Mobiles Auto Batterieaufladegerät

Vorweg, ich bin ein Laie. Bitte nicht schlagen. Danke.

Hallo zusammen,

gibt es ein mobiles Auto Batterieladegerät, das 100Ah Auto Batterie nach einer Weile aufladen könnte?
Nach einer Weile deshalb, weil ich es nicht weiß, ob ein mobiles Ladegerät diese Kapazität haben kann.

Ich wäre auch mit einem Gerät zufrieden, wenn ich die Batterie nach vier, fünf Aufladungen aufgeladen bekommen könnte.

Das Gerät muss mobil sein, weil ich vor unserem Gebäude nicht parken darf. Das Auto ist 8 Minuten Fußweg von meiner Wohnung entfernt.

Falls wichtig :
Das Auto ist ein CLK 320 w209 Bj. 2002. Die Batterie ist ganz genau 1 Jahr alt. Das Auto wird jährlich 3000 km bewegt.

Bedanke mich im Voraus für die konstruktiven Rückmeldungen.

Beste Grüße aus Berlin

206 Antworten

Dass man sowas zusammenfrickeln kann ist schon klar. Könnte ich auch, aber ich will es nicht!
Dann macht wohl CTEK das Rennen.

Zitat:

@ghm schrieb am 31. Januar 2024 um 01:33:13 Uhr:


Dass man sowas zusammenfrickeln kann ist schon klar. Könnte ich auch, aber ich will es nicht!
Dann macht wohl CTEK das Rennen.

Ist ja für das reine Nachladen bei nur gering entladener Batterie auch durchaus eine Alternative. Für rund 150€ Straßenpreis geht das für meinen Geschmack noch in Ordnung.
Eine kompaktere, mobile Möglichkeit einmalig bis zu rund 4,5Ah nachladen zu können, gibt es (vermutlich) nicht.
1,4kg für ein mobiles und stationäres 230V-Ladegerät, welches zudem seinerseits auch im Fz über 12V geladen werden kann, findet man so leicht wohl nicht.
Andererseits ist m.E. völlig unbekannt, wie das Ladegerät letztendlich lädt (Lade-Charakteristik). Da es sich, mal wieder, um ein Gerät handelt, was für alle Batterietypen, inkl. LiFe geeignet sein soll, aber nicht einstellbar ist, kann das zwangsläufig nicht optimal sein.
Die Bedienungsanleitung ist zudem sehr zurückhaltend und lediglich bebildert.....

Wenn man 6 Fz in Pflege hat, würde ich daher eventuell etwas andere Maßstäbe anlegen.

Netzunabhängige Ladegeräte sind nur als Ladungswächter anzusehen, je nachdem wie stark die "Selbstentladung" der Batterie ist, muss dieses Ladegerät wieder aufgeladen werden. mfg.

https://shop.fritec-ladegeraete.de/.../...box-blanko-ohne-zubehoer?c=5

Das Ding hat eine Bleibatterie als Spannungsquelle? Nee lass mal

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Zitat:

@navec schrieb am 31. Januar 2024 um 08:33:34 Uhr:



Zitat:

@ghm schrieb am 31. Januar 2024 um 01:33:13 Uhr:


Dass man sowas zusammenfrickeln kann ist schon klar. Könnte ich auch, aber ich will es nicht!
Dann macht wohl CTEK das Rennen.

Wenn man 6 Fz in Pflege hat, würde ich daher eventuell etwas andere Maßstäbe anlegen.

Es sind 5 Fahrzeuge mit 6 Batterien; aber das nur nebenbei 🙂
Was den Maßstab angeht, wäre ich durchaus bereit auch mehr Geld auszugeben, was aber anscheinend ja gar nicht möglich ist wegen fehlender Alternative im Markt.

Andererseits, da ich das Gerät ja nur zum Nachladen benutzen will, d.h. es werden eh nur zwischen 5 und 10% der Kapazität in die Batterie gepumpt, sollte die Ladecharakteristik des Geräts eine eher geringe Rolle spielen, so lange es nicht bei voller Batterie weiterlädt und damit die Batteriesäure elektrolysiert. Da wiederum habe ich aber genug Vertrauen in die Marke CTEK, dass sie solche kapitalen Böcke nicht schießen.

Na ja... mit einem Hauch "basteln" hat man praktisch die ein Gerät Lösung ... Und das gute man kann es sich selbst zusammenstellen ... Powerstation und Ladegerät ... wobei man das Ladegerät, was weiß ich ... mit Klettband😉 auf/an die Powerstation schnallt, fertig ist das mobile Ladegerät ...

Finde da hat man eigentlich unendliche Möglichkeiten ... und muss garnicht ein fertiges Gerät kaufen...

Ist aber deutlich teurer. Oder was für eine Powerstation schwebt dir da vor?

joh... super... mit Klettband irgendwie zusammenfrickeln... oder wenns stabiler sein soll dann halt mal ne Lage Ducttape rum und schon sieht es aus wie ein Gerät aus einem Guß. Genau das wollte ich vermeiden.

Zitat:

@heizerbirne schrieb am 31. Januar 2024 um 13:42:27 Uhr:


Ist aber deutlich teurer. Oder was für eine Powerstation schwebt dir da vor?

Wenn es billig werden soll, geht die Reise wohl ~50 EURO los, nach oben natürlich offen ...

z.B. https://www.ebay.de/itm/175872779018?...

Dazu ein Ladegerät nach Wahl.. da gibt es riesen Spanne von - bis..

Und wem Klettband zu sehr nach basteln aussieht, kann die gebürsteten Edelstahlbügel anfertigen ... 😁

Ist aber eigenlich völlig normal das in Technik, Industrie und Handwerk Geräte mit Klettband, Kabelbindern, Gurten u.s.w. verheiratet werden... bei einigen siehts halt wie gefrickelt aus und andere haben Talent und es sieht perfekt aus... 😁

Zitat:

@tartra schrieb am 31. Januar 2024 um 14:20:55 Uhr:


[...] bei einigen siehts halt wie gefrickelt aus und andere haben Talent und es sieht perfekt aus... 😁

Dein Dasein muss bemitleidenswert sein, wenn solche Seitenhiebe deine Lebensqualität anzuheben vermögen.
Ich denke nicht, dass meine Wünsche und Anforderungen an ein Gerät dir Rückschlüsse auf irgendwelche meiner Talente erlauben.

Zitat:

@ghm schrieb am 31. Januar 2024 um 11:48:08 Uhr:



Zitat:

@navec schrieb am 31. Januar 2024 um 08:33:34 Uhr:


Wenn man 6 Fz in Pflege hat, würde ich daher eventuell etwas andere Maßstäbe anlegen.

Es sind 5 Fahrzeuge mit 6 Batterien; aber das nur nebenbei 🙂
Was den Maßstab angeht, wäre ich durchaus bereit auch mehr Geld auszugeben, was aber anscheinend ja gar nicht möglich ist wegen fehlender Alternative im Markt.

Andererseits, da ich das Gerät ja nur zum Nachladen benutzen will, d.h. es werden eh nur zwischen 5 und 10% der Kapazität in die Batterie gepumpt, sollte die Ladecharakteristik des Geräts eine eher geringe Rolle spielen, so lange es nicht bei voller Batterie weiterlädt und damit die Batteriesäure elektrolysiert. Da wiederum habe ich aber genug Vertrauen in die Marke CTEK, dass sie solche kapitalen Böcke nicht schießen.

Na ja, wenn 10% der Kapazität fehlen, würde das CTEK maximal nur für eine 45Ah-Batterie reichen....

ich denke schon, dass ein Gerät, welches sich Ladegerät nennt und zudem von einer Firma kommt, die sehr viele unterschiedliche dieser Ladegeräte produziert, eine "Ladecharakteristik" haben sollte, denn das Nachladen soll einerseits so schnell wie möglich geschehen (man will ja nicht "ewig" warten), es soll zudem 100% voll geladen werden und andererseits soll ein Schaden bei längerem Anschluss ausgeschlossen sein.

Das kann nur mit einer entsprechenden "Ladecharakteristik" erfolgen und deshalb haben auch die meisten aktuellen Ladegeräte eine IUoU-Charakteristik.
Leider äußert sich die Firma CTEK m.E. bei dem Gerät zu diesem Thema in keiner Weise, so dass es nicht ausgeschlossen ist, dass es diesbezüglich nicht optimal läuft.

Von daher wäre eine Powerstation plus geeignetem, einstellbaren Netzladegerät (da unterstelle ich mal, dass du so etwas bereits besitzt) oder eben eine ein Li-Batterie mit geeignetem, einstellbaren Ladebooster technisch die besseren Varianten und die Nachladekapazität wäre so groß, dass vollständiges Vollladen auch bei 20% entladenen Starterbatterien noch in einem Durchgang möglich wäre.

Sind halt immer 2 Teile, die man dann zum Auto tragen muss.....ist zusammen nicht ernsthaft schwer, aber halt nicht so schick, wie ein CTEK.
So oft kommt das Nachladen nicht vor....

Zitat:

@GermanTwath schrieb am 31. Januar 2024 um 09:41:59 Uhr:


Netzunabhängige Ladegeräte sind nur als Ladungswächter anzusehen, je nachdem wie stark die "Selbstentladung" der Batterie ist, muss dieses Ladegerät wieder aufgeladen werden. mfg.

https://shop.fritec-ladegeraete.de/.../...box-blanko-ohne-zubehoer?c=5

meine Meinung:

Völlig überteuertes, autarkes Ladegerät, mit sehr wenig Ladestrom (1A!) und lediglich einer IU-Ladecharakteristik.

Das Gerät ist daher einerseits sehr langsam, wenn die Ziel-Batterie etwas tiefer entladen war, aber andererseits (mit 14,4V) trotzdem in der Lage die Zielbatterie zu schädigen, wenn diese nur sehr wenig entladen war und man es nicht rechtzeitig manuell trennt.

Zudem ist das Gerät lediglich mit einer 9Ah-AGM, also einer kleinen Blei-Batterie ausgestattet. Bleibatterien sind nach einer Teilentladung, im Gegensatz zu Li-Batterien, möglichst immer umgehend nach zu laden.

Sie dürfen/sollten nicht sehr tief entladen werden. Von daher nutzt man von den 9Ah Batterienennkapazität bei AGM maximal (wenn man wirklich umgehend wieder nachlädt...) nur 2/3, also 6Ah.
(Eigentlich, bei Batterien die öfters eingesetzt werden, höchstens 50% der Nennkapazität)

Dieses Gerät hat einen internen Ladebooster, der, wie die meisten anderen auch, nur rund 90% Wirkungsgrad hat und, damit laden überhaupt einigermaßen schnell möglich ist, wird im Durchschnitt mit ca 14V geladen.

Die Bleibatterie stellt also 6Ah bei durchschnittlich bestenfalls 12,2V zur Verfügung, das sind ca73Wh.
Bei 90% Wirkunggrad des Boosters bleiben davon real noch 66Wh (wie beim CTEK...) übrig.

Mit 66Wh kann man bei 14V durchschnittlicher Ladespannung halt nur ca 4,7Ah in die Starterbatterie nachladen.

da würde ich mir doch für rund 50€ weniger, lieber das CTEK kaufen. Das kann ca genau so viel nachladen, kann aber anfangs deutlich schneller laden (angeblich bis 20A) und es hat eine interne Batterie der Teilentladung nichts ausmacht und die zudem eine deutlich größere Lebensdauer hat.
Zudem ist das CTEK ganze 2kg leichter....

Neben den ganzen bisher theoretisch-technisch basierten Faktoren, sind mir in den technischen Daten des CTEK die dort genannten 300 Ladezykken, bis zum SOH von 80%, als Lebensdauer des internen Akkus aufgefallen.
Bei der geplanten Anwendung für 5 Fahrzeuge mit 6 Akkus, dürfte sich ein rollierender Einsatz ergeben.
Da scheinen mir die 300 Nachladezyklen des internen Akkus schon nicht üppig bemessen da man ja davon ausgehen kann das nach jedem Einsatz das CTEK nachgeladen werden muss.

Edit: Obwohl……. bei wöchentlichen Nachladen wären das ja auch immerhin ca. 6 Jahre………kann man wohl auch damit leben.
Und einen kürzeren Zyklus wird sich wohl niemand antuen wollen. Da wäre man ja von „komfortabel“ weit entfernt wenn man das Gerät ständig umsetzen müsste.

CTEK

@ghm

stehen die fahrzeuge eigentlich alle zusammen und in deiner nähe? oder an verschiedenen stellen?
nicht, dass du eigentlich mehrere ladegeräte bräuchtest …

Zitat:

@kasemattenede schrieb am 31. Januar 2024 um 16:53:09 Uhr:


Neben den ganzen bisher theoretisch-technisch basierten Faktoren, sind mir in den technischen Daten des CTEK die dort genannten 300 Ladezykken, bis zum SOH von 80%, als Lebensdauer des internen Akkus aufgefallen.
Bei der geplanten Anwendung für 5 Fahrzeuge mit 6 Akkus, dürfte sich ein rollierender Einsatz ergeben.
Da scheinen mir die 300 Nachladezyklen des internen Akkus schon nicht üppig bemessen da man ja davon ausgehen kann das nach jedem Einsatz das CTEK nachgeladen werden muss.

300 ist wirklich nicht üppig, hängt aber vermutlich damit zusammen, dass die Batterie sowohl immer voll geladen und, aufgrund der geringen Kapazität, häufig vollständig entladen wird.
Bei der 9Ah-AGM-Batterie wären wir bei identischer Nutzung dann (80%SOH) noch vielleicht bei 50Zyklen...

Was solls:
Nach 50 Einsätzen bei 6 Batterien beträgt die nachladbare Kapazität mit dem CTEK noch rund 3,5Ah.....

Eine LiFe Batterie mit deutlich besser geeigneter Kapazität (z.b. 384Wh) bräuchte in der Praxis weder tiefer entladen, noch immer voll geladen werden (würde daher ohnehin länger halten) und könnte trotzdem, auch nach 50 Einsätzen mit 6 Batterien noch mehrere Batterien nachladen.

Ist halt nicht so "schick" wie die CTEK-Lösung.....

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