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Motor starten. Bremspedal. Renault Megane II 1.6 16V Automatikgetriebe.

Renault Megane II (M)
Themenstarteram 9. August 2020 um 17:23

Hallo Leute

Ich hab folgendes Symptom. Es beeinflusst zwar nicht den Betrieb, aber ist trotzdem seltsam:

Zum Starten des Motors muss ich ja das Bremspedal drücken und dann den START-Knopf drücken.

Nun ist es so, dass manchmal das Bremspedal total blockiert ist, sich also nicht merklich bewegen lässt, wenn ich es "trete", und manchmal kann ich es etwas "runterdrücken". Es verhält sich unterschiedlich. Mal so - mal so. Das unterschiedliche Verhalten tritt auf nach längerer Standzeit (über Nacht z.b.) aber nicht immer. Ich hab noch keine Regelmässigkeit feststellen können wie man es gewollt reproduzieren könnte.

Anspringen tut er in jedem Fall ohne Probleme - heisst: Der Kontakt reagiert schon, und er springt auch an.

Was könnte die Ursache sein?

Für Tipps immer Dankbar

Mitch

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15 Antworten

Der Unterdruckspeicher des Bremskraftverstärkers lässt nach. Das ist die große runde schwarze Büchse im Motorraum an der der Hauptbremszylinder mit dem Bremsflüssigkeitspott angeschraubt ist. Da geht ein Schlauch vom Motor an den runden Pott, am Ende ist ein Plastikteil zwischen Schlauch und Pott, das ist ein Rückschlagventil und soll verhindern das der Unterdruck abgebaut wird wenn der Motor aus ist. Wenn das nicht richtig Dicht ist, dann baut sich der gespeicherte Unterdruck ab. Wenn es das nicht ist, dann gibt es noch das Bodenventilim Bremskraftverstärker, was aber bedeuten würde das ganze Teilauszutauschen denn dieses Ventil ist Innendrinn und da gibt es keine ersatzteile für weil man das ohne Kapputmachen garnicht auf bekommt.

Themenstarteram 9. August 2020 um 20:44

Also wie jetzt? Was wär der normale Zustand? Dass es total blockiert ist, oder dass es ein Wenig hineingedrückt werden kann? Bei all meinen vorherigen Renaults konnte man es ein wenig "Betätigen" und es war nicht wie blockiert. Das "Hineindrücken" des Pedals darfst du nicht so verstehen, als wäre es eine "lange" Bremse. man kann es einfach ganz ein wenig "betätigen" bis es blockiert - und manchmal eben überhaupt nicht. Sobald der Wagen dann warm ist und man schaltet ihn aus, und dann wieder an, dann ist es nicht mehr blockiert. Mir kommt es so vor, wie wenn manchmal eben irgendwie das Pedal nicht freigegeben wird, wenn man die Zündung einschaltet.

Nein, das ist nicht Normal daß das Bremspedal nach kurzer Zeit ohne Motorlauf so Hart zu treten geht.

Wie gesagt, der Bremskraftverstärker ist da die Ursache. Entweder das Rückschlagventil am Unterdruckschlauch oder das Bodenventil im Bremskraftverstärker.

Das Rückschlagventil kann man austauschen, das Bodenventil nicht.

Themenstarteram 10. August 2020 um 12:03

Zitat:

@camelffm-2 schrieb am 10. August 2020 um 08:01:35 Uhr:

Nein, das ist nicht Normal daß das Bremspedal nach kurzer Zeit ohne Motorlauf so Hart zu treten geht.

Wie gesagt, der Bremskraftverstärker ist da die Ursache. Entweder das Rückschlagventil am Unterdruckschlauch oder das Bodenventil im Bremskraftverstärker.

Das Rückschlagventil kann man austauschen, das Bodenventil nicht.

Spannend find ich einfach, dass es nicht immer ist. Also mal so mal so. Bei defekt von etwas "mechanischem" wie einem Ventil, müsste man doch annehmen, dass es sich immer gleich verhält.

Gut - es könnte natürlich einfach manchmal hängenbleiben, und manchmal nicht.

Was da manchmal ist und manchmal nicht ist völlig Irrelevant.

Fakt ist, es gibt keine Sperre oder sowas beim Bremspedal.

Wenn es schwer zu treten geht, dann ist der Unterdruck aus dem bremskraftverstärker, der nicht umsonst so heist, raus. Das lässt auf eine Undichtigkeit des Systems schließen oder auf eine sehr lange Standzeit von wenigstnes 10 Tagen bis mehreren Wochen.

Themenstarteram 10. August 2020 um 12:43

Einfach, damit ich das Prinzip besser verstehe, ich bin kein Profi, aber lernfähig :)

Ich war jetzt gerade beim Auto. Er ist gestanden seit gestern kurz nach Mitternacht. Ich hab jetzt das Bremspedal bedient - Zündung aus, Karte nicht gesteckt - Das Pedal ging relativ leicht bis zu einem gewissen Punkt. Dann hab ich die Karte rein und Zündung angemacht (nicht gestartet). Sofort ging das Pedal streng. Nicht komplett "blockiert" aber merklich weniger Spiel.

Mit jedem Betätigen des Pedal baust Du ein Stück Unterdruck im Bremskraftverstärker ab.

Oder halt wenn sowieso nur noch wenig drinn ist alles.

Beim nächsten betätigen geht dann das Pedal sehr schwer.

Da muss ein Profi ran und den Bremskraftverstärker überprüfen und Instandsetzen bevor es zu einem dauerhaften Ausfall und damit verbundenen schwer Bremsbaren Fahrzeug kommt.

Normal ist es so, das wenn der Motor gelaufen war, man die Bremse wenigstens zwei mal betätigen kann bevor das Pedal schwer zu treten geht. Eigentlich sogar drei mal.

Geht das schon nach dem ersten treten des Pedal nicht mehr so leicht ist was am Bremskraftverstärker nicht in Ordnung.

Bringe das Fahrzeug in eine Werkstatt ! Möglichst bevor es durch einen Totalausfall des BKV zu einem Unfall kommt.

https://www.youtube.com/watch?v=cP1B9wSgB1I

https://www.youtube.com/watch?v=bYrFrdYea48

Themenstarteram 10. August 2020 um 13:29

Ich fahr zwar noch einen alten Opel Astra 2.0i Cabrio von 94 - da drückst du die Bremse bis dir fast die Kniescheibe rausspringt, aber ist natürlich was anderes, weil man es da erwartet und es nicht plötzlich auftritt. :)

ja das ist ein etwas komisches Phaenomen am Megane. Habe dieses "harte Bremspedal" auch alle paar Wochen unregelmäßig mal, manchmal nach längerer, aber auch mal nach eher kurzer Standzeit. Habe das schon seit Jahren, das Auto wird aber regelmäßig gewartet und die Brmesen funktionieren einwandfrei, insofern denke ich nicht dass da etwas defekt ist.

Der Druckspeicher muss den Unterdruck wenigstens 1 Woche so halten das man wenigstens 2x mit Bremskraftunterstützung bremsen kann.

Alles andere ist nicht Normal und sollte untersucht werden.

Glaube und Wissen unterscheidet sich in der Beweislast. Glaube kann nichts Beweisen, Wissen schon !

Natürlich wird Unterdruck aufgebaut solange der Motor läuft und die Drosselklappe nicht auf Vollgas steht. Deswegen hat ein Diesel auch dafür eine Unterdruckpumpe, weil da die Drosselklappe erst garnicht Existiert und deswegen auch in Saugrohr nicht genug Unterdruck entsteht um den BKV zu versorgen. Sollte sich der Unterdruck mal schneller abbauen als innerhalb von Stunden, könnte das bei einer Autobahnfahrt mit Vollgas zu einem Problem führen bei einer Notbremsung. Die wird dann Nix und es Knallt.

Es ist doch nicht alzu Teuer dsa Ventil am Unterdruckschlauch zu Kontrollieren oder zu Erneuern. Es dient eurer Sicherheit und schützt in gewissen Situationen das Leben.

Gebe Dir ja schon recht, aber was genau heißt "Sollte sich der Unterdruck mal schneller abbauen als innerhalb von Stunden"? Wie gesagt, bei meinem kommt es (selten) vor, dass am nächsten morgen, also nach vielleicht ca. 12 Stunden, mal der Unterdruck weg ist, es ist aber noch nie innerhalb von wenigen Stunden passiert.

Nun, das ist ein Sicherheitsbauteil.

Wenn der Druck sich in einer ungewöhnlich schnellen Zeit abbaut ist eine Undichtigkeit vorhanden.

Meist ist das durch Schmutz oder Feuchtigkeit verursacht und die Gummidichtungen haben sich verzogen oder liegen nicht 100% auf der Dichtfläche auf. Staub zwischen der Dichtfläche und der Gummidichtung begünstigt das Luft zwischen der Dichtfläche hindurch gelangt und der Unterduck wird abgebaut oder geht halt verloren. Sollte aber die Undichtigkeit durch eine verformte Dichtung geschehen, ist das Risiko sehr groß das es noch schlimmer wird. Im ungünstigsten Fall wird dann die Dichtung durch Unterdruck durch die Öffnung gesaugt und liegt überhaupt nicht mehr auf der Dichtfläche auf wodurch der Unterdruck sofort komplett abgebaut wird.

Bei Vollgas wird im Ansaugkrümmer eines Benziners so gut wie kein Unterdruck aufgebaut, ist nun eines der Ventile am BKV defket wird der unterdruck so schnell abgebaut das es nach einigen Minuten Vollgasfahrt keine Bremskraftunterstützung mehr gibt. Deswegen ist das so gefährlich mit einem wenn auch nur leicht beschädigtem Bremskraftverstärker zu fahren. Solange Du nur innerorts und nicht schneller als 30-50 Km/h fährst wird es nur Blechschäden geben wenn die Bremse versagt weil das Pedal zu schwer zu treten ist. Wenn das aber bei 180 oder über 200 Km/h geschieht, und man merkt es erst wenn man bremsen muss weil einer vors Auto gezogen ist, dann sieht das anders aus. Das endet meist Tödlich.

Daher, wenn etwas an der Bremse ungewöhnlich ist, sollte man nicht anfangen zu Sparsam zu sein und zu sagen, na ja, bremst doch noch, nur halt Manchmal.....

Themenstarteram 10. August 2020 um 16:04

An den Bremsen ist das einzig ungewöhnliche, dass es ab und an mal hart reagiert vor dem Anlassen des Motors. Sobald der Motor läuft ist alles gut, auch in so einem Fall. Während dem Betrieb gibt es keinerlei Beeinträchtigung der Bremsen. Sobald der Motor läuft ist alles gut.

Exakt so ist es bei mir auch, und das schon seit den 10 Jahren und fast 250000km die ich den Megane jetzt fahre. Und wie gesagt, dass das Pedal hart wird, kommt sehr selten vor bei mir.

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