Mercedes Verbrauch
Hallo zusammen,
ich habe gestern beim Mercedes Händler einen gebrauchten C-Klasse C180 Avantgarde mit 143 PS Benzin-Motor gesehen.
Da ich mich mit Mercedes nicht so auskenne, würden mich eure Erfahrungen mit dem Spritverbrauch interessieren.
Bzw. ist dieser Motor mit zwischen 7-8 Litern zu fahren ?
Danke für eure Antworten.
Ach ja, das Modell soll bei 12900 Euro liegen. Kilomterstand 60 000
BJ.2006
Beste Antwort im Thema
Unsinn. E10 ist kein Problem, ein Mehrverbrauch ist in der Praxis nicht feststellbar. Tanke seit Jahren nichts anderes mehr...
Grüße
P.S.: Minderverbrauch durch Super Plus ist nicht möglich, da der Additivanteil dort höher ist, was den Energieinhalt gegen über 95er Super reduziert. Die höhere Oktanzahl wird vom Deinem Motor nicht detektiert bzw. genutzt.
83 Antworten
Zitat:
...
Naja mit rumschleichen bekommt man auch einen Lamborghini verhältnismäßig Spritsparend bewegt. Ich habe da jedoch Mindestanforderungen.
Dein Auto ist auf Spritmonitor das mit dem niedrigsten Verbrauch. Kein anderer der anderen 77 Benutzer kann sein Auto so Sparsam "bewegen". 😉
http://www.spritmonitor.de/.../270-C-Klasse.html?...
Schau euch mal bitte dieses Profil auf Spritmonitor an: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/265060.html
Sieht es nicht irgendwie komisch aus?
Zitat:
Original geschrieben von Evo-Master
Naja mit rumschleichen bekommt man auch einen Lamborghini verhältnismäßig Spritsparend bewegt. Ich habe da jedoch Mindestanforderungen.Zitat:
...
Dein Auto ist auf Spritmonitor das mit dem niedrigsten Verbrauch. Kein anderer der anderen 77 Benutzer kann sein Auto so Sparsam "bewegen". 😉
http://www.spritmonitor.de/.../270-C-Klasse.html?...
Schau euch mal bitte dieses Profil auf Spritmonitor an: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/265060.html
Sieht es nicht irgendwie komisch aus?
rumschleichen ist nicht ganz der Begriff den ich dafür nutzen würde. Ich fahre ruhig. Zudem wenn Du mal die Strecke gefahren bist ist es fast kaum möglich die Strecke viel schneller zu fahren, da man sonst ständig bremsen und wieder beschleunigen muss. Ich fahre die Strecke täglich und habe mir halt diese Geschwindigkeit "erfahren" habs schneller versucht hat nix gebracht. So komm ich gut mit dem fließenden Verkehr mit und kann immer shcnell in die Lücken zwischen den LKW verschwinden wenn doch mal wieder ein "Rennfahrer" die A7 befährt.
Hatte den als C180K (Kompressor.
Über Alles 8,9 Liter, Stadt 11 Liter, Landstraße 6,8 Liter, Autobahn verhalten 6,5 Liter, Autobahn flott 7-7,5 Liter.
Crossbow77
Bei 130 mit Tempomat kommt ich auf der Autobahn noch unter 7l, aber man muss schon mehr als 100km fahren, sonst geht der hohe Verbrauch am Anfang, wenn der Motor noch kalt ist und man aus der Stadt kommt, zu sehr in den Durchschnitt ein. Schneller fahren zu wollen, bringt nicht viel da man zu oft ausgebremst wird und das geht vor allem auf den Verbrauch, verkürzt aber die Reisezeit kaum.
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Zitat:
[...]
- schnell beschleunigen (Wirkungsgrad vom Motor bei hohen Drehzahlen besser)
[...]
Das stimmt so nicht ganz! Schnell beschleunigen ist zwar besser, als langsam zu beschleunigen, aber dennoch sollte man die Drehzahl nicht zu hoch jagen.
Beleg: "Verbrennungsmotoren haben ihren besten Wirkungsgrad dann, wenn sie bei moderater Drehzahl und relativ hoher Last fahren." (Klaus Schreiner - Basiswissen Verbrennungsmotor, 2011)
Hohe Last ist ein Unterschied zu hoher Drehzahl 😉
Weiterhin wird in dem Buch erwähnt, dass aus dem Grund ein schwacher Motor weniger verbraucht, als einer mit mehr Leistung: Ein schwacher Motor wird, um den gleichen Fahrzyklus zu fahren, mit mehr Last gefahren, als ein gut motorisierter, daher ist der Wirkungsgrad besser.
MfG
Zitat:
Original geschrieben von BENZinblueter
Weiterhin wird in dem Buch erwähnt, dass aus dem Grund ein schwacher Motor weniger verbraucht, als einer mit mehr Leistung: Ein schwacher Motor wird, um den gleichen Fahrzyklus zu fahren, mit mehr Last gefahren, als ein gut motorisierter, daher ist der Wirkungsgrad besser.
Das hängt davon an, denn mit steigender Drehzahl erhöht sich auch wieder der Reibungsverlust im Motor und Autos mit schwächeren Motoren sind meist länger übersetzt als solche mit stärkeren Motoren, auch wenn das beim C180 zum C200 gerade umgekehrt ist.
Bei anderen Modellen ist es aber durchaus anders und deshalb ist das Basismodell nicht immer auch das sparsamste, zumindest im Alltag abseits der Prüfstände.
Das Prinzip vom Downsizing ist ja gerade, den Motor möglichst lange in einem Bereich hoher Last zu betreiben und durch geringe Drehzahlen sowie weniger Zylinder und Hubraum die Reibung zu minimieren.
Einer der größten Verlustbringer ist die Drosselklappe, weshalb man beim Beschleunigen durch durchaus mal kräftiger auf Gaspedal treten, die Gänge aber trotzdem nicht zu hoch ausfahren sollte.
Zitat:
Original geschrieben von BENZinblueter
Ich habe ebenfalls den 180 Kompressor.
Ich muss sagen, dass der Wagen wirklich wenig verbraucht... Laut BC sind immer Werte von 7-7,5L drin
Finde ich jetzt nicht so wenig. Neulich habe ich eine längere, entspannt gefahrene Tour (knapp 300 km) in eine andere Stadt hingelegt (Autobahn mit max. 120 km/h), etwas Stadt und zwei Kilometer Stau. Nachgerechnet waren das 7.4 l / 100 km, an der gleichen Säule getankt. Mit einem 170 PS starken 2,5 - Liter - Sechszylinder in einem 1,5 - Tonnen - Fahrzeug, wohl gemerkt. Da würde ich von einem 1,8 - Liter - Motörchen, das noch dazu ein paar Jahrzehnte jünger ist, mindestens einen Liter weniger erwarten.
Zitat:
Original geschrieben von Holt
...und Autos mit schwächeren Motoren sind meist länger übersetzt als solche mit stärkeren Motoren...
Deswegen ist die Drehzahl bei einem E 200 deutlich geringer als bei einem E 500, wie jeder weiß. 😁
Natürlich ist es genau andersherum: Je kräftiger der Motor, desto besser verkraftet er eine längere Übersetzung. Außerdem fährt das Auto mit einem stärkeren Motor natürlich auch schneller und da sich die Abregeldrehzahlen nicht oder nur geringfügig unterscheiden (Sportmodelle ausgenommen), muss die Anpassung über ein länger übersetztes Getriebe erfolgen. Ausnahmen gibt´s natürlich, aber das wird meistens deswegen gemacht, um einen Motor zusätzlich noch zu "tunen", denn eine kürzere Übersetzung verbessert den subjektiven Eindruck der Spritzigkeit, selbst wenn die Leistung identisch ist.
Zitat:
Original geschrieben von Holt
Einer der größten Verlustbringer ist die Drosselklappe, weshalb man beim Beschleunigen durch durchaus mal kräftiger auf Gaspedal treten, die Gänge aber trotzdem nicht zu hoch ausfahren sollte.
Mit dem Vollgasgeben, wie es die Auto Blöd mal vor ein paar Jahren empfohlen hat, schafft man sich zwar die Drosselverluste vom Hals, dafür erhält man neue, stark verbrauchserhöhende Probleme: Viele Motoren, speziell kleinere, reichern dann das Gemisch an, teilweise stark. Das erhöht nicht nur den Verbrauch, sondern auch die Abgasemissionen (und zwar nicht nur vom ungiftigen CO², sondern vor allem auch von den giftigen Stoffen CO und HC). Lieber Dreiviertelgas geben und Vollgas nur im Notfall.
Sorry, ich hatte mich verschrieben und meinte natürlich kürzer übersetzt. Gerade beim Vergleich C180K C200K ist es mal umgekehrt, da hat der schwächere C180K die längere Übersetzung.
"Lieber Dreiviertelgas geben und Vollgas nur im Notfall." Deswegen habe ich ja auch geschrieben, man sollte mal kräftiger aufs Gas treten und nicht, man sollte es auf Bodenblech drücken. Vollgas was damit nicht gemeint, was schon alleine wegen dem Zurückschalten bei den immer verbreiteteren Automatikgetrieben kontraproduktiv ist.
Mit der Rumschleicherei werdet Ihr kein Geld sparen, sondern über kurz oder lang mit verkokten Ventilen in der Werkstatt landen. Der M271 braucht Feuer, um zu überleben. Vor allem die ersten Baujahre bis 2005.
Grüße
Zitat:
Original geschrieben von Powermikey
Mit der Rumschleicherei werdet Ihr kein Geld sparen, sondern über kurz oder lang mit verkokten Ventilen in der Werkstatt landen. Der M271 braucht Feuer, um zu überleben. Vor allem die ersten Baujahre bis 2005.Grüße
Naja, Dreiviertelgas ist nun keine Schleicherei. Meinen S203 mit dem 271 als 200K habe ich vor fünfeinhalb Jahren aus zweiter Hand gebraucht gekauft, war ein nahezu reines Stadtfahrzeug. Bei mir läuft er überwiegend auf langen Strecken ( ~ 75%) und in der Regel zwischen 3.000 und 3.500 U/min und das seit über 100.000 KM (seit Kauf).
Zuviel Feuer ist auch nicht gut, Stichwort Simplexkette, Kettenspanner und Kettenrad.
Mfg
Pippo
Zitat:
Original geschrieben von Powermikey
Mit der Rumschleicherei werdet Ihr kein Geld sparen, sondern über kurz oder lang mit verkokten Ventilen in der Werkstatt landen. Der M271 braucht Feuer, um zu überleben. Vor allem die ersten Baujahre bis 2005.Grüße
Ventile verkoken im Zeitalter der Motoren mit lambdageregelten Einspritzanlagen nur noch bei übertriebenem Kurzstreckenbetrieb, nicht beim Fahren mit niedrigen Drehzahlen.
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Ventile verkoken im Zeitalter der Motoren mit lambdageregelten Einspritzanlagen nur noch bei übertriebenem Kurzstreckenbetrieb, nicht beim Fahren mit niedrigen Drehzahlen.
Und beim M271. Du bist schlecht informiert.
Zitat:
Original geschrieben von Powermikey
Und beim M271. Du bist schlecht informiert.
Beim M271 sind die Einspritzdüsen vor den Einlassventilen installiert, dadurch sollten diese auch sauber bleiben. Ausnahme: Kurzstreckenverkehr, wie schon erwähnt. Und natürlich sorgen auch undichte Ventilschaftdichtungen für viel Ölkohle, aber ich meine den Normalfall, und hierbei gibt es aus technischer Sicht keinen Grund, weshalb der M271 mehr verkoken sollte als irgendein anderer Nicht - Direkteinspritzer.
Hallo,
das genannte Problem ist bei den ersten M271 bis ca. 2005 existent, danach
wurde ein überarbeiteter Kopf verbaut.
Die ersten M271 haben zu eng tolerierte Ventilschaftdurchmesser zur Führungshülse.
Da sich beim Auslassventil insbesondere bei viel Kurzstreckenverkehr und/oder sehr
"vorsichtiger" Fahrweise Ablagerungen am Ventilschaft bilden, "klemmt" das Ventill
irgendwann beim Schließen, dichtet also nicht richtig ab.
Dieser Konstruktionsmangel wird durch verstärkte Ventilfedern kompensiert.
Na also, da haben wir´s. Durch bloßes Herumschleichen verkoken Ventile nämlich nicht. Das war mal früher mit den unpräzisen Vergasermodellen, die dann zu viel Benzin vergasten, welches Koks bildete.