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Motorschaden 2.5 V6 TDI 132 KW

Themenstarteram 16. Januar 2007 um 2:41

Hallo Zusammen,

wir sind leider auch Besitzer eines Audi A6 mit dem berühmten nicht auf Dauerbetrieb konstruierten Motors.

Kurze Historie BJ 2001 KM 155.000

Nach Ölverlust üblicher Gang zur Werkstatt mit dem folgenden Anruf "Sie haben einen Motorschaden"?

Nockenwelle eingelaufen, mehrere Kipphebel abgerissen und im Block verteilt. Kosten nach Voranschlag ca. 10.500 €.

Reklamation bei AUDI bis jetzt noch keine letzte Antwort erhalten. Unser Auto steht seit 4 Wochen.

Wie wird es wohl weitergehen?

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26 Antworten

mein Beileid, ich hab´s bei meinem zum Glück früher bemerkt.

Von Audi wirst Du nichts erfreuliches vernehmen. In Zahlung geben, Ersatzmotor suchen (viel Glück....), bei Motorenprofi mal nachfragen.

re

krass,

das tut mir leid zuhören :-((

habe auch so einen potentiellen kandidaten vor der türe stehen..!!

solange sich die freundlichen nicht kulant zeigen in irgendwelcher form, würde ich mir das wirklich verdammt gut überlegen soviel geld in dein teil zu investieren, da diese summe in etwa dem aktuellen zeitwert deines autos entpricht !!

vielleicht besser in zahlung geben oder nach atm suchen..

gruß

v6 tdi-power

ps: diese verdammten nockenwellen, ich wünschte der v6 tdi hätte keine..

Zitat:

Original geschrieben von V6 TDI-Power

krass,

das tut mir leid zuhören :-((

habe auch so einen potentiellen kandidaten vor der türe stehen..!!

solange sich die freundlichen nicht kulant zeigen in irgendwelcher form, würde ich mir das wirklich verdammt gut überlegen soviel geld in dein teil zu investieren, da diese summe in etwa dem aktuellen zeitwert deines autos entpricht !!

vielleicht besser in zahlung geben oder nach atm suchen!!

gruß

v6 tdi-power

ps: diese verdammten nockenwellen, ich wünschte der v6 tdi hätte keine..

Hallo,

habe bei Audi 30 % Kulanz auf Teile bekommen. Bj 2001 und 162000 Km Motorkennbuchstabe AKE. Allerdings hat es bei mir "nur" um die 8000 € gekostet. Kann aber sein das da die Kulanz schon runter ist, muss mal gucken...

Da ich den Wagen erst mal noch weiterfahre, habe ich mich für den Austausch direkt bei Audi entschieden.ATM wäre auch eine Möglichkeit gewesen, aber da ich nicht so die Ahnung habe, war das zwar der teurere aber für mich sichere Weg. Kurz vor Ablauf der Garantie werde ich auf jeden Fall den Motor öffnen und durchprüfen lassen.

So wie sich das anhört läuft der Motor aber noch, oder ham sie ihn abgeschleppt?

Bei mir ging nichts mehr.Ist mir auf der Autobahn hochgegangen. Vieleicht ist bei Dir ja noch was zu retten?

Außerdem wurde mir zumindest gesagt, dass normale Kulanz bis max. 160000 km gewährt wird. Ich war da knapp drüber. Könnte aber auch einfach nur ne Ausrede gewesen sein.

Wenn Du einen neuen Motor einbauen lassen soltest und ihn weiterfahren willst, solltest Du ihn extrem lange warm fahren. Eine der Nockenwellen wird erst recht spät geschmiert sodass dort wohl der Knackpunkt liegt. Allerdings hab ich das auch nur aus diversen Foren.

Ich mache es so:

bis er auf 90 C° ist drehe ich nur bis max. 2000 U/min. und kein Vollgas. Danach Außentemeraturabhänig und ob er vorher schon warm gefahren wurde 5 - 20 min hinterher. Da kommen schon mal 35 Min. zusammen.

Ist nicht für Jedermann was, weil es auf der BAB schon ziemlich nervt aber lieber zu vorsichtig als das er wieder hochgeht.Allerdings ist mein Verbrauch um fast 1 Liter gesunken.( bin ihn vorher normal warm gefahren)

Man muss dazu sagen, das er 100000 km auch ohne diese Vorsicht schaffen sollte.

Gruß

Michael

Themenstarteram 17. Januar 2007 um 3:57

Hallo Michael,

Danke für Deine informative Antwort,

Wir sind gespannt wie die mit den vier Ringen sich verhalten. Man hatte uns eigentlich für Montag schon eine Antwort versprochen.

Unser Audi ist relativ schön und gut ausgestattet, darum hätten wir ihn gerne noch 100.000 km gefahren.

Ich informiere Dich wie man sich entschieden hat.

Gruß

Helmut

Mein Beileid zu dem Motorschaden

 

Hallo Audi,

aufwachen!!!

Ich kann es nicht verstehen wie sich eine Premium-Marke ihr mit Mühe aufgebautes Image so systematisch zu Grunde richtet durch "Aussitzen" dieses Konstruktionsfehlers bei einem Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse.

Grüße!

a6_Fan

Re: Mein Beileid zu dem Motorschaden

 

Zitat:

Original geschrieben von a6_Fan

Hallo Audi,

aufwachen!!!

Ich kann es nicht verstehen wie sich eine Premium-Marke ihr mit Mühe aufgebautes Image so systematisch zu Grunde richtet durch "Aussitzen" dieses Konstruktionsfehlers bei einem Fahrzeug der gehobenen Mittelklasse.

Grüße!

a6_Fan

Dem kann ich nur hinzufügen: auch A8-Fahrer sind betroffen!

das kann es doch nicht sein Leute, im Trabbi-Tempo auf der Bahn 30 Minuten rumschleichen, damit ich keinen Schaden an einer eh schon grundreparierten Gurke befürchten muss. Das soll Premium sein? Für den Preis einer Nockenwellenreparatur bekommt man einen niegelnagelneuen Dacia Logan, dem man sicher auch kalt die Sporen geben kann, ohne das da was abbröselt. Was für eine lausige Zeit Leute, nur noch Marketinggeschwätz.

Einem Kollegen ist an seinem Premiumfahrzeug die gläserne Heckklappe zersprungen, ET-Preis 5600 €! Eine Scheibe, zugegeben, mit Heizdrähten..... Das sollte sich mal ein Importeur erlauben, AMS brächte es auf der Titelseite.

Er hat sich eine beim Verwerter geholt, für 10% des Ersatzteilpreises. Premiumverar.....e

 

re

Nichts für Ungut, aber es ist erstmal egal ob es ein Premiumhersteller ist oder ein Billigprodukt, was das Warmfahren betrifft. Ja sicher ist das Problem konstruktionsbedingt nicht schön wenn die Schmiermittelversorgung der Nockenwelle daran Schuld ist. Aber so eine Welle wird SOFORT mit Öldruck versorgt, wenn der Motor läuft und nicht erst nach "einer Weile".

Aber was das Warmfahren betrifft gilt sogar eher, dass je größer der Motor ist und je mehr Öl da im Haushalt rumläuft, desto länger muss man ihn auch warm fahren. Ich handhabe das mit meinem Benziner schon seit dem Neukauf so, dass ich ihn erst über 3000 drehe, wenn ich minimum 70° Öltemp habe, und über 3500 erst bei 90° Öltemp. Das dauert nunmal wirklich lange, gerade bei sehr gleichmäßiger oder konstanter Fahrt, und heisst auch erstmal 20 Minuten Tempo 100 bis maximal 120.

Kein Motor macht das verschleißfrei mit, wenn man ihn zu früh und noch halb kalt tritt. Warm ist ein Motor NICHT, wenn das Kühlwasser bei 90° angekommen ist !

Diese Effekte sind total unabhängig davon, ob es ein teurer A6 TDI oder ein kleiner 1.4er Dacia Logan ist. Kalte Motoren tritt man nunmal nicht, vor allem Turbos nicht ! Das ist Gift für den Schmierfilm da drin, insbesondere, wenn man aus tiefen Drehzahlen voll hochdrehen will und drauf langt.

Ein Motor ist nunmal nicht einfach nur ein Stück Metall. Da sind, gerade beim DIesel so viele Materialpaarungen mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungen drin, dass man diesen Zeit geben muss, bis sie sich wirklich auch voll erwärmt und ausgedehnt haben, bevor man den Motor belastet. Und der Hauptknackpunkt ist nunmal: Je größer der Motor, desto mehr Öl, desto länger dauert das. Das Öl wird nicht durch die Verbrennung im Motor auf Temperatur gebracht ! Die Abwärme aus dem Prozess geht nahezu komplett in den Wasserkreislauf. Das Öl kann sich nur durch Reibungswärme in den Lagern erwärmen. Wenn ihr dann noch einen Ölkühler habt, dann wird der Ölkreislauf auch noch durch den Wasserkreis gekühlt. Und je mehr ihr auch noch Gas gebt, sprich je höher die Drehzahl, desto mehr Öldurchsatz habt ihr dann auch noch im Motor.

das ist mit Verlaub, relativer Unsinn. Natürlich wird man eine kalte Maschine nicht treten, wenn ein Spur Verständnis für Technik hat, aber eine Warmlaufphase von über 30 Minuten ist schon abgastechnisch eine Katastrophe. Wie gesagt, in dieser Phase gibt es erhöhten Verschleiß und Verbrauch, vom Abgas ganz zu schweigen. Die NWs gehen auch nicht durch Ölmangel hinüber, es ist die mangelhafte Härtung.

Öl wird nicht nur durch Reibung warm, da bliebe so wohl nur handwarm. Gerade beim Turbo dient es der Kolbenkühlung, es wird in den Kolben ggf. sogar in dort befindliche Kanäle eingespritzt um Wärme abzuführen. Ein Wasser-Öl-Wärmetauscher heizt zudem das Öl mittels des schneller erwärmten Wassers auf, später ist der Wärmefluss dann genau anders herum.

Ein kalter Turbo hat mit sofort hoher Belastung kein Lagerproglem, lediglich die üblichen Temperaturgradienten sind steiler, also nur thermischer Stress. Dem Lader schadet vor allem ein Heißabsteller, das geht auf die Lager.

re

Klar hast du den Wärmetauscher drin und ja, Kolbenspritzdüsen gibt es auch, deswegen sagte ich ja auch "nahezu".

Unser Motor brauchte immer so gut und gerne 30-45 Minuten, bis er seine wirklich volle Betriebstemperatur mit komplett durchgewärmten Teilen erreicht hat. Sensoren lügen nicht.

Wenn Du glaubst, der Motor wird grad mal handwarm von der Reibung dann irrst Du Dich aber gewaltig. Und das ist schon ein sehr reibungsarmer Motor, bei einem Diesel liegt das sicher nochmal relativ gesehen höher.

Ich bezog mich bei den möglichen Schäden durch zu frühe Belastung nicht auf den Lader und sein Gleitlager. Mir ging es um den Kurbeltrieb, Zylinderkopf usw. Denn hier hast Du wirklich Unterschiede in den Materialien, die eben für Spannungsverformungen durch die thermische Belastung sorgen (Kleeblattverformung des Zylinderrohres). Geht das zu schnell, kommt schon ein Teil der Komponenten nicht nach und da haben wir ja schon die Probleme mit dem Verschleiß.

Abgastechnisch blödsinn ist ein langsames Warmfahren nur aus ökologischer Sicht, weil der Verbrennungsprozess nicht so schnell auf Temperatur kommt, aber das ist von der langen Warmlaufphase vollkommen unbeirrt, das läuft in wesentlich kürzeren Zeiträumen ab. Die Zylinderwände sind ja auch schnell warm, aber es geht um das Schmiermittel, das eben NICHT den Großteil der Verbrennungswärme aufnimmt. Sicher kühlt es den Kolbenboden usw. aber wie gesagt, ein sehr hoher Anteil der Verbrennungswärme wird über das Kühlwasser abgeführt und das Öl erhält eine primäre Erwärmung durch die Reibung im Motor, auch wenn das eben mit dem Wärmetauscher sicher unterstützt wird.

Auch aus dem nicht-beruflichen Umfeld kann ich das so bestätigen. Sowohl ich (2.0 Benziner) als auch meine Eltern (3.0 Diesel) haben Temperaturanzeigen für das Öl und bei mir dauert es etwa 25km das Öl auf 90° zu kriegen(Ölinhalt samt Filter 4,25Liter), bei meinen Eltern etwa 35 bis 40km (Ölinhalt Motor samt Filter etwa 7,5 Liter). Auch bei anderen Fahrzeugen mit Öltempmesser sieht man das. Klar geht das auch schneller, aber dafür muss ich ihn eben mit meiner Meinung nach nicht gerade schonenden Drehzahlen fahren, wenn er eigentlich noch nicht zu 100% warm ist.

Und nur mal so als Hausnummer: NUR ein Kurbeltrieb ohne Ventiltrieb und Nebenaggregate setzt auch gerne mal was jenseits von mehreren kW durch Reibung um ! Also handwarm wäre was anderes. Und nicht vergessen, der Hauptparameter bei Verschleiß ist Last durch hohen Druck und Drehzahl. Diese Parameter haben den direktesten und deutlichsten tribologischen Einfluss im System.

Servus!

Bin am überlegen, mir einen 2.5TDI zu kaufen, weil klasse Fahrzeuge sind (A4 od A6 Kombi).

Kann mir aber keinen neuen leisten und so kommt nur einer der in Frage, der irgendwo ab 2000 oder so gebaut wurde.

Ist das mit den "fehlkonstruktionen" dann überhaupt sinnvoll?

mfg Michael

laut deinem kennzeichen glaube ich wohnst du in einer stadt. denke dran dass wenn du dir einen diesel kaufst, dass er einen DPF nachrüsten sollte. da es sonst bald zu fahrverboten kommen kann!

Stichwort: Umweltplakette

http://www.adac.de/.../schema_diesel.asp?...

da kannst du vor einem kauf nachsauen ob der diesel überall fahren darf und ob er, wenn er nicht überall fahren dürfte aufrüstbar ist!

Zitat:

Original geschrieben von titan1981

laut deinem kennzeichen glaube ich wohnst du in einer stadt.

Kenne die dt. Kennzeichen nicht, bin nämlich aus Österreich. Wohne in einer Kleinstadt und fahr täglich ca. 35km zur Arbeit. (im Jahr ca 20-25tkm) -> deshalb möcht ich wieder einen Diesel.

Wie anfällig sind jetzt wirklich die 2.5TDI? Kann ich das irgendwie verhindern, kann ich beim Kauf irgendwie erkennen ob der gefährdet ist (worauf sollte ich da achten?)

mfg Mike

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