Mercedes S-klasse als erstes Auto?
Hallo liebe community,
Da wir, also mein Vater, noch eine s-klasse unangemeldet eingelagert rüstigen haben, wollte ich fragen, ob so ein Auto denn als anfängerauto durchgeht? Es ist so Baujahr 2005, umgerüstet auf Gas(ca. 14l davon/100km) und hat ca. 320ps.
Ist auch gut ausgestattet und gefällt mir sehr gut. 🙂 Ist dieses Auto denn für mich fahrbar? Oder eher n alten Golf von der Oma oder so fahren? Ist zwar noch ein bisschen hin, aber man macht sich ja so seine Gedanken 😁 LG, miiit
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von marc1964
Leute, der Jung ist 18.Mein Sohn bald auch.
Es ist doch wirklich peinlich, wenn die Kids aus so was aussteigen.
Egal, ob selber verdient, geschenkt, geerbt, gefunden, oder durch was auch immer.Schaut Euch doch mal die Teenies an, die aus solchen Kisten steigen. Die können kaum den einen Fuss vor den anderen bewegen, oder machen sich zitternd ne Kippe an.
Aber jedem das Seine....Wir fangen schön klein an. Es muss ja auch noch Motivationsschübe in der Zukunft geben. Downgraden ist schwerer, als Upgraden.
Das ist doch Schwachsinn was du schreibst!
Ich bin mein Leben lang seit dem ich meinen Lappen habe mit "dicken" Fahrzeugen unterwegs.
Kann außerdem beide Füße richtig bewegen und bin Nichtraucher. 🙄
Immer diese Vorurteile der Jugend gegenüber.
Solange jemand einigermaßen vernünftig ist spricht doch nix dagegen.
Mit einem kleinen klapperigen Lupo fahre ich mich schneller kaputt als mit einer S-Klasse. Gerade mit kleinen schwachen Fahrzeugen ist die Verlockung schnell zu fahren viel größer...
Wenn es finanziell machbar ist, würde ich das Abenteuer eingehen.
gruß
61 Antworten
Man kann das Thema sicherlich kontrovers diskutieren.
Aber mal ganz ehrlich: Wer die Möglichkeit hat, so ein Auto zu bewegen, der wird doch nicht freiwillig 'Nein' sagen?!
Als mir gesagt wurde, ich darf den 211er gerne fahren, habe ich ja auch nicht dankend abgelehnt und den Fiat genommen 😁
Rückblickend betrachtet...
... ist ein großer Schlitten in Jungen Jahren schon ein Statement. Ich hatte vor gut 16 Jahren frische 17 Jahre jung den XJ 12 meines Dadies unterm Hintern. Der Wagen war mehr als nur ein Statement, habe mich aber damals über die Blicke gefreut.
Heute finde ich es eher peinlich das ich damals mit einem Wagen durch die Gegend gecruist bin wo klar war das er weder mir gehört, noch das ich ihn unterhalte oder ihn auch nur annähend adäquat betanken kann. Die Katze hat nämlich gesoffen wie ein alter Seemann auf Landgang.
Entscheide Du ob eine S Klasse zu Dir passt. Wenn es finanziell hinhaut, go for it! Zumindestens kannst du später drüber schmunzeln wie gut der Typ aussah der neben der Sonderklasse stand die sonst eher etwas gediegene Semester gefahren sind!
Gruß,
Robert
Zitat:
Original geschrieben von marc1964
Genau das meine ich: alleine durch Deinen ersten Satz hat sich mein Vorurteil wieder bestätigt....
Bleib Du bei Deinen Ansichten und ich bleibe bei meinen. Ist glaube ich für die Allgemeinheit am besten.
Gruß
"Kaum hat mal einer ein bissel was, gleich gibt es welche, die ärgert das. ", Wilhelm Busch
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P arabica, Sehr schön ausgedrückt. Ja, eigentlich finde ich schon, das ein Benz zu mir passt, bin eh eher der schickere Typ. Ja, die frage ist halt wirklich, ob das nicht wirklich sehr protzig kommt, wenn ich mit so nem Schlitten in der 12 klasse angefahren komm und mich neben den Polo vom Direktor stelle. Stell ich mir zwar sehr cool vor, aber iwie glaub ich nicht, das ich ihn mir so als Freund Gewinne 😁
Zitat:
Stell ich mir zwar sehr cool vor, aber iwie glaub ich nicht, das ich ihn mir so als Freund Gewinne 😁
Ja das ist schon wieder falsch. Ich würde mich dort nicht hinstellen, man muss nicht allen zeigen was man hat. Wenn irgendwer es zufällig mitbekommt ist es schließlich etwas anderes, Provozieren hingegen eine Andere.
Ich bin mitte 30 und kassiere immer noch den einen oder anderen Blick bei meinem bald 15 Jahre alten W220. So what? Für mich ist es ein Youngtimer den ich neben Dienstwagen und Wagen meiner Frau bewege. Macht halt Spaß und stellt für gewisse Leute eine Provokation dar.
Kurze Anekdote:
Ich war letzte Woche in Heidelberg, da hat mir jemand von einer Umweltorganisation einen Flyer unter den Wischer gesteckt wo drinnen stand das solche Autos verboten gehören und das ich ein Umweltsünder bin. Auf die Heckscheibe hat noch einer "Drecksau" gemalt mit dem Finger.....
Ich steh mittlerweile drüber, den richtigen Umgang mit dem Auto muss du selbst rausfinden. So viel sei gesagt, neben dem Direktor von Deiner Schule zu parken wird Dir dein Leben bei den Lehrern und den anderen Schülern sicher nicht leichter machen. Denk über die Konsequenzen nach wenn Du so ein Gerät bewegst, mit Hirn wird’s langfristig mehr Spaß machen.
Nebenbei bemerkt wird der Benz in der Garage nicht besser, das Auto gehört auf die Straße sonst ist er irgendwann ne Standleiche.
Gruß,
Robert
Punkt 1:
Die finanziellen Umstände für den Unterhalt sollten natürlich geklärt sein.
Punkt 2:
Ich war und bin öfter "Außenseiter".
In der heutigen Gesellschaft nimmt die Zahl der Gutmenschen, Angepaßten, Ja-Sager, etc. ständig zu.
Allein schon der Begriff "Political Correctness" widert mich an.
Ich lebe mein Leben für mich, nicht für andere.
Das muß ich allerdings nicht unbedingt in einer besonders provozierenden Art tun.
Mit 21 Jahren wollte ich unbedingt einen V8, weil mich V8 faszinieren.
Zufällig war das dann ein 450 SE, der war günstig zu kriegen, als Zeitsoldat konnte ich mir auch den Unterhalt leisten.
Ich konnte sehr gut damit leben, daß vielfach angenommen wurde, ich hätte den Wagen von meinem Vater geliehen. Dadurch war mein Fahrspaß nicht eingeschränkt.
3. Punkt
Als ich meinen Auto-Führerschein angefangen habe, war das Fahrschulfahrzeug ein in meinen Augen "riesiges Auto" (Audi 100). Ein knappes Jahr zuvor hatte ich in derselben Fahrschule schon meinen Motorrad-Führerschein gemacht und brauchte dort gemäß Absprache nicht erneut Anmeldegebühren zu zahlen (da hatten die noch einen Golf gehabt). Sonst hätte ich wohl eine andere Fahrschule gewählt.
Nachdem ich mich an die Größe des Audi gewöhnt hatte, hat die Frau des Fahrschulbesitzers den leider zerlegt.
Nachfolgefahrzeug war dann ein Fiat Ritmo mit Automatik, auf dem ich auch Prüfung hatte (Automatik war zu der Zeit egal).
Dadurch hatte ich gleich Erfahrungen mit größeren Autos und Automatik (Automatik war damals noch recht exotisch), wodurch mich größere Autos nie abschrecken konnten. Ich fahre damit auch jederzeit in engen Innenstädten.
4. Punkt
Ich erinnere mich noch an einen Bekannten, der in einem Fiesta zusammen mit seinen 3 Mitfahrern tödlich verunglückt ist. In einem richtigen Auto wären die Überlebenschancen besser gewesen.
Ich selber hatte 1988 einen größeren Unfall mit meiner S-Klasse, den ich unbeschadet überstanden habe.
Sicherheit ist für mich deshalb einer der wichtigsten Gründe, eine S-Klasse zu fahren.
Von den ganzen kleinen "Pappkartons" halte ich nichts, bin allerdings froh, daß viele mit soetwas durch die Gegend fahren, das erhöht im Falle eines Falles meine eigenen Chancen.
Eine Entscheidung kannst Du nur selber treffen. Überlege sorgfältig, reine "Bauchentscheidungen" bereut man hin und wieder.
lg Rüdiger:-)
Und versuche etwas über Dein Fahrverhalten in x-Monaten/Jahren herauszufinden.
Ich kaufte meinen CL203 180K bewusst mit dieser "kleinen" Maschine, weil ich damals viel unterwegs war (15-18tkm/a), und einen guten Kompromiss aus Leistung und Verbrauch suchte (143PS, 7l/100km).
Heute fahre ich noch 5tkm/a, da ist der Verbrauch quasi egal. Auf heute projeziert hätte es also auch ein 230K/320 sein können, oder auch ein C208.
Aber besser so rum, also andersrum. Dann hätte ich nämlich jetzt ein verbrauchungünstigen Wagen, würde aber viel fahren müssen.
Während der Schulzeit war Autofahren noch mehr Hobby als Notwendigkeit. Danach kam eine Phase, da musste ich viel fahren, und jetzt ist es wieder Wochenend-Hobby 😎
Zeichnet sich also ab, dass Du in geraumer Zeit viel fahren musst, sollte man sich das mit dem 221 überlegen, denn dann wird der Unterhalt teuer.
Hmm wenn ich mir das so mit dem fahrverhalten überlege, könnte es unter Umständen dazu kommt, das ich jeden Tag so 80km fahren müsste... Das wäre im Unterhalt dann natürlich teuer, oder? Wie würde das beeinflussen?
Zitat:
Original geschrieben von miiit
Hmm wenn ich mir das so mit dem fahrverhalten überlege, könnte es unter Umständen dazu kommt, das ich jeden Tag so 80km fahren müsste... Das wäre im Unterhalt dann natürlich teuer, oder? Wie würde das beeinflussen?
Klar, v.a. durch den Sprit, aber auch durch die häufigeren Assysts. Zudem generell über den erhöhten Verschleiß (Bremsen, Reifen, ...).
Ich könnte Dir jetzt ja sagen, was so ein 'alter, kleiner' CL203 im Jahr an Euro aufzehrt...könnte aber unter Umständen zu einem Schock führen. 😰
Hallo,
ich will mich nur ganz kurz zu den Kosten äußern und dir einen Anhalt geben.
Ich fahre einen W221 S500 und habe vom 23.11.2012 bis heute (also genau 1 Jahr) 19.435km mit dem Wagen zurückgelegt. Für dieses Jahr belaufen sich die Unterhaltskosten bei mir auf 7.753,80€. In den Kosten enthalten sind sämtliche Tankfüllungen, Steuern, Versicherung (Vollkasko, 1. eigenes Auto, Fahrer unter 25), Ersatzteile, Wartungen und Reparaturen.
Gruß Jan
Zitat:
Original geschrieben von ThankYou
[...] 7.753,80€.
So teuer ist nicht mal meine Wohnungsmiete inklusive Nebenkosten 😁
Hallo,
mein erster Wagen war ein Opel Kadett B aus Bj 1969. Das Fahrzeug war meins und ich hatte es mir von meinem Lehrlingsgehalt zusammengespart. Ich war damals stolz so ein Fahrzeug zu besitzen, weil ich es mir selbst verdient hatte und nicht von Papa vor die Tür gestellt bekommen habe. Das gleiche gilt auch für meinen Führerschein.
Ich habe mir in meinen Leben immer die Autos selber verdient die ich irgendwann mal fahren wollte. 1999 hatte ich mir meiner ersten Traum erfüllt indem ich mir einen SL R129 geleistet habe den ich immer gepflegt habe und den ich heute noch besitze.
In 2013 war es dann soweit, das ich mir einen weiteren Traum erfüllt habe indem ich mir mit 54 Jahren eine S Klasse geleistet habe.
Wenn du in deinem Alter finanziell in der Lage bist dir so einen Wagen zu leisten, dann spricht auch nichts dagegen das du dieses Vorhaben in die Tat umsetzt und wenn nicht, dann solltest du vielleicht auch kleiner anfangen, damit du ein Gefühl dafür bekommst wie es ist wenn man sich die Dinge selber verdienen muss.
Schönen Tag noch.
Gruß
Wolfgang