Möchte 118D kaufen, aber leider zuviele Nachteile...
Moin Moin!
Ich möchte mir im Spätsommer/ Herbst einen neuen Wagen kaufen. Meine Favoriten sind der Audi A3 2.0 TDI DSG, BMW 118D und Golf VI 2.0 TDI DSG.
Der Audi A3 und Golf VI sind recht solide und normal, der Golf noch mehr. Eigentlich gefällt mir der 118D schon sehr gut, schön sportlich, jung und er hat das gewisse etwas im Vergleich zu den anderen Autos.
Jedoch hat er meines Erachtens ein paar Nachteile, die nicht zu unterschätzen sind und den Kauf derzeit etwas hemmen.
Nachteile:
1. Wandlerautomatik (kein schönes DSG)
2. Sehr wenig Platz hinten
3. Kein Reserve-/Notrad
4. Wenig Serienausstattung, für alles gibt es fast Sonderausstattung
5. Heckantrieb (Problematischer im Winter)
6. Nachfolger steht vor der Tür
Erläuterung zu den Nachteilen:
1. Bin alle drei Autos schon Probe gefahren und muss sagen, das DSG Getriebe bzw. S-Tronic Getriebe von VW bzw. Audi ist schon um Welten besser. Das Schalten merkt man sogut wie gar nicht mehr. Automatik muss der Wagen schon haben, da ich ca. 30.000 KM im Jahr fahre und das einfach bequemer für mich ist.
2. Als ich gestern noch im 118D saß, merkte ich mal wieder, wie wenig Platz hinten doch ist. Fünf Leute mitzunehmen, stellt sich als fast unmöglich dar (bei längeren Fahrten). Je mehr die Vordersitze nach hinten geschoben werden, desto weniger bis gar keinen Platz haben die Personen hinten.
3. Die Tatsache, dass der 1er BMW kein Reserve-/Notrad mehr im Kofferraum hat, schreckt mich ein wenig zurück. Es gibt zwar die RunFlat Technologie, jedoch bringt diese nichts bei Reifenplatzern. Dazu habe ich hier im Forum und im Netz vermehrt gelesen, dass die RunFlat nicht den Komfort etc. bieten, wie es Reifen ohne diese Funktion bieten. Da würde man ja eher, wenn man einen sportlichen 1er kauft, gute Reifen kaufen, die Spaß machen. Aber dann wäre man noch "unsicherer" unterwegs. Gerade wenn viel Autobahn mit dem Auto gefahren wird. Mir ist zwar noch nie ein Reifen geplatzt (toitoitoi), aber sowas kann immer mal passieren.
4. Das bedingt wohl die Tatsache, dass BMW ein Premium Anbieter ist.
5. Einerseits ist der Heckantrieb ein Vorteil, da er die Kraft besser auf die Straße umsetzt und das Auto dadurch besser auf der Linie und in die Kurve fährt. Jedoch fahre ich vermehrt im Winter mit dem Auto und ich da doch etwas Angst habe. Habe schon einige Storys von BMW und Mercedes Fahrern gehört. Der Wagen sollte primär sicher sein, da ich viel fahre und wäre ein Heckantrieb nicht gerade im Winter ein größerer Nachteil?
6. Einerseits ein Vorteil, weil der alte 1er günstiger wird, jedoch stoppt das ein wenig den Spaßfaktor. Alleine zuwissen, dass der Nachfolger bereits auf der Straße fährt. Wobei man sich selbst gerade diesen Wagen neu gekauft hat. Ein neuer 1er kommt leider nicht in Frage.
Bin über ein paar Ratschläge sehr dankbar, damit ich meine Kaufentscheidung entgültig abschließe kann.
Grüße
Björn
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Donbioh
Die Begründung warum DSG nicht besser ist als die Wandlerautomatik habe ich nicht ganz verstanden. DSG ist schneller, aber man muss dennoch warten, weil der höchste Gang immer eingelegt ist? Was ist denn der genaue Vorteil der Wandlerautomatik? Einfach verschleißfreier? Wenn ja, warum? Gibt es dafür Fakten, die dies begründen?
Ich habe nicht geschrieben, dass DSG oder Wandler "besser" ist, ich sehe bei einem braven Komfort-Diesel im Normalgebrauch Vorteile beim Wandler.
Ein DSG hat prinzipbedingt auf einer Welle einen Gang eingelegt und einen 2. Gang auf der zweiten Welle "vorgewählt". Diesen vorgewählten Gang kann ein DSG tatsächlich sofort (und viel schneller als Wandler) einlegen. Diesen Effekt nutzt VW für die Werbung ud macht sich gut im 0-100 Sprint.
Was VW NICHT erzählt ist, dass es komplizierter wird, wenn der auf der zweiten Welle voreingelegte Gang NICHT der Anschlussgang ist. Dann muss nämlich auf der 2. Welle erst der andere Gang vorgewählt werden und dann kann "umgekuppelt" werden. Noch schlimmer ist es, wenn der Anschlussgang einen GangSPRUNG beinhaltet. Dann liegt der neue Gang nämlich auf der Welle, die bereits aktiv ist. Also muss man immer über den Gang gehen, der auf der anderen Welle liegt (oder die Kupplungen doch öffnen). Um solche "Schaltrichtungsänderungen" zu vermeiden, gehen die DSG immer sehr gerne schnell in den höchstmöglichen Gang, denn dann "weiss" das Steuergerät, dass es nur einen Alternativgang gibt - den nächstniedrigeren. Dieser wird dann vorgewählt.
Was VW ausserdem nicht erzählt ist, dass die Kupplungen nie exakt gleich angesteuert werden können. Sicher nicht, wenn nach einigen 10Tkm Verschleiss einsetzt. Dann wird es entweder ruppig oder die Kupplungen müssen zur Schonung etwas Öffnungsüberlapp haben.
Nicht umsonst geht BMW zum DKG nur in den Sportlimousinen. Wandlerautomatiken können nicht für hohe Drehzahlen ausgelegt werden.
Genwöhnungsbedürftig ist bei der Wandlerautomatik das Anfahren mit konstanter (erhöhter) Drehzahl, wenn kein Kraftschluss vorhanden scheint. Da ist DSG eher bei dem, was man vom Handschalter gewöhnt ist. Wie extrem das ausgeprägt ist, hängt sehr vom Auto und motor/Getriebekombination ab. Das kann schon nerven und ist tatsächlich ein Nachteil ebenso wie der erhöhte Kraftstoffverbrauch. Die sanfte Kriechfähigkeit der Wandlerautomatik (gerae beim Parken) ist dafür aus meiner Sicht eher ein komfortförderndes Feature.
Lange Reder, kurzer Sinn: Ein DSG ist nicht - wie gerne dargestellt - uneingeschränkt das beste Automatikgetriebe. Gerade beim Umstieg auf Automatik MUSS man ein Auto AUSGIEBIG probefahren, so wie man es im Alltag nutzt. Also auch Einparken zuhause, mal im Stau rumbummeln oder die "sportliche" Strecke fahren. Dann kann immer noch das DSG die beste Wahl sein. Aber wenn ich von 54 PS auf 140 PS umsteige, dann ist immer erstmal alles "toll" und nur nach einer soliden Strecke fallen die Feinheiten (die später nerven) auf.
Amen
34 Antworten
Zitat:
Was hat dir denn am DSG nicht gefallen und warum fandest du das vom 5er besser? Dürfte ja das gleiche wie beim 1er sein.
Also ich kenne das DKG vom M3 E92 und vom Scirocco 2.0 TSI. Auch die Acht-Gang-Automatik aus dem 5er kenne ich, 6-Wandler kenne ich vom 335d,aber nur vom mitfahren (da war's ok).
Niemals würde ich nen Wandler nehmen (ich war der 8G-Automatik sehr positiv ggü. eingestellt, bevor ich 4 Stunden damit rumgetuckert bin).
Wer behauptet, dass das DKG/DSG nicht angenehmer bzw. schneller schaltet bekommt irgendwas nicht mit.
@donbioh: der 1er ist als Handschalter auch gut 😉.
Zitat:
Weiß jemand wie das 8-Gang-Automatikgetriebe vom neuen 1er aufgestellt ist? Selbe Technik?
Nur 2 Gänge mehr 😉.
Wenn unbedingt automatisch geschaltet werden soll, und du keinen Wandler willst, dann solltest du eher bei Audi vorbeischauen: oder du wechselst zum 135i.
Ok, danke für die hilfreiche Antwort.
Also wie schon gesagt fahre ich sehr viel und mich stresst Schalten einfach nur noch. Finde es gerade im Stau auch sehr anstregend, ständig die Kupplung zu treten. Es kommt also für mein nächstes Auto nur ein Automatikgetriebe in Frage.
Ich muss also entscheiden:
Sportlich, dynamisch und schönes Design -> BMW 118D
Besseres Automatikgetriebe, langweiliger, solider -> Golf VI/ Audi A3
Der 135i kommt leider nicht in Frage. Erstens sollte es ein Diesel werden (Ausnahme ein günstiger Golf VI 1.4 TSI für um 16 TEuro) und soviel PS benötige ich dann doch nicht. Habe aktuell 54 PS :-)
Zitat:
Original geschrieben von Donbioh
Ok, danke für die hilfreiche Antwort.Also wie schon gesagt fahre ich sehr viel und mich stresst Schalten einfach nur noch. Finde es gerade im Stau auch sehr anstregend, ständig die Kupplung zu treten. Es kommt also für mein nächstes Auto nur ein Automatikgetriebe in Frage.
Ich muss also entscheiden:
Sportlich, dynamisch und schönes Design -> BMW 118D
Besseres Automatikgetriebe, langweiliger, solider -> Golf VI/ Audi A3
Der 135i kommt leider nicht in Frage. Erstens sollte es ein Diesel werden (Ausnahme ein günstiger Golf VI 1.4 TSI für um 16 TEuro) und soviel PS benötige ich dann doch nicht. Habe aktuell 54 PS :-)
Streich das solider bitte weg, mit dem 1er wirst du weniger Werkstattaufenthalte haben, als mit den anderen beiden.
Lassen sich 54 PS überhaupt fahren? 😉
Zitat:
Original geschrieben von Donbioh
Nachteile:
1. Wandlerautomatik (kein schönes DSG)
2. Sehr wenig Platz hinten
3. Kein Reserve-/Notrad
4. Wenig Serienausstattung, für alles gibt es fast Sonderausstattung
5. Heckantrieb (Problematischer im Winter)
6. Nachfolger steht vor der Tür
Du fährst aktuell 54 PS (wo gibts die noch bei VW? Golf II Saugdiesel?) und kannst das so als Nachteile identifizieren? Na dann viel Spass mit Deinem neuen Golf.
Mein Liste sähe so aus:
Vorteile:
1. Wandlerautomatik - komfortabler und verschliessfreier. In der Summe der Eigenschaften besser als DSG. DSG ist nur schneller, wenn es die Gänge sequentiell Durchschalten darf - prinzipbedingt. Wenn der Anschlussgang nicht auf der zweiten Welle liegt ist warten angesagt. Daher wird immer gnadenlos der höchstmögliche Gang eingeworfen. DSG macht nur Sinn bei Hochdrehzahlmotoren.
2. RunFlat - ist beim Reifenplatzer sicher hilfreicher als ein Ersatzrad, das ich bei konventionellen Reifen ggf. gar nicht mehr brauche (da abgeflogen).
3. Heckantrieb - fahraktiver, kein Gezerre an der Lenkung sobald es mal spassiger wird.
Neutral:
1. Platz hinten - wer fährt schon lange Strecken mit 5 Personen? Das ist sogar in einer E-Klasse nicht komfortabel. Kurzstrecke geht immer - schliesslich sitze ich vorne links und wem es zu eng ist - wetten niemand läuft statt mitzufahren?
2. Ausstattung - wofür will man das Geld ausgeben? Fürs Fahren oder für Gadgets?
3. Nachfolger - ist bei den beiden Gölfen (A3 und Golf) auch so.
ABER: Du weisst doch schon, dass Du ihn nicht willst 🙄. Viel Spass mit dem Golf.
Amen
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Zitat:
Original geschrieben von mh12300
Streich das solider bitte weg, mit dem 1er wirst du weniger Werkstattaufenthalte haben, als mit den anderen beiden.
Lassen sich 54 PS überhaupt fahren? 😉
Ja, meinst du? Gibt es eigentlich im Netz irgendwo eine Aufstellung, wann welche Inspektionen bei BMW notwendig sind und was diese so kosten? (ggf. auch die dazu im Vergleich gleiche Aufstellung für Golf VI und A3?)
Zitat:
Original geschrieben von Amen
Vorteile:1. Wandlerautomatik - komfortabler und verschliessfreier. In der Summe der Eigenschaften besser als DSG. DSG ist nur schneller, wenn es die Gänge sequentiell Durchschalten darf - prinzipbedingt. Wenn der Anschlussgang nicht auf der zweiten Welle liegt ist warten angesagt. Daher wird immer gnadenlos der höchstmögliche Gang eingeworfen. DSG macht nur Sinn bei Hochdrehzahlmotoren.
2. RunFlat - ist beim Reifenplatzer sicher hilfreicher als ein Ersatzrad, das ich bei konventionellen Reifen ggf. gar nicht mehr brauche (da abgeflogen).
3. Heckantrieb - fahraktiver, kein Gezerre an der Lenkung sobald es mal spassiger wird.
Neutral:
1. Platz hinten - wer fährt schon lange Strecken mit 5 Personen? Das ist sogar in einer E-Klasse nicht komfortabel. Kurzstrecke geht immer - schliesslich sitze ich vorne links und wem es zu eng ist - wetten niemand läuft statt mitzufahren?
2. Ausstattung - wofür will man das Geld ausgeben? Fürs Fahren oder für Gadgets?
3. Nachfolger - ist bei den beiden Gölfen (A3 und Golf) auch so.
ABER: Du weisst doch schon, dass Du ihn nicht willst 🙄. Viel Spass mit dem Golf.
Die Begründung warum DSG nicht besser ist als die Wandlerautomatik habe ich nicht ganz verstanden. DSG ist schneller, aber man muss dennoch warten, weil der höchste Gang immer eingelegt ist? Was ist denn der genaue Vorteil der Wandlerautomatik? Einfach verschleißfreier? Wenn ja, warum? Gibt es dafür Fakten, die dies begründen?
Den Vorteil von Runflat habe ich nun verstanden. Nur jedoch nicht, dass manche schreiben ohne Runflat habe ich mehr Gripp, aber ich glaube, dass ist eine Gefühlssache. Viele Runflats gibt es auf dem Markt nicht, welche Hersteller werden denn seitens BMW empfohlen? Continental? Bridgestone?
Nachfolger ist halt beim 1er am nächsten dran. Aber ich hoffe, dass der 1er bis September bzw. im September/ Oktober noch was im Preis fällt, oder haltet ihr das für unrealistisch? Wie viel Rabatt kann man eigentlich bei Gebrauchten 1ern rausholen? Am WE konnte ich knapp 5 % auf einen gebrauchten 118D beim BMW Haus handeln, wie ist der Wert einzustufen? Gut? Normal? Schlecht?
Also ganz ehrlich, aktuell ist der 118D schon mein Favorit, er ist halt im Vergleich zum A3 und Golf spezieller und interessanter. Der Golf ist ein Durchschnittsauto, was jeder fährt, auch ältere Leute. Der Audi ist klar im Business-Segment orientiert. 1er ist jund, dynamisch und sportlich.
PS. Fahre aktuell noch meinen Corsa B, den ich seit über 8 Jahren habe und dieser nun erneuert wird. Es wird in jeder Hinsicht eine Verbesserung 🙂
Zitat:
Original geschrieben von Handschweiß
Hallo, ich habe den 118D Automatik Bj. März 2010. Mein zweiter BMW nach 10 anderen Autos, würde mir keine andere Marke mehr kaufen, so lange ich mirs leisten kann. Fahre seit 40 Jahren Auto.
Die Automatik ist super, kann keinen Nachteil zu den DSG's der Wettbewerber entdecken. Spüre nichts vom schalten. Dein Testwagen war vielleicht kaputt. Ich fahre öfters im Taxi in VW's, da ruckts aber machmal ganz schön.
Platz hinten ist knapp, aber wer fährt denn da schon mit? Dann müssen die sich eben mal kleinmachen.
Reifen platt hatte ich zuletzt vor 36 Jahren mal, mit dem ollen Simca meiner Mutter. Gleich zwei an einem Tag. Da hätte mir das E-Rad auch nix genutzt.
Voriges Jahr hat der Reifenmann beim Winterreifenwechseln eine Schraube im RFT gefunden. Die Luft war noch drin. Das Auto fuhr wie ne 1 damit, wie lange, weiß ich nicht.
Der Heckantrieb war bisher nur von Vorteil für mich. Viel angenehmer zu fahren.
Das DSG ist prinzipbedingt viel schwerer "unter Kontrolle" zu halten. Da werden zwei Kupplungen hydraulisch synchronisiert, wobei es schon rein statistisch mehr als unwahrscheinlich ist dass sich die genau gleich abnutzen. Damit müssten sich die Schaltpunkte und die Ein/Auskupplungsvorgänge über die Zeit automatisch anpassen. Das mag funktionieren so lange alles in optimalem Zustand ist, ist aber in diesem System ein Fehler vergrößert der sich durch mechanische Verspannungen bzw. unpassende Kupplungszeitpunkte von selbst bis das Ding hinüber ist. Bei Bekannten von uns ist das in einem Touran auch passiert, über 6000€ Schaden an einem fünf Jahre alten Auto.. bei einer Wandlerautomatik macht man alle 90tkm einen Ölwechsel und die hält bis zum jüngsten Gericht....
lg
Peter
Zitat:
Original geschrieben von Donbioh
Die Begründung warum DSG nicht besser ist als die Wandlerautomatik habe ich nicht ganz verstanden. DSG ist schneller, aber man muss dennoch warten, weil der höchste Gang immer eingelegt ist? Was ist denn der genaue Vorteil der Wandlerautomatik? Einfach verschleißfreier? Wenn ja, warum? Gibt es dafür Fakten, die dies begründen?
Ich habe nicht geschrieben, dass DSG oder Wandler "besser" ist, ich sehe bei einem braven Komfort-Diesel im Normalgebrauch Vorteile beim Wandler.
Ein DSG hat prinzipbedingt auf einer Welle einen Gang eingelegt und einen 2. Gang auf der zweiten Welle "vorgewählt". Diesen vorgewählten Gang kann ein DSG tatsächlich sofort (und viel schneller als Wandler) einlegen. Diesen Effekt nutzt VW für die Werbung ud macht sich gut im 0-100 Sprint.
Was VW NICHT erzählt ist, dass es komplizierter wird, wenn der auf der zweiten Welle voreingelegte Gang NICHT der Anschlussgang ist. Dann muss nämlich auf der 2. Welle erst der andere Gang vorgewählt werden und dann kann "umgekuppelt" werden. Noch schlimmer ist es, wenn der Anschlussgang einen GangSPRUNG beinhaltet. Dann liegt der neue Gang nämlich auf der Welle, die bereits aktiv ist. Also muss man immer über den Gang gehen, der auf der anderen Welle liegt (oder die Kupplungen doch öffnen). Um solche "Schaltrichtungsänderungen" zu vermeiden, gehen die DSG immer sehr gerne schnell in den höchstmöglichen Gang, denn dann "weiss" das Steuergerät, dass es nur einen Alternativgang gibt - den nächstniedrigeren. Dieser wird dann vorgewählt.
Was VW ausserdem nicht erzählt ist, dass die Kupplungen nie exakt gleich angesteuert werden können. Sicher nicht, wenn nach einigen 10Tkm Verschleiss einsetzt. Dann wird es entweder ruppig oder die Kupplungen müssen zur Schonung etwas Öffnungsüberlapp haben.
Nicht umsonst geht BMW zum DKG nur in den Sportlimousinen. Wandlerautomatiken können nicht für hohe Drehzahlen ausgelegt werden.
Genwöhnungsbedürftig ist bei der Wandlerautomatik das Anfahren mit konstanter (erhöhter) Drehzahl, wenn kein Kraftschluss vorhanden scheint. Da ist DSG eher bei dem, was man vom Handschalter gewöhnt ist. Wie extrem das ausgeprägt ist, hängt sehr vom Auto und motor/Getriebekombination ab. Das kann schon nerven und ist tatsächlich ein Nachteil ebenso wie der erhöhte Kraftstoffverbrauch. Die sanfte Kriechfähigkeit der Wandlerautomatik (gerae beim Parken) ist dafür aus meiner Sicht eher ein komfortförderndes Feature.
Lange Reder, kurzer Sinn: Ein DSG ist nicht - wie gerne dargestellt - uneingeschränkt das beste Automatikgetriebe. Gerade beim Umstieg auf Automatik MUSS man ein Auto AUSGIEBIG probefahren, so wie man es im Alltag nutzt. Also auch Einparken zuhause, mal im Stau rumbummeln oder die "sportliche" Strecke fahren. Dann kann immer noch das DSG die beste Wahl sein. Aber wenn ich von 54 PS auf 140 PS umsteige, dann ist immer erstmal alles "toll" und nur nach einer soliden Strecke fallen die Feinheiten (die später nerven) auf.
Amen
Ok, das klingt plausibel. Endlich mal Punkte, die gegen DSG sprechen und für die solide Wandlerautomatik.
Klar, jedes Auto mit 140 PS wird im ersten Moment mehr Spaß machen als mein 54 PS Corsa.
Letztendlich entscheiden aber auch Imagegründe die Automarke. Bin alle Autos schon Probe gefahren, jedoch werde ich sie auch noch ein paar Mal Probe fahren um dann im September/Oktober zu einer Entscheidung zu kommen und dann den Wagen zu kaufen. Aber aktuell gibt es von allen dreien, den 118D am günstigsten. Wenn auch mit geringer Ausstattung, aber am wichtigsten ist erst einmal der Motor, der Rest lässt sich an vielen Stellen noch nachträglich verbessern.
Welche Sonderausstattung ist beim 1er denn sehr wichtig bzw. sollte auf jeden Fall genommen werden?
Also preislich sollte er maximal 22 TEUR kosten, lieber wäre es mir, wenn er unter 20 TEUR liegt. Aber das wäre natürlich jetzt schon möglich, wenn die Ausstattung nicht so wichtig ist. Er sollte nicht älter als 2009 sein und maximal darf er 40 TKM gelaufen haben...
Ohne mir das alles durchgelesen zu haben:
Das fehlende Reserverad ist ein Mangel, das stimmt.
Abgesehen davon, hat der 1er einfach keine Nachteile. Alles ist Geschmackssache!
...und den Heckantrieb als Nachteil zu sehen. Pffff.
Zitat:
Original geschrieben von Berentzenkiller
Ohne mir das alles durchgelesen zu haben:Das fehlende Reserverad ist ein Mangel, das stimmt.
Abgesehen davon, hat der 1er einfach keine Nachteile. Alles ist Geschmackssache!
...und den Heckantrieb als Nachteil zu sehen. Pffff.
Wieder mal typisch Berentzenkiller,
nicht mal alles durchlesen, ergo nur oberflächlich an die Sache herantreten, jedoch dann freche und unqualifizierte Äußerungen abgeben.
Was ist daran typisch?! Kümmer Dich doch einfach um Deinen Scheiß!Zitat:
Original geschrieben von airforce1
Zitat:
Original geschrieben von Berentzenkiller
Ohne mir das alles durchgelesen zu haben:Das fehlende Reserverad ist ein Mangel, das stimmt.
Abgesehen davon, hat der 1er einfach keine Nachteile. Alles ist Geschmackssache!
...und den Heckantrieb als Nachteil zu sehen. Pffff.
Wieder mal typisch Berentzenkiller,
nicht mal alles durchlesen, ergo nur oberflächlich an die Sache herantreten, jedoch dann freche und unqualifizierte Äußerungen abgeben.
Hallo Berentzen und airforce: Habt Ihr ein Problem? Wollt Ihr darüber reden?
Das "fehlende" Ersatzrad ist kein Mangel, sondern eine gute Sache, weil damit Gewicht und Platz gespart wird. Man braucht es ja ohnehin nicht. Die schwere Batterie (Diesel!) findet Platz im Kofferraum und sorgt für ausgewogene Gewichtsverteilung = gute Fahreigenschaften = BMW.
Jetzt wird es dann só langsam mal Zeit für einen Stuhlkreis für bestimmte Personen .....
Ich habe mir gestern es mal gegönnt mit unserem Kleinen (118d) beruflich unterwegs zu sein (720 km) und war angenehm überrrascht wie gut man dies im Vergleich zu meinem GT doch tun kann. Etwas straffer und beengter zwar aber als Einzelperson bzw. für Zwei völlig ausreichender Komfort.
Es machte richtig Spaß mit dem quirligen Kerl, der nach Tacho es sogar auf 220 km/h schaffte, im Strom der Masse mit zu schwimmen. Was mich störte war lediglich der Unterschied der Bedienung am Lenkrad alles gerade auf der Anderen Seite des Lenkrads und, dass der Tempomat keine 10er Sprünge kennt. Da unser 1er recht komfortable ausgestattet ist und zum Teil sogar mehr Gimmicks an Board hat als mein GT z.B Kurvenlicht, Komfortschließung, Harmann Soundsystem etc. kann ich in der Kürze der Zeit des Besitzes nur sagen es war kein Fehlinvest und ich würde es wieder tun.
Also von den technischen Faktoren her, spricht nichts mehr gegen den 1er.
Ich bin mir allerdings immer noch unsicher, ob ich mir einen "alten" 1er kaufen soll, in dem Monat, wo das Nachfolgemodell vorgestellt wird.
Der aktuelle 1er, in seinem groben Design, ist seit 2004 auf dem Markt. Ebenso wie der Audi A3 Sportback, dieser wurde auch im September 2004 vorgestellt.
Anders hingegen ist das Design des Golfs. Der Golf 6 ist seit 2008 auf dem Markt. Also aus dem Gesichtspunkt der Aktualität des Designs ist der Golf klar vorne...
Neben dem Design ist der Preis bzw. die Werthaltigkeit eine Frage. Man sollte davon ausgehen, dass der Wert des aktuellen 118D jetzt weiterhin sinkt und sobald der neue 1er auf dem Markt ist, auch noch weiter sinkt...
Als Beispiel: Ich zahle für einen neuwertigen 118D 20.000 Euro und zack ist er aufgrund des neuen Modells einige Tausend Euro weniger wert... Das wäre doch so gesehen, rausgeschmissenes Geld... :-(
Da ich ein DSG Fahrzeug seit längerem fahre, kann ich eindeutig sagen, das eine richtig gute Wandler-AT im Alltag deutlich besser ist. Warum? Ganz einfach: Die DSG ist beim Anfahren und schnellen runter schalten zu träge. Wenn es drauf ankommt, dann ist das Fahrzeug nicht schnell genug vom Fleck und man hängt regelrecht "fest". Das ist am Anfang sehr gewöhnigungsbedürftig aber die Gedenksekunde ist schlimmer als manches Turboloch. Zudem fängt sie unter Lastwechseln an zu ruckeln und speziell beim runterschalten mit starken Sprüngen (3 zu 2 oder 2 zu 1) oftmals äußerst unkomfortabel da ruckelig. Das ist bekannt und muss man so hinnehmen. Insgesamt ist ein DSG nur dann gut bzw. besser als eine Wandler-AT, wenn es darum geht, während einer starken Beschleunigung schnellstmöglich hochzuschalten. Das ist wirklich beeindruckend.
Das Anfahrmoment ist mit einer guten Wandler-AT auf jedenfall besser.