Motorrad zum Üben
Hallo zusammen,
ich liebäugle mit der Husky 701. Allerdings müsste ich wohl noch dieses Jahr sparen um mir das Bike kaufen zu können.
Bin nun am überlegen ob ich mir eine Maschine für dieses Jahr zum Üben holen soll. Altuell habe ich die Kawa Versys im Auge, vom Händler für 4450 € mit 14tkm.
Hatte bisher kein eigenes Motorrad und deshalb bis auf ein paar geliehene Maschinen wenig Fahrpraxis. Was denkt ihr generell über die Idee und was könntet ihr mir noch empfehlen in diesem preislichen Rahmen. Achja ich bin 1,92m groß und wiege 95kg, deshalb bitte keine Poketbikes ^^
Danke schonmal für Eure Meinungen und Ideen
Gruß Montana
Beste Antwort im Thema
Zur Abwechslung von mir mal wieder etwas ernst gemeintes in diesem Thread:
Wenn ich so Sachen wie "....nicht, das ich nach 2 Wochen feststelle, Mist gekauft zu haben und ein anderes Modell viel besser gewesen wäre..." lese und an mein erstes Motorrad zurückdenke...
Es war nicht das schnellste, nicht das tollste und viele Kilometer hatte es auch schon runter. Aber es hatte einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen anderen Motorrädern, es war meins! Und es fuhr! Und damit war es für mich das beste und tollste Motorrad überhaupt - und diese Überzeugung hat deutlich länger als 2 Wochen angehalten 😉
432 Antworten
Kann gut gehen oder auch nicht.
Entscheiden musst du das leider für dich ganz allein. Es sei denn du hast noch einen Finanzberater (Frau die Mitsprache hat🙂) im Rücken.😉
Das die Meinungen auseinander gehen ist doch völlig klar, jeder hat seine eigene! Frag 5 und erhältst 10😉
Bleibt die Frage wie habt ihr das gemacht, klein angefangen oder gleich das Wunschmoped gekauft.
Ich denke mir einfach, 3.5-4k auf die Straße werfen tut vielleicht nicht ganz so weh, wie gleich 9.5k auf die Straße werfen. Vielleicht denk ich auch einfach falsch....
Wenn Du selbst verschuldete Stürze mit der Versicherung abrechnen willst, dann brauchst Du Vollkasko.
Dann wird's erst recht teuer...
Deswegen hatte ich auch vorgeschlagen rein relativ günstiges Mopped zum "üben" zu kaufen.
Es kommt auch immer auf den Sturz an, jeder Unfall ist anders.
Muss ja nicht immer Totalschaden sein.
Aber wenn Du Dir darüber den Kopf zerbrichst, kannst Du eigentlich nicht beruhigt fahren.
Und das Mopped auf die Straße wirfst, kann Dir auch noch nach 10 Jahren Fahrpraxis passieren.
Ich hab auch klein, im wahrsten Sinne des Wortes, angefangen:
Kawa ZXR400... und ich bin auch 1,92m groß und (war damals) etwa gleich schwer, wie Du.
Die hab ich damals ohne Probefahrt gebraucht gekauft, weil ich die von der Optik einfach geil fand.
Typisch Führerscheinneuling: Geil auf Supersportler aber sonst keine Ahnung. 🙄 😁
Da du ja deinen Wunsch nicht sofort erfüllen kannst bzw. keinen Kredi aufnehmen willst bleiben ja nur 2 Möglichkeiten.
Entweder was Mittelpreisiges und hoffen das nix passiert oder die VK bezahlt und sie gut wieder verkauft bekommst
oder
was günstiges kaufen fahren und dann verkaufen oder eben behalten wenn man ein günstiges Zweitmopped haben möchte.
Da ich zu Anfang meiner Überlegung das Geld bereits hatte, habe ich das gekauft was ich haben wollte, also Wunschmopped und mir war egal ob ich mich damit mal auf den Bart lege oder nicht. Ist nicht VK versichert und ist teurer gewesen als dein Wunschmopped. Wenn´s dir was hilft.
Erst später kam die Günstige (GS) hinzu, das war aber aus anderen Beweggründen, obwohl ich sie jetzt lieber hab als mein Eisenschwein😉
Mach einfach was dein Bauch dir sagt auch wenn es sich hinterher als Fehleintscheidung rausstellen sollte.
Passiert immer mal und aus Fehlern kann man auch was Positives ziehen.
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Gibt es wirklich Menschen die ein Motorrad finanzieren? Ich würd ne Wohnung finanzieren oder ein Auto, wenn ich darauf angewiesen bin, aber ein Spaßmobil? Also für mich ausgeschlossen, würde ich nicht tun....
Nunja ich werde mal eine Probefahrt mit der Kawa Versys machen wenns wärmer ist, anschließend entscheide ich aus der Euphorie heraus, dann kauf ich mir sicher dieses Jahr noch keins (Ironie aus).
Anschließend fahr ich die Husky Probe, vielleicht will ich dann ja auch gar keine mehr. Wie gesagt aktuell geht's mir wie Eater666 damals, ich kann nur das Aussehen des Bikes beurteilen, aber eben noch nicht das Fahrverhalten.
Ja gibt es und das zu genüge. Ich würde es auch nicht machen, dafür ist das nur ein Hobby und kein Muss.
Selbst bei Autos bin ich da nicht unbedingt für, nur wenn man echt drauf angewiesen ist und sich immer voll drauf verlassen muss und weite Strekcen hat und was Neueres brauch, ja dann kann man eventl. über eine Finanzierung nachdenken.
Haus ist klar, das können echt die wenigstens aus der Hosentasche bezahlen, auch gebraucht nicht.😉
Genau mach das, wer weiß was sich ergibt.
Finanzieren ist doch total über. Ich habe mein Lebtag nichts finanziert...weder meine Häuser, meine Firma, meine Yachten, nicht mal den Jet...
Zitat:
@Montana187 schrieb am 13. Februar 2018 um 12:24:30 Uhr:
Bleibt die Frage wie habt ihr das gemacht, klein angefangen oder gleich das Wunschmoped gekauft.Ich denke mir einfach, 3.5-4k auf die Straße werfen tut vielleicht nicht ganz so weh, wie gleich 9.5k auf die Straße werfen. Vielleicht denk ich auch einfach falsch....
Ich hab mir mein Wunschmotorrad gleich 2 Wochen nach der Prüfung gekauft (Alter 27). Das war ne MT-07. Kriterien waren damals Gewicht und Wendigkeit. Davor kam natürlich die TDM850. Beides 2Zylinder, allerdings wiegt die TDM 50kg mehr (betriebsbereit).
Und ja, du denkst richtig. Ich würde nie wieder ein nagelneues Bike kaufen. Lieber einen Gebrauchten der günstiger ist, aus ehrlicher Hand und mit wenig KM. Da tuts dann weniger im Geldbeutel weh wenn du das Teil mal schmeisst.
Zitat:
@13inch schrieb am 13. Februar 2018 um 16:49:32 Uhr:
Da tuts dann weniger im Geldbeutel weh wenn du das Teil mal schmeisst.
Ernstgemeinte Frage (passt sogar irgendwie zum Thema):
Damals bei der Suche nach meinem ersten Motorrad habe ich diesen Satz öfters mal gehört. Ging sogar soweit dass Aussagen fielen wie "Jeder legt sich einmal hin, ist gar nicht zu vermeiden".
Auch hier im Thread hab ich diesen Tenor wie im Zitat oben nun öfters gelesen. Sind das Erfahrungswerte? Ich hab nun erst 8 Jahre Motorrad hinter mir (mittlerweile hab ich mein Wunschmotorrad, ist insgesamt mein 2.) und nicht einmal Bodenkontakt gehabt*. Muss ich mir deswegen Sorgen machen?
*Gut, einmal ist sie mir beim Putzen kratzerfrei ins Gras umgefallen. Zählt das auch? Wenn ja, dann hab ich meinen "Sturz" bereits hinter mir 😁
Umfaller oder Unfaller ist ein Unterschied.
Nein, ist kein Muss.
Liegt wohl in der Risikobereitschaft oder eigenen Dummheit begründet. Wenn man nicht grad von anderen abgeräumt wird.
Ernstgemeinte Frage (passt irgendwie sogar zum Thema):
Weisst du nicht wie man Zitiert? 😁 Das war mein Zitat 😁
Im Ernst: Nein muss sich niemand sorgen, sonst würde jeder sich im Keller verstecken und die Decke überm Kopf ziehen 😁 Aber ehrlich gesagt ich weiß nicht aus welchem Raum du kommst, aber hier im Süden gibt es relativ viele Unfälle mit Motorrädern. Und wenn jemand sich wieder an das Fahren gewöhnen muss, neigt dieser eher zu Fehlern wie jemand der über Jahre hinweg immer mal wieder fährt.
Zitat:
@13inch schrieb am 13. Februar 2018 um 17:26:56 Uhr:
Weisst du nicht wie man Zitiert? 😁 Das war mein Zitat 😁
Ups, sorry 😁 Doch, weiß ich schon, allerdings war hier der Finger auf der Entf-Taste schneller als mein Kurzzeitgedächtnis, daher versehentlich die falsche Zeile gelöscht ^^ Ich hab's mal korrigiert.
Also fahrtechnisch bin ich im Erzgebirgsraum unterwegs - klar gibt's da speziell in der Saison häufiger mal Motorradunfälle, aber darum ging's mir bei meiner Frage tendenziell nicht. Ich wollte viel eher mal die erfahrenen (und junggebliebenen) Hasen fragen ob mindestens ein Sturz mit der Maschine wirklich zum Motorradleben dazugehört wie ich vermeintlich hier zwischen den Zeilen las als auch schon öfters mal gehört habe (siehe oben). Speziell der Punkt mit der Vollkasko sprang mir da ins Auge....