MK 3, Turnier, Bj. 2004, 1,8L, 125 PS, (Mazda - Motor), Verbrauch.

Ford Mondeo Mk3 (B4Y, B5Y, BWY)

Habe gerade vor ein paar Tagen den MK 3 Benziner aus 2004 mit 190tsd km, PS gekauft. Macht einen guten Eindruck und macht seinen Job (alle hinteren Sitze raus, zwei Trenngitter und jetzt genug Platz für meine 6 Hunde. Thema Verbrauch. Ich fahre zwar viel Kurzstrecke (je 4 - 12 km an einem Stück), aber eineAnzeige am Bordkomputer von 12,8 L finde ich doch ziemlich hoch. Habe jetzt erst mal „Stehkragen-voll“ getankt und werde mal nach den nächsten 400km genau messen.
Frage: Ist der Motor E 10 geeignet?
Und: Tankwart (gibts manchmal wirklich noch und weiß scheinbar mehr als zum Würstchen- und Zeitungsverkauf nötig ist) sagt: Bei Verwendung von E 10 würde die Maschine auch mehr verbrauchen. Es würde sich also nicht lohnen. Stimmt das???

17 Antworten

Noch mal danke für alle Hinweise und Erfahrungen.
Habe inzwischen rund 1200 km gefahren. Fast nur Kurzstrecke (Einzelfahrt 4 - 10 km, Pausen dazwischen 30 Min bis 3 Std. oder über Nacht). Habe ihn zwei mal genau berechnet: Volltanken bis Stehkragen. Ergebnis: 12,8 L/100 km. Anzeige meist 12,3. Da hat sich der BC inzwischen eingependelt (12,1 - 12,5). Bei dieser Kurzstreckenbeanspruchung werde ich mit dem Wert wohl leben müssen! Tanke jetzt E10.
Gruß
Justus

Zitat:

... Einzige Ausnahmen waren:
1. Einmal ein ganzer Tank mit 160+ leer gefahren, da waren es 11 oder 12 Liter (ist ne Weile her);
2. Einmal ein ganzer Tank im Winter nur auf Kurzstrecke leer gefahren, da waren es um die 11.
3. Ganzer Tank in Land mit Geschwindigkeitsbeschränkung 120 auf der Autobahn leer gefahren - 7.2 Liter.

6.9 halte ich für seeehr niedrig...

Dein/Ihr hoher Verbrauch von 12 Liter ist unter bestimmten Bedingungen vollkommen normal.

Stadtverkehr mit Ampel und etwas Gas geben
oder im Sommer dito plus Klimaanlage auf unübliche maximale Kühlung stellen ...
und 12 Liter sind ein normal hoher Verbrauch (aber eben durchaus schon hoch) im Sommer.

Die Punkte von dem vorherigen Posting (siehe Quote) kann ich tendenziell ebenfalls abnicken.

Ebenso sind kaum machbar die 6,9 Liter/100km.

Aber was hat sich in der vergangen Zeit ergeben ?
Ich vermute schon das etwas von der Motorelektronik/-mechanik nicht korrekt funktionierte.

Dieser Verbrauch ist auf den ersten 2 Kilometern vollkommen normal und eigentlich schon gering !
Erst kurz darauf wird die Kaltlaufanreicherung langsam zurückgenommen.
Die folgende Kilometerstrecke läßt den Verbrauch alle 200 Meter drastisch sinken.

Was an Mischverbrauch dann herauskommt ist eben so hinzunehmen.
Ein Fahrzeug in der Größe dem Gewicht der Motor-Getriebeauslegung eines unteren Mittelklasse Fahrzeuges ist nicht für kurze und mittelkurze Strecken die richtige Fahrzeugklasse.

Klar sehe ich was in den Seitenstraßen parkt und weis z.T. wo die Halter den Zündschlüssel abziehen werden.
Auch höre und frage ich nah den Wartungskosten (und bekomme damit komische Gewohnheiten zu hören).

Der Bordcomputer ist ein Mitttelwert-Berechner der erst bei sehr langer Fahrtstrecke sinnvolle Werte anzeigt.

Der Mondeo (egal ob Diesel oder Benziner oder V6) ist kein Stadtauto.
Den sollten nur Mittelstreckenfahrer mit Hang zur ruhigen Fahrweise benutzen.
Das Gerät ist noch gut als Autobahnmobil oder für typische Vertreter.

Achtung der Ersthalter könnte Ford sein (und die boten damals massiv Leasingfahrzeuge für 4 Jahre an (wie heute) und verliehen Sie Fahrzeuge für ein Jahr an Leihwagenfirmen die garnicht im den Papieren auftauchten).

Finden Sie einen Hinweis auf Ford Remarketing sollten Sie/Du jetzt wissen was da für ein Vorleben stattfand.
Die 2ten Halter geben ihre gepflegten 6- bis 8-jährigen Autos rechtzeitig ab bevor es teurer wird und der Wagen noch mehr an Wertverlust bedeutet um dann wieder einen guten jungen Gebrauchten zu besorgen. Damit werden unkalkulierbare Ausfälle rechtzeit auf den folgenden Halter abgeschoben.

Wer weis schon was seit 2004 in dem Vorleben alles passiert ist und unterlassen wurde ?

Trotzdem halte ich die 12 Liter bei etwas längerer Kurzstrecke für zu viel Vebrauch.
Wenn der OBD2-Tester nichts anzeigt kann imme rnoch mechanisch was im argen liegen oder ein defekter Sensor oder Aktor gibt der ECU noch plausible Werte zum verrechnen.

So jetzt ist genug Text.
Wie ist denn Ihr/Ihre =
- Fahrprofil ?
- generelle Standartwartung ?
- verkürtze oder sehr löblich= dramtisch kurze Ölwechelintervalle von Ihnen angesetzt worden ?
- wie sieht es unter dem Öleinfüllstutzen aus ?
- das Zündkerzengesicht der Kerzen ?
- Kompressiondruckdiagramm und ihre Kompressionsverlustleistung ?
- Ölanalyse Ergebnis ausgefallen ?
- Standart-Mechatroniker mit seinen Worte aufgelegt ?
- bisheriges Verschleißausgabenbudget gewesen ?
- Bereitschaft bereits vor dem Ausfall schon Teile ersetzt/bezahlt zu haben (obwohl nicht nötig) ?
- Information von einem alternativen Kfz-Mechtroniker ausgefallen ?
- Hilfestellung aus Kfz-Internetforen gewesen ?

Zitat:

@Justus84 schrieb am 20. November 2021 um 22:40:16 Uhr:


Fast nur Kurzstrecke (Einzelfahrt 4 - 10 km, Pausen dazwischen 30 Min bis 3 Std. oder über Nacht).
... Ergebnis: 12,8 L/100 km. Anzeige meist 12,3. D
... Bei dieser Kurzstreckenbeanspruchung werde ich mit dem Wert wohl leben müssen!
...Tanke jetzt E10.

Upps habe ich ganz überlesen.
Hatte ich mir bereits gedacht = Fahrzeug der unteren Mittelklasse wird benutzt wie ein Kleinwagen oder Kompaktwagen und dselbst diese vertragen nicht dauerhaft 4 Kilometer. Aber von Zündschlüssel rein bis zum Zündschlüssel abziehen sind die kleinen Fahrzeuge besser geeignet (und mit Familie fuhr man damals schon über den Brenner nch Itlien in den Urlaub).

Pausen von 30 Miunten oder mehr = Motor macht also fast einen Kaltstart oder definitiv diesen.
PS= Kühlwasserthermostst auf Nenntemperatur ist ungleich Motoröltemperatur im Arbeitfenster wo die Additve ihre Schutzwirkung voll entflaten. Ich kenne einen entprechenden Herren bei Ford der mir das verständlich erklärte und beruflich genau hierfür und für Abgase täglich ...

12,3 Liter pro 100km ist unter diesen schädlichen Umständen ein akzeptabler geringer Verbrauchswert.

Damit leben müssen .. bringt mich zum lächeln. Der Mondeo muß mit Ihnen leben und leiden.
Ich fahre wenn ich mal häufiger Kurzstrecke fahre dann gerne einen zusätzliche 15 Kilometer Umweg (zu der Fahrstrecke addieren) über die Autobahn mit gemäßigter Geschwindigkeit um Ablagerungen minmal abzubrennen. Aber bloß nicht treten und keine erhöhten Geschwindigkeiten fahren.Das Motoröl soll nur eine längere Zeit um die 100 Grad haben damit das Wasseranteile im Motoröl dramatisch reduziert wird bzw erst garnicht schädliche Anteilswerte annimmt.

Wasseranteile (oder Dieselanteile) im Motoröl reduzieren unglaublich drastisch die Schmierwirkung/Viskosität.
Ich würde Sie nicht für komisch halten wenn Sie bei 8000km das Öl wechseln würden. Mein Vater hatte das früher bei den alten Autos und den kurzen Standartstrecken sogar bei 6000 km wechseln müssen und mein Opa sagte bei seinem Auto war man Stolz eins überhaupt zu haben und bei 4000 km war das bereits fertig mit der Welt.

Ich will keine flaming provozieren ...
Sollten Sie nicht eher ein Scooter sich zulegen ?
Bei 10 km kann man schon einen Kleinwagenmotor strapazieren, aber darunter ...
Bei 4 Kilometer finde ich das ein Fahrrad/E-Bike (aus puren Bequemlichkeit) langsam im Keller bleiben darf.

Der Mondeo ist ein Fahrzeug der unteren Mittelklasse (mit 3er BMW, Mercedes C-Klasse, VW Passat, Opel Insignia, weitere Fhz) und der Hersteller geht mit seinen technischen Bauteilen von artgerechter Benutzung aus.
Google ist ein Helfer herauszufinden was man generell in den Fahrzeugklassen als Hersteller / Händler / Mechatroniker erwartet.

Jetzt nicht böse sein ...
Ich will ja garnichts ...

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