Motor kalt, Gang vergessen und hochgedreht.

Moin. Ich bin vorhin los und habe den Wagen gestartet. Dann losgefahren und ca. 1km gefahren. Dann ging es bergab und ich hab ihn ohne Gang ca. 1 km. rollen gelassen.
Dann wollte ich wieder Gas geben und der Gang war noch nicht eingelegt. Der Drehzahlmesser sprang auf ca. 4500 Umdrehungen. Ich hab dann natürlich Gas weg gelassen, und einen Gang eingelegt. Die Kühlwassertemperatur war noch minimal, also ca. 50°C. Es ist ein 1.2 Liter Benziner ohne Turbo. Ca. 3500km runter.

Hab ich ihm jetzt merklich geschadet, oder verzeiht die Technik solche Ausrutscher?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Ziachspieler schrieb am 13. Mai 2018 um 15:04:08 Uhr:



Zitat:

@Hempelssofa schrieb am 13. Mai 2018 um 11:44:53 Uhr:


Moin. Ich bin vorhin los und habe den Wagen gestartet. Dann losgefahren und ca. 1km gefahren. Dann ging es bergab und ich hab ihn ohne Gang ca. 1 km. rollen gelassen.

Nur mal so aus Neugierde , wieso tut man so was?

Hab nen Steinchen im Reifen gehört. Also alle Fenster runter, Gang raus, ohne Motorbremse Rollen lassen und mit den Ohren heraus hören um zu erahnen, wo das Steinchen sitzt.

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Zitat:

@tomato schrieb am 16. Mai 2018 um 21:37:50 Uhr:



Zitat:

@toyotahelferlein schrieb am 16. Mai 2018 um 21:28:26 Uhr:


Und genau so ein Rennfahrer-Fahrstil wird in jedem Fall höheren Verschleiß bewirken.

Na aber jedenfalls nicht an der Kupplung...

Sicher? Gerade im Rennbetrieb wird nicht (kaum) auf den Verschleiß geachtet, die Kisten müssen das Rennen überleben und hinterher müssen "alle" Verschleißteile getauscht werden, weil die immer zuvor an ihr Limit gebracht wurden.

Zitat:

@tomato schrieb am 16. Mai 2018 um 21:37:50 Uhr:



Zitat:

Also, nochmal ich bin ein überdurchschnittlich geübter Kraftfahrer

Das sind wir hier alle bei Motor-Talk. Wusstest Du das etwa noch nicht? 😉

Manche sind es aber auch in der Realität ;-))

Es geht hier aber nicht um den Rennbetrieb.

Genau und deswegen zählt Dein Beispiel nicht wirklich.

Um nochmal auf den Eingangsthread zurück zu kommen. Ein schnelles hochdrehen, wie in diesem geschilderten Fall, wird keine ernst zu nehmenden Schäden verursachen, aber natürlich auch einen etwas höheren (aber wohl kaum messbaren) Verschleiß bewirken können, gerade am Kupplungsbelag/Korb. Eben weil dabei die verschiedenen (Motor/Getriebe) Drehzahlen (Physik ;-)) "nicht" angepasst waren. Eine erhöhte Reibung (Physik ;-)) wohl vorlag.

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Zitat:

@toyotahelferlein schrieb am 16. Mai 2018 um 22:01:59 Uhr:


Genau und deswegen zählt Dein Beispiel nicht wirklich.

Um nochmal auf den Eingangsthread zurück zu kommen. Ein schnelles hochdrehen, wie in diesem geschilderten Fall, wird keine ernst zu nehmenden Schäden verursachen, aber natürlich auch einen etwas höheren (aber wohl kaum messbaren) Verschleiß bewirken können, gerade am Kupplungsbelag/Korb. Eben weil dabei die verschiedenen (Motor/Getriebe) Drehzahlen (Physik ;-)) "nicht" angepasst waren. Eine erhöhte Reibung (Physik ;-)) wohl vorlag.

Wie kommst du jetzt auf den höheren Verschleiß der Kupplung?
Der TE erklärte doch, das der Motor beim Gasgeben hochdrehte, weil kein Gang eingelegt war, sprich, er rollte im Leerlauf, wollte wieder beschleunigen, bzw, das erreichte Tempo konstant halten, weshalb er das Gespedal betätigte, hatte aber vergessen, das ja kein Gang eingelegt ist.

Ein Schaltvorgang inkl. Kupplungsbetätigung lag demzufolge garnicht vor. Somit wurde da kupplungsmäßig nichts mehr belastet, als wenn du im Stand, ohne eingelegtem Gang und ohne getretener Kupplung auf's Gaspedal trittst.

Endlich checkts einer.

Zitat:

@AstraKFahrer schrieb am 13. Mai 2018 um 15:12:25 Uhr:


Wenn ein Gang drin is spart man Sprit. Schubabschaltung und sooooooo.

So ist es.
Zu glauben man braucht weniger Sprit weil man im Leerlauf bergab fährt ist ein recht fester Unsinn.
Im Schubbetrieb brauchen heutige Motoren überhaupt keinen Sprit.
Leerlauf bergab zu fahren verbraucht mehr Sprit, mehr Kupplungsverschleiß, mehr Bremsen und kann unter Umständen auch noch gefährlich sein. Es ist ganz einfach unsinnig und man muß schon recht ahnungslos sein um das für sinnvoll zu halten.

Frühere Vergasermotoren hatten zwar keine Schubabschaltung, aber nicht einmal dort war mit Leerlauf etwas zu gewinnen.

Wenn mein Auto im höchsten Gang eine längere Bergabstrecke mit Schubabschaltung immer langsamer wird, so das ich öfters nachbeschleunigen muss, dann kann das Runterrollen im Leerlauf sehr wohl die sparsamere Methode sein.
Und hin und wieder mal für nen paar Sekunden das Bremspedal sanft antippen, wird wohl den Bremsen garantiert nicht schaden und sie auch nicht unnötig aufheizen.

Hier mache ich mal beides. Erst mit Schubabschaltung rollen und nach hinten raus im Leerlauf rollen lassen.

Ich sehe nämlich keinen Sinn darin, schon 100m vor dem Abbiegen langsamer als jene Geschw. zu sein, mit der ich abbiege.

Warum eigentlich immer solche engstirnigen Betrachtungsweisen, statt mal vorher das Vorstellungsvermögen mit dem Variantenreichtum der Realität zu füttern, bevor man (besserwisserisch) aburteilt. 😉

Warum sollte das sparsammer sein. Der Motor braucht im Leerlauf schließlich etwas Sprit, wenn auch nicht viel.
Aber er läuft schließlich nicht von selber im Leerlauf.
Da gewinnst du überhaupt nichts.
Glatter Unfug.

Nunja, ich kullere mit rund 0,7l/100km im Leerlauf bergab, oder ich werde mit Schubabschaltung immer langsamer und muss immer wieder bei rund 2,5L/100km nachbeschleunigen um die nachfolgenden Fahrzeuge nicht sinnlos aufzuhalten.

Ist das Gefälle sehr flach, muss ich halt sehr oft nachbeschleunigen, bzw. bei ner kürzeren Bergabstrecke die zweite Hälfte wieder Gas geben, um nicht zu langsam zu werden. Dabei kommt man auch selten unter 2 bis 3L/100km Momentanverbrauch.
Ich kann natürlich auch bis in die Senke hinein mit Schubabschaltung rollen, komme mit ~ 15km/h geringerrer Geschw. unten an und muss diese, die folgende leichte Steigung hoch, wieder aufholen, wodurch ich garantiert mehr Kraftstoff verpulvere, als wenn ich zuvor mit Leerlaufverbrauch runtergerollt wäre und anschließend die Steigung ohne zu beschleunigen hochfahren kann.

Also wieviel du im Leerlauf pro km brauchst hängt ab wie schnell du fährst. Der Leerlaufverbrauch ist schließlich pro Zeit immer der gleiche.
Und wenn du mit einem Gang fährst dann braucht der Motor bei reinem Schub gar nichts und zwischendurch halt etwas.
Ich glaube nicht dass du da überhaupt irgend etwas gewinnst.

Also mein Fiesta braucht im Leerlauf etwa 0,5L/h.

Sind dann bei Tacho 90 ~ 0,6L/100km.
Bei ca. 4% Gefälle wird er im 5.Gang allmählig langsamer. Halte ich das Tempo mit Gasgeben konstant komme ich etwa auf rund 2L/100km Momentanverbrauch. Beschleunige ich sanft von 80 auf 90 sind es etwa 2,5L/100km.

Bei diesem Gefälle ist dann die Beschleunigungsstrecke von 80 auf 90 in etwa genauso lang wie er bei Schubabschaltung von 90 auf 80 verlangsamt. Da hätte ich also im Schnitt 1,25L/100km.
Quasi das Doppelte, als mit Runterrollen im Leerlauf.

Fahre ich mit Tacho 90 die 4% hoch, zeigt der Momentanverbrauch zw. 7 und 8L/100km an. Würde ich aufwärts moderat von 70 auf 90 beschleunigen, komme ich da schon fast auf das Doppelte. Auch hier wäre, die 4% hinauf, die Beschleunigungsstrecke von 70 auf 90 etwa ähnlich lang, wie bei 4% bergab der Geschwindigkeitsverlust mit Schubabschaltung von 90 auf 70.

Also hier wäre ganz klar das Runterrollen im Leerlauf, ohne Geschwindigkeitsverlust, und das anschließende Hochfahren, ohne wieder beschleunigen zu müssen, die sparsamste Alternative.
Selbst das Runterfahren mit leichtem Gasgeben, um das Tempo zu halten, ist in diesem Beispiel sparsamer, als mit Schubabschaltung Geschwindigkeit zu verlieren, die anschließend wieder aufgeholt werden muss.

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 16. Mai 2018 um 22:13:37 Uhr:



Zitat:

@toyotahelferlein schrieb am 16. Mai 2018 um 22:01:59 Uhr:


Genau und deswegen zählt Dein Beispiel nicht wirklich.

Um nochmal auf den Eingangsthread zurück zu kommen. Ein schnelles hochdrehen, wie in diesem geschilderten Fall, wird keine ernst zu nehmenden Schäden verursachen, aber natürlich auch einen etwas höheren (aber wohl kaum messbaren) Verschleiß bewirken können, gerade am Kupplungsbelag/Korb. Eben weil dabei die verschiedenen (Motor/Getriebe) Drehzahlen (Physik ;-)) "nicht" angepasst waren. Eine erhöhte Reibung (Physik ;-)) wohl vorlag.

Wie kommst du jetzt auf den höheren Verschleiß der Kupplung?
Der TE erklärte doch, das der Motor beim Gasgeben hochdrehte, weil kein Gang eingelegt war, sprich, er rollte im Leerlauf, wollte wieder beschleunigen, bzw, das erreichte Tempo konstant halten, weshalb er das Gespedal betätigte, hatte aber vergessen, das ja kein Gang eingelegt ist.

Ein Schaltvorgang inkl. Kupplungsbetätigung lag demzufolge garnicht vor. Somit wurde da kupplungsmäßig nichts mehr belastet, als wenn du im Stand, ohne eingelegtem Gang und ohne getretener Kupplung auf's Gaspedal trittst.

Stimmt, noch mal nachgelesen. Da habe ich mich von der hier, "allgemeinen" über Verschleiß, je nach Fahrweise, geführten Debatte etwas vergaloppiert!🙂🙄

Ja grad soviel Gas dass du die Geschwindigkeit hast, die du haben willst. Wird es zu schnell bist du ganz vom Gas weg und der Motor braucht überhaupt nichts. Ist es zu langsam gibst du hat wieder etwas Gas und der Motor braucht etwas aber nur wenig.
Ich meine ja nicht dass du ständig unbedingt ganz vom Gas weg sein mußt.
Ich glaube nicht das du da mit Leerlauf etwas sparst, eher umgekehrt.
Wie geagt einfach die Geschwindigkeit halten die du haben möchtest. Fertig.

Hier ist mal son Stück, wo das hagenau mit meiner Beschreibung passt.

Meine bevorzugte Methode ist der "Tempomat" im rechten Fußgelenk. 😉

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