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Navi für BMW R 850 R Comfort

BMW R 850
Themenstarteram 3. September 2019 um 10:11

Hallo,

nach nunmehr 35 Jahren fahre ich wieder eine BMW R 850 R Comfort:).

 

Da meine Frau und ich im nächsten Jahr nach Süd-Norwegen mit den beiden Motorrädern wollen, so benötigen wir ein Navi-Gerät.

Da es aber recht viele gibt, so die Wahl recht schwer.

In beiden Schuberth Helmen ist jeweils das System SC10U (Sena) verbaut worden.

Nachdem wir es endlich hinbekommen haben, die Firmware upzudaten, so läuft es auch mittlerweile alles in Deutsch. Der Support von Sena ist hierbei nur zu empfehlen.

Erste Ausfahrt mit Google-Maps lief reibungslos - einzige Einschränkung, es kann nur ein Fahrer die Anweisungen/Info hören (warum auch immer).

Frage an Kollegen:

1. Welches Navi Gerät würdet ihr mir empfehlen?

2. Welches Navi ist mit SC10U kompatibel, insbesondere für beide Helme?

3. Wie sollte die Stromversorgung erfolgen, Bordnetz, Zusatz Akku?

4. Installation einem Fachmann (Elektriker) überlassen?

Freue mich, von euch zu lesen.

chris

 

 

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13 Antworten

Ich bin da eher für einfache Lösungen. Also Smartphone + Powerbank in den Tankrucksack, via Bluetooth mit dem Sena koppeln, fertig. Oder man nutzt die Bordsteckdose mit entsprechendem Kabel + Stecker.

Natürlich kann man sich auch ein Navi (z.B. Garmin Zumo) + Navihalterung und Stromversorgung installieren lassen.

Wichtig ist, dass die Stromversorgung des Navis abschaltet, wenn man die Zündung abschaltet, sonst saugt es einem die Motorradbatterie leer.

1. Navi von Garmin oder TomTom - speziell für Motorräder vorgesehen, wasserdicht und rüttelfest. Welches ist mehr eine Preisfrage.

2. Keine Ahnung. Ob mir in diesem Fall ein einziges Navi reichen würde? Nein, einfaches Trennen der beiden Fahrer reicht (Ampel, Bahnschranke), und der ohne Navi ist "verloren".

3. Stromversorgung erfolgt über das Bordnetz, im Idealfall kannst du eine Steckdose abgreifen. Nicht empfehlenswert, wenn die Steckdose Dauerstrom führt, dann hast du im Falle des Vergessen eine leere Batterie. Bei Garmin weiß ich, dass ein interner Akku die Versorgung übernimmt, wenn die externe Versorgung gekappt ist.

4. Kommt auf dein eigenes Geschick an. Ich hab die Dinger bis jetzt immer selbst angebaut und angeschlossen. Jedesmal die Zuleitung zu einer Steckdose angezapft. Anständige Halterungen gibts z.B. von Touratech.

Peter hat es eigentlich schon ganz gut beschrieben.

Für die Motorrad-Navigation ist Googlemaps sicher nur eingeschränkt zu empfehlen, da einfach die benötigte/gewünschte Routingfähigkeit fehlt. Von A nach B, vielleicht noch über C und D geht noch, auf dem schnellsten Weg, das war es aber auch. Willst du mehr, kommst du um ein Navigerät von Garmin oder TomTom eigentlich nicht herum.

Die Koppelung des Navi wird immer nur mit einem Gerät/Helm erfolgen, sprich mit dem Helm der am nächsten ist, bzw. gekoppelt wird. Solange ihr in Sichtweite fahrt ist das sicher kein Problem. Meine Frau und ich fahren inzwischen beide mit eigenem Navi (Garmin/BMW) Die Touren werden auf beide Geräte gespielt, so dass wenn wie getrennt werden, der andere auf jeden Fall hinter her kommt oder auch mal eigene Wege gehen kann :D

An einem festen Stromanschluss kommt man eigentlich auch nicht herum, auf die Akkus sollt man sich nicht verlassen bzw. sie reichen meist für einen langen Tourentag eh nicht. Der Anschluss ist für jemanden mit ein wenig Schraubererfahrung bzw. einer rechten und einer linken Hand auch kein Hexenwerk :), ansonsten sollte das jede Moppedwerkstatt auf die Reihe bekommen.

Ob nun TomTom oder Garmin :confused: da bricht hier wahrscheinlich gleich wieder wilder Streit aus :D

Ich bevorzuge die Garminlösungen,. Erfordert sicher etwas mehr Einarbeitung, hat mir aber gerade letztes WE wieder die Vorteile aufgezeigt. 6 verschiedene Geräte (395, 396, Navi5, 660, Navi6) alle sind mit der Route klar gekommen, nur das TomTom wollte nicht. Weder mit GPX noch mit ITN. Davon ab dass ich auf der Karte plane auf der ich fahre.

Danke für's Lob.

Ich bevorzuge auch Garmin. Als ich das erste Gerät davon kaufte, war Tomtom noch nicht so weit. Und da Garmin die Hausmarke von BMW ist, ich das Gerät super integrieren und teilweise vom Lenker aus bedienen kann, bin ich bei Garmin geblieben - jetzt Navigator VI.

Alleine der robuste Anschluss per 12V und nicht über eine wackelige USB-Steckverbindung die mit der Zeit ausleiert, teilweise noch die Batterie vom Mopped leer saugt, ist das Garmin wert. Von der (Planungs-)Software mal ganz abgesehen. TomTom hat das Tyre eingestellt, Nachfolger sind kostenpflichtig und heben so die Mehrkosten vom Garmin teilweise wieder auf. Man plant auch nicht auf identischen Karten, sondern auf OSM-Lösungen, etc. pp.

In der 660er Halterung incl. Touratech-Käfig steckt jetzt ein Navi V, bei mir ein Navi VI in der Original BMW

Aber schon sind wir mittendrin im Glaubenskrieg, hey Jungs wo bleiben die Gegenargumente :D

Bei der GT - Scheibe hochfahren, Fach nach oben öffnen und Garmin oder BMW Navigator rein. Motor aus, Navi aus - Scheibe fährt nach unten und ein Metallbügel verhindert das Öffnen des Navi-Fachs. Optimal gelöst. Irgendwo liegt noch die Halterung von Touratech fürs 660 rum, falls der TE Interesse haben sollte, eine PN und ich suche.

Hallo

an meiner K1600GT läuft das BMW 6 und an meiner R1100r das BMW 5

Dabei habe ich das BMW 5 an der R1100r an den Hauptscheinerwerfer angeschlossen.

Da ich zu 99% am Tage fahre ist das umschalten auf Fernlicht nie da.

Zudem starte ich immer ohne Licht und schalte es nach dem starten zu.

Hat den Vorteil der ABS Störungen zu entgehen und wenn das Navi nicht startet , so habe ich das Licht vergessen einzuschalten. Ergo noch eine Kontrolle.

Schalte ich die Maschine mal ohne das Licht abzuschalten aus , so geht auch das Navi nach kurzer Nachfrage aus und saugt nicht die Batterie leer.

Optimale Lösung , so finde ich.

Gruss Nelle

Stimmt, nur bei den neueren Motorrädern ist das Abblendlicht immer angeschaltet, da brauchst du diese Kontrolle nicht mehr. Daher hatte ich bei der 1200 RT einfach die Steckdose links angezapft, die stellt sich nach einiger Zeit auch aus. Und bei Motorrädern mit CAN-Bus halte ich die Steckdose für geeigneter.

Hallo,

und was fährt der Themenstarter ?.......Hat er CAN Bus ? Nein

Nelle

Aber er sollte auch eine normale Steckdose verbaut haben.

Hallo

die "saupraktisch" am Anlasser , da unten .

Der totale Mist meiner Meinung nach. gebrauchen kann man die für fast nix.

Vielleicht für die Campingleuchte beim Zelten :)

Nelle

Die Garminhalterungen habe/hatte ich (natürlich mit Sicherung) egal ob CAN-Bus oder nicht, direkt an der Batterie angeschlossen. Da wird/wurde ohne Navi in in der Halterung nie etwas leergesaugt, egal ob K12RS oder F800.

Wenn man will kann man bei den CAN-Bus System immer noch mit dem Car-Tool Anschluß arbeiten, ansonsten einfach einen Schalter dazwischen bauen.

Ich habe ein TomTom Rider V.4 Baujahr 2015 an meiner '98er BMW R1100GS. Ich habe die Ladehalterung parallel zur Standlichtbirne im Frontscheinwerfer geschaltet. Vorteil: Zündung aus, Strom aus. Sollte ich tatsächlich mal Strom in der Halterung bei abgeschalteter Zündung brauchen, kann ich das Parklicht einschalten.

Bei Motorradnavis gibt es eigentlich nur Garmin und TomTom, den Rest kann man mehr oder weniger vergessen. Der Support ist bei beiden scheiße, und beide sind für das Gebotene eigentlich zu teuer. Der Vorteil eines Motorrad-Navis gegenüber den allermeisten anderen Navi-Lösungen ist, dass du dir am Computer deine Route zusammenklicken und dann aufs Navi überspielen kannst. Die meisten Auto-Navis sind darauf gedrillt, dich möglichst schnell von A nach B zu bringen. Sie setzen dann auch viel auf solche Sachen wie Live-Verkehrslage etc. die einen auf dem Motorrad nicht so interessieren.

Garmin ist für seine Softwareausstattung berühmt. Die beiliegende Planungssoftware Basecamp setzt auf dieselben karten wie das Navi selbst, deshalb wird eine in Basecamp zusammengestellte Route am Navi auch genauso abgefahren. Wer also komplexe Touren am PC vorab zusammenstellen will, ist bei Garmin gut aufgehoben.

TomTom hat einen etwas anderen Ansatz: Hier wird die Route am PC nicht auf den Original-TomTom-Karten geplant, sondern auf z.B. Google Maps-Material, das mit den TT-Karten eben nicht ganz 100% übereinstimmt. Zudem wird beim TomTom nicht die Route als ganzes übergeben, sondern nur eine Reihe von Zwischenzielen (Waypoints), aus denen sich das Routenprogramm á la Malen nach Zahlen eine Route ausrechnet. Welche Route das Programm genau nimmt, hängt von den Routenparametern ab (Autobahn vermeiden etc.), und es bedarf einiger Versuche (mehr aber auch nicht), um dafür zu sorgen, dass das Routenplanungsprogramm im PC und das Navi dieselbe Route errechnen.

Seine Stärken spielt TomTom aus, wenn es darum geht, sich automatisch motorradgerechte Routen vom Navi ausrechnen zu lassen. Da sind die TomTom-Algorithmen immer noch erstaunlich gut. Aber sobald man halbwegs weiß, was man tut, kommt man mit jedem halbwegs gängigen Motorradnavi an sein Ziel. Wer eine völlige Aversion dagegen hat, sich in die Geheimnisse der Navigation einzuarbeiten, ist vermutlich mit einem TomTom besser bedient, weil er sich einfacher bedienen lässt.

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