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Neue C-Klasse Erdgasantrieb/ Hybridantrieb?

Themenstarteram 12. Febuar 2007 um 13:28

Hallo,

weiss jemand, ob für die neue C-Klasse analog zur E-Klasse auch eine Erdgasvariante oder womöglich ein Hybrider wie der auf der IAA vorgestellte S-Klassler vor 2 Jahren, geplant ist?

(Bisher weiss ich nur, dass BMW bestätigt hat, noch 2007 ein Hybridmodell 'rauszubringen. Vermutlich ein fetter X analog zum Q7 hybrid, der ja auch 2007 in Serie gehen wird ... bei der deutschen Mittelklasse wäre vermutlich die Nachfrage zu hoch und keiner könnte die nötigen Teile zuliefern :-)

Gruss

D.F.

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30 Antworten

es soll wohl (irngendwann) einen ngt geben....

Zitat:

Original geschrieben von fx123

(irngendwann)

ja, das trifft zu. Termine stehen nämlich noch nicht definitiv fest.

Den Anfang werden womöglich die Benzin-Direkteinspritzer machen. Später kommen dann NGT und Mild-Hybrid (Start-Stopp-Automatik) hinzu.

Den ersten Voll-Hybriden wird es bei MB Schätzungen zufolge nicht vor 2010 geben - und wenn, dann wohl auch nicht zuallererst in der C-Klasse.

Gruß

Flo

Irgendwo stand mal, dass noch dieses Jahr der Mildhybrid im "S350 CGI direct hybrid" in Serie gehen soll, Präsentation zur IAA. Und da stand auch drin, dass bald ein ML-Vollhybrid folgen soll.... wer weiß... wir werden sehen!

Ich rechne überdies damit, dass die NGT-Variante deutlich früher kommen wird, eher schon 2008.

Gruß.

Bereits auf der IAA 2003 hatte MB eine E-Klasse mit einem Sechszylinder und zwei Elektromotoren. Der Hybridantrieb verringerte den Kraftstoffverbrauch um 20%.

Laut Dieter Zetsche soll die Dieseltechnologie aber die besseren Ergebnisse liefern, wenn ein ausreichender Langstreckenanteil enthalten ist.

Die deutschen U-Boote hatten schon im 2 Weltkrieg alle ausgereifte Hybridantriebe, trotz enormer Langstreckenanteile bei Fahrten bis an die US-Küste und nach Japan. Falls den Ingenieuren von MB noch Erfahrungen fehlen sollten, sollten sie mal in den alten Unterlagen der Marine von 1945 nachschauen.

Wieso? Damit hat Zetsche doch recht! Gerade die Toyota-Vollhybriden sind im Langstreckenverkehr fast nutzlos, da man den Hybridantrieb überwiegend als Balast rumfährt. Bei schneller BAB-Fahrt versagen die Vollhybriden gänzlich, der Wirkungsgrad des E-CVT geht bei hohen Geschwindigkeiten einfach in den Keller.

Ein Diesel ist im Langstreckenverkehr besser, die Amis überhäufen zum Beispiel gerade den E320 Bluetec mit Lob, weil der seine Verbrauchsversprechen wenigstens hält (kein Wunder bei nur rund 120km/h auf den Highways), während gegen Toyota mehrere Sammelklagen laufen, dass die Hybridverbrauchsangaben weltfremd sind. Denn auch die Amis und gerade die Amis fahren viel Langstrecke, wenn sie nicht gerade in NYC wohnen...

Und Diesel-Hybrid ist zu teuer!

Jedenfalls gilt einfach auch: Hybrid ist nicht gleich Hybrid! Eine Start-Stop-Automatik wie bei BMW oder Citroen ist auch ein Micro- bzw. Mildhybrid, aber was gänzlich anderes als das Toyota-System!

Gruß.

Wie verhält es sich denn mit dem Schadstoffausstoß der neuen C-Klasse? Kann man irgendwo tabellierte Werte einsehen? Ich meine nicht nur den CO2-Ausstoß, von dem zur Zeit jeder redet, sondern auch Kohlenstoffmonooxid, Stickstoffoxide usw.

Wie groß ist da der Unterschied zwischen Diesel und Benzinern und wird die C-Klasse die EURO 5-Standards einhalten?

Wen juckt das denn? Da es verbindliche Grenzwerte sind, erfüllt sie MB auf jeden Fall. Und EU5 spätestens, wenn sie auch wirklich amtlich ist. Oder falls es für die Kunden aufgrund steuerlicher Anreize wieder eher Sinn macht, dann halt eher!

Gruß.

Der durchschnittliche deutsche Autofahrer fährt aber nicht hauptsächlich Langstrecke wie Zetsche es sich so denkt oder wie der Ami ständig auf dem Higway, sondern macht beides : Kurz und Langstrecke.

Der ECE/EG-Testzyklus entspricht eher dem Fahrverhalten vieler deutscher Autofahrer. Er beginnt mit dem City-Zyklus, der die innerstädtische Fahrt repräsentieren soll. In diesem 12 Minuten langen ersten Teils wird viermal in Folge das aus verschiedenen Fahrzuständen zusammengesetzte Profil von ca. 3,5 Minuten und 1 km Länge durchlaufen. Im Anschluss daran folgt der Extra Urban Driving Cycle von ca. 3,5 Minuten Länge, der für eine Fahrt außerhalb geschlossener Ortschaften steht. Die Maximalgeschwindigkeit von 120 km/h wird dabei erreicht. Die theoretisch durchfahrene Strecke beträgt hier ca. 7 km.

Laut diesem ECE Fahrzyklus würde der Verbrauch eines C220 CDI mit dem Hybridantrieb den MB in 2003 auf der IAA vorgestellt hat, um ca. 20% niedriger sein und somit bei ca. 4,8 Liter liegen. Das dies möglich ist zeigt das neue E92 3er Micro-Hybrid Coupe mit einem kombinierten ECE Verbrauch von 4,9 Liter. Als Full-Hybrid würde der Verbauch des 320d vermutlich bei unter 4,5 Liter liegen und somit unter 120 Gramm CO2 pro km liegen.

Bis zum Inkrafttreten der neuen EU CO2 Gesetzgebung in 2012 wird BMW eine weitere Technik der Verbrauchreduktion anbieten: Die Temperatur Energy Regeneration mittels Turbosteamer. Dabei wird die in der Abwärme des Motors enthaltene Energie nach dem Prinzip der Dampfturbine zurückgewonnen. Mit diesem Konzept ist es BMW in 2005 gelungen, die größte und heute noch ungenutzte Energiequelle im Auto anzuzapfen: Wärme. Man verspricht sich davon eine zusätzliche Spriteinsparung von 15%. Der 320d würde damit nach ECE/EG-Testzyklus auf 3,8 L/100km bei 100g CO2 pro km kommen.

Übrigens, warum sich die Amis einen E320 CDI anschaffen, wo sie doch nur höchstens 120 km/h auf dem Highway fahren können ist mir eh schleierhaft. Für die wäre der C200 CDI eigentlich schon fast übermotorisiert.

Diesel-Hybrid wird billig werden, wenn die für den Hybrid benötigten Generatoren erstmal von Bosch in Millionenstückzahl in jedem deutschen Auto eingebaut werden. Billiger als das COMMAND APS Spielzeug wird das auf jeden Fall !!!

Gruß

Ralf

Das weiß ich doch alles... Und gerade weil ich den Zyklus kenne, halte ich ihn für absolut realitätsfremd!

Der Stadtanteil im NEFZ ist überbetont und obwohl die Durchschnittsgeschwindigkeit vllt. mit der realen gut zusammenpasst, tut es der Rest nicht. Man kann eben fast nie so gleichmäßig beschleunigen wie im Zyklus, so langsam wie im Zyklus tun das sowieso nur wenige! Zudem wird kaum schneller als 50 gefahren. Würde ich real so fahren, würde ich ständig angehupt werden!

Gleiches gilt für die außerorts 90... Wenn ich in meiner eher ländlichen Gegend selbst mit knapp über 100 rumfahre, werde ich noch häufig überholt!

Und 120 auf der BAB? lol? Das mag wieder im Schnitt so passen, aber der kommt zustande, weil die Deutschen gleichzeitig viel im Stau stehen und gleichzeitig gerne und häufig schnell fahren! ...bei anderen Verbräuchen als im Zyklus wohl gemerkt...

Ich fahre zum Beispiel rund 95% meiner jahresfahrleistung auf Landstraßen und BABs. Dafür wäre ein Hybrid völlig sinnlos, zumal ich auf der BAB vorausschauend fahre und sowieso nur wenig bremse. Ich würde nur sinnloses Zusatzgewicht rumfahren.

Was ICH brauche, ist ein Auto mit langer Übersetzung, die die Drehzahl senkt und Sprit spart. Und sowas macht ein 180K immernoch besser als 320i, selbst wenn der nun HPI und Micro-hybrid hat... Auch ein lang übersetzter C350 kann sowas laut den Vergleichstests besser als der kurz übersetzte 330i zum Beispiel, der ja so sparsam sein soll und sogar Super-Plus braucht.

Zudem können die meisten Leute nicht mal verbrauchsoptimal schalten. Und mit meisten meine ich eher mehr als 90% der Bevölkerung. Schaue dich doch mal in deinem Bekannten- und Verwandtenkreis um: Wer fährt wie? Wer bräuchte wirklich einen Hybrid, weil er durch die Stadt schleicht? Wer von denen kommt REAL in die Nähe des Normzyklus? Sollten vllt. einie nicht lieber Automatik fahren, weil die so viel besser schaltet, dass die Leute damit deutlich Sprit sparen würden?

Gruß.

PS: Das mit dem C200 ist ja auch prinzipiell richtig, nur herrschen dort drüber halt immernoch andere Ansichten und Zwänge. Dort igilt niemand als Premium der R4s verkauft. Und die Premiumkonkurenz um Lexus und Infiniti startet da drüben erst im 280PS-Bereich. Dort gibt es zum Beispiel keinen IS250 oder gar IS220d wie hier bei uns, sondern NUR einen IS350 mit 306PS! Die Amis sind absolut leistungsgeil, obwohl sie nicht schnell fahren dürfen.

Aber es ist allemal besser, sie kaufen die E320Bluetec, denn einen Lexus GS450hybrid. Denn der ist mit über 300PS nun wirklich sinnlos zu stark , alles andere als sparsam und umweltfreundlich! ...von der extrem CO2-intensiven Produktion oder der kritischen Entsorgung der Batterien gar nicht erst zu reden!!!

Die Gesamtbilanz passt hier einfach hinten und vorne nicht, genauso wenig wie 300PS und sparen zusammenpassen!

Was glaubst du eigentlich warum ausgerechnet der W221 und der W204 die ersten Autos der Welt sind, die ein Umweltzertifikat nach neuester EU-Richtlinie erhalten haben? ...und nicht ein Toyota Prius zum Beispiel!

Zitat:

Original geschrieben von TheStig

Wen juckt das denn? Da es verbindliche Grenzwerte sind, erfüllt sie MB auf jeden Fall. Und EU5 spätestens, wenn sie auch wirklich amtlich ist. Oder falls es für die Kunden aufgrund steuerlicher Anreize wieder eher Sinn macht, dann halt eher!

Gruß.

Gestern abend erst geschrieben und heute *das*. Ich sag ja, MB kümmert sich schon um die Vorschriften, da brauchen wir uns keinen Kopf drum zu machen ;)

Gruß.

Zitat:

Original geschrieben von TheStig

Gestern abend erst geschrieben und heute *das*. Ich sag ja, MB kümmert sich schon um die Vorschriften, da brauchen wir uns keinen Kopf drum zu machen ;)

Gruß.

Ja, das beste was ich passend zu dieser Diskusion gefunden habe:

http://onwirtschaft.de/c/10/34/48/90/10344890.html

Das die bei den Grünen teilweise nicht so sauber ticken wie unsere deutschen Fahrzeuge sind war mir ja bekannt, aber die Künast setzt dem allen eine Krone auf.

Kein Japanischer Hersteller würde ohne die Ideen der deutschen Automobilhersteller ein gutes und sicheres Auto auf die Strasse gebracht haben.

Warum brauchen die deutschen Hersteller so lange, doch nicht aus Schikane der Umwelt gegenüber.

Bevor es auf den Markt kommt muss es perfekt sein, und wirklich die Mühe wert gewesen sein.

Auch Hybrid ist noch in den Kinderschuhen.

Würde sich von Euch jemals einer einen 5 oder 6 Jahre alten Prius kaufen? Wer soll den reparieren, und hält der überhaupt so lange, was kostet die Entsorgung der Batterien usw.

Gruß

Jetzt wissen wir dadurch aber wieder mal, was wir von unseren Politikern zu halten haben. So traurig das auch ist, denn schließlich regier(t)en solche Leute unser Land(!!), aber die Krone der Dummheit geht an Frau Künast... ;)

Gruß.

Wasser Predigen und Wein trinken

Künast fuhr während ihrer Amtszeit als Bundesverbraucherministerin selbst einen Audi A8 TDI. Das Auto habe zwar einen Dieselrußfilter gehabt, sei aber mit 326 PS nicht besonders umweltschonend ausgestattet gewesen. Der Autoexperte Professor Ferdinand Dudenhöffer von der FH Gelsenkirchen bezeichnete Künasts Äußerungen in der «Saarbrücker Zeitung» als «idiotisch».

Dudenhöffer spricht mir aus der Seele !

Auf die Frage "Würden Sie aus Umweltgründen ein Auto "Made in Japan" kaufen?" antworteten bei T-Online 43% mit "Ja. Die deutschen Autobauer sollen ihre Ignoranz bei Umweltthemen spüren." und 50% mit "Nein, ein japanisches Auto kommt mir nicht in die Garage". Der Patriotismus während der WM hat bei den o.a. 43% ja nicht lange angehalten. War also tatsächlich nur ein Sommermärchen. Bei diesen 43% trifft Dudenhöffers Aüßerung auch voll zu !

vielleicht hat es jemand in den median ja mit gekreigt, steht auch bestimmt irgnedwo online.

jedenfalls hatten wir in aachen heut besuch aus berlin.

bei uns hat man einen gilf 5 mit 170ps mit vorhandener technik so "optimiert, dass das teil keine 5l diesel mehr braucht. wohlbemrekt, es wurden nur sachen verbaut die am markt erhältlich sind!

hybrid braucht hier keiner! und die japaner haben das doch nur gebracht, weil sie keinen diesel haben und nur mit dem hybrid den spritverbrauche teilweise im rahmen halten können.

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