Motorradfahrer grüßen Motorradfahrer Benimmregeln?

Harley-Davidson FLS Cross Bones

Seit nunmehr einem Monat und ca. 1500 km bin ich Besitzer einer HD.
Da ich siet über 20 Jahren Motorrad fahre bin ich es gewöhnt Motorradfahrer die mir entgegen kommen zu grüßen soweit es die Verkehrssituation zuläßt!

Viele meiner entgegenkommenden Artgenossen grüßen auch freundlich zurück, letzte Woche haben mir zwei Strteetfighter den Stinkefinger gezeigt, das fand ich ungeheuerlich, leider kam ich mit meiner Cross Bones den 1000er Suzuki nicht hinterher um ihnen ihren Akrapowitsch in den Allerwertesten zu rammen. Dachte mir dann aber auch was stört es die Eiche wenn die Sau sich an ihr reibt und hab freundlich nochmals zurückgewunken!

Muss denn sowas sein, habt ihr auch sowas erlebt?
Ist es der Neid der Besitzlosen oder die Gehirnamputation der Speedfraktion?

Ich für meinen Teil grüß weiter freundlich und lass mich nicht beirren

die Linke zum Gruß

Bodo

Für alle die es noch nicht wissen, am Sonntag ist Ostern, also frohe Festtage!

E4zrsfo4
Beste Antwort im Thema

Hier zur Aufklärung etwas Präziseres:

Die Hintergründe des Mopedgrußes

Geschichte

Die Ursprünge des Motorradgrußes reichen bis in die Steinzeit zurück.
Motorradfahrer waren damals außerordentlich rar. Es gab kaum befestigte
Straßen, und die Räder waren aus Stein. Nur ganz harte Kerle vertrugen
die Strapazen des Motorradfahrens. Begegneten sich zwei dieser Kerle
hielten sie an, stiegen ab und zeigten einander die geöffneten Hände, um
zu zeigen, das sich kein Faustkeil darin verbarg. So wurde der
Motorradgruß erfunden.

Winterfahrer und Weicheier

Unter ähnlich harten Bedingungen sind heute nur noch die Winterfahrer
unterwegs. Motorradfahrer sind entweder Winterfahrer oder Weicheier.
Weicheier trifft man im April bei der Versicherung, wo sie ihre
stillgelegten Maschinen wieder anmelden. Winterfahrer dagegen fahren
durch. Ihre Zahl ist klein. Treffen sich zwei Winterfahrer, ist die
Freude groß. Von April an grüßen Winterfahrer nicht mehr. Winterfahrer
grüßen keine Weicheier. Weicheier erkennt man daran, das sie in den
ersten Frühlingswochen wie wild und beidhändig alles grüßen, was sich
auf 2 Rädern bewegt. Vor lauter Aufregung vergessen sie dann oft, das da
vorne eine Kurve kommt. Sie haben immer frische Unterwäsche an - man
könnte ja im Krankenhaus landen.

Der verbotene Gruß

Das Motorradgrüßen ist stark reglementiert und wird von Anfängern zu
Recht als sehr kompliziert angesehen. Es ist umlagert von allerlei Ge-
und Verboten. Das bekannteste Verbot lautet: Grüße nie ein
Einspurfahrzeug, das weniger als 250 ccm Hubraum hat, so etwas ist kein
Motorrad! Wer fahrlässig Motorroller, Klein - oder Leichtkrafträder
grüßt, verliert sein Gesicht und jegliche Selbstachtung.

Ein Spezialfall: Oldtimer. Oldtimer werden grundsätzlich freudig und
bewundernd gegrüßt, unabhängig vom Hubraum. Oldtimer werden meist von
technisch versierten älteren Fahrern gefahren, sogenannten 'alten
Schraubern'. Solchen wird Respekt gezollt. Trifft man alte Schrauber,
wartet man, ob sie grüßen. Von Frühling bis Herbst grüßen viele nicht,
weil sie Winterfahrer sind - Winterfahrer grüßen keine Weicheier.

Der Autobahn - Gruß

Ungeregelt und darum praktisch nicht existent ist die Motorradgrußkultur
auf der Autobahn. Nicht einmal erfahrene Motorradfahrer können sagen, ob
man entgegenkommende Motorräder über sechs Spuren und einen Grünstreifen
hinweg grüßen muss. Fahrtechnisch problematisch wird das Grüßen beim
Überholen. Die klassische Grußhand, die Linke, wird vom Überholten nicht
gesehen. Grüßt man mit der Linken vorn am Körper vorbei nach rechts,
tippen Autofahrer auf Heuschreckenschwärme oder Unterarmkrampf.

Der Heizer - Gruß

Der 'Heizergruß' in extremer Schräglage (ein Knie berührt den Asphalt)
gilt als sehr riskant. Er wird allgemein als Nachweis hoher Fahrkunst
angesehen, aber man sollte vorher trotzdem frische Unterwäsche anziehen.
Heiz-Grüßer fahren nur auf der äußersten Profilrille und vergleichen,
wer die spitzesten Fußrasten vorweisen kann. Wer die Kunst des
Heizergrußes nicht beherrscht und dennoch ausübt, riskiert seinen
letzten, den sogenannten 'goldenen Gruß'.

Gründe, warum Harley Fahrer nicht zurückwinken:

1. die Garantie erlischt, wenn er nicht-amerikanischen Produkten zuwinkt
2. mit dem dicken Leder und den Nieten kriegt er den Arm nicht hoch
3. er grüßt prinzipiell keine Fahrer, die ihr Motorrad schon voll
bezahlt haben
4. er hat Angst, dass der Lenker abvibriert, wenn er ihn loslässt
5. der Fahrtwind könnte die neuen Tätowierungen am Arm wegblasen
6. er braucht 'ne Ewigkeit um nachher wegen der Vibrationen den Griff
wieder zu finden
7. er kann nicht unterscheiden, ob der andere grüßt oder sich die Ohren
zuhält.
8. er hat wegen der Vibrationen einen Klettverschluss zwischen
Lenkergriff und Handschuh
9. er hat gerade im Wirtschaftteil der Zeitung entdeckt, dass
Honda zu 60 Prozent an Harley beteiligt ist
10. seit der Zwangsversteigerung seiner letzten Harley hasst er alle
Leute, die Hände heben
11. die Rolex könnte nass werden
12. die linke Lenkerhälfte könnte geklaut werden
13. die linke Lenkerhälfte wurde bereits geklaut und er hält sich am
Tacho fest
14.der ganze Lenker wurde bereits geklaut und er betet einen Rosenkranz
15. er braucht beide Hände um mit den Fingern die nächste Rate abzuzählen
16. er poliert gerade den Luftfilterdeckel

Gründe, warum Goldwing Fahrer nicht grüßen

1. laut Honda-Fahrer-Handbuch darf er den Lenker erst loslassen, wenn
das Motorrad steht, der Zündschlüssel abgezogen ,der Hauptständer
herausgeklappt und das Radio ausgeschaltet ist
2. auf dem Armaturenbrett ist kein Knopf für "vollautomatisches
Zurückwinken"
3. er ist gerade eingeschlafen
4. er kriegt den Arm wegen Altersschwäche nicht mehr hoch
5. er hat übers Handy eine Konferenzschaltung mit seinem Broker und der
CityBank.
6. Mami hat verboten, Fremde zu grüßen
7. er ist gerade mit Abzählen der Lämpchen am Christbaum beschäftigt
8. er sortiert momentan seine CD-Sammlung
9. die Hand vor der Antenne stört den Fernsehempfang
10. er räumt gerade das Kaffeegeschirr in den Spüler
11. wegen seiner Alzheimer weiß er anschließend nicht mehr,
wohin mit der Hand
12. er findet nachher zwischen all den Knöpfen, Schaltern und Hebeln den
Lenker nicht mehr
13. er wechselt gerade die Batterie vom Herzschrittmacher
14. er sucht gerade im Bordcomputer, was 'erhobene Hand eines fremden
Motorradfahrers' bedeutet
15. er grüßt immer, aber wegen dem Geraffel um den Lenker sieht keiner
die Hand

Ergänzung:

10 Gründe, warum ein Superbike-Fahrer nicht grüßt

1) Er hat sich soweit hinter seine Verkleidung zusammengefaltet, dass er nur noch den Instrumententräger vor sich sieht
2) Wenn er jetzt die Finger hebt, dann verschlechtert das seine Aerodynamik und er wird 3 km/h langsamer
3) Sein zum extragroßen Schaltblitz umgebauter Disco-Strobo blendet ihn
4) Sein pechschwarzes Helmvisier ist 100% blickdicht und er fährt nach Gehör
5) Er macht gerade einen Wheelie und sieht deswegen die Straße vor ihm nicht
6) Er macht gerade einen Stoppie und sieht deswegen die Straße vor ihm nicht
7) Er ist gerade damit beschäftigt, ungebremst in einen LKW, einen Baum oder eine Leitplanke zu knallen
8) Er nähert sich der Lichtgeschwindigkeit. Dadurch wird seine Masse so groß, dass er seine Hand nicht mehr heben kann
9) Er überholt dich eigentlich gerade. Doch er ist dabei so schnell, dass er anfängt, in der Zeit zurückzureisen
10) Er ist durch die Beschleunigung seines Bikes kurzzeitig ohnmächtig geworden

Alles klar?! 😁

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Mahlzeit,

hatte mit dem Shovelinchen vor ein paar Jahren mal zum Telefonieren angehalten und Nierengurt und Halstuch übern Lenker gehangen.
Hat tatsächlich ein älterer Herr angehalten und gefragt, ob ich Hilfe brauche. Ich war völlig verdutzt, weil ich nicht daran gedacht hatte, was das bedeutet (geschweige denn für möglich gehalten, dass auch noch jemand anhält) 😁

Gruß
Käffchen

Gute Idee mit dem Schal, ruf gleich mal den Glöckler an ob er mir einen häkelt :-)

Es gibt auch extreme Fälle...

Mitten in der Nacht klingelt es. Achim schlurft schlaftrunken zur Tür und öffnet. Draußen steht ein Fremder und sagt: „Könnten Sie mich bitte anschieben?“ In dem Glauben, einen Betrunkenen vor sich zu haben, wirft Achim ihm die Tür vor der Nase zu und krabbelt zurück ins Bett. Seine Frau ist ebenfalls aufgewacht und meint: „Das war aber sehr unfreundlich! Was hätten wir denn bei der Autopanne letztes Jahr im Urlaub getan, wenn dieser freundliche Mann uns nicht angeschoben hätte?“
Grummelnd geht Achim erneut zur Tür und ruft ins Dunkle: „O.K., tut mir leid‚ ich bin hier und kann Sie anschieben, wo sind Sie denn?“
„Hinter dem Haus, auf der Schaukel …“

Ich halte immer an, wenn ein Biker auf dem Randstreifen steht.

Ist aber sehr selten. 2 x in ca. 5 Jahren

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https://bikerszene.de/.../kennt-noch-jemand-den-gelben-schal.html

Ich halte auch an. Habe auch eine Werkzeuggrundausrüstung im Seitenkoffer.
Denn manchmal ist es nur eine Kleinigkeit. Oder man holt mal eben 5 Liter Sprit...

Aber in einer Zeit, wo kaum einer Ahnung hat, wie der Hobel unter ihm funktioniert, kann ich verstehen, daß jeder denkt: 'Der hat doch bestimmt schon den ADAC gerufen...'

Bei den Nachkriegsgurken damals konnte ma ja mit dem unbedingt mitzuführenden Werkzeug mal eben am Randstreifen eine Zylinderkopfdichtung ersetzen, dessen Material man auf dem naheliegenden Schrottplatz zusammengesucht hatte... 😁
(Frankreich, 1973, mit Uli G.)

Zitat:

@sabo2706 schrieb am 17. Mai 2018 um 14:34:50 Uhr:


Du glaubst doch nicht, dass jemand unter 45 noch die Bedeutung des gelben Schals bei Pannen überhaupt kennt, oder?

Ich war der Meinung, daß es nur noch uns alten Säcke gibt, bei DEM Nachwuchsmangel heutzutage...

Das Material für die Zylinderkopfdichtung habt ihr doch nicht auf dem Schrottplatz gefunden.

Die habt ihr euch aus den Weinkorken zusammengeschustert, von den unzähligen Flaschen Rotwein, die ihr im Urlaub vernichtet habt. 😁

Na ja... jetzt, wo du es sagst... 🙄

Zitat:

@Jungbiker schrieb am 17. Mai 2018 um 20:41:29 Uhr:


Das Material für die Zylinderkopfdichtung habt ihr doch nicht auf dem Schrottplatz gefunden.

Die habt ihr euch aus den Weinkorken zusammengeschustert, von den unzähligen Flaschen Rotwein, die ihr im Urlaub vernichtet habt. 😁

Doch, genau so, (außer, das wir etwa Rotwein getrunken hätten! Wasser, immer nur Wasser!!! 🙂), aber die Geschichte ging noch deutlich weiter. Einige der 8 Stehbolzen, mit denen der Zylinderkopf an der obersten Rippe des Zylinders verschraubt ist (keine Zuganker zwischen Kopf und Gehäuse), gaben ihre Gewinde M7x1 auf, so daß wir kurz vor Cap Leucate in den Bergen standen und die Maschine mangels Kompression nicht mehr lief (500ccm Einzylinder NSU Konsul II mit S350 Steib daran).
An bekommen haben wir sie, indem wir sie bergab haben rollen lassen, wobei wir sie (mehrfach, bei deutlichen Plusgraden) bergauf schieben mussten (195kg Maschine, 100kg Seitenwagen, ca. 20kg Werkzeugkiste im SW + xxxkg Gepäck, besonders letzteres war deutlich störend 🙂). So sind wir bis nach Cap Leucate auf den Campingplatz gekommen. Da wurde der Kopf abgebaut, ich setzte mich bei E-Glider auf die 125er Honda, Zyl.-Kopf unter dem Arm, und ab ging es nach Perpignan zu einer Werkstatt/Dreherei, die man uns genannt hatte. Hier ließ ich neue Stehbolzen herstellen. Dummerweise nicht alle, sondern nur die paar defekten. Da die Franzosen mit M7 nichts anfangen konnten, waren ihre neuen Stehbolzen zu dünn gedreht und rutschten durch die ausgelutschten M7 Muttern 🙁. Also nochmal hin, diesmal mit den Muttern, und dann gab's neue, passende Stehbolzen (M10 im Kopf, M7 zur Verschraubung im Zylinder). Ganz nebenbei hatte ich dann auch drahtarmierte Asbestpappe für die neue Kopfdichtung erstanden, wie auch Locheisen etc. Die Kopfdichtung hielt dann von "hü bis nü", weil die neuen Stehbolzen das Alugewinde aus dem Kopf zogen. Alle zu ersetzen wäre sicher besser gewesen 🙁, und 'ne Federwaage, um wenigstens einigermaßen kontrolliertes Drehmoment auf die Muttern aufzubringen, ebenfalls. Irgendwo auf dem Rückweg nach H haben E-Glider und ich uns getrennt, er wollte noch irgendjemand besuchen, ich fuhr weiter Richtung H. Auf der Raststätte Wetterau habe ich die Kopfdichtung zuletzt getauscht, dafür brauchte ich nur noch ca. 2h (Kopf runter, neue Dichtung aus dem mitgeführten Kopfdichtungsmaterial ausschneiden/lochen, Kopf wieder aufsetzen), die hielt bis etwa Göttingen, dann saß die "Seitenwagenbesatzung" mit handschuhgeschützter Hand und hielt einen Bogen Asbestpappe zwischen Kopf und Vergaser, da dummerweise die Kopfdichtung nach hinten abblies, genau auf die Schwimmerkammer.
So sind wir wieder bis H gekommen, völlig problemlos 😁.
Ach ja:
Angefangen hat das ganze auf der Hinfahrt gen Süden, als die Kurbelwellenlager des Motors sich verabschiedeten, wir sie in einer Selbstschrauberwerkstatt in F austauschten, und nat. die alte Kopfdichtung wieder einsetzten, weil wir weder eine neue hatten, noch auf den Sonnabend neues Kopfdichtungsmaterial erstehen konnten. Mit viel Glück hatte E-Glider grad mal die Lager beschaffen können, weil der Lagerfuzzi nat. am Sonnabend um Mittag zu machte. Der Schaden hatte sich freitags eingestellt, in den Kasseler Bergen (laute, mahlende Geräusche aus dem Kurbeltrieb unter Last 🙁), und wir erst am Samstag Vormittag in F einliefen, nachdem wir vor F in der Feldmark gezeltet hatten(einfach ab von der Autobahn, störende/das verhindernde Leitplanken gab's damals nur äußerst selten, und so fuhr man -auch wenn's nicht erlaubt war- eben mal irgenwo von der BAB runter, wenn es denn "notwendig" war 😉 und das Gelände es zu ließ).
Der Austausch mit einer alten LKW-Dichtung erfolgte irgenwo am "Canal du Midi", wo wir morgens neben einem stinkenden Hundekadaver aufwachten 🙁, den wir bei der Ankunft und dem Ausbreiten der Unterlage/Schlafsäcke im Dunkeln nicht bemerkt/gerochen hatten (hat sich wahrsch. absichtlich😉 aus dem Wind rausgehalten 🙂, das Mistvieh)

Grüße
Uli (der irgendwann mal ein Buch drüber schreibt 😁)
PS
@E-Glider
Das muss min. '75 gewesen sein, nicht schon '73, denn die Konsul habe ich erst '75 in der alten Villa der TiHo erstanden.

Zitat:

@Sedge schrieb am 19. April 2011 um 11:49:05 Uhr:



die italiener haben da übrigens einen ganz eigenen stil entwickelt,da wird nur der recht bzw. linke fuß mal kurz rausgestreckt 😉

Dieser "Hackengruß" ist viel älter als das winken mit der Hand. Nur.... kennt den keiner mehr und wird deshalb fast immer mißverstanden.

Zitat:

@Hamma-u schrieb am 18. Mai 2018 um 23:54:52 Uhr:



Zitat:

@Sedge schrieb am 19. April 2011 um 11:49:05 Uhr:



die italiener haben da übrigens einen ganz eigenen stil entwickelt,da wird nur der recht bzw. linke fuß mal kurz rausgestreckt 😉
[/

quote]

Dieser "Hackengruß" ist viel älter als das winken mit der Hand. Nur.... kennt den keiner mehr und wird deshalb fast immer mißverstanden.

Bist Du da sicher?
Ich bin erstmals in den frühen 70ern -des letzten Jahrhunderts 😉- im Süden unterwegs gewesen, und da hat absolut niemand der zweirädrigen Gemeinde der südlichen Länder überhaupt gegrüßt, denn da war Roller/Moped/ganz selten Motorrad zu fahren noch ganz gewöhnlich, wirtschaftlich notwendig, um mobil zu sein. Erst in den 80ern (immer noch des letzten Jahrhunderts 😁) hat sich das geändert, und das Moped, der Roller, o.gar das deutl. teurere Motorrad wurden mehr und mehr vom erforderlichen Fortbewegungsmittel zum Freizeitobjekt, und auch dann erst fing die allgemeine Grüßerei an. Nicht früher, aber auch nicht viel später als bei uns.

Grüße
Uli

Ich kenne das Grüßen mit Füßen hauptsächlich aus England bzw. generell aus Ländern mit Linksverkehr. Man kann ja schlecht beim Grüßen jedes Mal den Gasgriff loslassen.

Zitat:

@Uli G. schrieb am 18. Mai 2018 um 21:12:05 Uhr:



@E-Glider
Das muss min. '75 gewesen sein, nicht schon '73, denn die Konsul habe ich erst '75 in der alten Villa der TiHo erstanden.

Da hast du Recht!

'73 war ich ja mit der 125 SL in Agadir...

Zitat:

@Uli G. schrieb am 19. Mai 2018 um 01:07:15 Uhr:



Zitat:

@Hamma-u schrieb am 18. Mai 2018 um 23:54:52 Uhr:


Bist Du da sicher?
Ich bin erstmals in den frühen 70ern -des letzten Jahrhunderts 😉- im Süden unterwegs gewesen, und da hat absolut niemand der zweirädrigen Gemeinde der südlichen Länder überhaupt gegrüßt, denn da war Roller/Moped/ganz selten Motorrad zu fahren noch ganz gewöhnlich, wirtschaftlich notwendig, um mobil zu sein. Erst in den 80ern (immer noch des letzten Jahrhunderts 😁) hat sich das geändert, und das Moped, der Roller, o.gar das deutl. teurere Motorrad wurden mehr und mehr vom erforderlichen Fortbewegungsmittel zum Freizeitobjekt, und auch dann erst fing die allgemeine Grüßerei an. Nicht früher, aber auch nicht viel später als bei uns.

Grüße
Uli

Uli - ich meinte auch nicht ausschließlich den Süden. Hierzulande wurde in den 60ern - als ich anfing mit dem Motorrad zu fahren - schon gegrüßt. Noch ziemlich verbreitet mit dem Hacken. Das verschwand dann peu a´peu ersatzlos und es wurde garnicht mehr gegrüßt. Wann das dann wieder anfing, weiß ich nicht. 1986 wurde mein Motorrad geklaut und da stand dann Familie und das malochen im Vordergrund. Die Infektion mit dem Motorradvirus (Bikeritis) ist ja bekanntlich eine chronische und als sie bei mir wieder akut ausbrach - 2008 - wurde auf der Straße wieder gegrüßt. Mit der Hand und nicht mehr mit dem Fuß.

Den Fuß raushängen, um sich zu bedanken, ist immer noch recht gängig.

Ist mir noch nie aufgefallen aber vielleicht ne Alternative um die Hand zu entlasten.

Probiere es mal aus und bin auf die Reaktionen gespannt😉

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