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Motoröl schnell mal absaugen statt ordentlich ablassen?

VW Phaeton 3D
Themenstarteram 26. Mai 2013 um 7:56

Hallo,

es wurde hier im Forum schon berichtet, dass man die Ölwechelintervalle -dem guten Motor zuliebe- verkürzen könnte (als z.B. 15.000 km statt 30.000). Um das Ruckzuck, ohne Terminverinbarung, hohe Kosten also einfach zwischendurch zu machen könnte man ja mal schnell absaugen.

Also: 8l gutes Öl aus der Bucht, in 10 Minuten fertig und das dann natürlich im Wechsel mit den üblichen Servicintervallen.

Bei diesem Vorgehen kommt es nun aber nun nur zu einem teilweisen Wechsel und es verbleibt ja wenigstens 1/2 Liter im Filter und der Wanne. Das Öl nach dem Wechsel ist dann auch nur zu 90% neu. Der Schlamm an der Ablassschraube und der Filter kommt dann halt erst wieder alle 30.000 raus.

Gibt es weitere Nachteile die gegen das Vorgehen sprechen ?

Gruss docwesp

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10 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von docwesp

...könnte man ja mal schnell absaugen.

Das ist kein gutes Vorgehen. Zumindest für die Motoren ab V8 ist in den Serviceunterlagen auch ausdrücklich ein Ablassen vorgesehen.

Wenn man seinem Motor etwas gutes tun möchte und deshalb ein verkürztes Intervall wählt, dann sollte man das natürlich trotzdem richtig machen.

MfG

Wenn du dir das Öl und den Filter günstig besorgst, sollte es doch nicht allzuschwer sein, noch eine freie Werkstatt mit Hebebühne zu finden, der mal kurz langweilig ist. Rauf, auf, Filterwechsel, zu, runter, Öl rein und tschüß. 10er für die Kaffeekasse. Altöl bringst du zur örtlichen Sonderabfallentsorgung. Die Menge ist eigentlich kostenlos.

Zitat:

Original geschrieben von Knetekasper

Wenn du dir das Öl und den Filter günstig besorgst, sollte es doch nicht allzuschwer sein, noch eine freie Werkstatt mit Hebebühne zu finden, der mal kurz langweilig ist. Rauf, auf, Filterwechsel, zu, runter, Öl rein und tschüß. 10er für die Kaffeekasse. Altöl bringst du zur örtlichen Sonderabfallentsorgung. Die Menge ist eigentlich kostenlos.

Ich weiss ja nicht wo du wohnst, abet in Wien eine freie Werkstatt zu finden, die "mal eben 10 Minuten Zeit" hat, ist schwierig.

Ich wollte bei meinem nur mal schnell den Partikelfilter ausgebaut haben (3 Schrauben pro seite + 2 Sensoren), das hätte vielleicht 10 Minuten inkl. anheben gedauert.

Ich habe ca. 10 freie Werkstätten durchtelefoniert, am Ende habe ich 3 Tage gewartet. So mal eben vorbeischauen und sofort drankommen ist meistens nicht möglich.

Ja, man darf nicht von einem Extrem zum Anderen springen.

Mit dem 10er war sicherlich eine Feierabendwerkstatt gemeint, die während zwei Jungs in Latzhose ihr Bierchen zischen mal eben noch ne Ehrenrunde schrauben.

Als echte freie Werkstatt kennt man die Preise von VW und unter einem 50er nackt würde ich wenn ich Schrauber wäre mal grinsend etwas husten.

Zitat:

Original geschrieben von Eridanus

Ja, man darf nicht von einem Extrem zum Anderen springen.

Mit dem 10er war sicherlich eine Feierabendwerkstatt gemeint, die während zwei Jungs in Latzhose ihr Bierchen zischen mal eben noch ne Ehrenrunde schrauben.

Als echte freie Werkstatt kennt man die Preise von VW und unter einem 50er nackt würde ich wenn ich Schrauber wäre mal grinsend etwas husten.

da hast du natürlich auch wieder recht, Eridanus.

Wobei bei mir in der Umgebung gibt es eine Tankstelle, die einen Ölwechsel mit mitgebrachtem Öl ab 15 € anbietet, sowie eine Mietwerkstatt, die für einen Ölwechsel mit mitgebrachtem Öl 25€ verlangt.

Beide male jeweils ein "echter" Ölwechsel.

Ich stelle außerdem die Behauptung auf, dass ein echter Ölwechsel nicht länger dauert als das absaugen, vielleicht ist das echte Wechseln sogar schneller! Ich habe einmal 1 Liter absaugen lassen, das hat schon ein paar Minuten gedauert.

Also wie es beim Phaeton genau vom Aufwand ist, weiß ich zugegebenermaßen nicht. Aber soviel schlimmer als am Sa beim Volvo S80 2,9 kanns nicht sein. Haube auf, Öldeckel lose, Hebebühne hoch, Unterbodenverkleidung ab, Ölfiltergehäuse runter, Ölfiltereinsatz raus,Ölablassschraube auf,mit Bremsenreiniger das Ölfiltergehäuse ausspritzen, neuen Dichtring rum, neuen Filter rein, handfest ranschrauben, Kaffee trinken, Ölschraube wieder rein, Unterbodenverkleidung ran,wieder runterfahren, 5,8l Öl reinkippen, Deckel drauf, Haube zu. Losfahren. War beim Kumpel. Altöl hab ich heute beim städtischen Sondermüllrücknahmepunkt kostenlos abgegeben. 5,8l 10w40 synt 15euro plus 10 für den Originalfilter. :D Und das geht hier im Ort bestimmt in 3 kl. Werkstätten wenn nicht sofort, so doch am gleichen Tag. Du bezahlst doch nur die Arbeitskraft. p.s. Ölwechselzettel an Gummischlauch rödeln hat ich noch vergessen.

Themenstarteram 28. Mai 2013 um 8:27

Hallo,

interessant, wie sich viele Themen im Forum in eine bestimmte Richtung entwickeln......

Mir ging es bei meinem Post jedenfalls nicht darum zu erfahren, dass ein "echter Ölwechsel" besser ist oder um eine Diskussion, wieviel einem Freierabend-Bühnenbesitzer und Spätschrauber bar zugesteckt werden sollte.

Ich wollte eher wissen, ob so ein "90% Ölwechsel", neben einem -unbestreitbar- geringeren Nutzen auch noch weniger unbekannte Gefahren birgt. Also: wenn schon nicht alles dafür spricht, was spricht den definitiv dagegen?

Gruss docwesp

Zitat:

Original geschrieben von docwesp

...Also: wenn schon nicht alles dafür spricht, was spricht den definitiv dagegen?

Nichts. So ein Hudelwechsel ist besser als gar kein Wechsel.

MfG

Dem kann ich ohne abzuschweifen, zustimmen. Det Dicke ist zwar noch drin... aber lieber als nüscht gewechselt. Und Feierabendschrauber.. ich redete auch von richtiger Werkstatt/ Meisterbetrieb mal zwischenschieben. Ich sehe nicht ein für sonen lumpigen Ölwechsel im Glaspalast 200 Euro zu lassen!

Vor einigen Jahren schon gab es Studien und Versuche, dass mit soeziellen Papier-Filter das Oel bis zu 150 tsd. KM drin bleiben kann. Die Qualität wurde sogar besser was für mich unerklärlich war.

Bedingung war das das Fahrzeug viel Dauerbetrieb hat. Zum Beispiel Taxis, Baustellenfahrzeuge, Speditionen, wegen der Kondensatanreicherung.

Selbst die Autohersteller hatten bezügl. Garantie und Gewährleistung ihre Freigaben dazu erteilt.

Früher waren es alle 5000 km ( zB. 1980), nun in der Regel 15000 und mit dem Longlife 30000.

Wenn die Lobby der "Glücksradgewinnmaschienerie" geknackt würde, könnte man mit zwei Verfahrensgängen die Brühe reinigen und nach Messung des H2O -Gehaltes wieder reinkippen.

Daran sieht man einmal mehr das der Regierung die Wirtschaft 100 mal wichtiger ist als die Natur und Umwelt.

Das sollten sich auch die Super-Cleaner mal auf den Plan rufen. Habe hier gelesen das "Einer" einmal die Woche sein Fahrzeug wäscht und dazu noch waxt ????? Vorwäsche dann gründlich damit der Wachs der Vorwoche unten ist ????

Nur so viel: Ich fahre auch gerne mit einem sauberen Wagen. Strümpfe und Unterwäsche wechsele ich aber nur einmal am Tag, also täglich, nicht alle 1 1/2 Stunden (verhältnismäßig).

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