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MKL / Motorkontrollleuchte an - Wagen läuft seit 40.000 km einwandfrei! Hilfe!

Themenstarteram 8. April 2010 um 15:01

Hallo Zusammen,

ich habe vor 2 Wochen den C 200 K - T-Modell - Bj. 2001 von meiner Tante übernommen. Der Wagen hat 160.000 km gelaufen und seine MKL leuchtet munter seit 45.000 km (!!!) mit kurzen Unterbrechungen nach den Werkstattbesuchen. ;-) Wichtig: Der Wagen läuft gefühlt einwandfrei, also kein ruckeln, kein Leistungsverlust, keine unüblichen Motorengeräusche, etc. ...

Ich habe zu dem Thema schon einiges hier gelesen, wollte aber den konkreten Fall nochmal schildern - vielleicht weiss jemand Rat. Kurz zur Historie:

1) Bei 114.000 trat leuchtete die MKL zum ersten Mal: Fehlerspeicher ausgelesen - Luftmassenmesser ausgewechselt, Lambdasonde erneuert, Fehlerspeicher gelöscht. Nach 4 Tagen war die MKL wieder an!

2) Wieder zur Werkstatt: Erneute Diagnose und Austausch irgendeines Ventils zur Abgassteuerung (?!?). Mein Onkel wusste es nicht genau, hatte auf der Rg. nur was von Ventil 34/80... Zusätzlich MKL gelöscht.

3) Nach 500 km ging die wieder an, dann wurde die AU gemacht und zuvor die MKL gelöscht. Sonst hätte es da wohl Probleme gegeben. Der MB-Techiker meinte wohl zu meinem Onkel, dass der Motor einwandfrei läuft und der Fehler nicht klar sei. Wahrscheinlich eine übersensible MKL... Mein Onkel solle einfach weiterfahren. Das hat er ja auch gemacht seit mittlerweile 45.000 km (!!!) und zwar ohne Probleme.

An und für sich finde ich das schon etwas beunruhigend, allerdings überlege ich gerade, ob ich in den Wagen eine Autogasanlage einbaue. Das ist mit leuchtender MKL sicher eher kritisch. Ich würde jetzt erstmal die Batterie abklemmen und so den Fehlerspeicher "kalt" löschen. Ansonsten nochmal Fehlerauslese bei ATU, großartige Investitionen habe ich aber nicht vor bei dem Wagen.

Habt ihr Tipps, was man noch versuchen könnte, bzw. was es sein könnte? Meine Motornummer kenne ich leider nicht, müsste aber der m111 sein, wenn ich mich nicht irre.

Dank und Gruß, Daniel

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17 Antworten

Moin,

schau´einmal nach dem Thema : Öl im Motorkabelsatz durch defekten Nockenwellenmagnet...

Wenn meine MKL brannte, dann hatte dies immer einen eindeutigen Fehler - wenn der Fehler behoben und gelöscht war brannte die MKL auch nicht mehr...

Gruß Sven...

Batterie abklemmen würde ich erstmal lassen.

Es gibt ja genug Defekte nach einem Batteriewechsel (SAM Fond)

Themenstarteram 9. April 2010 um 9:22

Hallo zusammen,

danke schonmal für die Einschätzungen. @blackmagicbird: das Thema Magnetschalter steht auch auf meiner Liste für mögliche Fehler. Gibt es eine einfache Prüfung, ob das sein kann? Also z.B. "wenn der Stecker xyz ölverschmiert ist, liegt der verdacht nahe, wenn nicht, eher nicht..."?

Das Thema Batterie lasse ich ggf. dann erstmal - danke für den Hinweis @Snickerz... Wir wollen ja nicht vom Regen in die Traufe! ;-)

Würdet ihr mit dem Thema zu MB fahren, oder reicht auch erstmal für Fehlerauslese ATU? MB scheint ja Königspreise zu nehmen, wenn ich das hier richtig verstehe...

Hallo,

da meine Frau mit ihrem 200er SLK das gleiche Problem hatte, kann ich Erfahrung sagen:

Das ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit das berühmte Problem mit Öl im Kabelbaum.

Es wurde zuerst auch ein Sekundärluftventil, dann ein anderes Ventil getauscht. Beides ohne Erfolg...

Nachdem dann endlich mal der Stecker vom Magnetsteller abgenommen wurde und dieser verölt war, wurde der Stecker am Motorsteuergerät untersucht. Ergebnis: Auch dort war das Öl. Wenn es soweit ist, hilft auch ein Ölstopkabel nichts mehr. Bis zum Luftmassenmesser und der Lambdasonde war es noch nicht gekommen.

Der Tausch des Kabelbaums und des Magnetverstellers kostete gut 700Euro. Es wurde dann auch gleich das Ölstopkabel verbaut.

Der Motor wird wahrscheinlich so schnell keinen Schaden nehmen. Es könnte aber sein, dass früher oder später der Motor im Notprogramm läuft, weil irgendwelche Werte z.B. der Lambdasonde, oder des Luftmassenmessers nicht stimmen.

Die Folge wäre dann wahrscheinlich ein Leistungsverlust. Auf Dauer würde ich dann doch mal den Motor-Kabelbaum und den Versteller tauschen lassen, wenn das Problem tatsächlich durch das Öl verursacht wird.

Gruß, Michael

Bau lieber keine Gasanlage ein, mit und ohne MKL... Siehe Gasthread.

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Bau lieber keine Gasanlage ein, mit und ohne MKL... Siehe Gasthread.

Was ist das denn für ein Käse? Da fahren doch genügend M111 und M271 mit LPG durch die Gegend, und das ohne Probleme. Und dazu haben die Fahrer beim Tanken ein Grinsen im Gesicht, weil man so günstig nicht mal einen Diesel fahren kann.

@ Pence: lass Dir nichts einreden. Klär das mit dem verölten Kabelbaum (da gibt es viele Beiträge hier, vielleicht hilft Dir das auch noch weiter) und dann suche Dir einen guten Umrüster. Ganz wichtig, auch die beste Anlage taugt nichts, wenn der Umrüstbetrieb nichts drauf hat und gerne pfuscht.

mfg

Pippo

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Bau lieber keine Gasanlage ein, mit und ohne MKL... Siehe Gasthread.

Kann mich da nur anschliessen...

Themenstarteram 9. April 2010 um 16:16

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Bau lieber keine Gasanlage ein, mit und ohne MKL... Siehe Gasthread.

Grundsätzlich habe ich den Eindruck, dass einige TN hier von der beobachteten Stichprobe im Forum (=Leute, die Probleme mit Gas haben) auf die Grundgesamtheit schließen. Und mal ehrlich: Der Otto-Normalverbraucher nutzt ein Forum meist nur dann, wenn er konkrete Probleme hat... Die Abertausenden LPG-Fahrer, die bestens zufrieden sind, schreiben eher selten und sind dadurch deutlich weniger präsent.

Danke aber allen für die Unterstützung. Werde gleich erstmal Stecker prüfen. Dazu übrigens eine ganz gute "Anleitung" in einem anderen Forum:

http://www.mercedes-forum.com/.../index.php?page=Thread&threadID=59649

Cheers, Daniel

Themenstarteram 9. April 2010 um 19:55

Hallo zusammen,

ich habe vorhin mal den Stecker am Nockenwellenversteller geprüft. Ergebnis: Er trieft vor Öl, ich bin also auch im Kreis der Opfer! ;-)

Zum Glück ist mein Steuergerät noch verschont geblieben. Das ist wirklich furztrocken, wie man auf dem angehängten Bild erkennen kann. Insofern hoffe ich, dass ich nochmal glimpflich davon komme, wenn ich das Ölstoppkabel einbaue.

Nun die Anschlussfrage: Kann ich das selber einbauen, wenn ich die Teile bestelle und eine Anleitung auftreiben kann, oder sollte ich dafür MB konsultieren? Muss ich darüber Hinaus den Magneten wechseln, wenn der undicht ist, oder ist das egal? Was ich übrigens nicht verstehe: Wenn das Problem mit dem Nockenwellenversteller ein so typisches ist für den M111, wieso tauscht dann MB den LMM und die Lambdasonde aus, baut aber kein Ölstoppkabel für 20 Euro ein??? Ist mir echt unbegreiflich!

Also, freue mich über Tipps und ggf. eine Erklärung für die selbstständige Reparatur.

Dank und Gruß,

Daniel

Hallo,

das Kabel kostet so um die 15 Euro und der Einbau ist in maximal 5 Minuten erledigt. Stecker vom Magnetversteller ab, Ölstopkabel dazwischen, fertig.

Du hast dann übrigens keinesfalls die Garantie, dass das Öl nicht doch noch an Dein Steuergerät, die Lambdasonden, den Luftmassenmesser, oder sonstwo hinkommt.

Die Kapillarwirkung wird durch das Kabel nämlich nicht gestoppt, sondern nur der Nachschub an Öl. Trotzdem kann es sein, dass Du Glück hast.

Den Magnetversteller würde ich auch tauschen, wobei die Abdichtung des Teils gegen den Zylinderkopf bei uns zunächst nicht dicht war (bei einer Niederlassung machen lassen!). Beim 2. Termin wurde dann noch mit Flüssigdichtung (Curil o.ä.) nachgeholfen. Ich weiß nicht genau wie es tatsächlich abgedichtet wird, ich hatte einen O-Ring vermutet.

Wenn das Teil weiter undicht bleibt, tropft ständig Öl vorne am Motorblock runter, das evtl. mal den Keilriemen trifft.

Warum das Kabel nicht im Rahmen von Inspektionen verbaut wird ist mir auch ein absolutes Rätsel. Auf die 20Euro mit Einbau kommt es nicht an, wenn einem Schlimmeres erspart bleibt.

Gruß, Michael

Themenstarteram 13. April 2010 um 11:59

Hallo zusammen,

heute war ich bei MB und habe mir das Ölstoppkabel besorgt: 21,54 €, die Inflation lässt grüßen. Das Verhalten von MB bei diesem Thema war wirklich traurig. Von Service oder problemlösungsorientierten Verhalten keine Spur. Ohne sich den Motor angeguckt zu haben, meinte ein Mechaniker man müsse wohl den Kabelbaum und i.d.R. den LMM und die LS austauschen. Na danke schön... Das Kabel habe ich dann drangesteckt und bin zu ATU gefahren.

Der nette Meister hat für die Hälfte (bei MB sollte nur das Auslesen 40 € kosten) den FS ausgelesen und gelöscht. Jetzt ist die MKL aus, mal sehen wie lange das so bleibt... ;-) Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt. Wenn die MKL aus bleibt, werde ich mich auch mal um den defekten Magneten kümmern. Drückt mir die Daumen!

Vielen Dank an die TN für die wertvollen Tipps.

Gruss Daniel

Das gleiche Problem habe ich mit meinem Passat, schonviel geld investiert, aber keiner findet die tatsaechliche Ursache.

Das gleiche Problem habe ich mit meinem Passat auch und auch bei meinem Vorgaenger Passat. Bei ca 200 000 kam kommt die Motorblock Leuchte. Habe schin viel Geld investiert. Meist wurden irgendwelche Ventildefekta ausgelesen.

Die Leuchte geht weg, nach ca 4-500 km geht sie wieder an. Ich lass das einfach so wie es ist. Hatte ja noch nie Motorprobleme damit. Beim alten Passat habe ich das dann einfach Igno und bin bis zum Unfall noch 100 ooo km gefahren mit gelber Leuchte.

Das einzige was ich feststelle , er braucht geringfuegig mehr Benzin.

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