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Model 3: Vorgabe der Nutzung in verschiedenen Ländern eingeschränkt?

Tesla Model 3
Themenstarteram 9. Juni 2018 um 12:13

Interessant dass dieser Artikel zuerst in der kleinen Österreichischen Autorevue publiziert wurde.

 

https://autorevue.at/autowelt/tesla-model-3-crash-griechenland

 

Ob jetzt der Autopilot oder der Fahrer an den Unfall schuld ist, sei dahingestellt.

Aufgefallen sind mit zwei Dinge:

 

  • was heißt „der Wagen sei nicht für Fahrten außerhalb der USA freigegeben. Seit wann muss man den Hersteller fragen wohin man fährt. Ich kann meinen BMW wenn ich lustig bin in Australien ebenso betreiben.

 

  • bei der Funktion des Autopiloten rudert Tesla deutlich zurück, weil immer betont wird man müsse die Hände am Lenkrad lassen und die Verantwortung gehört dem Fahrer, was sowieso selbstverständlich sein sollte. Nur, unter diesen Bedingungen empfinde ich den AP für entbehrlich. Ein AP wie ich ihn mir vorstelle, gestattet mir nach einem anstrengenden Tag in der Arbeit ein kleines Schnarcherl am Steuer. Alles Andere ist für mich ein fauler Kompromiss. Ich ermüde schneller wenn ich nichts zu tun habe und das Fahrzeug nur kontrollieren muss, als wenn ich selber aktiv fahre.
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10 Antworten
am 9. Juni 2018 um 12:19

Zitat:

@V70_D5 schrieb am 9. Juni 2018 um 12:13:16 Uhr:

Ein AP wie ich ihn mir vorstelle, gestattet mir nach einem anstrengenden Tag in der Arbeit ein kleines Schnarcherl am Steuer.

Da sind wir einfach noch nicht. Und das sollte jedem Fahrer bewusst sein - sonst müssen entsprechend wirksame Nachschulungen her.

Bist Du schon mal mit AP gefahren?

Wenn ich von der Arbeit heimfahre, machen das alle anderen auch, also fahre ich Kolonne. Das war bisher ohne AP immer super ermüdend, weil man dauernd Gas geben/bremsen muss und bei den kleinen Abständen super aufpassen muss. Ich kam immer wie gerädert zuhause an.

Mit dem AP ist das einfach TOLL: er hält die Spur, bremst, gibt Gas, ich beobachte nur und übernehme bei Baustellen, Kreisverkehr, etc. Ich komme ausgeruht daheim an, der Abend gehört mir. :-)

Klar ist er "entbehrlich". In meinem 52 Jahre alten Oldtimer habe ich auch keinen AP und ich kann damit fahren. Aber wenn Du den AP einmal erfahren hast, willst Du im Berufsverkehr oder bei Autobahnfahrten nur mehr ungern darauf verzichten.

Ein fauler Kompromiss ist es nicht. "Fertig" ist er aber auch nicht, es geht immer noch besser :-) Also "work in progress". Und das finde ich toll. Leading edge!!

Themenstarteram 9. Juni 2018 um 12:48

Im BMW i3 bin ich schon die Kombination aus Tempomaten mit Distanzkontrolle und Spurhalteassistenten gefahren. Hat mich nicht sonderlich begeistert. Aber es hängt sicher von der Strecke ab. Im städtischen Berufsverkehr fahre ich fast nie.

BMW i3 bin ich noch nie gefahren. Vielleicht sind die beiden APs auch unterschiedlich?

Ich fahre von der Arbeit nach hause 100km über Land, nicht (blos) in der Stadt. Ich kann nur sagen: ein Unterschied wie Tag und Nacht!

Moin,

zum Thema "Autopilot" haben wir seit mehr als 2 Jahren einen eigenen Thread, bitte die Diskussion dazu

HIER KLICK

weiterführen.

Damit die Frage zur Verwendbarkeit des Fahrzeuges in anderen Ländern

Zitat:

@V70_D5 schrieb am 9. Juni 2018 um 12:13:16 Uhr:

Interessant dass dieser Artikel zuerst in der kleinen Österreichischen Autorevue publiziert wurde.

https://autorevue.at/autowelt/tesla-model-3-crash-griechenland

Ob jetzt der Autopilot oder der Fahrer an den Unfall schuld ist, sei dahingestellt.

Aufgefallen sind mit zwei Dinge:

  • was heißt „der Wagen sei nicht für Fahrten außerhalb der USA freigegeben. Seit wann muss man den Hersteller fragen wohin man fährt. Ich kann meinen BMW wenn ich lustig bin in Australien ebenso betreiben.

hier diskutiert werden kann, habe ich die Überschrift entsprechend angepasst. Das muss man jetzt nicht reißerisch unter "Crash in Griechenland" ins Forum bringen. Versuchen wir uns weiterhin (mehr oder weniger erfolgreich) vom Bildzeitungsniveau fernzuhalten.

Gruß

Zimpalazumpala, MT-Moderator

Zitat:

@V70_D5 schrieb am 9. Juni 2018 um 12:13:16 Uhr:

Interessant dass dieser Artikel zuerst in der kleinen Österreichischen Autorevue publiziert wurde.

https://autorevue.at/autowelt/tesla-model-3-crash-griechenland

Ob jetzt der Autopilot oder der Fahrer an den Unfall schuld ist, sei dahingestellt.

Aufgefallen sind mit zwei Dinge:

  • was heißt „der Wagen sei nicht für Fahrten außerhalb der USA freigegeben. Seit wann muss man den Hersteller fragen wohin man fährt. Ich kann meinen BMW wenn ich lustig bin in Australien ebenso betreiben.

Vorher nimmst Du eigentlichen Deinen Optimismus, dass Du Dein (deutsches ) Auto überall in der Welt betreiben darfst ?;)

In Bezug auf US eAuto (hier Tesla) in der EU z.B.

Das US Ladegerät hat kein CE Zeichen, darfst Du damit nicht in der EU betreiben wenn doch 5000 EUR Strafe und Einzug des Ladegerät ( ok, die Wahrscheinlichkeit, dass Du erwischt wirst geht gegen Null, aber wenn irgend etwas passiert darfst Du als Fahrer für alles haften)

Die lange Liste von weiteren Gründen erspare ich uns mal, nur noch ein Highlight von den 80edays Fahrern : In China mussten die eine chinesische Führerscheinprüfung ablegen und in China mit einem chinesischen Kennzeichen fahren. Die Abnahme des Fahrezeuges stand auf der Kippe und hat 1 Woche gedauert.:)

 

https://www.nomiev.com/

https://twitter.com/80edays_de

Zitat:

@V70_D5 schrieb am 9. Juni 2018 um 12:13:16 Uhr:

  • was heißt „der Wagen sei nicht für Fahrten außerhalb der USA freigegeben. Seit wann muss man den Hersteller fragen wohin man fährt. Ich kann meinen BMW wenn ich lustig bin in Australien ebenso betreiben.

1. Ist der BMW bestimmt in Australien von der Behörde freigegeben.

Das Model 3 in Europa nicht.

Hier gibt es andere Prüfverfahren, als in den USA.

2. Hat das Model 3 hier kein Internet.

3. Hat das Model 3 daher keinen Google-Maps-Karten.

4. Updates können nicht empfangen werden.

5. Tesla kann Probleme im Vorfeld nicht erkennen, da kein Kontakt zum Auto und somit auch nicht reagieren.

6. Ladeanschluss passt nicht.

usw...

Rechtlich gesehen ist es so, dass man mit seinem Auto auch in anderen Ländern fahren darf, solange es den heimischen Zulassungsvorschriften entspricht und versichert ist, nur für die Verkehrsregeln ist jeweils das durchfahrene Land maßgeblich. Verkehrssicher muss ein Auto natürlich sein.

Der Verkäufer eines Autos kann theoretisch den Betrieb in anderen Ländern verbieten (so wie z.B. auch den Weiterverkauf innerhalb einer bestimmten Mindesthaltefrist), aber so etwas habe ich noch nie gehört und wäre rechtlich auch Dritten ggü. nicht bindend.

Ob der BMW in Australien zugelassen ist oder nicht spielt keine Rolle, fahren darf er dort jedenfalls.

Anders sieht es aus mit den vielen praktischen Einschränkungen, die Kaju aufgezählt hat.

am 9. Juni 2018 um 13:47

Als ich 2003 mit einem linkslenker Jeep mit Londoner Zulassung für 3 Monate in Australien war, mussten wir den Wagen lokal versichern und haben dabei eine Art Vignette bekommen, die an der Scheibe kleben musste. „Permit to operate an unregistered vehicle“ oder so ähnlich hiess das. War für 6 Wochen gültig, konnte man aber verlängern. Wie es heute ist weiss ich nicht. In anderen Ländern habe ich so etwas noch nie gesehen - von China stelle ich mir aber per Definition auch komplizierte Zusatzregeln vor. Klingt für mich sehr plausibel.

 

Ich denke man muss einfach immer lokal schauen - spätestens wenn das Auto den Seeweg nimmt. Dann fährt man sicher. Egal ob elektrisch oder nicht. Entscheidend ist, dass der Staat und die Versicherung der Fahrt zustimmt - weniger der Hersteller.

Londoner Zulassung - da wird es vermutlich so gewesen sein, dass keine weltweite Haftpflichtdeckung inkludiert war.

Andere Länder, andere Sitten - da ist schon was dran.

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