radio defekt , Motoraufhängung locker , Schiebedachmotor defekt , Zentralverriegelung spinnt , Batterie entleert sich dauernd , usw. ) Bis zur letzten Reparatur im Jänner 2010 ( gebrochene Hinterachsfeder ) habe ich zwar die meisten Ersatzteile kostenlos ersetzt bekommen , die Arbeitskosten in einer Größenordnung von insgesamt ca. € 4000.- jedoch nicht .
Über die zahlreichen Briefe zum Hersteller und die Unannehmlichkeiten mit unendlich langen Werkstattaufenthalten und Fahrten mit Leihwagen , wobei ein Smart als Ersatz für eine
E- Klasse nicht gerade imagefördernd ist , möchte ich gar nicht berichten .

Jedenfalls wurde mir von meiner Werkstätte versichert , dass jetzt alles in Ordung ist und sämtliche Mängel behoben wären . Das Fahrzeug hat jetzt erst 87.000 Kilometer am Buckel und ein Neukauf kommt für mich natürlich nicht in Frage .
Mein nächstes Fahrzeug wird aber mit Sicherheit kein MERCEDES mehr !!!

Beste Antwort im Thema

Habe im Oktober 2002 meinen Traumwagen W211 ( E220 CDI - Elegance ) erstanden und nach 1 Monat fingen die Probleme an .
Das Fahrzeug ließ sich nur sporadisch starten . Nach vielen Reparaturversuchen mit Austausch der gesamten Elektronik , wobei ich zur Lachnummer in meiner Schule und wegen der vielen Leihwagen zum Testfahrer von Mercedes ernannt wurde , konnte ich nach 8 Monaten einen Neuwagen bekommen , da mein Mercedes als unreparierbar eingestuft wurde .
Jetzt gings erst richtig los !
Alle Mängel aufzuzählen ist mir nachträglich gar nicht mehr möglich ( z.Bsp. 2 maliger Wechsel aller Vorderachsgelenke , 3 maliger Wechsel der Bremsscheiben , Dieselleitungen undicht , gebrochene Federn hinten , Aupuff abgebrochen , Radio defekt , Motoraufhängung locker , Schiebedachmotor defekt , Zentralverriegelung spinnt , Batterie entleert sich dauernd , usw. ) Bis zur letzten Reparatur im Jänner 2010 ( gebrochene Hinterachsfeder ) habe ich zwar die meisten Ersatzteile kostenlos ersetzt bekommen , die Arbeitskosten in einer Größenordnung von insgesamt ca. € 4000.- jedoch nicht .
Über die zahlreichen Briefe zum Hersteller und die Unannehmlichkeiten mit unendlich langen Werkstattaufenthalten und Fahrten mit Leihwagen , wobei ein Smart als Ersatz für eine
E- Klasse nicht gerade imagefördernd ist , möchte ich gar nicht berichten .

Jedenfalls wurde mir von meiner Werkstätte versichert , dass jetzt alles in Ordung ist und sämtliche Mängel behoben wären . Das Fahrzeug hat jetzt erst 87.000 Kilometer am Buckel und ein Neukauf kommt für mich natürlich nicht in Frage .
Mein nächstes Fahrzeug wird aber mit Sicherheit kein MERCEDES mehr !!!

26 weitere Antworten
26 Antworten

Aber sicher, früher war alles besser.😉

Nur weil ich einen 190er fahre, muss ich diese oder verwandte Baureihen nicht glorifizieren. Die Meinungen hier sind schon sehr einseitig und ich frage mich, wer von den Postern dieses Threads neben seinem Oldtimer noch ein aktuelleres und über die Zeit vergleichbares Auto für den täglichen Gebrauch fährt. Erinnnert mich schon an die Mystifizierung der Sicherheit in unseren technisch mehrfach überholten Exemplaren.

Der zunehmende Einzug der Elektronik hat sein Für und sein Wider. Ich möchte den Komfort und die Sicherheit eines modernen Fahrzeugs nicht missen. Andererseits ist auch mir klar, dass die nicht behebbaren Cyberbugs ab einem bestimmten Fahrzeugalter heute überproportional zugenommen haben. Verfüge da auch leider über entsprechende Erfahrungen. Für mich heißt das, dass ich hoffentlich auch in der Zukunft in der Lage sein werde, meine neueren Autos nach dem 8. Lebensjahr zu ersetzen. Dennoch überwiegen aus meiner Sicht die Vorteile, also eher Segen denn Fluch.
Der 190er soll übrigens in absehbarer Zeit das Sonntags-Garagen-Fahrzeug sein. Da stört mich das im Vergleich schlechtere Fahrwerk, der Lärm bei höheren Tempi auf der AB und der horrende Verbrauch bei für heutige Verhältnisse durchschnittlichen Fahrleistungen nicht. Eben ein Auto für den Spaß am Fahren, nicht zum KM abreißen.

Ach ja: Ein Mercedes-Interessierter sollte wissen, dass ein W211 aus den ersten Baujahren ähnlich anfällig war wie ein anfänglicher W124. Ich denke da an Taxifahrer-Demos in den 80ern.😉

auch lustig wie sie alle abgehen hier im forum die fanboys lol! lets chill manche autos der moderne fahren millionen von kilmotern und andere nicht kommt auch auf die pflege und wartung und so weiter an! aber naja was will man machen autos selber bauen?

Zitat:

Original geschrieben von Lolerman


auch lustig wie sie alle abgehen hier im forum die fanboys lol! lets chill manche autos der moderne fahren millionen von kilmotern und andere nicht kommt auch auf die pflege und wartung und so weiter an! aber naja was will man machen autos selber bauen?

millionen von Kilometern,welche denn??? Habe einen Astra als Firmenwagen,den nutze ich tägl.seit 4 Jahren.Er hat jetzt 280tkm gelaufen.Hat jede,aber wirklich jede Wartung gehabt,direkt bei Opel und der Motor macht langsam schlapp.Ich weiß jetzt kommt wahrscheinlich:wenns ein Audi,BMW oder sonstwas wäre.Es ist doch nun mal eine Tatsache,das der W201 und W124er noch Qualitativ vernünftige Autos waren/sind.Heute zahlst du in der Werkstatt einen dreistelligen Betrag um eine Birne wechseln zulassen und brauchst auch noch nen Termin dafür.Da erhalte ich mir lieber meinen ...er.Der Spritverbrauch ist ein Witz gegen den Wertverlust beim Neu,-oder Jahreswagen.Naja Hauptsache Abwrackprämie eingesackt,hehe sehr viele haben ihre 2500 Kracher bis heute nicht.

das mit den millionen von kilometern war halt anders gemeint und ich kauf mir wenn ich ein neues auto kaufe gleich die ganzen reperaturanleitungen mit !^^

ja sry wenn du die betriebsanleitung nicht lesen kann zum thema birnen wechseln naja kann ich ja auch nix für XDXD

Ähnliche Themen

@Lolermann
Dann wechsel bitte mal bei deinem Nachbarn, der wahrscheinlich Golf 5 fährt die Birne seines Abblendlichts, oder beim Smart 1, VW Beetle. Wenn du das schaffst ohne 3 verschiedene Werkzeuge verwendet zu haben, bekommst du einen Stern auf dem Walk of Fame.

@ all
Dass die Controller mehr Macht als die Entwicklungsingenieure haben liegt daran, dass die Aktionäre kurzfristig ordentliche Zahlen sehen wollen. Das ist aber bei allen Herstellern so. Es gibt nur ganz wenig Ausnahmen. Subaru zum Beispiel. Ich schaue schon lange neidisch auf den Forrester meiner Mom und deren Fahrverhalten wie in einem Mercedes. Ist zwar preislich fast eine Stufe, qualitativ aber deutlich höher.

Wie kann man dem TE vorwerfen einen Fehler gemacht zu haben? Der W210 machte einige Probleme, welche aber nicht so bekannt waren, da es damals keine Foren gab und in den einschlägigen KFZ-Zeitschriften war da kaum was darüber zu lesen. Und ich habe alle Jahrgänge seit 98 der Autobild geschenkt bekommen.
Er dachte, wenn ich ordentlich Kohle nach Stuttgart schleppe, bekomme ich das Beste vom Besten. Und das stimmte ja auch auf den ersten paar Tausend Kilometern. Dass er die Katastrophe auf Rädern erstand, konnte keiner erahnen.
Weiß denn hier einer zuverlässig, ob der W212 alles besser kann oder ist er gar noch schlechter?

Und ob der W124/201 als Alltagsauto wirklich eine Alternative ist, wage ich zu bezweifeln. Er ist unsicherer als ein modernes Fahrzeug mit Stern, es wird tendenziell mehr verschlissen sein und einen höheren Verbrauch haben.
Andererseits verschlingt die Produktion eines neuen Fahrzeuges Unmengen an Wasser und Energie, man muss regelmäßig zum Freundlichen um Garantieansprüche zu wahren und eine Vollkasko abschließen. Vom Wertverlusst einmal abgesehen.

Es muss jeder für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist und wieviel Geld er bereit ist auszugeben.

Zitat:

Original geschrieben von Goify


Es gibt nur ganz wenig Ausnahmen. Subaru zum Beispiel. Ich schaue schon lange neidisch auf den Forrester meiner Mom und deren Fahrverhalten wie in einem Mercedes. Ist zwar preislich fast eine Stufe, qualitativ aber deutlich höher.

Hallo,

dann lies einmal einfach eine Zeitlang im Subaru Forum mit. Auch die beklagen dort Qualitätverlust u. das gespart wird.... .

"Früher war alles besser", aber nur weil einem das Gedächtnis einen massivem Streich spielt. Vermutlich würde man auch verrückt, wenn man sich permanent an das ganze Negative Erinnern würde.
Mal ein paar Kostproben: Bonanza Effekt, Schlechte Sitze im 124er, Nockenwellen Probleme, Einreihige Steuerketten, Geräusche von der V.-achse beim 124er,.... .

MfG Günter

Stimmt, da gibt es auch so langsam einen Verfall. Aber grundsätzlich sind es äußerst langlebige Fahrzeuge, von denen sich die deutschen Hersteller mal min. eine Scheibe abschneiden könnten.
Ich glaube, man muss sich einfach mit dem abfinden was es gibt. Nichts ist perfekt, auch wenn es in unseren Augen so leicht erscheint in perfektes Auto zu bauen. Und wenn es einer tät, würde er irgendwann keine Fahrzege mehr verkaufen können, da ja jeder seinen Wunschwagen für Jahrzehnte hätte und keinen Wunsch verspüren würde mal was neues zu kaufen.
Umwelttechnisch wäre es ein Traum, ganz klar.

Zitat:

Original geschrieben von Lolerman


das mit den millionen von kilometern war halt anders gemeint und ich kauf mir wenn ich ein neues auto kaufe gleich die ganzen reperaturanleitungen mit !^^

ja sry wenn du die betriebsanleitung nicht lesen kann zum thema birnen wechseln naja kann ich ja auch nix für XDXD

ich habe nicht geschrieben,das ICH da oder da keine Birne wechseln kann.Es geht um die Mehrheit,die es halt nicht kann.Würde dich gerne mal beim Audi TT nee Birne wechseln lassen (vorderer Stossfänger erstmal ab und solche Scherze,meinst du das steht so in der Betriebsanleitung des TTs)

mhh vielleicht aber das problem ist ja die einfache gestaltung und reperaturfreundlichkeit geht doch meistens drauf wegen dem design der autos!

Gibt auch einen anderen Grund dafür: Die Hersteller wollen einfach nicht das man die Reparaturen am Auto selbst erledigt so einfach ist das😉

Ich find die alten Benz genauso Gut wie die neuen!

Jedes Auto hat Probleme und bei jedem Hersteller gibt es "schwarze schafe"

Ich persönlich empfehle nicht immer die neuesten baureihen kaufen 😉
immer 1-3 Jahre warten dann sind die Kinderkrankheiten ausgemerzt ^^

Ich erinnere mich auch sehr stark an IMMENSE Steuergeräteprobleme bei Audi und VW ^^
genauso wie die ersten Golf 5 GT mit den 170 PS 1,4liter motor
da sind die Kolben durchgebrannt.

Das Gefühl dass es nie ein Auto geben wird dass 95% Funktioniert werd ich einfach nicht los.

Das Engineering ist zigfach besser geworden seit dem W124/201, wer aber geglaubt hätte das das in zuverlässigeren Produkten mündet..... naja der hat da was noch nicht verstanden.
Es liegt nicht daran das man nicht kann, sondern das man nicht will(Geschäftsführung) bzw. (im Falle der Ingenieure) dass man nicht darf.

Beispiel:
Eine unserer Hydraulikpumpen hätte ich für 23Cent Aufpreiskosten(pro Pumpe) für ein geschlitztes(und damit besser gekühltes) Gleitlager statt einem Standardlager etwa 100% höhere Lebensdauer erreichen können. Da das Lager in 50% der Fälle die Lebensdauer der Pumpe bestimmt hätte das eine enorme Lebensdauerverlängerung unserer Pumpen gebracht.
Das wurde vehement abgelehnt. Erstens macht man irre Kohle mit Serviceaufträgen und zweitens will man Verkaufen und nicht ewig haltende Pumpen.

Das man mit länger haltenden Pumpen einen viel besseren Ruf unter den Kunden und Anwendern hält und damit langfristige Bindungen und ziemlich sicher damit auch eine Vergrößerung des Kundenkreises erreicht interessiert die Geschäftsleitung nicht. Ganz zu schweigen von der kontinuierlichen technischen Verbesserung die mir als Ing. sehr am Herzen liegt. 

Dass man, nicht ewig haltende Pumpen haben will halte ich auch nicht für sinnvoll, denn als Ingenieur will ich eigentlich irgendwann ein neues Produkt entwickeln was das alte in technischen Belangen übertrifft und DAMIT den Kunden überzeugen auf das neue Produkt zu wechseln (und nicht über ein schnell kaputtgehendes Produkt).

Nein, da wird nur an die Quartalsergebnisse gedacht und wie man die Kurzfristig hochtreiben kann. Die Vorstände wechseln doch eh bald und hauptsache man bekommt dank kurzfristig guter Geschäftsergebnisse ne dicke Abfindung. Mehr interessiert in der Geschäftswelt nicht mehr. Es fehlt den Menschen einfach an Werten.

Also gebt nicht den Ingenieuren die Schuld, die KÖNNEN, dürfen aber nicht.

Deine Antwort
Ähnliche Themen