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Mit kaltem Motor auf die Autobahn

Themenstarteram 5. Juli 2015 um 1:49

Hallo,

ich habe eine Frage zum Motor warmfahren auf der Autobahn.

Ich fahre jeden Tag 64km zur Schule.

Von Zuhause aus fahre ich 8km reine Landstraße, auf der 50-70km/h erlaubt sind.

Anschließend gehts dann auf die Autobahn, wobei ich mit 3/4 Gas im 5. Gang auf 100km/h beschleunige. Der Motor hat dann ca. 3100 Umdrehungen drauf.

Ich fahr dann meistens noch, je nach Verkehr, 5-10km nur 100km/h und beschleunige erst dann auf 120.

Auf dem Rückweg ist der Weg zur Autobahn noch kürzer, denn dann sinds nur noch 4km, die sich in Stadt und Landstraße aufteilen.

Ich hab schon öfters gelesen, dass man einen kalten Motor möglichst nicht über 3000 Umdrehungen drehen soll, da sich sonst relativ schnell die Zylinderkopfdichtung verabschieden soll oder der Motor auf Dauer anfängt Öl zu verbrauchen.

Da der Wagen aber so ein kurz übersetztes Getriebe hat und schon bei 100km/h 3100 Umdrehungen anliegen und ich den LKWs nicht hinterher fahren will, bin ich somit ja gezwungen die "3000 Umdrehungen Regel" zu brechen.

Ich denke auch, dass vor allem im Winter der Motor sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg nicht warm ist.

Ist mein Fahrstil denn auf Dauer wirklich schädlich bzw. ist es doch eher besser, ein paar Kilometer auf der Autobahn den LKWs hinterher zu fahren?

Beste Antwort im Thema

Ich finde es echt kirre, um was sich Menschen doch so Sorgen um Ihr Auto machen!? Wie haben wir das Früher nur hin bekommen, ohne moderne Motoren, Getriebe und Öle so weit mit dem Auto zu kommen? Und dann noch ohne Fragen ans "AutoForum"! Wenn der TH 64 Km zur Schule fährt, ist das ja schon mal weiter über die Norm, was andere im Schnitt zur Arbeit fahren. Also Super zum warm fahren, aber oh Schreck, nach 8.KM kommt schon die Autobahn!! EH LEUTE, GEHTS NOCH ????

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Mach Dir mal keine Sorgen.

Solange Du nicht auf die Autobahn einbiegst und dann "Pedal to the Metal" fährst (also dauerhaft Vollgas), macht es den modernen Motoren nicht wirklich viel aus.

Das Kühlwasser hat nach 8 km normalerweise seine Betriebstemperatur, das Motoröl vermutlich aber noch nicht, besonders im Winter.

Was für ein Fahrzeug hast Du mit welcher Motorisierung?

Ist es der Meriva aus Deinem Profil? Oder doch der Picasso? Da erscheinen mir die 3000/min doch sehr hoch bei 100 km/h. Vielleicht auch mal den 5. Gang nutzen :D

Die 120 km/h sehe ich nicht als problematisch an. Im Winter solltest Du es vielleicht etwas langsamer angehen lassen.

Bei moderneren Motoren ist das nicht mehr so schlimm da hier meist Block und Zylinderkopf aus Alu bzw aus dem gleichen Werkstoff sind.

Mit einem guten Motoröl, also einem vollsynth. bzw. Hydrocrack (HC-ÖL) in 5w30 oder 5w40 kann man bedenkenlos einen "kalten" Motor bis 3250 U/min drehen. Die Zylinderkopfdichtung ist hier nicht das Problem. Wichtig ist jedoch dass zumindest das Kühlwasser warm und die Wassertemperatur konstant ist.

Moin

Fährst ja schon ein ganzes Ende is du auf die AB kommst. Wie groß ist dein Motor, bei den Drehzahlen klingt es eher nach nem kleinen Motor.

Mit nem vernünftigen Öl brauchst du dir ums Öl keine Sorgen mehr zu machen, das braucht eh zu lange um warm zu werden, als das man darauf mit nem normalen PKW warten möchte.

Probleme bereiten viel mehr Turbolader, und viel wichtiger, Kolben und Zylinder. Da bringt dir auch gutes Öl nicht viel. Dein Kolben ist nach wenigen Zündungen auf "Betriebstemperatur", der Block, auch aus Alu, aufgrund seiner Masse, aber noch lange nicht. Darum soll das Kühlwasser ja auch ausreichend warm sein, da man dann davon ausgehen kann, dass auch der Block (durch den das Wasser ja fließt) so weit warm ist, das Kolben und Zylinder zusammen passen.

 

Es gibt einige Motoren, die fährt man binnen 100.000 und weniger kaputt, wenn man sie "falsch" fährt. Auch wenn deren Nutzer das nicht gerne hören, die haben dann Fehler 40, Fehler sitzt zwischen Lenkrad und Rückenlehne Fahrerseitig. Das groß der Motoren aber kann deine Fahrweise ohne zu zucken bis zum wegrosten der Karosse ab.

 

Also mach dir keine Sorgen.

Moin

Björn

 

Keine Angst, die heutigen Motoren sind für so ein Fahrprofil ausgelegt.

Ein ordentliches , für Dein Fahrzeug zugelassenes Mehrbereichsöl ,( bspw 5W40) im Motor

vorausgesetzt , macht Dein Fahrprofil sicher keine Probleme für den Motor.

Als Fausformel gilt, wenn das Kühlwasser warm ist plus ca. 5-10Min ist auch das Motoröl warm.( ca. 90Grad)

Wärmespannungen im Motorblock sind heute kaum noch ein Problem und die ZKD zerstörst Du eher durch zu hohe Temperaturen bspw durch Fahren ohne Kühlung.

Die Motoröltemperatur und damit die dünnflüssigkeit des Öls,ist besonders nach dem Motorstart wichtig um die Schmierung der drehenden Teile im Motor möglichst schnell sicher zu stellen.

3000 U/min nach ca 5km Stadtfahrt sind sicher kein Problem für nen modernen Motor mit nem guten Motoröl.

Aber klug ist es ,das Du Dir Gedanken darüber machst wie man einen Motor langlebig fährt, das machen lange nicht alle.

Ich fahre nach circa 2km auf die Autobahn und drehe mindestens bis 3000U/min meistens eher mehr. Bei meinen Anfängerauto waren sogar 5000-6000U/min die Regel. Hatte noch nie Probleme damit. Ich finde die Angst vor hohen Drehzahlen extrem übertrieben. Das war vielleicht vor dem Jahr 2000 ein Thema aber heutzutage haben die Motoren kein Problem mit hohen Drehzahlen bei niedrigen Temperaturen. Besonders wenn man schon vorher ein paar Kilometer normal gefahren ist.

Zitat:

@kerberos schrieb am 5. Juli 2015 um 07:51:17 Uhr:

Ist es der Meriva aus Deinem Profil? Oder doch der Picasso? Da erscheinen mir die 3000/min doch sehr hoch bei 100 km/h. Vielleicht auch mal den 5. Gang nutzen :D

Bei beiden Fahrzeugen kommt die Drehzahl sehr gut hin, sind halt relativ hubraumkleine und vierventilige Saugbenziner, welche ihre Nenndrehzahl in einem vergleichsweise hohen Drehzahlbereich haben. Da gibt´s noch viel schlimmere Sünder, welche selbst mit größeren und stärkeren Motoren das gleiche Drehzahlniveau haben.

Zum Thema: Bei kaltem Motor, und hier insbesondere bei den Aggregaten, welche in Mischbauweise (also Motorblock aus Grauguß und Zylinderkopf aus Aluminium) gefertigt sind, kann wenig Last auf keinen Fall schaden, dadurch verringert man die Reibarbeit (Aluminium dehnt sich schneller aus als Eisen) zwischen Motorblock und Zylinderkopf, mit dem Resultat einer länger haltenden Zylinderkopfdichtung. Besonders dann, wenn eine etwas ältere Zylinderkopfdichtungsbauart verbaut ist (Metallträger mit Faserstoff), welche üblicherweise nach ein paar Jahren spröde wird, kann man den Motor gar nicht schonend genug warmfahren. Ein wirklich schonender Gasfuß ist also anzuraten, wenn man sein Auto länger fährt und unnötige Reparaturen im Alter vermeiden will.

Zitat:

@Hoffmann515 schrieb am 5. Juli 2015 um 01:49:41 Uhr:

Hallo,

ich habe eine Frage zum Motor warmfahren auf der Autobahn.

Ich fahre jeden Tag 64km zur Schule.

Von Zuhause aus fahre ich 8km reine Landstraße, auf der 50-70km/h erlaubt sind.

Anschließend gehts dann auf die Autobahn, wobei ich mit 3/4 Gas im 5. Gang auf 100km/h beschleunige. Der Motor hat dann ca. 3100 Umdrehungen drauf.

Ich fahr dann meistens noch, je nach Verkehr, 5-10km nur 100km/h und beschleunige erst dann auf 120.

Auf dem Rückweg ist der Weg zur Autobahn noch kürzer, denn dann sinds nur noch 4km, die sich in Stadt und Landstraße aufteilen.

Ich hab schon öfters gelesen, dass man einen kalten Motor möglichst nicht über 3000 Umdrehungen drehen soll, da sich sonst relativ schnell die Zylinderkopfdichtung verabschieden soll oder der Motor auf Dauer anfängt Öl zu verbrauchen.

Da der Wagen aber so ein kurz übersetztes Getriebe hat und schon bei 100km/h 3100 Umdrehungen anliegen und ich den LKWs nicht hinterher fahren will, bin ich somit ja gezwungen die "3000 Umdrehungen Regel" zu brechen.

Ich denke auch, dass vor allem im Winter der Motor sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg nicht warm ist.

Ist mein Fahrstil denn auf Dauer wirklich schädlich bzw. ist es doch eher besser, ein paar Kilometer auf der Autobahn den LKWs hinterher zu fahren?

Da hat doch wieder einer Langeweile.

Es sind ja schon wieder Ferien!!!!!!!!!!!!!!!

Zitat:

@bbbbbbbbbbbb schrieb am 5. Juli 2015 um 11:09:39 Uhr:

Zitat:

@kerberos schrieb am 5. Juli 2015 um 07:51:17 Uhr:

Ist es der Meriva aus Deinem Profil? Oder doch der Picasso? Da erscheinen mir die 3000/min doch sehr hoch bei 100 km/h. Vielleicht auch mal den 5. Gang nutzen :D

Bei beiden Fahrzeugen kommt die Drehzahl sehr gut hin, sind halt relativ hubraumkleine und vierventilige Saugbenziner, welche ihre Nenndrehzahl in einem vergleichsweise hohen Drehzahlbereich haben. Da gibt´s noch viel schlimmere Sünder, welche selbst mit größeren und stärkeren Motoren das gleiche Drehzahlniveau haben.

Also selbst mein kleiner Fiesta 1.2 ohne Turbo und Schongetriebe lag hier nur bei 2.800/min.

habe gerade mal beim Meriva nachgesehen. Dort liegen tatsächlich im höchsten Gang bei 3.100/min nur 107 km/h an. Was für ein Brüllwürfel.....

Der Gedanke von Moreno ist mir aber auch nach nochmaligem Lesen des Beitrags gekommen. Wenn sich der Threadersteller nicht mehr meldet, wissen wir es :)

Ich finde 3000U/min bei 100km/h schon fast zu niedrig. Da muss man ja schon fast 2 Gänge runterschalten um angemessen zu beschleunigen.

Zitat:

@kerberos schrieb am 5. Juli 2015 um 12:06:23 Uhr:

Also selbst mein kleiner Fiesta 1.2 ohne Turbo und Schongetriebe lag hier nur bei 2.800/min.

habe gerade mal beim Meriva nachgesehen. Dort liegen tatsächlich im höchsten Gang bei 3.100/min nur 107 km/h an. Was für ein Brüllwürfel.....

Es gibt natürlich auch Fahrzeuge mit einem Getriebe, das man auch auf der Autobahn ohne Gehörschutz nutzen kann. Das meines seligen Ford Ka 1.3 (50 PS) war mit 2700 U/min. bei 100 km/h zum Beispiel so eines, das andere Extrembeispiel war jenes meines Fiat Doblo 1.2 (65 PS), welches 3800 U/min. bei 100 km/h erzwang. Kein Schreibfehler!

Ich finde es echt kirre, um was sich Menschen doch so Sorgen um Ihr Auto machen!? Wie haben wir das Früher nur hin bekommen, ohne moderne Motoren, Getriebe und Öle so weit mit dem Auto zu kommen? Und dann noch ohne Fragen ans "AutoForum"! Wenn der TH 64 Km zur Schule fährt, ist das ja schon mal weiter über die Norm, was andere im Schnitt zur Arbeit fahren. Also Super zum warm fahren, aber oh Schreck, nach 8.KM kommt schon die Autobahn!! EH LEUTE, GEHTS NOCH ????

Zitat:

@RedRunner10 schrieb am 5. Juli 2015 um 12:35:54 Uhr:

Ich finde 3000U/min bei 100km/h schon fast zu niedrig. Da muss man ja schon fast 2 Gänge runterschalten um angemessen zu beschleunigen.

Wie gesagt, fahr mal einen Fiat Doblo 1.2. Da schreit der Motor bei 120 km/h aus voller Kehle, 130 km/h traute ich mich auf Dauer schon nicht mehr zu fahren, vor allem mit Rücksicht auf den dann steil ansteigenden Verbrauch. Hochschaltmöglichkeit = Keine. Wäre doch diesbezüglich Dein Traumauto, alles ab 30 km/h im größten Gang sehr gut fahrbar. Der gleiche Motor ist übrigens in einem Fiat Panda 1.2 sehr angenehm übersetzt worden, dort sind es nur 2700 U/min. bei 100 km/h.

Zitat:

@allesgeht schrieb am 5. Juli 2015 um 13:05:46 Uhr:

Ich finde es echt kirre, um was sich Menschen doch so Sorgen um Ihr Auto machen.

Und ich finde es echt gut, dass es in der heutigen, auf tendenziell möglichst wenig Mündigkeit ausgelegten Zeit noch Menschen gibt, die scheinbare und vom Volksmund oder der Wirtschaft gelehrte Selbstverständlichkeiten kritisch hinterfragen. Das ist meines Erachtens ein Zeichen von Intelligenz.

Oder das "Hinterfragen" ist schlicht ein Zeichen einer Kombination von Langeweile und (induzierter - "ich habe gehört") Paranoia. Versuch das öde Leben durch ein bisschen Drama aufzubrezeln.

Wenn es nach dem ginge, was einem die "Experten" in den Medien an Bedrohlichkeiten vermitteln wollen könnte man sich eh nur gleich eine Kugel durch den Kopf jagen, damit das Drama vorbei ist.

Es ist eher ein Zeichen von Intelligenz, die großen Faktoren, auf die man auch tatsächlich Einfluss hat, zu identifizieren, als sich das Leben durch Bedenkenträgerei zu versauen.

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