ForumFahrzeugtechnik
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Neues Auto, so einfach selbst zu warten wie früher?

Neues Auto, so einfach selbst zu warten wie früher?

Themenstarteram 19. Mai 2013 um 10:20

Huhu,

in letzter Zeit ärgere ich mich immer öfter darüber dass ich an meiner Karre kaum mehr was selber machen kann, oder wenn dann extra Spezialwerkzeug kaufen muss, oder nen teures Diagnosegerät usw.

Daher würde es mich im Moment einfach mal interessieren (will mir jetzt noch nichts neues kaufen, einfach nur so):

Gibt es noch irgendeinen Hersteller der Autos baut, in denen wenig Schnickschnack, aber die wichtigsten Sicherheitsmerkmale (ABS, Airbag) drin ist, und wo man an fast alles gut drankommt und selber reparieren kann?

Ich brauche keinen Luxus, kann selbst auf elektrische Fensterheber oder Zentralverriegelung verzichten. Klima reicht auch ne manuelle....

Sollte natürlich nicht gar so eine exotische Marke sein, damit man im Zweifel doch mal ne Werkstatt findet die das Auto schonmal gesehen hat ;)

 

Viele Grüße und schönen Sonntag noch

Jan

Beste Antwort im Thema
am 19. Mai 2013 um 11:10

Der Lada Niva müsste auch noch mit dem Pfadfinderbesteck zu reparieren sein ;-)

62 weitere Antworten
Ähnliche Themen
62 Antworten

 

Der Simca in Deinem Profil das war ein schoenes Auto. :)

Allerdings gefiel mir der Aronde immer am Besten. :cool:

Die gingen so etwas in Richtung Wartburg und Skoda Octavia.

 

Gruss, Pete

 

Hi Pete.

Freut mich, wenn er dir gefällt. Allerdings war er kein schönes Auto, er ist es ... dank guter Pflege ... noch immer. :p

 

mfg eachi

Zitat:

Original geschrieben von SupaJan

 

Gibt es noch irgendeinen Hersteller der Autos baut, in denen wenig Schnickschnack, aber die wichtigsten Sicherheitsmerkmale (ABS, Airbag) drin ist, und wo man an fast alles gut drankommt und selber reparieren kann?

Ich brauche keinen Luxus, kann selbst auf elektrische Fensterheber oder Zentralverriegelung verzichten. Klima reicht auch ne manuelle....

Sollte natürlich nicht gar so eine exotische Marke sein, damit man im Zweifel doch mal ne Werkstatt findet die das Auto schonmal gesehen hat ;)

Habe letztens am Peugot 107 (Toyota Aygo) geschraubt, alles gut erreichbar und übersichtlich, keine unnötige Technik, ich behaupte hier kann man problemlos alles selber machen, incl. Motorenwechsel

Zitat:

Original geschrieben von SupaJan

in letzter Zeit ärgere ich mich immer öfter darüber dass ich an meiner Karre kaum mehr was selber machen kann, oder wenn dann extra Spezialwerkzeug kaufen muss, oder nen teures Diagnosegerät usw.

Für die wenigsten aktuellen Autos braucht man für die normale Wartung Spezialwerkzeug oder Diagnosegeräte. Bremsbeläge, Scheiben, Ölwechsel usw. ist immer noch das gleiche wie früher. Lediglich bei Elektronikproblemen hilft das Diagnosegerät, da die aber heute gar nicht mehr sooo teuer sind gehört so eins dann heute schon fast in die Werkzeugkiste. Vereinfacht die Fehlersuche oft doch ungemein, man sollte aber mit den Messwerten und Anzeigen was anfangen können.

Wenn es günstig sein soll sucht man sich dazu ein gängiges Modell mit nicht zu viel Sonderausstattung. Gängiges Modell aus zwei Gründen, zum einen gibt es für die viele Infos im Netz oder auch Reparaturanleitungen. Zum anderen gibt es die Ersatzteile überall auch im Zubehörhandel.

Bei größeren Reps ist eh schnell die Fachwerkstatt gefragt. So wie heute kaum einer ein Diagnosegerät zu Hause hat und damit umgehen kann konnte früher auch kaum einer Vergaser einstellen oder andere kompliziertere Dinge machen.

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Die Kehrseite ist natuerlich das man Heute kaum noch an die Karre ran muss.

In 30'000 KM wurde an meinem Ford Fusion die Motorhaube genau zweimal geoeffnet. :)

Versuche das mal mit einem 60er DKW F12...

 

Gruss, Pete

Ich darf das ja eigentlich nicht sagen, aber an alten Autos konnte man nicht nur "alles selber" machen, man musste auch ständig dran schrauben damit der Kram funktionierte.

Mein 59er Rekord ist "der Zuverlässige", das kommt nicht daher, dass der nicht kaputt geht, sondern das der Zuverlässig von Werkstatt zu Werkstatt kommt, wo er ja alle 1500km zum Schmierdienst und alle 3.000km zur Inspektion eh ist, dann kann man Dinge wie ne tropfende Wasserpumpe, kaputtes Radlager gleich mit reparieren lassen.

Sag heute mal wem, er muss alle 1500km in die Werkstatt, der zeigt dir n Vogel und gibt mit BGH Segen die Karre sofort zurück...

Was dann das "selber machen können" angeht, weis ich nicht, ob das heute noch in ist, in Rückenlage mitm Wagenheber unterm Auto aufm Pimmelmann das Getriebe rein und raus zu wuchten, weil man mal alle ~30.000km eh ne neue Kupplungsscheibe einbauen muss und alle 5.000km Unterbrecherkontaktsatz zu wechseln, Öl, Ventile, usw...

Was willst du denn selber machen? Von Honda findet man oft das komplette Werkstatt Servicebuch zum downloaden, wo alle möglichen Reparaturen und Teile bis ins kleinste Detail beschrieben sind. Dort sind auch sämtliche Anlernprozeduren und Fehleranalysen der Steuergeräte beschrieben.

Man kann absolut alle Ersatzteile online bestellen, auch für ältere Modelle.

OBD|| Bluetooth Diagnosegerät kostet knapp 20€ und lässt sich dann mit einer Smartphone App bedienen.

Jetzt ist die Frage wie weit du gehen kannst oder willst.^^

Auch die neueren Hondas? Einfach so verfügbare Servicedokumente? Ich hab ja letztens was für den europäischen Fusion gesucht, aber Ford hat dermaßen den Hintern eng, daher wundert mich das.

Das wäre dann ein Grund für mich, mehr auf Honda zu gucken.

cheerio

Ich hatte einen Jazz Modell ab 2002-2008. Dafür hatte ich sofort das komplette Werkstattbuch zum Download gefunden und jetzt habe ich einen Civic 2011 (8er Modell ab 2006). Dafür habe ich auch das volle Werkstattbuch. Für die anderen habe ich erlich gesagt auch nicht gesucht.^^

Auf der Seite http://www.lingshondaparts.com/

Kann man wohl so ziemlich alles an original Teilen kaufen. Man kann sogar Teile für den Civic Bj. 1982 bestellen :eek:

Ich weiß aber nicht wie das mit der Lieferbarkeit aussieht, weil ich da noch nie etwas bestellt habe. Bei Honda geht ja selten was kaputt. :D

Bei den Modellen gibts auch eine riesige Auswahl. Anbei ein kleiner Ausschnitt.

Ich bestelle bald vielleicht die lackierte Kappe für den Außenspiegel dort, falls mein Händler nicht den gleichen Preis bieten kann wie die Seite. Hab in einer Tiefgarage eine Säule mitgenommen:rolleyes:, ich Depp.

Parts

Zitat:

Was dann das "selber machen können" angeht, weis ich nicht, ob das heute noch in ist, in Rückenlage mitm Wagenheber unterm Auto aufm Pimmelmann das Getriebe rein und raus zu wuchten, weil man mal alle ~30.000km eh ne neue Kupplungsscheibe einbauen muss und alle 5.000km Unterbrecherkontaktsatz zu wechseln, Öl, Ventile, usw...

Ich denke auch das kommt auf die jeweilige Schmerzfreiheit an.

Mein Vermieter hat hier unten auf dem Hof einen seiner Reisebusse rückwärts auf Auffahrrampen gefahren und alleine den Retarder aus- und wieder eingebaut. Ich habe gedacht, ich sehe nicht richtig.

mfg

Tja, andere stehen hier und jammern von wegen "an den neuen Autos kann man nix mehr selber machen, da kommt man ja nicht drunter..."

Wobei man schon seit gut 80 Jahren nicht mehr zum Reparieren ohne weiteres "drunter" kommt, von daher ist das sehr relativ.

Wenn einer jammert, dass er ohne "Hebebühne" ja nicht mehr unter seinen Opel Astra kommt und man früher alles selber machen konnte, dann bin ich mal gespannt, wie er unter nen Manta kriechen will...

Und Dinge von "früher" wie das Mysterium eines Blinkerschalters im Rekord P1/P2 oder einer Zündanlage haben sich auch damals nur eher wenigen Autofahrern so komplett erschlossen...

Sicher konnten einige irgendwie machen, dass die Karre wieder fährt, aber so richtig? Eher wenige...

..........Blinkerschalter beim P1/P2 ?

 

Das war eine der leichteren Übungen, Lenkradverkleidung ab, Lenkrad runterziehen, 2 Schrauben lösen, neuer Blinkerschalter rein, festschrauben, Lenkrad aufsetzen.

Nur heute braucht man einen Sprengschein, um das Lenkrad runter zu machen = dürfen.

 

Nur Anlasser ausbauen war damals eine Qual, Minuspol ab, Handbremshebel aushängen, Auspuffkrümmer (6 Schrauben) abschrauben (besonders problematisch, wenn eine Schraube abreißt), Spurstange abziehen, Anlasser raus.

 

Die Gleichstromlima war auch nicht unbroplematisch auszubauen.

 

Das änderte sich dann mit den R3 (Rekord A), da konnte man super rankommen, LIMA und Anlasser.

 

Beim B Kadett Anlasser war dann wieder problematisch, auf der rechten Seite dann die Motoraufhängung abschrauben.

 

Deshalb finde ich die Autos aus 1990er Jahren bis zur Jahrtausendwende am besten. Alles, was früher mechanisch aufwendig arbeitete, ist jetzt elektronisch (Zündung, Blinker usw.), aber die Steuergeräte sind noch unabhängig(er), in überschaubarer Zahl im Auto, aber man hat noch nicht diese Dinge an Bord, die nur noch rechnergestützt arbeiten, oder Bussysteme, wo man nicht mal ein Radio ziehen darf usw.

oder aufwendige Abgasreinigung bzw. Motormanagement.

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von där kapitän

Deshalb finde ich die Autos aus 1990er Jahren bis zur Jahrtausendwende am besten.

Hmm, frag mal die Werkstätten. Gerade die Zeit war gerade aufgrund der Vielzahl an Steuergeräten die der Elektronikflüche. Viele Einzelgeräte heißt auch viele Sensoren, Kabelverbindungen usw. mit aufwendigerer Fehlersuche. Mit den Bussystemen und zentraler Auslesemöglichkeit über OBD wurde vieles einfacher.

Radio ziehen geht auch bei Bussystemen, muss halt nur ein Überbrückungsstecker rein. Wer keine Ahnung hatte konnte auch früher gerade bei der Elektrik viel Mist bauen.

am 22. Mai 2013 um 16:17

An meinem u.g. Fahrzeug kann man noch recht viel selbst machen.

Inspektion mache ich unterdessen wieder selbst, ergo auch den Ölwechsel.

Das Filtergehäuse steht, der Filter ist keine Kartusche und kann leicht entnommen werden.

Allerdings ist das Auto niedrig und man muss vorher die untere, vollflächige mittlere Motorverkleidung an 10 Schrauben lösen, was ohne Anheben oder Bühne / Grube nur mühsam gelingt.

Aber mit Bordmitteln bzw. mit kleinem Rangierwagenheber kommt man gefahrlos mit dem Arm li+re soweit drunter, dass man sich auch beim Versagen des Hebers nicht verletzen kann. Man muss ja nur leicht anheben...

Bremsen gehen eigentlich auch noch selbst, hinten muss man allerdings bekanntermaßen den Kolben zurückdrehen und benötigt dazu entweder ein Rückstellwerkzeug (Rückstellsatz für div. Marken im Internet max. EUR 25,-) oder nutzt einen Flex-Schlüssel.

Auch sonst ist noch vieles gut erreichbar, sehr gut dokumentiert (So wird´s gemacht), als NT verfügbar und als Gebrauchtteil in Massen vorhanden. Das ist dann eben der Vorteil, wenn man keinen Exoten (im dt. Markt!) fährt.

Vieles folgt einer gewissen VW-Logik, die Stromlaufpläne und Kabelfarben sind gut dokumentiert.

Andere Hersteller drucken ja Nummern auf ihre gleichfarbigen Kabel und in einem umwickelten oder mit Kabelbindern zusammengehaltenen Kabelstrang darf man da erstmal alles zerlegen, bis man überhaupt weiß, welches Kabel das richtige ist.

Genügend Tipps & Tricks im Internet gibt´s aufgrund der großen Verbreitung auch.

Meiner hat (knapp) noch kein Longlife, ergo brauch ich auch kein VCDS etc., um das Serviceintervall zurückzustellen, das kann ich (als Festintervall = 1x/Jahr oder alle 15tkm) am Kombiinstrument noch selbst machen und das ist im Handbuch sogar noch dokumentiert für den Halter.

Hab letztens die Tandempumpe neu gedichtet, der Spaß hat mich EUR 8,06 für die beiden Dichtungen gekostet und ca. 30 Minuten Arbeitszeit.

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

Andere Hersteller drucken ja Nummern auf ihre gleichfarbigen Kabel und in einem umwickelten oder mit Kabelbindern zusammengehaltenen Kabelstrang darf man da erstmal alles zerlegen, bis man überhaupt weiß, welches Kabel das richtige ist.

Welche Hersteller machen denn so etwas? Interessiert mich nur aus Neugier. ;)

Zitat:

Original geschrieben von kev300

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

Andere Hersteller drucken ja Nummern auf ihre gleichfarbigen Kabel und in einem umwickelten oder mit Kabelbindern zusammengehaltenen Kabelstrang darf man da erstmal alles zerlegen, bis man überhaupt weiß, welches Kabel das richtige ist.

Welche Hersteller machen denn so etwas? Interessiert mich nur aus Neugier. ;)

Ich habs bei nem Volvo V40 (mein Firmenwagen) schon gesehen, als ich den Zigarettenanzünder, den Lichtschalter und irgendwas im Beifahrerfussraum repariert habe. Mal war da ein strang blau, der nächste war gelb/lila und wieder ein anderer mit ner menge Adern war dann rot.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Neues Auto, so einfach selbst zu warten wie früher?