Mein besonderer Dank an die Städte und Gemeinden

Hiermit möchte ich mich ganz herzlich bei den Städten und Gemeinden bedanken.
Durch Diese ist es leider nicht mehr möglich flüssig und vor allem zügig voran zu kommen.
Es ist nur noch ein Fahren von einer roten Ampel zur nächsten... Stop & Go usw.
Auch werden Bushaltestellen Aufgrund von sinnlosen Bebauungsplänen nicht mehr in eine Nische gepackt, sondern der Bus hält mitten auf der Strasse, so, dass der ganze Verkehr hinter dem Bus zum erliegen kommt.
Hauptstrassen werden zu 30er Zonen umfuktioniert und Parkstreifen verengen die Fahrbahn.
Gehört diese Art von Verkehrsführung der vielfach bemängelten Umweltverschmutzung durch Fahrzeuge dazu ?
Auf diese Art steigt der Spritverbrauch, aber im Umkehrschluss schreit jeder nach sparsameren Autos.
Gleiches gilt für den CO2 Ausstoss.
Vielen Dank nochmals, dass mein Spritverbrauch und der der anderen dadurch steigt, der CO2 Ausstoss nicht gedrosselt, sondern gefördert wird und dafür soll ich und andere auch noch ca. 5 € bezahlen für eine Umweltplakette.

Umweltschutz schaut für mich dann doch etwas anders aus.  

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Du gewinnst den Preis für den Stammtisch-Beitrag des Jahres. Dass es bei der Städte- und Verkehrsplanung noch andere Ziele gibt als nur dir und allen anderen Autofahrern das möglichst schnelle Vorwärtskommen zu ermöglichen hast du vielleicht schon einmal gehört, oder?

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Zitat:

Original geschrieben von Prijnce


Niveaulimbo?

Begründung?

Stimme ich zu. In Berlin haben wir diverse sehr breite Straßen im ehemaligen Ostteil, die vom Umland in die City führen.

Früher gab es da Tempo 50 und grüne Welle.

Heute fährt man Tempo 50 und darf sich spätestens an jeder 3. Ampel Rotlichtbestrahlung verpassen lassen,

Ob sich das ein Gesundheitsfanatiker ausgedacht hat, der der irrigen Ansicht ist, daß auch das Ampelrotlich zu einer schönen Gesichtsbräune führt?

Vieleicht hat der das vor Wut rote Gesicht der Autofahrer mit Sonnenbräune verwechselt.

Zitat:

Original geschrieben von Blubber-AWD



Zitat:

Original geschrieben von AMenge


... Dass es bei der Städte- und Verkehrsplanung noch andere Ziele gibt als nur dir und allen anderen Autofahrern das möglichst schnelle Vorwärtskommen zu ermöglichen ...
Als da wären?

Ich habe gerüchteweise mal gehört, dass es innerstädtisch auch noch andere Verkehrsmittel geben soll, die eine Daseinsberechtigung haben. Als Beispiel kann man Busse und Strassenbahnen nennen, die eine Fahrplantaktung einzuhalten haben. Diese wird ihnen u.a. dadurch ermöglicht, dass sie an Ampeln vorrangig behandelt werden.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Zitat:

Original geschrieben von supra_chef


Ihr könnt sagen was ihr wollt, so ganz unrecht hat der TE nicht
Doch, hat er, weil er rein eindimensional bis maximal zum Ende seiner Motorhaube denkt. Die reale Welt geht aber deutlich darüber hinaus.

Hmm, wenn du das Ganze so siehst, dann würde ich dir mal empfehlen raus zu gehen und die "reale Welt" mit den eigenen Augen zu betrachten.

Scheinbar aber sitzt Du nur vor dem Fernseher und gehörst zu den ersten, die in den Threads was posten.

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Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Er hat mit seiner Wunschvorstellung unrecht, dass sich bei der Verkehrsplanung alles dem Autoverkehr unterzuordnen habe. Wenn man schon mit dem Argument der Ökologie kommt, dann sollte man sich vielleicht mal vor Augen führen, dass das Auto nicht gerade Platz 1 der ökologisch unbedenklichsten Verkehrsmittel darstellt.

Rein vom ökologischen Standpunkt her gesehen, wird das Auto nicht ökologisch besser wenn es alle 2Minuten wieder für 4 Minuten, mit laufendem Motor vor einer roten Ampel steht oder hinter einem Bus wartet, da man sonst nicht vorbei kommt.

Zitat:

Original geschrieben von Roter-Baron


Hmm, wenn du das Ganze so siehst, dann würde ich dir mal empfehlen raus zu gehen und die "reale Welt" mit den eigenen Augen zu betrachten.

Das tue ich als Berufspendler, der täglich das Auto nutzt regelmäßig. Trotzdem sehe ich das Auto nicht als Mittelpunkt des Lebens an.

Zitat:

Original geschrieben von supra_chef


Rein vom ökologischen Standpunkt her gesehen, wird das Auto nicht ökologisch besser wenn es alle 2Minuten wieder für 4 Minuten, mit laufendem Motor vor einer roten Ampel steht oder hinter einem Bus wartet, da man sonst nicht vorbei kommt.

Wenn du nur das Auto betrachtest hast du durchaus recht. Ich ärgere mich ja auch nahezu täglich darüber, wenn ich hinter einem Bus hänge und nicht vorbei komme. Das Problem ist aber gerade diese Ausschließlichkeit. Dem Autoverkehr soll es möglichst gut gehen und alles andere wird ausgeblendet. Das funktioniert aber nicht.

Das mit den Bushaltestellen regt mich extrem auf. Warum müssen die Busse nun mitten auf der Straße halten und die (zwangsläufige) Verkehrsinsel verhindert dann das Überholen noch gänzlich? Kann man den Leuten nicht mehr zumuten nach dem Aussteigen aus dem Bus nicht einfach über die Straße zu rennen sondern erstmal nach links zu schauen? Ging das früher nicht auch?

In Mülheim an der Ruhr wurden vor ein paar Jahren mehrere Haupstraßen von 4 auf zwei Fahrspuren verengt. Aber ohne breitere Fusswege zu bauen oder mehr Parkplätze zu schaffen. Es wurden einfach nur n paar weisse Linien umgemalt. Wo war da der Sinn? Keine Ahnung. Das Ende vom Lied war auf jedenfall dass es nun mehr Rückstaus an Ampeln gab und die Bewohner an jenen Straßen haben mehr Lärm und Abgase zu verkraften.

Das ganze lief unter dem Schlagwort "Verkehrsberuhigung". Nee is klar.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Wenn du nur das Auto betrachtest hast du durchaus recht. Ich ärgere mich ja auch nahezu täglich darüber, wenn ich hinter einem Bus hänge und nicht vorbei komme. Das Problem ist aber gerade diese Ausschließlichkeit. Dem Autoverkehr soll es möglichst gut gehen und alles andere wird ausgeblendet. Das funktioniert aber nicht.

Und wer wird benachteiligt wenn man eine grüne Welle schafft, oder für Busse wieder Haltenischen baut?

Zitat:

Original geschrieben von AMenge



Zitat:

Original geschrieben von Blubber-AWD



Als da wären?
Ich habe gerüchteweise mal gehört, dass es innerstädtisch auch noch andere Verkehrsmittel geben soll, die eine Daseinsberechtigung haben. Als Beispiel kann man Busse und Strassenbahnen nennen, die eine Fahrplantaktung einzuhalten haben. Diese wird ihnen u.a. dadurch ermöglicht, dass sie an Ampeln vorrangig behandelt werden.

Schade, daß du hier so in Polemik verfällst....

Meine Frage ist absolut ernst gemeint, und mir ist ebenso absolut bewußt, daß das Automobil und insbesondere der automobile Individualverkehr nicht unbedingt die sinnvollste innerstädtische Fortbewegung darstellen.

Andererseits wird man konzedieren müssen, daß man es sich in den Stadtplanungsämtern viele Jahre etwas einfach gemacht hat, indem man den Automobil-(Individual-)Verkehr schlicht ausgebremst hat und gerade bei den von Dir erwähnten Linienbussen solche Schikanen in den Straßenverlauf eingebaut hat, daß es nicht möglich ist, mit einem PKW schneller als ein Bus zu sein (weil an jeder Haltestelle der Bus auf der Straße hält, nicht mehr in einer Bucht, die hat man extra dicht gemacht, und das Vorbeifahren am haltenden Bus durch Inseln verunmöglicht wurde. Begründung (O-Ton): "Es kann nicht sein, daß der Individualverkehr schneller ist als der Bus"😉.

Es liegt auf der Hand, daß solche Maßnahmen, die in einer eher schlichten Denke als verhaltenslenkend betrachtet wurden, ebenso wie die Mineralölsteuer immer noch als Lenkungssteuer verstanden wird, dem Verkehrsinteresse keines der beteiligten Teilnehmer gerecht werden konnte. Man darf nicht nur den innerstädtischen Verkehr betrachten, sondern muß auch den im Auge behalten, der nur notgedrungen durch die Stadt fährt, das aber lieber vermeiden würde, wenn er nur könnte. Man kann nicht einfach immer nur "umsteigen", wie das so plakativ oft gefordert wird.

Mir ist bewußt, daß Verkehrsplanung gerade heutzutage sehr schwierig ist. Und genau deshalb halte ich derart polemische Rundumschläge für reichlich verfehlt. Denn auch der TE hat nicht nur sein eigenes schnelles Fortkommen im Sinn, sondern einen Verkehrsfluß, der für alle möglichst reibungslose Fortbewegung ermöglicht.

Verkehrsplaner sollten mittlerweile das Stadium hinter sich gelassen haben, in dem sie fast reflexartig in jedem Individualverkehr per PKW den Feind schlechthin gesehen haben.

Zitat:

Original geschrieben von AMenge


Er hat mit seiner Wunschvorstellung unrecht, dass sich bei der Verkehrsplanung alles dem Autoverkehr unterzuordnen habe. Wenn man schon mit dem Argument der Ökologie kommt, dann sollte man sich vielleicht mal vor Augen führen, dass das Auto nicht gerade Platz 1 der ökologisch unbedenklichsten Verkehrsmittel darstellt.

Würde ich nicht sagen...

In einer unserer Nachbargemeinde regen sich die Anwohner, die an der Bundesstrasse (Durchgangsstrasse) wohnen, tierisch über den täglichen Verkehr auf. Die Gärten und Zäune der Anwohner sind verziert mit Plakaten und Bannern "Blechlawine verzieh dich !", "Lärm und Gestank machen uns krank !" oder "Ortsumgehung sofort !"

Genau aber diese Leute sind es, die provokant die Autos auf der Strasse parken und somit ein noch höheres Verkehrsaufkommen auslösen und Lärm und Gestank, den sie ja nicht wollen, geradezu rauskitzeln.

Dass man nicht immer grüne Welle haben kann leuchtet auch mir ein. 

Zitat:

Original geschrieben von supra_chef


Und wer wird benachteiligt wenn man eine grüne Welle schafft, oder für Busse wieder Haltenischen baut?

Im ersten Fall mal mindestens der Querverkehr und eben auch Busse und Straßenbahnen, wie ich bereits ausführte. Was die Haltebuchten angeht, da bin ich teilweise durchaus bei dir. Aus Autofahrerperspektive würde ich mir auch wieder mehr davon wünschen. aus Sicherheitsaspekten heraus macht es aber durchaus Sinn, wenn der Bus auf der Straße stehen bleibt. Leider gibt es sowohl unvernünftige Fußgänger, die blind über die Straße rennen, um den Bus noch zu erreichen als auch unvernünftige Autofahrer, die es nicht schaffen, bei einem haltenden Bus auch nur minimal das Tempo zu drosseln.

Zitat:

Original geschrieben von Gurkengraeber


Das mit den Bushaltestellen regt mich extrem auf. Warum müssen die Busse nun mitten auf der Straße halten und die (zwangsläufige) Verkehrsinsel verhindert dann das Überholen noch gänzlich? Kann man den Leuten nicht mehr zumuten nach dem Aussteigen aus dem Bus nicht einfach über die Straße zu rennen sondern erstmal nach links zu schauen? Ging das früher nicht auch?

Genau das regt mich bei mir auch auf. Auf meinem Nachhauseweg musste ich zwangsläufig immer 3 Haltestellen hinter dem Bus warten da ein regelkonformes oder ein sicheres Überholen nicht möglich war.

Entweder steht er vor einer Kurve, die man nicht einsehen konnte, oder er hält genau zwischen Gehweg und Mittelinsel.

So verliert man jeden Tag Zeit, das Auto muss 3 mal komplett stillstehen und wieder beschleunigen.

Sehr sinnvoll 🙄

Zitat:

Original geschrieben von AMenge


...macht es aber durchaus Sinn, wenn der Bus auf der Straße stehen bleibt. Leider gibt es sowohl unvernünftige Fußgänger, die blind über die Straße rennen, ...

Sei mir nicht böse, aber für die gibt es dann eben den Darwin-Award. Wir sind auch groß geworden, ohne daß man uns die Welt immer gefahrentschärft und uns in dicke Wattebäusche gepackt hat. Wer es nicht einmal schafft, sich nach entsprechender Einweisung durch sein Elternhaus auf einen doch recht überschaubaren Verkehrsfluß an einer Bushaltestelle einzustellen, der darf seine Gene eben nicht weitergeben.

Es ist ein Irrweg, immer für alle denken zu wollen. Das führt in einen überregulierten Gluckenstaat, in der wahnhaften Vorstellung, der Staat müsse überall lenkend zum besseren des Menschen eingreifen. Das ist Unfug.

Zitat:

Original geschrieben von Blubber-AWD


Schade, daß du hier so in Polemik verfällst....

Bei der Thread-Eröffnung kann ich einfach nicht anders. Hier werden immer wieder die "Jammer-Threads" verteufelt. Was anderes als substanzloses Rumgejammer betreibt der TE?

Zitat:

Andererseits wird man konzedieren müssen, daß man es sich in den Stadtplanungsämtern viele Jahre etwas einfach gemacht hat, indem man den Automobil-(Individual-)Verkehr schlicht ausgebremst hat und gerade bei den von Dir erwähnten Linienbussen solche Schikanen in den Straßenverlauf eingebaut hat, daß es nicht möglich ist, mit einem PKW schneller als ein Bus zu sein (weil an jeder Haltestelle der Bus auf der Straße hält, nicht mehr in einer Bucht, die hat man extra dicht gemacht, und das Vorbeifahren am haltenden Bus durch Inseln verunmöglicht wurde. Begründung (O-Ton): "Es kann nicht sein, daß der Individualverkehr schneller ist als der Bus"😉.

Da bin ich voll bei dir. Ich halte auch nicht jeden städteplanerischen Ansatz für sinnvoll, denn ich denke, dass alle Verkehrsmittel ihre Daseinsberechtigung haben. Umso mehr stört mich die Auto-Zentriertheit des TE. Kein Verkehrsplaner wird es allen recht machen können, das steht außer Frage. Ebenso steht außer Frage, dass hinter manchen Lösungen mehr Politik als Vernunft steckt.

Zitat:

Mir ist bewußt, daß Verkehrsplanung gerade heutzutage sehr schwierig ist. Und genau deshalb halte ich derart polemische Rundumschläge für reichlich verfehlt. Denn auch der TE hat nicht nur sein eigenes schnelles Fortkommen im Sinn, sondern einen Verkehrsfluß, der für alle möglichst reibungslose Fortbewegung ermöglicht.

Genau Letzteres vermisse ich eindeutig. Ich lese in seinen Beiträgen nichts davon, dass er andere Verkehrsmittel überhaupt zur Kenntnis nimmt. wie ich schon sagte: Wer mit der Öko-Keule zuhaut, muss aufpassen, dass er sich im PKW sitzend nicht selbst trifft.

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