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Nachfolger E39 Kombi für Wenigfahrer

Themenstarteram 5. September 2016 um 22:59

Hallo,

ein Freund sucht als Nachfolger für seinen BMW 520i E39 Kombi (schafft die HU Anfang nächstes Jahr nicht mehr, es ist also notfalls noch ein wenig Zeit) wiederum einen Kombi ähnlicher Größe.

Er ist alles andere als ein Autoliebhaber oder -kenner, aber seinen BMW mochte er schon.

Er und seine Freundin sind gerade Eltern geworden, deshalb lieber ein Kombi.

Die jährliche Fahrleistung liegt bei etwa 6-10tkm, das Auto wird also meist nur am Wochenende benötigt, z.B. für Familienbesuche.

Das Auto würde Stand jetzt wieder gehalten werden "bis es auseinander fällt".

Sie haben zufällig bei Ihrem vertrauenswürdigen Schrauber einen Audi A6 2.0 TDI 140PS (Bj. 2006, 160tkm) mit Austauschmotor angeboten bekommen, für 10.000 Euro.

Ich würde angesichts des Fahrprofils eher abraten davon und zu einem Benziner tendieren.

Allerdings lese ich heraus, dass generell wieder ein Fahrzeug in Frage kommt das etwas "darstellt" und das Budget bei etwa 10.000 Euro liegt.

Seine Freundin findet anscheinend noch Skoda Octavia gut (ich finde die überpreist), mein Vorschlag mit einem sehr gut erhaltenen Ford Mondeo MK3 Bj. 2007 für sehr viel weniger Geld stieß dagegen erstmal auf spontane Skepsis ob des Designs (bzw der Farbe...).

Mercedes kommt wohl nicht in Frage (gefällt nicht).

Habt Ihr Ideen für realistische Modelle?

Bekommt man für das Geld sinnvolle BMW E61? Ich habe nur Vor-Facelift Modelle gefunden, wobei ich andererseits von den Direkteinspritzer Benzinern ab Facelift auch ungutes gelesen habe.

Beim Mazda 6 hätte ich Angst vor Rost, und die sicher empfehlenswerten Honda Accord sind kaum zu finden.

Umkreis wäre 86150 +100km, wobei es wie gesagt noch etwas Zeit hätte und es hier erstmal um die Suchvorgabe gehen soll.

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@mondeo-rc schrieb am 5. September 2016 um 22:59:52 Uhr:

Sie haben zufällig bei Ihrem vertrauenswürdigen Schrauber einen Audi A6 2.0 TDI 140PS (Bj. 2006, 160tkm) mit Austauschmotor angeboten bekommen, für 10.000 Euro.

Ich würde angesichts des Fahrprofils eher abraten davon und zu einem Benziner tendieren.

Allerdings lese ich heraus, dass generell wieder ein Fahrzeug in Frage kommt das etwas "darstellt" und das Budget bei etwa 10.000 Euro liegt.

Seine Freundin findet anscheinend noch Skoda Octavia gut (ich finde die überpreist), mein Vorschlag mit einem sehr gut erhaltenen Ford Mondeo MK3 Bj. 2007 für sehr viel weniger Geld stieß dagegen erstmal auf spontane Skepsis ob des Designs (bzw der Farbe...).

Bei dem Fahrprofil auf keinen Fall Diesel.

Was stellen 10 Jahre aufwärts alte Modelle von solchen Marken denn dar?

Wenn so Sachen wie Markenname und Farbe so wichtig sind, wäre es wohl besser einfach den BMW zu reparieren, was muss denn an dem alles gemacht werden?

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Benziner scheint mir auch richtig. E61 ohne S'dach nehmen (Wassereinbruch), die 6-Zyl VFL sind weitgehend ok. DI kann mit Injektoren / HDP / NOx-Filter ins Geld gehen.

Sonst auch mal bei Volvo (V50, V70) schauen und halt auch etwas höhere Laufleistungen akzeptieren, bei 10tkm/J dauert es ja, bis das technische Ende erreicht ist. Entsprechend müsste sich auch ein Honda Accord finden lassen, dabei evtl den Suchradius etwas vergrößern. Auch A6, wobei ich bei den Benzinern nicht alle empfehlenswerten Motoren kenne, evtl mal im Unterforum nachschauen.

Autouncle.de findet Angebote über alle Online Plattformen.

Generell bei der geringen Laufleistung und Haltedauer bis zum Schrottplatz: Marken mit Rostproblemen meiden. Einige wurden schon genannt.

Tipp zum Octavia: Limo ist in Deutschland nicht gefragt, ist aber genauso lang und hat eine große Klappe.

Ansonsten Volvo oder Audi, mit "Franzosen" wie einem Laguna GrandTour oder Citroen C5 Tourer braucht man wohl gar nicht erst zu kommen wenn Image und "Premiumballyhoo" gefragt ist .

Zitat:

@Railey schrieb am 6. September 2016 um 06:42:25 Uhr:

Benziner scheint mir auch richtig. E61 ohne S'dach nehmen (Wassereinbruch), die 6-Zyl VFL sind weitgehend ok. DI kann mit Injektoren / HDP / NOx-Filter ins Geld gehen.

Sonst auch mal bei Volvo (V50, V70) schauen und halt auch etwas höhere Laufleistungen akzeptieren, bei 10tkm/J dauert es ja, bis das technische Ende erreicht ist. Entsprechend müsste sich auch ein Honda Accord finden lassen, dabei evtl den Suchradius etwas vergrößern. Auch A6, wobei ich bei den Benzinern nicht alle empfehlenswerten Motoren kenne, evtl mal im Unterforum nachschauen.

Autouncle.de findet Angebote über alle Online Plattformen.

Wenn man beim E60 die gröbsten Produktionsfehler vermeiden will sollte man auf jedenfall eine Limousine kaufen da die Kabelstränge in die Heckklappe des Kombis gerne brechen.

Wieso nicht wieder einen E39? Wenn er das Auto doch so mochte und der "Scheidungsgrund" nur der TÜV ist...

Zitat:

@mondeo-rc schrieb am 5. September 2016 um 22:59:52 Uhr:

Sie haben zufällig bei Ihrem vertrauenswürdigen Schrauber einen Audi A6 2.0 TDI 140PS (Bj. 2006, 160tkm) mit Austauschmotor angeboten bekommen, für 10.000 Euro.

Ich würde angesichts des Fahrprofils eher abraten davon und zu einem Benziner tendieren.

Allerdings lese ich heraus, dass generell wieder ein Fahrzeug in Frage kommt das etwas "darstellt" und das Budget bei etwa 10.000 Euro liegt.

Seine Freundin findet anscheinend noch Skoda Octavia gut (ich finde die überpreist), mein Vorschlag mit einem sehr gut erhaltenen Ford Mondeo MK3 Bj. 2007 für sehr viel weniger Geld stieß dagegen erstmal auf spontane Skepsis ob des Designs (bzw der Farbe...).

Bei dem Fahrprofil auf keinen Fall Diesel.

Was stellen 10 Jahre aufwärts alte Modelle von solchen Marken denn dar?

Wenn so Sachen wie Markenname und Farbe so wichtig sind, wäre es wohl besser einfach den BMW zu reparieren, was muss denn an dem alles gemacht werden?

Wenn es ums Image geht, kann Opel nicht so viel mitreden, aber ich schlag den Vectra C Caravan trotzdem mal vor.

Ein Bekannter fährt ihn als OPC und er schwört auf den Kasten.

Riesiger Kofferaum (mehr als im Insignia), und Dampf hat das Teil auch ohne Ende.

Zitat:

@Felix525 schrieb am 6. September 2016 um 09:01:06 Uhr:

Wieso nicht wieder einen E39? Wenn er das Auto doch so mochte und der "Scheidungsgrund" nur der TÜV ist...

Richtig. Kommt hinzu, dass man gerne Felgen und sonstiges Zubehör hat. Ist oft gleich eine Menge Geld gespart.

Themenstarteram 6. September 2016 um 13:11

Danke für den Input schon mal.

Was diese Autos jeweils darstellen liegt sicher im Auge des Betrachters. Wobei ein gut erhaltener E61 oder A6 4F m.E. auch mehr hermacht als ein 4jähriger Skoda oder 7jähriger Mondeo/Accord. Wie dem auch sei, um geht's hier ja nicht, ich fahre einen Mondeo MK3 und bin zufrieden.

Der E39 hat anscheinend einen Zeitwert von max. 1000 Euro (eher weniger) und die Reparaturen würden wohl bei ~2000 Euro liegen (u.a. Lamdasonde, Krümmer, genau weiß ich es nicht). Dass der weg soll steht nicht zur Debatte.

Das Problem mit Benzinern in der Fahrzeugklasse ist halt immer das begrenzte Angebot - erst recht bei solchen zusätzlichen Einschränkungen...

Bei A6 4F sollte es lieber kein 3.2 FSI sein, Stichwort Kolbenkipper. 2.4 kann man dagegen kaufen. Ansonsten ist A6 4F eigentlich ein sehr robustes Fahrzeug.

Von einem Diesel würde ich die Finger lassen bei der geringen Jahresfahrleistung, bei meinem 2.7 TDI der viel Kurzstrecke gefahren wird habe ich genug Ärger mit dem Rußpartikelfilter, deshalb habe ich beim Nachfolger zu einem Benziner gegriffen.

Jonny

25 5er-BMW im Budget in 100km Umkreis allein auf Mobile.de... sollte doch kein Problem sein.

http://suchen.mobile.de/.../search.html?...

So ein 4F ist auch schick. Vielleicht erst mal einen Probefahren und dann ggfs. auch mal ein paar hundert Kilometer Fahrt in Kauf nehmen.

Ist 10.000 das Maximum? Darf man davon ausgehen, dass es ein Audi oder ein BMW werden soll?

Leider im Umkreis von 100 km um Augsburg herum nicht wirklich etwas dabei was man kaufen könnte.

Zitat:

Wenn man beim E60 die gröbsten Produktionsfehler vermeiden will sollte man auf jedenfall eine Limousine kaufen da die Kabelstränge in die Heckklappe des Kombis gerne brechen

Was ein Quark... :rolleyes:

Da gibt es reichlich Rep.lösungen für schmales Geld.

Was will er mit einer Limo, wenn ein Kleinkind samt Kinderwagen und Gepäck mit soll???:confused:

Zitat:

So ein 4F ist auch schick.

Hat aber erst ab Facelift Isofix. Was für mich mit einem Kind das Killerkriterium wäre.

Wenn man marken offen ist gibt es viele Lösungen.

Leider sind die Masse der Fahrzeuge in der (gehobenen) Mittelklasse Diesel... habe das selbe Problem bei der Nachfolgersuche für meinen E39...

Der Avensis hat Platz und ist zuverlässig. Leider sind die Benziner keine Powerpacks...

Volvo V60/V70, Citroen C5 wären meine Favoriten... allerdings muss man da erst mal einen Benziner finden.

 

Zitat:

@HerrLehmann schrieb am 8. September 2016 um 13:10:53 Uhr:

Zitat:

Wenn man beim E60 die gröbsten Produktionsfehler vermeiden will sollte man auf jedenfall eine Limousine kaufen da die Kabelstränge in die Heckklappe des Kombis gerne brechen

Was ein Quark... :rolleyes:

Da gibt es reichlich Rep.lösungen für schmales Geld.

Was will er mit einer Limo, wenn ein Kleinkind samt Kinderwagen und Gepäck mit soll???:confused:

Zitat:

@HerrLehmann schrieb am 8. September 2016 um 13:10:53 Uhr:

Zitat:

So ein 4F ist auch schick.

Hat aber erst ab Facelift Isofix. Was für mich mit einem Kind das Killerkriterium wäre.

Wenn man marken offen ist gibt es viele Lösungen.

Leider sind die Masse der Fahrzeuge in der (gehobenen) Mittelklasse Diesel... habe das selbe Problem bei der Nachfolgersuche für meinen E39...

Der Avensis hat Platz und ist zuverlässig. Leider sind die Benziner keine Powerpacks...

Volvo V60/V70, Citroen C5 wären meine Favoriten... allerdings muss man da erst mal einen Benziner finden.

Beim A6 4F ist Isofix hinten Serie, zumindest in Deutschland und vorne war es gegen Aufpreis erhältlich. Der Erstbesittzer konnte sie aber beider Konfiguration abbestellen. Ist aber für kleines Geld wieder einfach nachrüstbar. Wäre also für mich sicherlich kein Killerkriterieum

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