Nach welchem Kilometerstand sollte man sich besser trennen.

VW Golf 5 Plus (1KP)

Hallo,
es mag ja noch etwas früh sein, aber mein Golf Plus, BJ. 2007, erreicht jetzt bald seine 100.000 km und da steht dann eine große Inspektion an, vermutlich auch neue Bremsen.
So bei 120.000 km (also nur 10 Monate später!) wird dann wohl der Zahnriemen ersetzt werden müssen, also viel Geld in den nächsten 20.000 km. Danach die Frage, was macht der DPF und das DSG, wenn es an die 150.000 km geht? (also in 3 Jahren).
Ist bei diesen anstehenden Werkstattbesuchen eine Nutzung aus Kostensicht über die 150.000 km überhaupt sinnvoll? Wer hat Erfahrung damit?

Beste Antwort im Thema

Gute Frage. Mein letztes Auto habe ich mit 350.000 km in Zahlung gegeben. Eigentlich war es nicht notwendig, aber es hatte gerade einen Zustand erreicht, in dem zugleich Verschleißteile für über 2500 Euro hätten erneuert werden müssen. Da es auch noch Rostansätze gab, entschied ich mich für einen Fahrzeugwechsel. Mit dem Golf werde ich es wohl wieder genauso machen.

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Zitat:

Original geschrieben von tommyvw


Hallo,

ich werde mich ca Juni/Juli von meinem Golf V 1,9 TDI Bj 2004 trennen.
Er hat im Moment 140tkm drauf. Ich hatte bis jetzt zwar keine nennenswerten Reparaturen, aber trotzdem sollte mal was neues her.

Ich habe ihn im Juli 08 mit 78tkm gekauft. Die Ausstattung war so gut wie 0. Lediglich die Klimaanlage war drin 😉. Das Restliche habe ich alles selber nachgerüstet.

Nach Händlerangaben ist er noch 4500 Euro wert.

Naja jetzt freu ich mich erstmal auf meinen neuen VW, und hoffe, das das Schiff mit dem er kommt nicht untergeht.😛😁

Da hast du doch unterm Strich nur miese gemacht mit dem ganzen Zeug was du nachgerüstet hast?

@gti-bolide: Joa ich weiß aber was soll ich machen? Teilweise bei ichs ja wieder raus und verkauf es einzeln weiter.

Wie schon geschrieben wurde kommt ein neuer Wagen praktisch nie günstiger als den vorhandenen zu erhalten (abgesehen von Montagsautos). Beim Wiederverkauf spielt jedoch auch das Alter des Wagens eine wesentliche Rolle.

Entscheidend ist in jedem Fall, ob man ein überholtes Modell weiter fahren möchte. Falls man öfter mal was neues mag, empfiehlt es sich den bisherigen Wagen unter der magischen bzw. psychologisch wirksamen Grenze von 100 TKM zu verkaufen, einen Diesel unter 150 TKM.

Ab diesen Kilometerständen wird man selbst für ein junges Auto mit schöner Ausstattung und guter Pflege, regelmäßigem Service und Wechsel fälliger Verschleißteile kein unter Berücksichtigung der zwischenzeitlich investierten Summen befriedigendes Verkaufsergebnis erzielen.

Meinen Golf IV habe ich vor dem Tausch von teuren Teilen (Zahnriemen, Reifen, Bremsen, Stoßdämpfer) als vierjährigen mit 135 TKM für einen guten Kurs verkauft. Hätte ich ein Jahr gewartet, hätte ich trotz der 2.000 investierten EUR bei ca. 160 TKM mindestens 2.000 EUR weniger bekommen, also im Jahr 4.000 EUR "verbrannt", was fast dem Wertverlust des Golf V Jahreswagens entspricht, den ich stattdessen im gleichen Zeitraum mit dem guten Gefühl ein neues Auto zu besitzen gefahren habe.

Würde ich noch immer über 30 TKM im Jahr fahren, wäre der Golf V bereits verkauft worden.

@ Nordfront

Lies bitte nochmal genau meinen Beitrag

1. - habe ich den höchstmöglichen Kulanzsatz(80%) bekommen (warum wohl?)
2. -habe ich mir das Auto mit seinen Mängeln fast vier Jahre angetan (Zitat "meckert sofort rum"😉
3. - gib mal in die Suchfunktion Wasser ein und achte auf die Trefferzahl (Zitat"Montagsauto"😉
4. -lies mal hier: http://www.autobild.de/.../...ld-qualitaetsreport-2010-vw-1215030.html
5. -wenn Dir zweimal der Teppich im Auto weggammelt hat das nichts mit "richtigen Umgang oder Wartung" zu tun sondern damit das
VW nicht in der Lage oder gewillt ist die erforderlichen Materialien im nötigen Umfang zu verbauen.

Gruß

PS. Meine Frau fährt seit 11 Jahren MINI (4Stück).
Dort sind solche Probleme unbekannt.

Original geschrieben von nordfront

Zitat:

Original geschrieben von Park Lane


Bei mir stand jetzt nach gerade mal 50000 km Laufleistung die Trennung an. (Golf V Variant TSI/DSG/6-Gang)

Grund: eine für mich nicht vorhandene Langzeitqualität durch mangelhaften Materialeinsatz bzw.mangelhafte Verarbeitungsqualität
Nach Ablauf der zweijährigen Werksgarantie wurde die Garantieverlängerung zugekauft.
Die hätte ich auch nötig gehabt bei zweimaligen!! Wassereinbruch in den Innenraum.(Reparaturkosten bei VW 1600€).Wasserschäden sind aber ganz zufällig im Leistungskatalog nicht vorgesehen.
Ich habe zwar nach intensiven Kontakt mit der VW-Kundenbetreuung 80 Prozent des Schadens als Kulanzleistung zurückerhalten, aber im Gegenzug das Vertrauen in VW-Produkte verloren.
Die kleineren Ärgernisse mit dem Auto in den letzten 4 Jahren erwähne ich hier gar nicht.
Dies sind meine persönlichen Erfahrungen mit der Marke.
Sehr gut gefallen hat mir die Kombination aus TSI Technik(140 PS) und dem DSG Getriebe(auch hier wurde die Mechatronic ausgetauscht) mit einem Durchschnittsverbrauch in der Stadt von 7,4 Liter Super.

Für die Interessierten.
Ich fahre jetzt MINI Countryman S all4.

das problem ist, jeder der probleme mit sein auto hat meckert sofort rum, vw schlechte qualität kein vertrauen mehr zu vw usw. usw.

aber wenn man sich mal dann genauer informiert, wieso wer keine kulanz bekommt kann man vw verstehen wieso die denjenigen keine kulanz geben, bei normalen menschenverstand sollte jeder wissen das wenn man kulanz will ich auch zu vw fahren muss und nicht bei willi um die ecke die reperaturen und den service machen sollte.

probleme mit einem montagsauto kann man bei jeder marke haben da ist keine marke sicher 😉

also solange dir das auto spaß macht fahr es, bei ordentlcihen umgang und der richtigen wartung kann dein auto noch sehr sehr lange halten 😉

Ähnliche Themen

Zitat:

Original geschrieben von Park Lane


@ Nordfront

Lies bitte nochmal genau meinen Beitrag

1. - habe ich den höchstmöglichen Kulanzsatz(80%) bekommen (warum wohl?)

Ich habe folgende Garantiefälle gehabt

- Rost an der Heckklappe (100% Kulanz)

- beide Schlüsser defekt (100% Kulanz aus Material und 50% Kulanz auf Arbeit, Rest hat die Garantieverlängerung bezahlt)

Auch wenn die Qualität denkwürdig ist, wenns an bezahlen geht ist VW immer klasse.

das war auch nicht auf euch bezogen bzw. hieß nicht das ihr euch falsch verhalten habt durch bestimmte sachen
ihr habt ja eure kulanz bekommen 😉
nur man liest es sooft, vw giebt mir keine kulanz dann fragt man nach und es stellt sich herraus service wurde nicht bei vw gemacht, dies und das wurde nicht bei vw gewechselt,
darauf sollte der te nur achten da auch bei über 100000km noch eine kulanz möglich ist 😉
mfg nordfront

Zitat:

Original geschrieben von nordfront



das problem ist, jeder der probleme mit sein auto hat meckert sofort rum, vw schlechte qualität kein vertrauen mehr zu vw usw. usw.
aber wenn man sich mal dann genauer informiert, wieso wer keine kulanz bekommt kann man vw verstehen wieso die denjenigen keine kulanz geben, bei normalen menschenverstand sollte jeder wissen das wenn man kulanz will ich auch zu vw fahren muss und nicht bei willi um die ecke die reperaturen und den service machen sollte.
probleme mit einem montagsauto kann man bei jeder marke haben da ist keine marke sicher 😉

Und auch andere Hersteller werden es begrüßen wenn die Wartungen nicht beim Willi gemacht werden sondern im eigenen Haus.

Zitat:

Original geschrieben von FUNKY-ONE


100.000 km sind ansich keine leistung. schon gar nicht für einen diesel.

ich habe mir jetzt anfang dezember einen GTI mit DSG getriebe, mit 98.000 km gekauft.
stellt für mich keinen grund zur sorge dar.

wichtig ist eben die regelmäßige pflege (sprich ölwechsel vom motor und dem DSG).

bremsen sind verschleissteile. das ist nunmal so. und für den zahnriemenwechsel würde ich in eine freie werkstatt gehen, bzw einen schrauber im bekanntenkreis aufsuchen.
so mache ich es auch. das kommt mich um welten günstiger, als wenn man zur vertragswerkstatt geht.

genauso sieht es bei den bremsen und anderen verschleissteilen aus. die bremsen kauft man sich im zubehör, vom namhaften hersteller (z.b. ATE) und lässt diese dann in einer freien werkstatt oder vom bekannten montieren.

weiter kann man einfache dinge wie einen motorölwechsel, luftfilter-wechsel, innenraumfilter-austausch usw auch selbst durchführen. dazu muss man nicht zwangsläufig in die werkstatt gehen.
viel mehr machen die in der werkstatt nämlich auch nicht. und ein bisschen öl an schlösser und türschaniere kann man auch selbst machen.

weiter lohnt sich ein vergleich der werkstätten! die unterscheiden sich in den preisen für die gleiche arbeit nämlich teilweise sehr deutlich voneinander.
VW wollte für die inspektion eines VW EOS von meinem vater 400 euro haben. in einer freien werkstatt gabs die gleiche leistung nach herstellervorgabe für 190 euro. soviel dazu... 🙂

Nie, gar nie langt mir ein bekannter Schrauber an meine Bremsen.

Zitat:

Original geschrieben von commander216



Zitat:

Original geschrieben von Park Lane


@ Nordfront

Lies bitte nochmal genau meinen Beitrag

1. - habe ich den höchstmöglichen Kulanzsatz(80%) bekommen (warum wohl?)

Ich habe folgende Garantiefälle gehabt
- Rost an der Heckklappe (100% Kulanz)
- beide Schlüsser defekt (100% Kulanz aus Material und 50% Kulanz auf Arbeit, Rest hat die Garantieverlängerung bezahlt)

Auch wenn die Qualität denkwürdig ist, wenns an bezahlen geht ist VW immer klasse.

.

Ich zahle lieber etwas mehr, habe dafür aber ein Fahrzeug mit trockenen Innenraum😁 und funktionierender Technik😁.
Deshalb fahre ich ja jetzt MINI/BMW.😎

Die Heckklappen Rostgeschichte muss glaube ich, nicht als Kulanz im Werk angefragt werden, sondern wird in allen betroffenen Fahrzeugen zu 100 % übernommen.
Gab es bei der Mercedes A-Klasse für alle 4 Türen incl. Heckklappe auch.
Ich glaube bei jungen Fahrzeugen tut sich kein Hersteller mehr schlechte Presse wg. Rost an. Dafür ist die Informationsgesellschaft zu weit Wirklichkeit geworden.

So long, wie oben geschrieben bin ich gern VW gefahren, aber auf Dauer wird mir das zu teuer.

Gruß

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