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Motorbremse bei DSG ?

VW Golf
Themenstarteram 27. November 2019 um 18:18

ich habe vor 6 Wochen einen gebrauchten Golf- Plus TSI mit DSG aus 2010 mit 110.000 km gekauft.

Für die kurze Gebrauchszeit bin ich einmal sehr zufrieden. Ich wohne im Osten von Österreich, Bei uns ist die Gegend "brettel eben", die freie, gerade Fahrt zwischen den Orten wird nur durch Kreisverkehre unterbrochen.

Mein letzter Wagen war ein 1300 mit Automatik (Wandler). Ich habe ein Gefühl entwickelt wie weit vor einem Kreisverkehr ich vom Gas gehen muss um mit der richtigen "Kurvengeschwindigkeit" durch den Kreisverkehr zu kommen. Für den Golf stimmt das bei weitem nicht. Ich habe das Gefühl der Motor bremst nicht wenn ich vom Gas weggehe - kann das sein ? ein Fehler ? Vor einer Woche war ich im Steirischen Hügelland (Name sagt alles, Steigungen zwischen 8 und 12 %) unterwegs. Bei Bergab-Strecken bin ich nur auf der Bremse gestanden, obwohl ich mit der Hand hinuntergeschalten habe. Kennt jemand dieses Phänomen ?

Noch ein Punkt in diesem Zusammenhang: wenn ich im Stadtgebiet bei einer Ampel anhalte und dann wegfahre muss ich sehr gefühlvoll Gas geben sonst zieht der Wagen ab wie eine Rakete. Mit dem "gefühlvollen Gasgeben" brauche ich unverhätnismäßig viel Zeit um ins Rollen zu kommen um dann normal weiter beschleunigen zu können. Kann das an der Kupplung liegen (zuviel Totgang) oder an der Motorsteuerung ?

Max

 

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20 Antworten

Hatte dein vorheriger Wagen mehr Hubraum? Die verhältnismäßig kleinen TSI Motoren haben auch verhältnismäßig wenig Motorbremse, das ist mir bei meinem 1.2 TSI im Vergleich zum vorherigen 1.8l Saugmotor auch schon aufgefallen.

Das ist ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, der hier gemacht wird. Meinst du mit 1300 einen Käfer?

Ein Fahrzeug mit DSG ist eben kein Wandler, natürlich gibt's da Unterschiede. Nichts von dem, was du schreibst, klingt für mich nach Fehlverhalten. Du musst dich einfach nur an das neue Fahrzeug und dessen Eigenschaften gewöhnen.

Themenstarteram 28. November 2019 um 9:48

Zitat:

Die verhältnismäßig kleinen TSI Motoren haben auch verhältnismäßig wenig Motorbremse, das ist mir bei meinem 1.2 TSI im Vergleich zum vorherigen 1.8l Saugmotor auch schon aufgefallen.

deswegen frage ich ja in diesem Foprum. Bei meinem letzten Wagen mußte ich bei 12 % bergab auch mitbremsen aber nur zusätzlich zur Motorbremse. Jetzt habe ich das Gefühl dass der Motor garnicht bremst und ich alles über Fußbremse machen muss. Ich frage mich wie lange die Bremsen das aushalten. Wozu dreht die Bezinzufuhr auf 0,0 wenn ich vom Gas gehe - da müßte doch eine Bremswirkung einsetzen ?

Max

Kommt halt immer auf die Kompression im Motor an. Da lässt sich nichts regeln oder ähnlich, manche Motoren haben halt einen stärkeren Motorbremseffekt als andere. Das ist durch die Bauweise physikalisch bedingt.

Themenstarteram 28. November 2019 um 10:06

Zitat:

@Alex_TSI schrieb am 28. November 2019 um 09:56:24 Uhr:

Kommt halt immer auf die Kompression im Motor an. Da lässt sich nichts regeln oder ähnlich, manche Motoren haben halt einen stärkeren Motorbremseffekt als andere. Das ist durch die Bauweise physikalisch bedingt.

da hast Du sicher recht. Ich habe das auch schon diskutiert und den Hinweis bekommen, dass da der Turbo (Twin-Turbo ?) mitspielen dürfte. Wenn ich über die Sache Resümee ziehe war es warscheinlich ein Fehler einen so aufgeladenen Motor zusammen mit einem DSG zu kaufen.

Max

Wenn weniger Motorbremse für dich ein solch ausschlaggebendes Kriterium ist, kann man das vermutlich so sehen. Ist natürlich eine stark subjektive Schlussfolgerung.

Zitat:

@Alex_TSI schrieb am 28. November 2019 um 10:07:42 Uhr:

Wenn weniger Motorbremse für dich ein solch ausschlaggebendes Kriterium ist, kann man das vermutlich so sehen. Ist natürlich eine stark subjektive Schlussfolgerung.

Für eine starke Motorbremse hätte der TE einen Diesel kaufen müssen!

Also mein dsg schaltet bei bergab Fahrten automatisch mit runter um verstärkt die Motorbremse durch höhere Drehzahlen einzusetzen. Ist aber ein 2.0 Liter mit dem DQ250 weiß nicht ob das Unterschiede macht.

Schau mal nach ob Du irgendwo eine Einstellmöglichkeit für das Fahrprofil findest und schalte das mal probehalber um (ECO/Sport oder so...).

Wenn ich - mit meinem 1.4 TSI - ein starkes Gefälle hinunter fahre,

bremse ich mit dem Fuß auf 40 bis 50 km/h.

Hierbei schaltet das DQ200 automatisch in "D3".

Um die gewünschte Geschwindigkeit zu halten,

muss ich zusätzlich weiterhin mit dem Fuß bremsen.

Ein manuelles Zurückschalten in "D2" würde die Motordrehzahl m.E. zu hoch ziehen

(wenn das überhaupt möglich ist? Ich habe es noch nicht probiert). :)

Ja das hört sich für mich alles völlig normal an. Irgendwann kommt die motorbremse halt auch an ihre Grenzen und dann ist manuelles Bremsen erforderlich. Aber wenn man zu faul ist zu bremsen oder der geringe Mehrverschleiß ein Problem darstellt dann sollte man sich einen stromer zulegen mit dem man via paddels am Lenkrad hart rekuperieren kann... Ob das dann mehr Sinn hat ist eine ganz andere Frage...

Zitat:

@Max.Ogi schrieb am 28. November 2019 um 10:06:26 Uhr:

[.....] Ich habe das auch schon diskutiert und den Hinweis bekommen, dass da der Turbo (Twin-Turbo ?) mitspielen dürfte. Wenn ich über die Sache Resümee ziehe war es warscheinlich ein Fehler einen so aufgeladenen Motor zusammen mit einem DSG zu kaufen.

Max

Die fehlende Bremswirkung hat weniger mit dem Turbo und dem DSG zu tun, sondern wie dir jetzt mehrfach versucht wurde zu erklären, ist der geringe Hubraum dafür verantwortlich.

meine bisherigen kleinen TSI's (2x 1,4 und 1 x 1,2TSI) hatten/haben alle keine nennenswerte Motorbremswirkung.

Selbst im 2. Gang meines Yeti komme ich an in unserem Dorf bei einem ca 7-prozentigen Gefälle nicht ohne zusätzliches Bremsen aus, um 30km/h einhalten zu können.

Mein 1,2TSI Golf 6 mit DSG war da grundsätzlich nicht anders. Wenn das Gefälle lang genug war, schaltete das DSG aber durchaus zurück und so bin ich in den Alpen dann teilweise mit D3 und 80km/h das Gefälle gefahren. Trotzdem musste zusätzlich gebremst werden.

Du hast jetzt unter anderem genau die Gründe beschrieben, warum ich keine Automatik mag.

Man kann damit nicht so an sich angepasst und vorausschauend fahren, wie mit nem Schalter.

Entweder du gewöhnst dich dran und passt dich dem Auto an oder du fährst manuell.

Hätte man aber auch vor dem Kauf durch Probefahrten herausfinden können, das wär günstiger gewesen.

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