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Motorprobleme nach 3000km

VW Passat B8
Themenstarteram 23. September 2020 um 8:28

Hallo,

mein 6 Wochen alter Passat mit 3000km hat den ersten Werkstatteinsatz hinter sich.

Mitten auf der Autobahn ging der Motor aus und nicht mehr an.

Auto wurde dann abgeschleppt.

Reparatur dauerte über 1 Woche bis der richtige Fehler gefunden wurde.

1. Intankpumpenwechsel > nichts gebracht

2. Hochdruckpumpe > nichts gebracht

3. Injektor defekt > das war der Fehler, einer davon hat sich wohl verabschiedet

Nun gestern Auto wieder geholt, bleibt die Abgaswarnkontrollleuchte immer an......

Könnte es daran liegen, das noch keine Weite strecken gefahren wurden oder ein neues Problem?

Muss mal meine Werkstatt des nicht Vertrauens anrufen.......

21 Antworten

Vielleicht ein Stecker nicht richtig aufgesteckt, solltest du auf jeden Fall nochmal prüfen lassen.

Wahrscheinlich wurde vergessen den Fehlerspeicher zu löschen. Ich wäre mit leuchtender MKL / Abgasspirale nicht vom Hof gefahren. Wenn die Dich abzocken wollen, ist es jetzt "ein neuer Fehler"

Ich hoffe Du hast bei dem Tausch Vorförderpumpe bzw HD Pumpe nix bezahlen müssen. Ist das Auto "Fabrikneu" oder nur "neu" in Deinem Besitz? Injektor defekt nach so kurzer Zeit ist extremst unwahrscheinlich. Es gibt natürlich auch mal Montagsinjektoren.

Themenstarteram 23. September 2020 um 11:54

Von den Kosten bin ich relaxt. Ist ein Firmenwagen auf Leasing.

Ist Fabrikneu, abgeholt am 01.08.2020.

Der 3. Injektor hat sich verabschiedet laut Aussage Werkstatt.

Dieser Fehler mit der Abgasfehlerleuchte kam erst nach einiger Zeit.

War gerade nochmal Werkstatt und es wurden 2 Schläuche oder Stecker vertauscht bei der Montage.......

Nun ist Fehler erstmal weg......

Okay, Dein Bericht hatte sich so angehört, als ob die Leuchte von anfang an geleuchtet hat :D. Wenn es ein Neufzg ist, dann sind die Kosten mit der Werksgarantie gedeckelt. Trotzdem hätte die Werkstatt eine Probefahrt machen müssen, um zu sehen, ob alles i.O. ist (und dann wäre die Leuchte bei deren Probefahrt angegangen).

Themenstarteram 24. September 2020 um 19:01

Laut Aussage Werkstatt kann schon sein das die Leuchte erst später kommt.

Und bei der Heimfahrt ist sie mir auch nicht gleich aufgefallen

Manchmal geht das schon komisch zu. Hatte auch schon Autos Probe gefahren ohne Beanstandungen, der Kunde holt ab und for Lampe geht an. Und da waren mitunter lange Fahrten dabei...

Das mit dem verspäteten Aufleuchten der Warnleuchten scheint demnach beim B8 gar nicht so selten zu sein.

Zum Beispiel der Wechsel auf die Winterräder.

Erst nach mehreren Tagen oder ca. 100km Fahrstrecke wird dann plötzlich Reifendruckverlust gemeldet.

Mit aktivem oder passivem (ABS) RDKS? Bei aktivem darf daß nicht sein. Bei passiv kann so etwas schon mal vorkommen (u.a. deswegen halte ich vom passivem RDKS nix :D)

Themenstarteram 27. September 2020 um 11:49

Die Warnlampe ist wieder an. Paar Tage normale Fahrt und alles ok. Jetzt wieder Dauernd die Abgaskontrollleuchte an....

Langsam nervts

Themenstarteram 30. September 2020 um 21:28

Und es hat kein Ende. 1 Tag Werkstatt. Ein nox Sensor gewechselt. Fehler erst weg und nach ca. 120km wieder da.....Wirklich komisch alles....

Ohne Einblick ins Fehlerprotokoll wird das nur zu einer Glaskugelraterei

Themenstarteram 1. Oktober 2020 um 8:36

Das ist schon richtig, aber die genauen Protokolle bekomm ich auch nicht.

Beim ersten Mal wegen Leuchte war ja laut Werkstatt ein Kabel vertauscht,

hier waren 2 Fehler angezeigt. Unter anderem auch irgendwas mit NOX Sensor.

Hier dachte man das ist ein Folgefehler vom ersten Fehler.

War wohl nicht so.

Sensor wurde vorgestern getauscht und Werkstatt 80KM Probe gefahren. Und bei meinem ca. 30 KM gestern abend kam die Leuchte wieder.......

Mir geht das wirklich nicht ein, wieso man das nicht schneller und einfacher diagnostizieren kann was genau ist heutzutage......

Abgasnorm sei Dank sag ich da nur. Wenn man sieht was heutzutage alles für einen Mist um den eigentlichen Motor herum gebaut wird und wie kompliziert das dadurch mittlerweile ist macht das die Fehlersuche nicht leichter.

Leidtragende sind leider oft die Kunden.

Zitat:

@RedTiger2407 schrieb am 1. Oktober 2020 um 08:36:07 Uhr:

Mir geht das wirklich nicht ein, wieso man das nicht schneller und einfacher diagnostizieren kann was genau ist heutzutage......

Das hat mehrere Gründe:

- Die Leute bilden sich nicht weiter / Desinteresse

- Dadurch verläßt man sich einfach auf Leitfäden (die etwa 80% der Fälle abdecken)

- anstelle selber zu denken.

- Die Elektronikentwicklung ist schnelllebig

- Die Systeme werden immer komplexer und von einander abhängig

 

Einfaches Beispiel, um es zu verdeutlichen:

Stg 1 ist ein Eimer mit dem Wasser

Stg 2 ist eine Pumpe

Stg 3 ist eine Wasserdosiereinheit

Stg 4 ist ein Rasensprenger

Am Stg 4 kommt kein Wasser raus und Stg 4 sagt Wassermangel

Stg 2 sagt Wasser ist vorhanden. Stg 3 wird nicht überwacht,

was das vorhandensein von Wasser betrifft. Wohl aber die

Dosiermenge Soll / Ist.

Also tauscht die Werkstatt die Pumpe aus.

Die neue Pumpe ist etwas kraftvoller als die alte (Verschleißbedingt)

Am Stg kommt wieder Wasser raus

Kunde "fährt" nach Hause. Rasensprenger meldet wieder Wassermangel :D

Im Endeffekt ist die Leitung zwischen Pumpe und Dosiereinheit verstopft,

weil der Hersteller vergessen hat, einen Filter nach dem Eimer einzubauen.

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