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Neuwagen vs Jahreswagen vs Gebrauchtwagen

Themenstarteram 11. März 2018 um 13:48

Guten Tag,

ich hatte neulich mit meinem Vater eine recht lebhafte Diskussion über das oben stehende Thema, während er die Position des Neuwagen Käufers eingenommen hatte und ich die, des Gebrauchtwagenkäufers. Nun würde mich mal interessieren auf welcher der Seiten ihr persönlich steht.

Also, ob es euch wichtig ist, wirklich einen Neuwagen zu kaufen, mit eigens gewählter Ausstattung etc..

Oder seid ihr doch auf der Seite der Jahreswagen bzw. Gebrauchtwagenkäufern ?

Würde mich mal interessieren, wie die Community so darüber denkt.

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69 Antworten

Hängt wie immer von den persönlichen Anforderungen ab. Stand auch vor ein paar Jahren vor der Wahl für ein Drittauto, Neuer oder Gebrauchter? Habe mich für einen Neuen entschieden, Dacia Sandero Stepway. Für unsren Zweck unschlagbar, Stadtauto für mehrere User.

Das ist doch immer vom derzeitigen Angebot abhängig. Wenn die Hersteller Modelle mit Discount in den Markt pressen, muss der Jahreswagen schon um einiges billiger sein damit ich ihn wähle. Bei Modellen mit wenig Rabatt oder länger Lieferzeit sieht das wieder anders aus.

Wenn man sich Neuwagen leisten will, hat man mit Jahreswagen kein Vorteil, außer man kann/will nicht die Lieferzeit abwarten.

Wer eng kalkulieren muss, dem wird nur die Gebrauchtschiene bleiben...

Als grobe Faustregel würde ich sagen - je teurer das Fahrzeug, desto eher lohnt sich ein Gebrauchtkauf.

Einen Kleinwagen, den man neu mit Rabatt für 13 TEUR kriegt würde ich nicht als 3-jährigen Gebrauchten für 10 TEUR kaufen, da wäre mir der finanzielle Vorteil zu gering.

In der oberen Mittelklasse werden Mercedes E-Klassen als Jahreswagen mit Dieselmotor (trotz Euro 6) dzt für ca 50% unter BLP verkauft (z.B. 30 TEUR Angebotspreis bei 60 TEUR BLP). In diesem Fall würde ich den Jahreswagen kaufen.

Zitat:

@pk79 schrieb am 11. März 2018 um 14:35:53 Uhr:

Als grobe Faustregel würde ich sagen - je teurer das Fahrzeug, desto eher lohnt sich ein Gebrauchtkauf.

Einen Kleinwagen, den man neu mit Rabatt für 13 TEUR kriegt würde ich nicht als 3-jährigen Gebrauchten für 10 TEUR kaufen, da wäre mir der finanzielle Vorteil zu gering.

In der oberen Mittelklasse werden Mercedes E-Klassen als Jahreswagen mit Dieselmotor (trotz Euro 6) dzt für ca 50% unter BLP verkauft (z.B. 30 TEUR Angebotspreis bei 60 TEUR BLP). In diesem Fall würde ich den Jahreswagen kaufen.

genau so ist es: pauschal kann man das nicht sagen.

Neuwagen bekommt man teilweise mit 20 und % Rabatt 8je nach Marke und Typ). Ein Jahreswagen oder eine Tageszulassung können da preislich schon garnicht mehr mithalten. Dazu kommt noch das der neue eben Wunschausstattung hat. Lieferzeiten ist da das einzige was man nochargumentieren kann. Ein jahreswagen steht auf dem Hof ein neuwagen hat evtl. ein paar Wochen Lieferzeit.

Jahreswagen lohnen sich zur Zeit nicht so richtig. Bei uns in der Gegend werden Jahreswagen oft so 20% unter Listenpreis angeboten. Dabei bekomme ich für ähnliches Geld auch einen Neuwagen oder eine Tageszulassung (wenn auch nicht unbedingt beim gleichen Händler).

Wenn gebraucht, dann schon mindestens 3 Jahre alt. Da haben die Autos schon so einiges an Wertverlust hinter sich.

Mittelklasse aufwärts gibt es gut ausgestattete und gepflegte Dienstwagen als Leasing-Rückläufer. Das spart schon einiges im Vergleich zum Neupreis.

Einen Mitsubishi Space Star oder einen Dacia Sandero würde ich neu kaufen. Da spart man als Gebrauchtwagen-Käufer nicht viel.

Früher war diese Frage eigentlich relativ einfach beantwortet.

Kann ich mir einen Neuwagen leisten oder nicht?

Bedingt durch allerlei Leasing- und Finanzierungsmöglichkeiten scheint sich diese Frage offenbar weniger oft zu stellen als früher. Leider verlieren dadurch auch viele einen Überblick über ihre Finanzsituation.

Hatte schon Gebrauchtwagen (allerdings auch erst zwei Jahre allt), Neuwagen (allerdings mit 6500,- Umweltprämie + 15% Rabatt) und Jahreswagen (auch mit Umweltprämie).

Dazu kann ich für mich persönlich sagen, dass ich sowohl den Neu- als auch den Jahreswagen ohne Prämien nicht gekauft hätte.

Es ist zwar ein schönes Gefühl ein neues Auto zu haben, allerdings muss man dieses Gefühl normalerweise auch teuer bezahlen. Mein perönlicher Favorit wäre so im Bereich von 2-4 Jahre und wenn möglich noch mit Herstellergarantie.

Zitat:

 

Früher war diese Frage eigentlich relativ einfach beantwortet.

Aber auch deswegen, weil die Austattungsmöglichkeiten bei Weitem nicht so umfangreich waren wie heute. Hatten fast alle die gleiche Ausstattung, einige dann den Beifahrerspiegel extra, das war es dann auch fast:-)

Ich habe jüngst die gleichen Erfahrungen wie FrankyStone gemacht.

Meiner Ansicht nach beginnt es ab einem Fahrzeugalter von 2-3 Jahren preislich interessant zu werden.

Da derzeit die Hersteller jeglicher Coleur vermehrt Neuwagen mit saftigen Rabatten in den Markt drücken, sind Jahreswagen momentan rel. uninteressant, und die Händler wirken darauf angesprochen auch recht reserviert.

Für 20% unter LP kaufe ich sicher kein gebrauchtes Auto, aber da mögen die Geschmäcker sicherlich verschieden sein.

Wenns also gebraucht sein soll, dann als nicht mehr ganz junges Fahrzeug ab 20-36 Monaten (auch weil dann die Auswahl und damit die Konkurrenz am Markt am größten ist (Leasingrückläufer)) .

Bei den jüngeren fand ich die Angebote im Vergleich zum neuen eigentlich durch die Bank zu schlecht.

Je teuerer das Auto desto mehr lohnt sich ein Jahreswagen.

 

Bei einem VW up oder ähnlichem Kleinwagen lohnt es sich nicht, da sucht man einen Neuwagen/Tageszulassung.

 

Wenn ich mir einen 3er BMW kaufe wäre es jedoch dumm ihn neu zu kaufen. Listenpreis 60tausend, dann zahlst du mindestens 50tausend beim Händler. Als Jahreswagen bekommst du ihn für 30tsd und sparst dir 20tausend Euro.

 

Kommt also ganz drauf an

Zitat:

@Emsland666 schrieb am 12. März 2018 um 14:07:13 Uhr:

Zitat:

 

Früher war diese Frage eigentlich relativ einfach beantwortet.

Aber auch deswegen, weil die Austattungsmöglichkeiten bei Weitem nicht so umfangreich waren wie heute. Hatten fast alle die gleiche Ausstattung, einige dann den Beifahrerspiegel extra, das war es dann auch fast:-)

Stimmt, hat sicher auch damit zu tun - wobei man dann noch den Begriff "früher" definieren müsste. :D

Kann mich aber zumindest erinnern, dass es auch schon in den Achtzigern einige Ausstattungsvarianten und umfangreiches Sonderzubehör gab (aber bei weitem nicht wie heute).

Zitat:

@pk79 schrieb am 11. März 2018 um 14:35:53 Uhr:

Als grobe Faustregel würde ich sagen - je teurer das Fahrzeug, desto eher lohnt sich ein Gebrauchtkauf.

Dieses.

Ergänzend noch ein Modell oder eine Fahrzeugreihe aussuchen welche im Moment unpopulär ist.

Beispiel Audi SQ5 mit dem Euro 5 Diesel. Der ist preislich gerade im freien Fall. Verglichen mit dem Benziner hast du derzeit teils 15t€ Unterschied im Anschaffungspreis bei sonst gleichen Parametern.

Wird sich bei den anderen bösen Euro 5 Dieseln ähnlich verhalten.

Gruß

Martin

Oder derzeit auch so eine Regel: Die beim neu-bestellen teureren Diesel günstig als Gebrauchte nehmen, Benziner neu bestellen.

Hallo,

habe erst einmal einen Mercedes-Jahreswagen genommen, weil ich das Auto gleich wollte und nicht lange warten. War aber ein Fehlkauf, mir fehlten später Automatik und Schiebedach. Seitdem habe ich nur noch Neuwagen mit eigner Ausstattung gekauft und Schiebedach und Automatik sind das Mindeste was da sein muß.

11 Prozent bekommt man immer und in meinem Fall ist es so, dass ich die Autos 10 Jahre und länger fahre, wenn nichts dazwischen kommt. Schaue allerdings beim Autokauf nicht sklavisch aufs Geld.

ciao olderich

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